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Wasserpumpen

Die passende Wasserpumpe für jede Anwendung

Es muss nicht immer gleich der überschwemmte Keller sein. Es kann auch „nur“ die volle Regentonne oder Zisterne sein, die zum Reinigen ausgeleert werden muss. Oder Sie haben vor, das Wasser zum Gießen zu nutzen. Wie auch immer: In Haus und Garten fallen oftmals Aufgabenstellungen an, die mit einer passenden Pumpe im Handumdrehen erledigt werden können.

Um genau festlegen zu können, welche Pumpe für Ihre Anwendung am besten geeignet ist, empfiehlt es sich zunächst, die Pumpenarten genauer anzusehen:

Conrad Wasserpumpen-Beratung

Wasserpumpen können anhand folgender Merkmale eingeteilt werden: Anwendungsart, Zweck und Antriebsart. Da sich diese Merkmale bei verschiedenen Pumpen überschneiden, teilen wir die Pumpen in folgende Gruppen auf:

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Schmutzwasser-Tauchpumpen

Tauchpumpen eignen sich sehr gut um größere Mengen Wasser aus kleiner Tiefe zu fördern. Dazu werden Sie teilweise oder komplett in das Wasser getaucht. Dabei muss man darauf achten, dass die max. zulässige Eintauchtiefe nicht überschritten wird. Die Steuerung von Tauchpumpen erfolgt im Regelfall über Schwimmerschalter, die über ein kurzes Kabel mit der Pumpe verbunden sind.

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Schacht-Tauchpumpen

Bei beengten Platzverhältnissen können auch Pumpen eingesetzt werden, bei denen ein kompakter Schwimmerschalter (Niveau-Schalter) im Pumpengehäuse integriert ist.

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Druckpumpen

Druckpumpen finden ihren Einsatz überall dort, wo das Wasser auf größere Entfernung, in größere Höhe oder unter Druck befördert werden muss. Druckpumpen sind aber auch zur Druckerhöhung geeignet. Je nach Anwendungszweck gibt es Druckpumpen, die als externe Pumpen mit Saugschlauch oder auch als Tauch-Druckpumpen (z. B. Garten- oder Tiefbrunnenpumpen) ausgeführt sind.

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Tiefenbrunnenpumpen

Tiefbrunnenpumpen sind mehrstufige Pumpen, bei denen mehrere Pumpenräder mechanisch hintereinander geschaltet sind. Dies wird erforderlich, wenn ein Pumpenrad nicht den erforderlichen Druck aufbauen kann. Durch den hohen Druck, den diese Pumpen erzeugen, erreichen sie große Förderhöhen und zeichnen sich gleichzeitig durch eine kompakte Bauweise aus.

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Gartenteichpumpen

sind speziell für die Anwendung im Gartenteich bestimmt. In der Praxis haben sich Tauchpumpen bewährt, die es je nach Aufgabe (Springbrunnen, Bachlauf oder Filterpumpe) in unterschiedlichen Leistungsklassen gibt. Die Pumpen haben einen robusten Aufbau und können neben Schwebteilchen auch Feststoffpartikel problemlos befördern. Zudem sind sie für den Dauerlauf geeignet und haben einen niedrigen Stromverbrauch.

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Schwimmbad-/Poolpumpen

zeichnen sich durch sehr große Fördermengen und –höhen, sowie durch eine große Ansaugleistung aus. Für die Sicherheit im Wasser sorgt die elektrische Trennung von Wasser und Motor wie zum Beispiel bei der FIAP Schwimmbad-Pumpe Aqua Active Magic. Bei der Dimensionierung der Pumpe sollte darauf geachtet werden, dass die Wassermenge des Pools innerhalb einer Stunde komplett umgewälzt werden kann. Schwimmbadpumpen sind resistent gegen alle handelsüblichen Chemikalien, die zur Aufbereitung des Poolwassers verwendet werden.

