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Modellbahn-Tipps - Unauffällige, aber unverzichtbare Details einer Modellbahnanlage

Ob Eigenbau oder Bausatzmodell - es gibt viele Details auf einer Modellbahnanlage, die einfach zu realisieren sind und zugleich die komplette Anlage optisch aufwerten. Hier finden Sie verschiedene Ideen, um Ihre Anlage individuell aufzuwerten.

Licht- & Signaltechnik

Licht- & Signaltechnik

Ein Bahnsteig ohne Bahnhofsuhr ist schwer vorstellbar. 

  

Gebäudebau

Gebäudebau

Werden Sie Baumeister.

  

Rollendes Material

Rollendes Material

Modellbahnfahrzeuge wie die großen Vorbilder.

Geländebau

Geländebau

Wirklichkeitsnahe Gestaltung des Modellbahngeländes.

  

Gleisbau

Gleisbau

Eine Gleisanlage, die sich vom Vorbild kaum unterscheiden lässt. 

 

  

Licht- & Signaltechnik 

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Bahnhofsuhren für den originalgetreuen Modellbahnhof

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Pünktlich wie die Eisenbahn! 

Ein Bahnsteig ohne Bahnhofsuhr ist nur schwer vorstellbar. An jedem Bahnhofsgebäude ist eine Uhr zu finden.

Auf den Personenbahnsteigen befanden sich von jeher Uhren.

Interessantes Detail

Auf den Personenbahnsteigen befanden sich von jeher Uhren.

Bei den älteren Bahnsteigen gibt es verschiedene Uhren, die mit unterschiedlichen Gehäusen und Masten ein interessantes Detail darstellen.

Uhren und Masten mit Gitter- oder Betonmasten lassen sich ohne viel Aufwand nachbilden.

Betonmast-Bahnhofsuhr

Betonmast-Bahnhofsuhr

Betonmasten können sowohl rechteckig als auch rund sein. Für die Nachbildung eines Beton­mastes kommen verschiedene Materialien in Betracht. Für beleuchtete Varianten können Sie Röhrchen aus Messing oder Kunstoff verwenden.

Hier lassen sich die Kabel durchführen. Für eine unbeleuchtete Uhr können Sie auch Recht­eck­profile oder einen übriggebliebenen Schranken­baum verwenden.

Passen Sie den Durchmesser des Mastes der jeweiligen Uhrgröße an. Um dem Mast einen entsprechenden Beton-Look zu verpassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Rauen Sie die Oberfläche mit Drahtbürste, Sandpapier oder einer Feile auf. Sie können nun hellgraue Farbe mit dem Pinsel dünn auftragen. Wenn Sie dickere Farbe auftupfen, entsteht ebenfalls eine Struktur. Eine Alterung und Verwitterung können Sie mit Trockenfarben erreichen.

Für Bahnsteiguhren werden, wie beim Vorbild, dieselben Masten wie bei Bahnsteigleuchten verwendet

Gittermast-Bahnhofsuhr

Für Bahnsteiguhren werden, wie beim Vorbild, dieselben Masten wie bei Bahnsteigleuchten verwendet. Sie können also aus einer Gitter­mast­lampe einen Mast für eine Bahnsteiguhr machen.

Ein HO-Lampenbausatz von Conrad Electronic bietet eine ideale Möglichkeit. Der Messingmast ist sehr fein gearbeit und wirkt vorbildgerecht.

Für Bahnsteiguhren werden, wie beim Vorbild, dieselben Masten wie bei Bahnsteigleuchten verwendet

Der Lampenmast ist für eine Uhr zu hoch und muss um die Hälfte gekürzt werden. Hier können Sie mit einer kleinen Trenn­scheibe arbeiten. Verwenden Sie für die Uhr das obere Stück des Mastes. Der Mast verjüngt sich nach oben und passt so proportional besser zu der Uhrgröße. Der Mast sollte noch 50 – 60 mm lang sein (plus Befest­igung am Bahnsteig). Trennen Sie nun die Uhr, ebenfalls mit einer Trennscheibe, von ihrem Mast.

Wenn Sie die Uhr später beleuchten wollen, müssen Sie behutsamer vorgehen. Die Kabel werden sonst durchtrennt. Feilen Sie den kleinen Sockel unter dem Uhrengehäuse schmaler bis dieser auf das Ende des Mastes passt.

Jetzt können Sie die Teile mit Zwei­komponenten­kleber verbinden. Bevor Sie die Uhr mit Zwei­komponenten­kleber und einer Bohrung im Bahnsteig miteinander verbinden, können Sie die Uhr lackieren.

             

Geländebau

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Fernsprechanlagen – vorbildgetreue Details an der Modellbahnstrecke

Die Zeit der Telegrafenmasten, war die Zeit der Fernsprechbuden aus Wellblech.

Die Zeit der Telegrafenmasten, war die Zeit der Fernsprechbuden aus Wellblech.

Bausatz von Auhagen

Bausatz von Auhagen

Die Telegrafenmasten, in ihrer ursprünglichen Form, sind mittlerweile verschwunden, während man die Wellblechbuden noch allerorts finden kann.

Sie waren Witterungsschutz für die Fern­sprech­einrichtung und ein Unterstand für den Lok­führer bei Gesprächen mit dem Fahr­dienst­leiter.

Conrad Electronic bietet einen preiswerten Bausatz von Auhagen an. Die Wellblechvariante enthält zwei Buden und zwei einfache Weichen­spann­werke. Nachdem Sie die Bauteile vom Spritzling entfernt haben, entgraten Sie diese mit Messer, Feile und Sandpapier.

Die Überhänge des Daches sind etwas zu dick geraten. Durch vorsichtiges Abtragen des Kunststoffes mit dem Messer an den Rändern, ensteht jedoch ein glaubhafter Blech-Look.

Acrylfarben von Revell

Acrylfarben von Revell

Bringen Sie Farbe ins Spiel

Das fertig verleimte Häuschen können Sie auf die verklebte Grundplatte montieren. In unserem Beispiel wurde die Sockelvariante mit Geländer gewählt. Das Kunststoff­geländer können Sie auch durch einen Eigenbau ersetzen. 0,8 mm Messing­draht eignet sich dafür gut.

Lackieren Sie das Häuschen mit Acryl­farben von Revell. Ohne Lackierung hat das Häuschen einen schnöden Kunststoff­glanz.

Eine abschließende Patinierung, lasierend mit wasserlöslichen Lacken aufgetragen, hebt die Steine des Sockels und den Well­blech­charakter heraus. Sie können den Verwitterungsgrad durch unterschiedliche Verdünnung der Farbe regulieren.

Der Bausatz enthält ein F-Schild, das Sie aus der Packung schneiden können.

Übergänge kaschieren

Der Bausatz enthält ein F-Schild, das Sie aus der Packung schneiden können.

Ein Schild mit der Bezeichnung “Signalfernsprecher“ müssen Sie mit Ihrem PC selbst produzieren (ggf. mit einem Scanner zum Verkleinern der Schrift).

Stellen Sie das Gebäude auf und integrieren Sie es in die fertige Umgebung, indem Sie die Übergänge mit Begrünungsmaterial kaschieren.

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Wirklichkeitsnahe Gestaltung des Modellbahngeländes

Flächen aus Geländematten eignen sich gut für den Vordergrundbereich schmaler Module und Seg­mente.

Flächen aus Geländematten eignen sich gut für den Vordergrundbereich schmaler Module und Seg­mente. Der Blick auf die Bahnstrecke wird nicht versperrt und gleichzeitig erhält man eine re­a­li­täts­nahe Landschaft.     

Man findet bei den Bodendeckern sehr re­a­li­täts­nahe Produkte und diese haben ihren Preis.

Bodendecker

Preiswerte Qualität

Man findet bei den Bodendeckern sehr re­a­li­täts­nahe Produkte und diese haben ihren Preis.

Doch auch die etwas preiswerteren erzielen üb­er­zeugende Effekte. Erhältlich sind Feldmatten und Ackerflächen mit verschiedenen Strukturen.

Alle Produkte lassen sich leicht verarbeiten und eignen sich auch für die Gestaltung größerer Flächen.

So wird's noch realistischer

Äcker

So wird's noch realistischer

Teilweise bestehen die Ackerflächen aus Well­pappe. Diese sind zwar recht stark, aber lass­en sich trotzdem flexibel verarbeiten. Wenn Sie die Pappe von unten befeuchten, kann sie flexib­el angepasst werden.Für das Aufkleben eignet sich Weißleim am Besten.