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Hebeanlagen

bestehen aus einem Sammelbehälter und einer Tauchpumpe. Sie sind für die Entsorgung von Grauwasser (fäkalienfreies und gering verschmutztes Abwasser wie es etwa beim Baden, Duschen und Händewaschen anfällt oder auch aus Wasch- und Geschirrspülmaschinen kommt) bestimmt, wenn dieses unterhalb der Rückstauebene entsteht. Die Aufgabe der Hebeanlage ist es, dieses Grauwasser nach oben über die Rückstauebene und dann ins Abwassersystem zu befördern.

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Hauswasserwerke

dienen der Versorgung eines Haushaltes mit Wasser. Sie fördern meistens Brauchwasser für WC-Spülungen oder Waschmaschinen. Ein Hauswasserwerk besteht aus einer Druckpumpe, einem Druckkessel, einem Manometer und einem Druckschalter. Sobald ein Wasserhahn geöffnet oder geschlossen wird, ändert sich der Druck in den Leitungen und die Pumpe wird automatisch ein- oder ausgeschaltet. Der Druckkessel dient als Vorratsbehälter für kleinere Wassermengen und verringert dadurch die Schalthäufigkeit der Pumpe.

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Diesel-/Heizölpumpen

dienen im Hausgebrauch in erster Linie zur Förderung von Flüssigkeiten wie Benzin, Diesel und Heizöl. Da die chemischen Bestandteile der jeweiligen Fördermedien die unterschiedlichsten Materialien angreifen, sollten Sie Spezialpumpen nur für die Medien einsetzen, für die sie laut Hersteller auch geeignet sind.

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Benzinmotor-Wasserpumpen

können dort verwendet werden, wo kein Stromanschluss zur Verfügung steht und größere Leistung notwendig ist. Sie sind für Bewässerungsanlagen von Gärten oder Rasen oder auch zur Entwässerung geeignet.

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Niedervolt-Pumpen

Niedervolt-Pumpen werden mit Gleichstrom angetrieben und können von einer Batterie, Solaranlage mit Pufferbatterie oder über ein Netzteil mit einer Spannung von 6 bis 24 Volt versorgt werden. Bei der Stromversorgung ist aber sehr genau auf die Höhe der Betriebsspannung zu achten, da diese sich direkt auf die nutzbare Betriebszeit auswirkt (siehe auch Einschaltdauer).

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Solarpumpen

Niedervoltpumpen, die direkt an einem Solarmodul betrieben werden (Solarpumpen), werden in unseren Breitengraden vornehmlich als Teich- oder Springbrunnenpumpen genutzt. Sie erzielen bereits bei geringer Energieversorgung eine brauchbare Wasserförderung.

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Begriffe aus der Pumpentechnik


Ansaughöhe

Als Ansaughöhe wird der Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche und der höher stehenden Pumpe bezeichnet. Unabhängig von der Pumpenleistung beträgt die in der Praxis maximal erreichbare Ansaughöhe ca. 7 - 8 m. Sind größere Ansaughöhen zu überwinden, muss mit einer Druckpumpe das Wasser zur höher stehenden Saugpumpe befördert werden.
Auch wenn einige Pumpen als selbstansaugend bezeichnet werden, sollten Garten- oder Kreiselpumpen vor dem Betrieb immer mit Wasser gefüllt werden, um Beschädigungen durch den Trockenlauf zu vermeiden.
Wichtig:  Der Saugschlauch muss zunächst den erforderlichen Querschnitt aufweisen, der von der Pumpenleistung abhängig ist und in den technischen Datenblättern nachzulesen ist. Zusätzlich muss er so aufgebaut sein, dass er aufgrund des vorherrschenden Unterdrucks innerhalb des Ansaugschlauchs nicht zusammengedrückt werden kann.

Förderhöhe

Die Förderhöhe gibt den maximalen Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche, oder der Pumpe wenn diese außerhalb des Fördermediums steht und dem höchsten Punkt an, zu dem die Pumpe das Wasser fördern kann. Die Förderhöhe ist vom Druck anhängig, den die Pumpe erzeugen kann. Dabei entspricht ein Druck von 1 bar einer Wassersäule von ca. 10 m. Bei einer Pumpe, die ein Druck von 2,5 bar erzeugen kann, entspricht die Förderhöhe ca. 25 m (siehe auch u.a. Pumpenkennlinie).