Der "Kartoffelacker grün" ist sehr realistisch und muss auch mit Flocken nicht nachbearbeitet werd­en. Dennoch glänzt die Fläche etwas zu sehr und die Farbgestaltung ist etwas zu gleichmäßig.

Bürsten Sie mit einem harten Flachpinsel braune Trockenfarbe auf und betonen Sie einzelne Stell­en stärker, andere weniger. So gestalten Sie den Übergang von frisch gepflügten zu be­wachsen­en Flächen fließend.

Wiesengeländematten gibt es in verschiedenen farblichen und saisonalen Varianten

Wiesengelände

Wiesengeländematten gibt es in verschiedenen farblichen und saisonalen Varianten.

"Sommerwiese" und "Heidelandschaft" fallen zwar sehr kräftig aus, aber Sie können sich be­vorzugte Stellen auch herausschneiden. Die Matten zeigen kurze, aufrechte Grasfasern und sind nicht für große, wildgewachsene Wiesen in einzelnen Segmenten oder Modulen geeignet.

Als Basis für größere Flächen auf der klassischen Plattenanlage, bieten sie sich jedoch an.

Auch für den Anfänger stellt die Verarbeitung der Matten kein Problem dar.

Verarbeitung

Auch für den Anfänger stellt die Verarbeitung der Matten kein Problem dar. Schneiden Sie die Stöße kurvig und unregelmässig zu, indem Sie die entsprechenden Stücke übereinander legen und diese mit Weißleim verkleben. So wird der Übergang unregelmäßig und passgenau zu­gleich. Knüllen Sie die Matten zusammen, um sie unregelmäßigen Strukturen anzupassen.

Übergänge zu andersartigem Gelände können Sie mit Grasfasern kaschieren.

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Modellbahnfahrzeuge – Schönheiten auf dem Schrottplatz

Ausgemusterte Lokomotiven - die stillen Veteranen.

Ausgemusterte Lokomotiven - die stillen Veteranen. Auch wenn sie meist nur Ersatzteillager auf alten Gleisen sind, gehören sie doch zu den reizvollsten Attraktionen in der Welt der Eisenbahn.

Ausgemusterte Dampflokomotiven sind faszinierende Objekte.

Alte Lokomotiven aus vergangener Zeit sind auf stillen Gleisen und an Bahnhöfen nicht unbedingt selten an­zu­treffen, werden aber auf Modellbahnanlagen oft ver­gessen. Dabei gehören sie zu den reizvollsten At­trak­ti­onen in der Welt der Eisenbahn.

Ausgemusterte Dampflokomotiven sind faszinierende Objekte. Auf dem Gebiet der ehemaligen Deutschen Reichsbahn sind sie heute noch zu entdecken.

Meist werden sie als Ersatzteillager für Loks verwendet, die immer noch betriebsfähig sind.

Am Beispiel eines älteren Piko-Modells der Baureihe 41 wird im Folgenden beschrieben, wie sich ein Heiz­lok­wrack als Modell umsetzen lässt.

Stahlschwellengleise

Stahlschwellengleise

Zerlegen Sie das Modell vollständig und bauen Sie den Motor aus. Beginnen Sie mit dem Fahr­werk.

Der Barrenrahmen wird in seine zwei Teile zerlegt und die Stromabnehmerschleifer sowie die Brem­sen werden entfernt. Anschließend wird der Rahm­en mit typischen Durchbrüchen versehen.

Sie benötigen eine Kleinbohrmaschine mit einem 1mm-Bohrer, einen Kegelfräser, ein kleines Bast­el­messer sowie runde und flache Nadel­feilen.

Ersatzteillager

Zerlegen Sie das Modell vollständig und bauen Sie den Motor aus. Beginnen Sie mit dem Fahr­werk.

Der Barrenrahmen wird in seine zwei Teile zerlegt und die Stromabnehmerschleifer sowie die Brem­sen werden entfernt. Anschließend wird der Rahm­en mit typischen Durchbrüchen versehen.

Sie benötigen eine Kleinbohrmaschine mit einem 1mm-Bohrer, einen Kegelfräser, ein kleines Bast­el­messer sowie runde und flache Nadel­feilen.

Entfernen und Ersetzen

Entfernen und Ersetzen

Jetzt ist der Kessel dran. Entfernen Sie die Kessel­armaturen, Leitungen und Waschluken.

Das Nummernschildblech sowie die Laterne werden ebenfalls entfernt und erhabene Teile mit dem Bastelmesser Schicht für Schicht ab­ge­trag­en.

Nachdem die Rahmendurchbrüche und Federn freigelegt sind, können Sie damit beginnen den Rahmen und die Radsätze mit schwarzer Farbe zu behandeln.

Auch den Bereich der Pufferbohle können Sie verfeinern. So können beispielsweise Lampen­bügel der bereits entfernten Lampen mit 0,4-mm-­Draht nach­empfunden werden.

Entfernen Sie am Führerhaus die Fenstereinsätze sowie die Nummern- und Gattungsschilder. Ergänzen Sie das Dach mit Regenschutzblechen (Blechstreifen 1x10 mm, Stärke 0,1 mm) sowie mit Dachhaken. Unter dem Führerhaus können Sie Leitungen und den Tritt ergänzen.

Farbe und Pastellkreide

Farbe und Pastellkreide

Färben Sie danach Kessel und Führerhaus Tiefschwarz (RAL 9005) und lackieren Sie die roten Partien nach.

Behandeln Sie, nachdem die rote Farbe durchgetrocknet ist, diese Bereiche mit stark verdünntem Schwarz.

Schenken Sie hierbei dem Barrenrahmen und den Radsätzen besondere Aufmerksamkeit. Die Farbe wird lasierend mit dem Pinsel aufgetragen.

Um die Farbflächen zu altern, arbeiten Sie mit Mattschwarz und ein wenig Weiß nach. Die schwarze Oberfläche wirkt jetzt ausgeblichen. Verwenden Sie allerdings keine graue Farbe. Der Effekt ist nicht der gleiche.

Zwar bietet sich ein Farbauftrag mit Spritzpistole an, Pastellkreidenstaub und Trockenfarben lass­en sich jedoch ebenfalls verwenden. Das Gemisch aus schwarzer und weißer Pastellkreide tragen Sie mit einem weichen Pinsel auf (Größe 8).

Roststellen können ebenfalls mit Kreidestaub gestaltet werden, doch seien Sie mit Roststellen sparsam.

Der Tender wird farblich genauso gestaltet und behandelt wie die Lok. Das Kohleimitat des Tenders können Sie aussägen und durch echte Modellkohle ersetzen. Diese wird mit verdünntem Weißleim auf dem Ballastgewicht fixiert.

Ein echter Hingucker.

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Winterwunderland auf dem Modellbahngelände

Winterwunderland auf dem Modellbahngelände

Foto by rent-a-photograph.de

                 

Um Schnee nachzubilden, wird Gips verwendet. Für die Darstellung von Winterlandschaften, gibt es jedoch Alternativmaterialien.

Klären Sie, bevor Sie sich an die Umsetzung eines Wintermotivs machen, eine wichtige Frage. Soll der Schnee liegen bleiben oder im Frühjahr wieder entfernt werden? Bei Schnee, der wieder entfernt werden soll, gibt es gestalterische Grenzen.

Schneepulver, das nicht gebunden ist, haftet nicht überall gut.

                               

Der Umbau einer Herbstlandschaft in eine Winter­landschaft kann mit einfachen Mitteln erreicht werden

Landschaften umbauen

Achtung Umbauarbeiten!

Der Umbau einer Herbstlandschaft in eine Winter­landschaft kann mit einfachen Mitteln erreicht werden. Passen Sie zuerst die Vegetation an, indem Sie die Laubbäume gegen natürlich gewachsenes Wurzelwerk austauschen.

Auch abgestorbene Bonsais eignen sich sehr gut. Mit dem sogenannten Meerschaum können Sie kleinere Sträucher nachbilden und die Boden­vegetation mit der Spritzpistole weißen

            

Schnee aus Gips

Schnee aus Gips

Lassen Sie es schneien

Sprühen Sie die Flächen mit Wasser ein und bestreuen Sie diese mit Gips aus einem Teesieb. Diesen Vorgang können Sie nach Belieben wiederholen und so die Höhe der Schneedecken variieren. Sie können Verwehungen und schnee­geräumte Bereiche imitieren, Fuß- und Reifenspuren einarbeiten etc.

Ihre Kreativität ist gefragt.

            

Die Firma "Noch" bietet ein sehr feines, kaum glitzerndes Pulver an.

Modellschnee

Neuschnee von "Noch"

Die Firma "Noch" bietet ein sehr feines, kaum glitzerndes Pulver an. Dieses können Sie mit einem Sieb auf die Anlage streuen und mit dem Staubsauger wieder entfernen.Wenn Sie diesen Schnee fixieren wollen, ist der Einsatz von Weiß­leim nicht geeignet. Weißleim verfärbt den Schnee gelblich. Verwenden Sie den ent­sprechend angebotenen Kleb­stoff.

Winterlandschaft von "Faller"

"Faller" bietet ein Winter-Set für vorrübergehende Schneelandschaften. Dieses Set enthält weißes Glas­diamantin (leicht glitzernd), Silber-Glas­diamantin (stark glitzernd), Schnee­farbe, Spachtel­masse, Eiszapfen und einige kahle Winter­bäume.

Sie können mit der Spachtel­masse verschiedene Schnee­polster nachbilden. Tragen Sie die Masse gleichmäßig und nicht zu dick auf. Schneehaufen, Verwehungen und Räumungs­schneisen etc. können Sie ebenfalls mit der Masse gestalten.

Nach dem Trocknen können Sie die Schicht mit der Schneefarbe einfärben. Die Schneefarbe ist die Grundlage für die Deckschicht aus Glasdiamantin.

Diese wird am Ende auf eine dünne Schicht Colofix-Leim von Faller aufgestreut. Für eine Erhöhung des Silber­effekts verwenden Sie zusätzlich noch etwas Silber-Glasdiamantin.

                  

                  

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Natursteinmauern für eine realitätsgetreue Modellbahnanlage

Natursteinmauern sind ein Blickfang.

Natursteinmauern sind ein Blickfang. Solche Mauerelemente lassen sich mit einfachen Bauplatten aus Kunststoff nachbilden.

                

Vorgefertigte Natur- oder Bruchsteinmauern können oftmals nicht überzeugen

Natur- oder Bruchsteinmauern

Vorgefertigte Natur- oder Bruchsteinmauern können oftmals nicht überzeugen. Die Artikel haben zwar feine und abwechslungsreiche Strukturen, doch verschwinden diese, in ihrer Wirkung, meist im Einheitsgrau des Materials. Durch einen Farbauftrag können Sie diese Strukturen zum Leben erwecken.

Mit einem einmaligen Farbauftrag verschwindet aber höchstens der Plastikglanz des Materials. Vor dem endgültigen Farbfinish auf der Anlage, müssen Sie die Struktur herausarbeiten.

                                 

Die folgende Methode stellt eine von vielen Möglichkeiten dar, Strukturplatten lebendiger und realistischer zu gestalten

Methode

Die folgende Methode stellt eine von vielen Möglichkeiten dar, Strukturplatten lebendiger und realistischer zu gestalten. Kaufen Sie sich mehrere Bauplatten, um Spielraum zum Experimentieren zu haben. Für das folgende Vorgehen eignen sich Styroplast- und Polystyrolplatten. Styroplastplatten weisen meist etwas ausgeprägtere Strukturen auf und eignen sich für diese Technik besonders gut.

Doch auch die, für unser Beispiel gezeigte, Polystyrolplatte als Bruchsteinausführung gewinnt deutlich an Wirkung.

                                        

Sobald der Gips ausgetrocknet ist, können Sie die Lackierung in der gewünschten Farbe vornehmen.

Schritt 2

Sobald der Gips ausgetrocknet ist, können Sie die Lackierung in der gewünschten Farbe vornehmen. Nehmen Sie beispielsweise etwas grau aus weißer und schwarzer Farbe gemischt sowie etwas Ocker für einen wärmeren Ton.

Halten Sie die Farbe etwas heller, als die Farbe die Sie anstreben. Im nächsten Arbeitsschritt wird nämlich durch flächiges Auftragen von verdünnter schwarz/brauner Farbe, die Struktur wieder hervorgehoben. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis das Ergebnis kräftig genug ausfällt.

                               

Sobald der Gips ausgetrocknet ist, können Sie die Lackierung in der gewünschten Farbe vornehmen.

                                   

Bevor Sie den nächsten Schritt ausführen, muss die verdünnte Farbe vollständig trocken sein.

Schritt 3

Bevor Sie den nächsten Schritt ausführen, muss die verdünnte Farbe vollständig trocken sein. Bislang wirkt die Wand immer noch etwas langweilig. Tragen Sie nun vorsichtig weiße oder beige Farbe auf.

Wischen Sie den Pinsel vorher auf einem Stück Karton ab, so dass nur wenig Farbe daran haftet und streichen Sie dann vorsichtig, mit wenig Druck, über die Oberfläche der Mauerstruktur bis der gewünschte Effekt erreicht ist.

                             

Machen Sie es sichtbar

Schritt 4

Machen Sie es sichtbar

Den Abschluss bildet das Auftragen von Holzbeize. Die Beize macht die feinsten Strukturen des Gipsauftrags sichtbar.

Viel Spaß!

                           

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Gewässergestaltung für die Modellbahnlandschaft

In diesem Praxis-Tipp erfahren Sie, wie Sie auf Ihrer Modell­eisen­bahnanlage naturgetreue Gewässer, z.B. einen Bach oder See, entstehen lassen können.

In diesem Praxis-Tipp erfahren Sie, wie Sie auf Ihrer Modell­eisen­bahnanlage naturgetreue Gewässer, z.B. einen Bach oder See, entstehen lassen können.

           

Ein wichtiger Hinweis: Gehen Sie sehr sparsam mit der Gieß­masse um – hierbei helfen Ihnen z.B. ausgediente Marmeladen­gläser.

Beachten Sie auch unbedingt die Sicherheits­hinweise: Denn obwohl ohne Lösungs­mittel, kann das Mittel Schäden anrichten. Sehr schwierig ist auch die rückstands­freie Ent­fernung von bereits ausgehärteter Gieß­masse. Erliegen Sie nicht der Verlockung, während der Aushärtungs­phase andere Arbeiten auf der Anlage zu verrichten, da sehr leicht Staub, Streugut oder Laub auf die klebrige Ober­fläche fallen können.

         

Die Anlage eines Baches

Die Anlage eines Baches

Das Ufer

Fangen Sie zum Beispiel mit einem Bach an.

Um eine möglichst realistische Wirkung von Gewässern zu erzielen, gestalten Sie den Uferbereich mit Natur­steinen. Das Stein­material sollte vorher gewaschen werden. Bei der Verwendung von „Tiroler Rot“ erscheint es dadurch dunkler und verfärbt sich dann hellrot.

Legen Sie die Steinchen einzeln und Stück für Stück an, so gestalten Sie eine naturgetreue Böschung. Zwischen die Steine streuen Sie den feineren Kies „Calston-Durite“. Beide Kies­sorten sind von der Firma „Noch“ erhältlich.

           

Anschließend wird Quarzsand gestreut, der aber einige Milli­meter unterhalb der Gesteins­schicht liegen und diese keinesfalls abdecken sollte.

Das Flussbett

Anschließend wird Quarzsand gestreut, der aber einige Milli­meter unterhalb der Gesteins­schicht liegen und diese keinesfalls abdecken sollte.

Zur Fixierung der Böschung verwenden Sie das bewährte Weißleim-­Wassergemisch; da der feine Quarzsand zwischen den Steinen fest aushärtet, stellt er eine sichere Verbindung her. Für den endgültigen Halt sorgt die Gießmasse.

Damit beim Ausgießen des Flussbettes die Gießmasse nicht einfach abfließt, bauen Sie eine Barriere aus Kunststoff­resten, die nach der Aus­härtung der Gießmasse leicht wieder abgenommen werden kann.

Die Rückseite der Barriere bekleben Sie mit Tesafilm, um sie später gut von der Gieß­masse trennen zu können. Zum Abdichten verwenden Sie einfach Knetmasse, da diese im Gegensatz zu Kitt keine feste Verbindung mit der Umwelt eingeht.

               

Bei der Gestaltung des Seeufers verfahren Sie genauso wie beim Bach. Nach dem Trocknen des Leimes reinigen Sie mit einem feuchten Lappen den Grund.

Die Anlage eines Sees

Bei der Gestaltung des Seeufers verfahren Sie genauso wie beim Bach. Nach dem Trocknen des Leimes reinigen Sie mit einem feuchten Lappen den Grund.