Fördermenge

Die Fördermenge bezeichnet die maximale Menge an Wasser, die in einen bestimmten Zeitraum gefördert werden kann. Die Angaben erfolgen entweder in Liter pro Minute (l/min) oder Liter pro Stunde (l/h).
Hinweis:  Die Fördermenge Q (l/h) ist von der Förderhöhe H (m) abhängig. Je größer die Förderhöhe, desto geringer die Fördermenge und umgekehrt. Die Qualität einer Pumpe kann man anhand der Pumpen-Kennlinie in den technischen Unterlagen beurteilen. Mit Hilfe der Kennlinien kann man genau ablesen, wie viel Wasser bei einer bestimmten Förderhöhe noch gepumpt wird.

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Das nebenstehende Leistungsdiagramm zeigt das Verhältnis von Förderhöhe und Fördermenge bei einer Pumpe mit max. 55 m Förderhöhe und einer max. Fördermenge von 5000 l/h an. An der Kennlinie kann genau abgelesen werden, wie groß die zu erwartende Fördermenge bei einer bestimmten Förderhöhe ist.


Eintauchtiefe

Die Eintauchtiefe wird nur bei Tauchpumpen angegeben und bezeichnet die maximale Wassertiefe, in der die Gehäuseabdichtung dem vorherrschenden Wasserdruck standhalten kann.

Feststoffgröße

Als Feststoffgröße bezeichnet man die maximale Dimension von festen Partikeln, die eine Pumpe befördern kann. Diese wird üblicherweise in Millimetern angegeben. Wenn größere Partikel im Wasser sind, kann dies zur Verstopfung oder Beschädigung der Pumpe führen.

Reibungsverluste

Die tatsächliche Leistung von Pumpen wird von verschiedenen äußeren Faktoren beeinflusst. Unregelmäßigkeiten in der Leitung wie z. B. Bögen, Winkel, Abzweigstücke und Verbindungen verursachen Leistungsverluste. Ebenso zählen Reibungsverluste in Leitungen zu den wichtigsten Faktoren. In jeder Wasserleitung entsteht an den Innenwänden von Schläuchen oder Rohren Reibung. Damit diese Reibungsverluste so gering wie möglich sind, sollte immer ein Schlauch mit dem größtmöglichen Durchmesser verwendet werden. 

Die Reibungsverluste werden als Druckverluste in Metern Wassersäule (mWS) angegeben und hängen von der lichten Weite des Schlauches (LW), sowie von der zu leistenden Fördermenge (l/min) ab. 

Anhand der folgenden Tabelle können die Reibungsverluste exakt berechnet werden. Bei einem 5 m langen Schlauch mit einem Durchmesser von 1 Zoll und einer Fördermenge von 50 Litern pro Minute beträgt der Druckverlust aufgrund der Reibung 0,4 mWS.

Druckverluste in Metern Wassersäule

 

Einschaltdauer

Nicht jede Pumpe ist für den Dauer- oder Langzeitbetrieb ausgelegt. Manche Niedervoltpumpen benötigen je nach Modell und Bauausführung entsprechende Abkühlpausen. Wie lange eine Pumpe am Stück betrieben werden darf, ist den technischen Datenblättern zu entnehmen. Sollte die Einschaltdauer (ED) in Prozent angegeben sein, so beziehen sich 100% auf eine Stunde. Eine Pumpe mit einer ED von 50% darf demzufolge max. 30 min ununterbrochen laufen.

In diesem Zusammenhang ist auch auf die Stromversorgung zu achten. Wenn eine 12 V-Pumpe an einem Netzteil betrieben wird, das eine deutlich höhere Ausgangsspannung (z. B. 13,8 V) liefert, reduziert sich die Einschaltdauer, da die Stromaufnahme höher ist. Aber auch die Betriebsbedingungen der Pumpe (Schlauchdurchmesser, Förderhöhe, Umgebungstemperatur usw.) spielen eine große Rolle bei der max. nutzbaren Einschaltdauer. Im Zweifelsfall überprüfen Sie die Betriebstemperatur der Pumpe.