Mögliche Lücken in der dunklen Farbe sollten jetzt unbedingt geschlossen werden, um die spätere Wirkung nicht zu beeinträchtigen. Eine lebendigere Wirkung der Böschung erreichen Sie durch feines, unregelmäßig aufgetragenes Streu­gut. Platzieren Sie zwischen die Fels­brocken einzelne aus Island­moos herausgezupfte Büschelchen.

Da in der Realität selbst bei glasklarem Wasser nur ein 1 bis 2 m gehender Blick in die Tiefe möglich ist (abhängig von Licht­verhältnissen und Beschaffenheit des Grundes), stellen Sie die Gewächse nur am Rand auf, damit die Tiefenwirkung des Sees nicht eingeschränkt wird.

                 

Hervorragend eignen sich hierfür auch Schilfgewächsansiedlungen, welche die Firma Woodland Scenics als „Feldgras (Field Grass)” anbietet.

Hervorragend eignen sich hierfür auch Schilfgewächsansiedlungen, welche die Firma Woodland Scenics als „Feldgras (Field Grass)” anbietet.

Steigern Sie die Tiefenwirkung

Der See wird in drei Schichten ausgegossen. Mit der ersten Schicht gleichen Sie Unebenheiten im Untergrund aus, die zweite steigert die Tiefen­wirkung. Das gelingt Ihnen, wenn sie die Gieß­masse leicht einfärben, Ton in Ton mit dem See­grund.

                     

Der See wird in drei Schichten ausgegossen.

Hierfür eignen sich Trocken­farben. Aus Blau und Grün erhalten Sie einen Türkis-­Farbton, den Sie mit ein wenig Schwarz noch abdunkeln können.

Geben Sie der Gießmasse nur sehr wenig Farbe zu, da selbst ein dünner Auftrag den Blick auf den Grund oder zur Ufer­böschung verwehren kann.

Machen Sie unbedingt vorher ein paar Versuche mit der Mischung, da spätere Korrekturen nicht mehr möglich sind.

           

Bei der Gestaltung eines Wasser­falls kleiden Sie zunächst die Wände mit Felsgestein aus.
Seine Form erhält der Wasserfall durch Seefolie, die in dünne Streifen geschnitten wurde. Sie wurden gebündelt und an beiden Enden sicher fixiert.

Die Anlage eines Wasserfalls

Kreiern Sie ein Highlight im Wasser

Bei der Gestaltung eines Wasser­falls kleiden Sie zunächst die Wände mit Felsgestein aus. Anschließend folgt der eigentliche „Wasserfall“ in Form von Gießmasse: Damit die Flüssig­keit nicht gleich vollständig hinabfließt, verwenden Sie Seefolie, die in dünne Streifen geschnitten und zu dicken, mehrfach verdrehten Bündeln zusammengefasst werden.

An ihnen lassen Sie die Gießmasse mehrmals in kleinen Mengen langsam herunterlaufen, bis sie erstarrt.

            

Feinarbeit der Imitation
Die dickflüssige Gießmasse wird über den Wasserfall gegossen

Feinarbeit der Imitation

Nun kommen Sie zur Imitation der Wasserfall­gischt. Mit einem Borsten­pinsel, der nur ganz dünn mit weißer Plakat- oder Dispersions­farbe benetzt ist, streichen sie mehrmals vorsichtig, dem Weg des Wassers folgend, über die Oberfläche. Zum Schluss überziehen Sie die matte Farbe noch mit Klarlack.

             

       

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Der Bau eines Modell-Bahnsteigs

Der Bau eines Modell-Bahnsteigs

       

Was wäre eine Modelleisenbahnanlage ohne einen Bahnhof und ein Bahnhof ohne Bahnsteig? Wie leicht ein einfacher Bahnsteig (typisch für Nebenstrecken mit kleinen Haltepunkten) zu bauen ist und wie reizvoll und realitätsnah er auch auf Ihrer Anlage wirkt, wird in diesem Praxis-Tipp beschrieben.

         

Zuerst bauen Sie eine feste Bahnsteigkante

Die Bahnsteigkante

Zuerst bauen Sie eine feste Bahnsteigkante. Hierfür wählen Sie am besten ein Modell, das aus Massivsteinen besteht, deren oberer Abschluss Steinplatten bilden. Als Material empfiehlt sich, Poly­styrolplatten von „Auhagen“ zu verwenden, da diese eine Putzstruktur besitzen.

Aus diesen Platten schneiden Sie Streifen in 7 mm Breite für die Steinkante. Aus dem gleichen Material fertigen Sie auch 5 mm breite Streifen an, die den oberen Abschluss der Bahnsteigkante bilden.

Da die Polystyrolplatten eine Stärke von 1,5 mm haben, ergeben sich eine Bahnsteighöhe von 8,5 mm und somit eine fast maßstabsgetreue Höhe der Bahnsteigkante über der Schienenoberkante.

Anschließend markieren Sie mit Reißnadel und Stahlmaß die Fugen zwischen den einzelnen Steinen: Der Abstand bei den 7 mm breiten Streifen beträgt 20 mm, bei den 5 mm breiten Streifen 15 mm.

Nun kleben Sie die Bahnsteigkante auf die Grundplatte auf. Bei der Baugröße H0 sollte die Distanz Gleismitte – Bahnsteigkante 21 mm betragen, um einen reibungslosen Fahrbetrieb zu gewährleisten.

           

Strukturieren Sie Ihre Bahnsteigkanten

Das Auftragen der Farbe

Strukturieren Sie Ihre Bahnsteigkanten

Streichen Sie die Bahnsteigkante zuerst in der Farbe Steingrau. Mit schwarz-brauner Farbe heben Sie danach die Fugen hervor. Mit dieser Farbgebung erreichen Sie, dass die feine Strukturierung der Polystyrolplatten sichtbar wird.

Denn eine glatte Oberfläche wäre für die realistische Darstellung einer Steinkante ungeeignet.

       

Die Aufschüttung

Nun können Sie sich der Aufschüttung des Bahnsteigs zuwenden. Als Grundlage nehmen Sie ganz einfach Verpackungskarton, der in der Höhe etwas niedriger ist als der Bahnsteigkantenabschluss.

Den Karton befestigen Sie auf der Grundplatte und lackieren ihn anschließend erdigbraun. Nachdem die Farbe getrocknet ist, streichen Sie den Bahnsteig mit etwas verdünntem Weißleim oder Schotterkleber ein und bringen feinen Steinsplitt auf. Der Splitt wird mit Stahlmaß und Flachpinsel gleichmäßig verteilt. Danach tragen Sie nochmals etwas Schotterleim auf und entfernen nach dem Trocknen überschüssiges Material.

Zum Schluss streichen Sie jede zweite Kante der oberen Abschlussplatten mit einem feinen Pinsel (Größe 1) und weißer Farbe an – als Warnanstrich.

                

Schritt 1: Die Aufschüttung besteht im Modell aus einfachem Verpackungskarton, den jeder im Haus hat.
Schritt 1: Die Aufschüttung besteht im Modell aus einfachem Verpackungskarton, den jeder im Haus hat.

         

Schritt 2: Nachdem der Karton fixiert und lackiert ist, wird der Splitt aufgebracht und mit einem Stahlmaß geglättet.
Schritt 2: Nachdem der Karton fixiert und lackiert ist, wird der Splitt aufgebracht und mit einem Stahlmaß geglättet.

          

Schritt 3: Jeder zweite Stein der Bahnsteigkante erhält einen Warnanstrich. Es wird ein Pinsel der Größe 1 verwendet.
Schritt 3: Jeder zweite Stein der Bahnsteigkante erhält einen Warnanstrich. Es wird ein Pinsel der Größe 1 verwendet.

            

Die Gestaltung einiger Details

Auch wenn Sie jetzt einen Bahnsteig haben, fehlen doch ein paar Kleinigkeiten, die den echten Charakter ausmachen: ein Fernsprecher, eine Sitzbank oder ein Kilometerstein zwischen den Gleisen bzw. direkt auf dem Bahnsteig.

Sehr attraktiv und nicht schwer nachzubauen ist auch ein Geländer. Dazu benötigen Sie ein Messing-U-Profil mit einem Querschnitt von 1,5 mm x 1,5 mm und einen Messingdraht der Stärke 0,8 mm.

Die einzelnen Abschnitte des U-Profils können Sie am besten mit einem in eine Kleinbohrmaschine eingespannten Trennschleifer zurechtschneiden. Die Geländerhöhe bestimmen Sie anhand von Modell-Figuren. Dabei sollte beachtet werden, dass ca. 5 mm hinzukommen, da das Geländer sicher im Boden verankert werden muss.