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Pumpenzubehör


Die Einsatzfähigkeit, Effizienz und Langlebigkeit einer Pumpe hängt im hohen Maße von den Betriebsbedingungen ab. Mit wirkungsvollen und praktischen Zubehörartikeln können Sie den Betrieb Ihrer Pumpe sicherer und auch komfortabler gestalten und tragen somit zu einer langen Lebensdauer Ihrer Pumpe bei.

Pumpenfilter

Vorgeschaltete Pumpenfilter reduzieren die Verschmutzung der Pumpenmechanik und schützen vor Beschädigung bzw. Leistungsreduzierung durch übergroße Feststoffteile.

Elektronische Druckschalter

Ein Wasser-Druckschalter wird in der Druckleitung montiert und schaltet die Pumpe bedarfsgerecht ein und aus. Bei einem Druckabfall durch Wasserentnahme schaltet der Druckschalter die Pumpe automatisch ein und bei Druckanstieg durch Schließen des Wasserhahns wieder aus. Viele Druckschalter sind zudem noch mit einem Trockenlaufschutz ausgestattet.

Trockenlaufschutz

Der Trockenlaufschutz befindet sich, ebenfalls wie ein Druckschalter, in der Druckleitung und stellt sicher, dass die nachgeschaltete Pumpe bei ungenügendem Druck aus- bzw. nicht eingeschaltet wird. Somit wird verhindert, dass die Pumpe bei unzureichender Wasserzufuhr trocken läuft und dadurch Schaden nimmt. Ebenso wird aber auch ein schlagartiger Druckverlust in der Druckleitung (Rohrbruch) erkannt. und die Pumpe abgeschaltet.

Schwimmerschalter

Ein Schwimmerschalter für Wasserpumpen dient zum Ein- oder Ausschalten einer Pumpe. Er ist wasserdicht aufgebaut und schwimmt auf oder im Fördermedium. Durch die freie Länge des Anschlusskabels kann man genau definieren, bei welchen Wasserständen ein- und ausgeschaltet werden soll. Je nach Schaltfunktion können Schwimmerschalter zum „Füllen“ (Schaltkontakt wird bei einem nach oben ausgerichteten Schwimmerschalter geöffnet) oder zum „Leeren“ (Schaltkontakt wird bei einem nach unten hängenden Schwimmerschalter geöffnet) verwendet werden. Schwimmerschalter mit Wechslerfunktion können für beide Aufgaben genutzt werden.

Saugschlauch

Im Gegensatz zu einem Druckschlauch, der durch das Fördermedium und den vorherrschenden Druck auf max. Querschnitt gehalten wird, darf ein Saugschlauch nicht durch den Unterdruck kollabieren. Diese mechanische Festigkeit wird durch einen spiralförmigen Aufbau der Wandung erreicht. Um selbstansaugende Pumpen zu unterstützen, besteht die Möglichkeit, am Fußpunkt des Saugschlauches ein Rückschlagventil einzubauen, um so ein Leerlaufen des Saugschlauches bei Pumpenstillstand zu vermeiden.

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Maßangaben

 

Bei den Pumpenanschlüssen, Gewindeverschraubungen und auch Schläuchen werden oftmals Zoll-Angaben gemacht. Da aber laut gesetzlichen Vorschriften (Einheitenverordnung der Europäischen Union) Größenangaben ab dem 01.01.2010 Maßangaben in metrischen Einheiten gemacht werden müssen, kann es diesbezüglich zu Unklarheiten kommen. Aus diesem Grund haben wir in der folgenden Tabelle die gängigsten Größen in beiden Maßeinheiten abgegeben.

Bitte beachten Sie, dass eventuelle Mess- und Herstellertoleranzen zu berücksichtigen sind.
Der jeweilige Außendurchmesser des Schlauches ist abhängig von der Wandstärke.