Die Bohrungen für die einzelnen Pfähle müssen im Abstand genau stimmen. Deshalb körnen Sie die Löcher vorher mit einer Reißnadel an. Nachdem die Pfähle mit Hilfe von Leim in den Bohrungen fest verankert sind, schieben Sie nun den Messingdraht durch die vorher in die U-Profile gebohrten Löcher und verlöten den Draht mit den Pfählen. Zu guter Letzt streichen Sie das Geländer, z.B. Grau.

       

Der Bahnsteig ist fertig. Es sollten nun aber noch einige Details aufgestellt werden und auch etwas Grün kann nicht schaden.

Der Bahnsteig ist fertig. Es sollten nun aber noch einige Details aufgestellt werden und auch etwas Grün kann nicht schaden.

       

Aus Messing-U-Profil und Draht entsteht ein Geländer. Werkzeuge wie eine Kleinbohrmaschine und Trennschleifer sind dabei sehr hilfreich.

Aus Messing-U-Profil und Draht entsteht ein Geländer. Werkzeuge wie eine Kleinbohrmaschine und Trennschleifer sind dabei sehr hilfreich.

        

Die Bohrungen für das Geländer müssen genau stimmen. Sie werden vor dem Bohren mit einer Reißnadel angekörnt.

Die Bohrungen für das Geländer müssen genau stimmen. Sie werden vor dem Bohren mit einer Reißnadel angekörnt.

          

Am Bahnsteig wurde ein Personenzug bereitgestellt. Die Schaffner-Figur zeigt, dass das Eigenbau-Geländer die richtige Höhe hat.

Am Bahnsteig wurde ein Personenzug bereitgestellt. Die Schaffner-Figur zeigt, dass das Eigenbau-Geländer die richtige Höhe hat.

        

              

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Realitätsnahe Modellbahnstrecke

Realitätsnahe Modellbahnstrecke

           

Gleisanlagen wirklichkeitsgetreu aussehen lassen

Anregungen und Ideen, wie Sie die Gleise Ihrer Modellbahn noch realistischer gestalten können, vermittelt dieser Praxis-Tipp.

                       

Gleisanlagen wirklichkeitsgetreu aussehen lassen

Die Grundlagen

Im Vorbild lassen sich Gleisanlagen im Prinzip in zwei Gruppen einteilen:
1. Sie sind neu und in einem guten Zustand oder
2. durch alters- oder verkehrsbedingte Umstände in einer schlechteren Verfassung
und gerade auf Nebenstrecken auch von Unkraut überwuchert.

Die hier abgebildeten Anlagen zeigen einen Modellbahnhof um 1980. Verwendet wurden Holzschwellengleise, teilweise auch Stahl­schwellen­gleise.

Machen Sie es lebensecht

Um eine lebensechte Wirkung zu erreichen, beziehen Sie in die farbliche Gestaltung neben dem Gleis auch das Schotterbett mit ein.

Schon vor dem Einschottern beginnt die farbliche Gestaltung durch das Einfärben des Gleises mit einem Gemisch aus schwarzer und brauner Farbe, dem ein wenig Weiß zugesetzt wurde, um eine leichte Grau­wirkung zu erreichen.

Damit die Gleis­unterlage nicht eventuell durchscheint, versehen Sie auch alle Zwischen­räume mit der gleichen Farbgebung. Dabei muss beachtet werden, dass nur matte und nicht zu dickflüssige Farbe Verwendung findet.

                     

Gleisanlagen wirklichkeitsgetreu aussehen lassen

Die Schotterung

Sobald die Farbe getrocknet ist – dieser Vorgang wird mit einem Haar­trockner deutlich beschleunigt – können Sie mit dem Auftragen des Schotters beginnen. Als Material empfiehlt sich Gneis Rotbraun, da es scharf­kantig ist und in seiner Grundfarbe eine realitätsnahe Wirkung besitzt.Geben Sie aus einem kleinen Behältnis oder einem Teelöffel immer nur geringe Mengen des Schotters zwischen die Schwellen.

Verteilen und festdrücken

Dadurch verteilt sich das Material mit dem Pinsel besser und das Schotterbett bekommt ein ordentlicheres Gesamtbild. Anschließend drücken Sie mit dem Löffelstiel oder Finger die Steinchen etwas an, sodass der Schotter in der Gleismitte ca. 0,5 mm unterhalb der Schwelle liegt.

Vor dem Verkleben mit verdünntem Weißleim sprühen Sie das Schotterbett mit Wasser ein, dem ein wenig Spülmittel zugesetzt wurde.

Dadurch erreichen Sie, dass die Schotter­steinchen nicht aufschwemmen. Danach lassen Sie das Schotter­bett ungefähr einen Tag trocknen.

          

Bringen Sie Farbe ins Spiel

Die Farbgebung

Bringen Sie Farbe ins Spiel

Nun können Sie mit der eigentlichen Farbgebung beginnen. Streichen Sie das Schotterbett komplett mit Wachsbeize im rötlichen Ton „Mahagoni“ ein.

Damit der Schotter nicht zu dunkel wird, ist dieser Vorgang nur einmal nötig.

Lassen Sie es realistisch aussehen

Bei den Schwellen erreichen Sie ein wirklichkeits­nahes Aussehen, wenn Sie einen fast trockenen Flach­pinsel mit etwas weißer Farbe vorsichtig über die Schwellen führen – die so genannte „Dry-Brush“-Technik.

          

Bearbeiten Sie die Schienenprofile

Das Gleiche wird mit schwarzer Farbe wiederholt, noch bevor der weiße Anstrich getrocknet ist. So erzielen Sie unter­schiedliche Grautöne. Anschließend folgt das „Verschmutzen“ des Schotterbettes.

Dafür verwenden Sie am besten Asoa- Schotter­bett­verschmutzung, die mit einem Flachp­insel aufgetragen wird und auch den Schwellen eine weitere, bräunliche Farb­schattierung hinzufügt.

Bearbeiten Sie die Schienenprofile

Nun fehlt noch die Behandlung der Schienen­profile. Hier verwenden Sie matte rehbraune Farbe, die sie mit einem dünnen Pinsel auftragen. Vergessen Sie nicht, auch den Klein­eisen auf den Schwellen Farbe zu geben. Zuletzt tragen Sie braune Trocken­farbe auf die Profile auf.

          

Um die realistische Wirkung weiter zu steigern, bekommt auch das sich in unmittelbarer Schienen­nähe befindende Schotter­bett etwas davon ab.

Um die realistische Wirkung weiter zu steigern, bekommt auch das sich in unmittelbarer Schienen­nähe befindende Schotter­bett etwas davon ab. Abschließend füllen Sie die Gleis­zwischen­räume mit Drainage­material und reinigen die Schienen­köpfe.

So steht einem optisch reizvollen und reibungs­losen Fahr­betrieb nichts mehr im Wege.

                  

Das Resultat kann sich sehen lassen: Eine Gleisanlage, die sich vom Vorbild kaum unterscheiden lässt.

              

Das Resultat kann sich sehen lassen: Eine Gleisanlage, die sich vom Vorbild kaum unterscheiden lässt.

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Prellböcke – unverzichtbare Details einer Modellbahnanlage

Prellböcke - unverzichtbare Details einer Modellbahnanlage

       

Unauffällige, aber unverzichtbare Details einer Modellbahnanlage

Ob als Eigenbau oder Bausatzmodell – ein Prellbock ist auf einer Modellbahnanlage ein attraktiver und leicht zu realisierender Bestandteil. Wie es geht, zeigt dieser Praxis-Tipp.

       

Ein reizvoller Kontrast – vor einen Holzprellbock wurde ein modernerer Prellbock mit Stahlprofil gesetzt, im Hintergrund steht eine P 8.

       

Ein reizvoller Kontrast – vor einen Holzprellbock wurde ein modernerer Prellbock mit Stahlprofil gesetzt, im Hintergrund steht eine P 8.

       

Prellböcke als Bausatz

Prellböcke als Bausatz

Der Modellbahnbau bietet eine Vielzahl an Prell­böcken für die heimische Anlage: fertig geliefert oder als Bausatz erhältlich, detailgetreu oder eher einfach gehalten und aus unter­schiedlichen Materialien. Im Unterschied zum Vorbild werden Prell­böcke auf einer Modell­bahn­anlage natürlich nicht allzu sehr beansprucht.

Deshalb sind die meisten Modelle auch aus Kunststoff nachgebildet. Geld und Zeit sparen Bausätze – z. B. von „Tillig“, die es für H0 und TT gibt.

Dieser Bausatz enthält Prell­bock­varianten, wie man sie seit den 1930er Jahren bis in die Gegen­wart bei der Bahn sehen kann – im Vorbild bestehend aus Stahl­profilen, die miteinander vernietet oder verschraubt sind.

Der Satz besteht aus acht Einzelteilen im gleichen braunen Farbton und ist vielseitig verwendbar, da Sie das Prell­bock­modell in mehrfacher Aus­führung im Bahn­betriebs­werk oder im Bahnhof einsetzen können. Obwohl das Tillig-Modell bevorzugt mit Gleisen kompatibel ist, die einen Schienenkopf von 0,8 mm Breite haben, können Sie den Prellbock auch für breitere Profile verwenden.

Dazu werden vorher die Füße des Prell­bockes vorsichtig aufgebogen.

       

Die hier abgebildeten Anlagen zeigen einen Modellbahnhof um 1980. Verwendet wurden Holzschwellengleise, teilweise auch Stahl­schwellen­gleise.

Der Zusammenbau

Trennen und dann zusammenbauen

Die hier abgebildeten Anlagen zeigen einen Modellbahnhof um 1980. Verwendet wurden Holzschwellengleise, teilweise auch Stahl­schwellen­gleise.

Machen Sie es lebensecht

Zuerst trennen Sie die Einzel­teile sauber und vorsichtig aus den Spritz­lingen heraus. Nachdem die "Schienen­aufnahme­füßchen“ an die Seiten­teile geklebt wurden, stecken Sie das Ganze parallel auf ein Gleis­stück. Abschließend kleben Sie die Pufferbohle und das Versteifungskreuz auf.

       

Lassen Sie Ihre Gleise verrosten

Die Farbgebung

Lassen Sie Ihre Gleise verrosten

Um eine realitätsnahe Wirkung zu erreichen, kommt nun Farbe ins Spiel. Einen einheitlichen Farbton wird man beim Vorbild kaum finden, denn die Stahlprofile waren oft verrostet, da sie selten einen Anstrich oder (wenn überhaupt) nur einen Schutzanstrich in Grau oder Grün erhielten.

Zunächst streichen Sie den gesamten Bock, ausgenommen die Pufferbohlen, rostbraun.

Die Pufferbohle selbst erhält einen schwarz-braunen Anstrich. Wenn Sie Wert auf einen verwitterten Eindruck des Prellbocks legen, verwenden Sie für die Bohle silbergraue Farbe. Damit erzielen Sie einen Ton, der altem Holz entspricht.

Lassen Sie Ihre Prellböcke real aussehen

Geben Sie dem Prellbock im Anschluss mit Pigment- oder Trockenfarbe ein lebendigeres Aussehen – wenn die rostbraune Farbe noch nicht ganz trocken ist, kann sie die Farbpigmente besser aufnehmen.

Zu guter Letzt bringen Sie auf der Bohle ein vorgefertigtes Sh0-Schild an oder tragen es mit einem Pinsel der Größe 0 in schwarzer und weißer Farbe auf.

       

An dem einfachen Bausatz können Sie auch ohne viel Aufwand und preisgünstig Veränderungen vornehmen – z. B. ist es möglich, die mitgelieferte Doppel-Pufferbohle durch eine einfache Bohle aus Holz zu ersetzen.

Varianten

An dem einfachen Bausatz können Sie auch ohne viel Aufwand und preisgünstig Veränderungen vornehmen – z. B. ist es möglich, die mitgelieferte Doppel-Pufferbohle durch eine einfache Bohle aus Holz zu ersetzen.

Für die Leiste dienen als Maße 2 oder 3 x 3 x 29 mm für H0. Bei TT beträgt die Länge 21 mm, Breite und Höhe bleiben gleich.

Die Echtholzbohle wird mit zwei zusätzlichen Puffern versehen. So gestalten Sie vermeintlich unauffällige Details abwechslungsreich und geben Ihrer Modellbahnanlage eine persönliche Note.

       

Vorbildgerecht und individuell – das überarbeitete Prellbockmodell.

       

Vorbildgerecht und individuell – das überarbeitete Prellbockmodell.

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Wasserkräne – Nostalgie am Modellschienenrand

Wasserkräne - Nostalgie am Moedellschienenrand

        

Nostalgie am Schienenrand: Wasserkräne im Modellbahnbau

Wasserkräne sind ein echter Blickfang für jede Modellbahnanlage. Dieser Praxis-Tipp beschreibt den Aufbau, die Bearbeitung und die Farbgebung.

        

Über lange Zeit waren sie aus der Eisen­bahn­land­schaft nicht wegzudenken und prägten mehrere Bahn­epochen: Wasser­kräne

Vorbetrachtungen

Über lange Zeit waren sie aus der Eisen­bahn­land­schaft nicht wegzudenken und prägten mehrere Bahn­epochen: Wasser­kräne. Sie versorgten Dampf­loks mit Wasser und befanden sich an unterschiedlichen Stellen: an in unmittelbarer Nachbar­schaft von Lok­schuppen und im Bahnhof direkt an den Haupt­gleisen der Reise- oder Güterzüge.

In Rangier- und Verschiebe­bahnhöfen konnte man sie im Bereich der dort arbeitenden Loks antreffen. Wo es besonders schnell gehen musste, besaßen Wasser­kräne Quer­ausleger mit großer Durch­lässig­keit.

Die Liefer­menge von Wasser schwankte zwischen einem Kubik­meter pro Minute bei Klein- und Neben­bahn­lokomotiven und zehn bei Schnell­zug­loks mit kurzem Aufent­halt.

Hierfür wurden sogar zwei Wasser­kräne benötigt. Seit den 1920er Jahren wurden Einheits­wasser­kräne für die DRG (Deutsche Reichsbahn- Gesellschaft) nach preußischem Vorbild gebaut, die später von DB und DR übernommen wurden.

        

Ein Wasserkran steht auf einem Bahnsteig zwischen zwei Gleisen. Deutlich erkennt man den veränderten Querschnitt im Steigrohr.

        

Ein Wasserkran steht auf einem Bahnsteig zwischen zwei Gleisen. Deutlich erkennt man den veränderten Querschnitt im Steigrohr.

        

Der Modellaufbau und die Bearbeitung

Der leichte Aufbau eines Wasserkrans

Anhand der Beschreibung des kosten­günstigen und vorbildnahen Bausatzes von „Auhagen“ können Sie leicht den Aufbau eines Wasser­krans nachvoll­ziehen. Dieser Modell­satz enthält zwei Spritz­linge für zwei Wasser­kräne.

Zuerst trennen Sie die Bauteile aus einem Spritzling vorsichtig mit einem Cutter oder Seiten­schneider heraus, um diese anschließend mit Nadel­feile oder Bastel­messer zu entgraten.

Das ist notwendig, weil besonders am Ausleger Spritz­guss­nähte und Material­über­schneidungen vorhanden sein können.

Mitunter auftretende Uneben­heiten füllen Sie mit etwas Kunst­stoff­spachtel auf. Diese Stellen werden nach dem Trocknen nochmals mit der Nadel­feile geebnet.

Mit einem Bohrer (2,2 mm) wird der Ausleger von Hand aufgebohrt, um die Ausfluss­öffnung zu markieren.

Bitte benutzen Sie keine Bohr­maschine, da das Material sich sonst zu stark erhitzen könnte. Nun werden die einzelnen Teile verklebt.|

        

Bauteile und Aufbauanleitung des Bausatzes.
Bauteile und Aufbauanleitung des Bausatzes.

        

Mit einer Feile werden Nähte und Überschneidungen entfernt.
Mit einer Feile werden Nähte und Überschneidungen entfernt.

        

Im Ausleger wird die Öffnung von Hand gebohrt.
Im Ausleger wird die Öffnung von Hand gebohrt.

        

Unebenheiten werden mit Kunststoffspachtel aufgefüllt.
Unebenheiten werden mit Kunststoffspachtel aufgefüllt.

        

Der Sockel wird mattweiß grundiert, der Kran in zwei Grautönen lackiert.
Der Sockel wird mattweiß grundiert, der Kran in zwei Grautönen lackiert.

        

Nach Farbgebung und Alterung erhält das Absperrschieber- Handrad blanke Griffspuren mit etwas Aluminiumfarbe.
Nach Farbgebung und Alterung erhält das Absperrschieber- Handrad blanke Griffspuren mit etwas Aluminiumfarbe.

        

Lackieren Sie den Wasserkran

Den gesamten Wasserkran lackieren Sie mit einem Pinsel zuerst mittelgrau, den Sockel mit mattem Weiß als Grundfarbe.

Um eine real­istischere Färbung zu erhalten, tragen Sie anschließend unregelmäßig dunkelgraue Farbe auf. So entstehen senkrechte Wisch- und Verlaufs­spuren, die nah am Vorbild sind.

Bevor der Sockel mit verdünnter schwarz-brauner Farbe überzogen werden kann, lackieren Sie die Nachbildung des Riffelbleches und den Tropfenkanal mit Rostfarbe.

Bis ins kleinste Detail

Um Abnutzungs­erscheinungen zu imitieren, werden einige Stellen am Handrad für den Absperr­schieber und am Ausleger­schwenk­griff mit Aluminiumf­arbe behandelt.

So erreichen Sie eine realitäts­nahe Wirkung Ihrer Modell­bahn­anlage bis ins Detail.

        

Auch eine Variationsmöglichkeit: ein blauer Wasserkran auf einem Betonsockel.

        

Auch eine Variationsmöglichkeit: ein blauer Wasserkran auf einem Betonsockel.

             

Gebäudebau 

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Modellbahn-Fassadengestaltung

Modellbahn-Fassadengestaltung

             

Für fließende Übergänge von der Modellbahn zur Zimmerwand, können Sie plastische Hinter­grund­kulissen in Form von Fassadenteilen ideal einsetzen.

             

Fassaden als Hintergrund

Fassaden als Hintergrund

Anlagenrand gestalten

Sie können mit Bäumen und Gebäuden die Über­gänge abrunden. Das Problem: Meist ist am An­lagenrand wenig Platz.

Ein flaches Gebäuderelief ist für eine solche Ge­staltung die optimale Lösung. Conrad Electronic bietet für diesen Fall Fabrik­wand­fassaden an.

Ein Hintergrundgebäude fällt nicht, wie ein Bild, nur zweidimensional aus, sondern wird durch das Relief dreidimensional angedeutet.

Leichte Bearbeitung

Der Bau geht einfach und schnell. Legen Sie den Grundriss fest und schneiden Sie die Wände auf die gewünschte Größe.

Zwar sehen die Fassaden schon unbehandelt sehr realistisch aus, aber Sie können mit Ihrer Farbgebung der Fassade Ihren ganz eigenen An­strich geben.

Obwohl die Bauteile eine matte Oberfläche hab­en, können Sie eine Neulackierung mit matt­en, kräftigeren Farben vornehmen.

Nachdem Sie beispielsweise ein sattes Rot auf­ge­tragen haben, lässt sich mit verdünnter, grau­er Farblasur die Steinstruktur hervorheben (Lasur nicht wieder abwischen!).

Testen Sie den richtigen Verdünnungsgrad an einem Probestück.

             

Durch Trockenfarben erhalten die Wände ihr Finish.

Individuelle Gestaltung

Details hervorheben

Durch Trockenfarben erhalten die Wände ihr Finish. Verwenden Sie dafür Pinsel der Größe 0 oder 1 bzw. arbeiten Sie mit Pastellkreiden. Wenn Sie wollen, können Sie dadurch einzelne Zieg­el­steine hervorheben.

Auch die Fenster bieten Raum für Kreativität

So können Sie zum Beispiel die Parterre-Etage "stilllegen", indem die Fenster­öffnungen mit Brett­erplatten geschlossen werden. Verwenden Sie dafür glattes Polystyrol und ritzen Sie mit einer Reißnadel Bretterfugen ein. Die Platten kleben Sie, entsprechend bemalt, in die Fenster­öffnung­en.

Sie können auch einzelne Fensterkassetten schließen, indem Sie kleine Polystyrolplatten grau (wie kleine Bleche) bemalen und damit Fenster­teile hinterlegen.

             

Die Fassaden werden mit Weißleim auf der Grundplatte befestigt und miteinander durch Kunstoffkleber verbunden.

Montage

Die Fassaden werden mit Weißleim auf der Grundplatte befestigt und miteinander durch Kunstoffkleber verbunden.

Verkleben Sie zuerst die unteren Bereiche der Stoßstellen. Sobald der Kleber ausgehärtet ist, arbeiten Sie sich nach oben vor. Fixieren Sie die Stöße an den oberen Bereichen mit Zwirn bis der Kleber fest ist.

Sie können die offenen Fenster mit schwarzem Buntpapier hinterlegen und für die Dächer Poly­styrolplatten verwenden.

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Modellbahn-Empfangswartehalle für Kleinbahnhöfe

Kleinbahngesellschaften hatten im Staatsbahnbahnhof häufig einen eigenen Bahnsteig mit Empfangsgebäude.

             

Kleinbahngesellschaften hatten im Staatsbahnbahnhof häufig einen eigenen Bahnsteig mit Empfangsgebäude

Individuelle Gebäude

Werden Sie Baumeister

Der Baustil dieser Häuser war oft sehr schlicht und ähnelte dem von Wohnhäusern. Die meisten Strecken der Kleinbahngesellschaften sind stillgelegt, aber die Empfangsgebäude sind noch zu finden.

Sind Sie auf der Suche nach einem individuellen Empfangsgebäude, wollen aber nicht selbst entwerfen und bauen?

Sie können aus einem Siedlungshaus mit einer Zusatzbehandlung ein solches Empfangsgebäude machen.

             

Der Bausatz des hier gezeigten Empfangs­gebäudes ist eigentlich ein Siedlungshaus, dass Sie zwar im Prinzip nach Anleitung montieren können, aber einige Veränderungen bekommt.

Modifizieren Sie die Bausätze

Der Bausatz des hier gezeigten Empfangs­gebäudes ist eigentlich ein Siedlungshaus, dass Sie zwar im Prinzip nach Anleitung montieren können, aber einige Veränderungen bekommt. Verspachteln Sie die vier Seitenteile mit Kunststoff­spachtel. Das Untergeschoss soll verputzte Wände aufweisen. Die Fassade der Bahnsteig­seite wird bis unter das Dach “verputzt“.

Unterschiedlich breite Streifen aus Messing­blech eignen sich gut zum Spachteln. Nach dem Trocknen der Spachtelmasse können Sie die Wände mit einer flachen Nagelfeile und anschließend mit Sand­papier bearbeiten. Lackieren Sie die Ziegelsteine Backsteinrot und die verputzten Wände Mattweiß.

Gestalten Sie es noch realistischer

Die Fugen können Sie mit dünner, hellgrauer Farbe hervorheben. Die Steine wirken noch realistischer, wenn Sie mit Trocken­farben oder Pastell­kreiden nacharbeiten.

             

Jeder Bahnhof braucht einen Namen.

Bringen Sie Farbe ins Spiel

Jeder Bahnhof braucht einen Namen. Sie können hier mit Rubbelbuchstaben arbeiten. Das Dach muss wegen des Plastikglanzes ebenfalls lackiert werden. Ziegelrot bietet sich hier an, aber auch ein Blau/Grau bietet, unter anderem, einen schönen Kontrast zu den Wänden. Der Zement an den Rändern der Firstziegel wird mit weißer, etwas beige abgedunkelter Farbe betont. Verwenden Sie für die Lackierung des Daches matte Farben.

Schaffen Sie die perfekte Umgebung

Meist war die Umgebung der Gebäude gepflastert. Hier eignen sich Strukturplatten aus Polystyrol oder Kopfsteinpflasterplatten aus Gipsguss.

Kleben Sie das Gebäude mit Grundplatte zunächst auf. Unterlagen aus Polystyrol bilden den Höhenausgleich zu den Gipsplatten und werden um die Grundplatte herum angepasst.

Verspachteln Sie anschließend die Lücken und Stoßfugen mit Gips. Bei Polystyrolplatten verwenden Sie Kunststoffspachtel.

Durch eine Lackierung erhalten die Grund- und Gipsplatten ein einheitliches Aussehen. Dann wirken auch die Übergänge nicht mehr störend. Lackieren Sie ein Mittelgrau und setzen Sie etwas Beige und Ocker zu, damit kein Blaustich entsteht.

Mit stark verdünnter, schwarzer Farbe und einem stark ausgewischten Flachpinsel, können Sie die Fugen zwischen den Steinen vorsichtig hervorheben.

             

Das zum Empfangsgebäude abgewandelte Wohnhaus wirkt glaubhaft und kann sich sehen lassen.

Glaubhafte Darstellung

Endprodukt: Realistisches Wohnhaus

Das zum Empfangsgebäude abgewandelte Wohnhaus wirkt glaubhaft und kann sich sehen lassen.

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Modellbahn-Wartehalle individuell gestalten

Modellbahn-Wartehalle individuell gestalten

             

Kleiner Haltepunkt mit Wartehalle

Was im Vorbild auf Nebenstrecken leider immer seltener anzutreffen ist, lässt sich in Ihre Modellbahnanlage reizvoll und ohne viel Mühe integrieren: Ein kleiner Haltepunkt mit Wartehalle. Dieser Praxis-Tipp zeigt Ihnen, wie das geht.

             

Preiswerte und einfache Bausätze für das Haltepunktgebäude gibt es überall im Fachhandel, natürlich auch bei Conrad Electronic.

Der Bausatz

Schlicht und einfach

Preiswerte und einfache Bausätze für das Haltepunktgebäude gibt es überall im Fachhandel, natürlich auch bei Conrad Electronic.

Die Modelle sind genauso einfach und schlicht gehalten, wie ihre Vorbilder an den weniger bedeutenden Bahnstrecken. Der Bausatz besteht aus relativ wenigen Bauteilen, die Wartehalle kann also schnell zusammengesetzt werden.

Doch wenn Sie vorher Farbe ins Spiel bringen, können Sie das unscheinbare Gebäude „veredeln“.

             

Preiswerte und einfache Bausätze für das Haltepunktgebäude gibt es überall im Fachhandel, natürlich auch bei Conrad Electronic.

             

Mit den Holzwänden fangen Sie an: Um ihnen eine neue Grundlackierung zu geben, streichen Sie diese mit matten Acrylfarben ein.

Die Wände

Mit den Holzwänden fangen Sie an: Um ihnen eine neue Grundlackierung zu geben, streichen Sie diese mit matten Acrylfarben ein.

Geeignet ist eine Mischung aus Braun und Schwarz, bei der der Braunanteil überwiegt.

Nachdem die Farbe vollständig getrocknet ist, tragen Sie schwarze Trockenfarbe in den Vertiefungen auf und verwenden ganz wenig weiße Farbe für die Struktur der Bretter.

             

Das Dach, eine Wellblech-Imitation, fällt in der Materialstärke sehr reichlich aus, da es, wie die anderen Bauteile auch, aus Kunststoff-Spritzguss gefertigt ist.

Das Dach

Bringen Sie Farbe ins Spiel

Das Dach, eine Wellblech-Imitation, fällt in der Materialstärke sehr reichlich aus, da es, wie die anderen Bauteile auch, aus Kunststoff-Spritzguss gefertigt ist.

So erreicht das Modell-Dach fast schon Wellblechstärke im Maßstab 1 : 1. Sie können das mit einem einfachen Trick aber ändern: Sie verjüngen mit einem Cutter die Dachkanten.

Jetzt lackieren Sie das „Wellblech“ mit mittelgrauer Farbe – dieser geben Sie noch etwas „Eisenmetallic“ hinzu.

             

So entsteht ein realitätsgetreuer Grundanstrich.

Aus Neu wird Alt

So entsteht ein realitätsgetreuer Grundanstrich. Die Jahre sind auch an Ihrer Wartehalle nicht spurlos vorbeigegangen: Durch Regenwasser haben sich Rostspuren entwickelt. Diese bringen Sie mit Pigmentfarbe auf.

Nachdem Sie alle anderen Bauteile auch entsprechend lackiert haben, kann das Gebäude zusammengesetzt werden. Die Grundplatte streichen Sie in einem passenden Grauton, bevor Sie die einzelnen Wandteile draufkleben.

Die fertige Wartehalle kann nun auf einem Bahnsteig eingebaut werden. Sollten Sie noch keinen Bahnsteig gebaut haben, schauen Sie sich einfach den Praxis-Tipp „Der Bau eines Bahnsteigs“ an.

             

Die Jahre sind auch an Ihrer Wartehalle nicht spurlos vorbeigegangen:
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LaserCut-Modelle richtig erstellen

LaserCut-Modelle richtig erstellen

             

LaserCut-Modelle sind einfach aufgebaut und bieten Spaß und Faszination

Als erstes werden die Kanten und gravierten Flächen mit Pinsel oder Bürste von den Laserrückständen gesäubert. Anschließend klebt man mit Modellbau-Hartkleber die Teile zusammen.

Dabei bitte darauf achten, dass die Kartonteile vor dem Bemalen mit einer klaren, lösungsmittelhaltigen Grundierung behandelt werden. Das schützt und gibt eine höhere Festigkeit. Einmal satt überstreichen reicht – die Teile dürfen nicht glänzen.

Danach werden die Pulverpigmentfarben mit Wasser und nur wenig Acrylbinder zu einem pastösen Brei gemischt. Mit einem feuchten Malschwamm wird etwas Farbe dünn auf den Rohbau aufgetragen. Lieber etwas weniger Farbe nehmen und dafür öfter dünn auftragen. Die Holzteile können auch mit handelsüblichem Sprühlack eingefärbt werden. Das Fachwerk wird danach mit Kleber versehen und in die vorbereiteten Aussparungen geklebt.

Wenn der Rohbau fertig ist werden die mit Folie versehenen Fenster aufgebracht. Jetzt kann das Dach aufgeklebt und in der vorher beschriebenen Weise bemalt werden – erst die dunklen und dann die hellen Farben. Zum Schluss wird mit einem Zackenpinsel dem Dach eine unregelmäßige Struktur gegeben.

             

Die Bauanleitung 

             

Schritt 1: Mit einem Pinsel oder Bürste die Kanten und gravierten Fläche von den Laser­rück­ständen säubern.
Schritt 1: Mit einem Pinsel oder Bürste die Kanten und gravierten Fläche von den Laser­rück­ständen säubern.

             

Schritt 2: Teile mit Hartkleberversehen und zusammen kleben.
Schritt 2: Teile mit Hartkleberversehen und zusammen kleben.

             

Schritt 3: Wichtig: Vor dem Bemalen die Kartonteile mit einer klaren lösungs­mittel­haltigen Grund­ierung einlassen. Man kann die Grundierung 1:1 mit Nitroverdünnung verdünnen.
Schritt 3: Wichtig: Vor dem Bemalen die Kartonteile mit einer klaren lösungs­mittel­haltigen Grund­ierung einlassen. Man kann die Grundierung 1:1 mit Nitroverdünnung verdünnen.

             

Schritt 4: Dies schützt den Karton vor Feuchtigkeit und gibt ihm eine höhere Festigkeit. Einmal satt überstreichen reicht in der Regel. Die Teile dürfen nicht glänzen.
Schritt 4: Dies schützt den Karton vor Feuchtigkeit und gibt ihm eine höhere Festigkeit. Einmal satt überstreichen reicht in der Regel. Die Teile dürfen nicht glänzen.

             

Schritt 5: Die Pulverpigmentfarben werden mit Wasser und ein kleinwenig Acryl­binder zu einem pastösen Brei gemischt.
Schritt 5: Die Pulverpigmentfarben werden mit Wasser und ein kleinwenig Acryl­binder zu einem pastösen Brei gemischt.

             

Schritt 6: Mit einem feuchten Mal­schwamm wird etwas Farbe aufgenommen und dünn auf den Rohbau auf­getragen.
Schritt 6: Mit einem feuchten Mal­schwamm wird etwas Farbe aufgenommen und dünn auf den Rohbau auf­getragen.

             

Schritt 7: Wenig Farbe verwenden. Es ist besser öfter aber dünn die Farbe aufzutragen als einmal zu viel.
Schritt 7: Wenig Farbe verwenden. Es ist besser öfter aber dünn die Farbe aufzutragen als einmal zu viel.

             

Schritt 8: Die Holzteile können auch mit handelsüblichem Sprühlack eingefärbt werden.
Schritt 8: Die Holzteile können auch mit handelsüblichem Sprühlack eingefärbt werden.

             

Schritt 9: Das Holzfachwerk mit Kleber versehen und in die vorbereiteten Aussparungen kleben.
Schritt 9: Das Holzfachwerk mit Kleber versehen und in die vorbereiteten Aussparungen kleben.

             

Schritt 10: Wenn der Rohbau fertig bemalt ist werden die Fenster mit Folie versehen und eingeklebt.
Schritt 10: Wenn der Rohbau fertig bemalt ist werden die Fenster mit Folie versehen und eingeklebt.

             

Schritt 11: Schließlich das Dach auf­kleben und in der vor­ge­schriebenen Weise bemalen. Zuerst die dunklen Farben und dann die Hellen.
Schritt 11: Schließlich das Dach auf­kleben und in der vor­ge­schriebenen Weise bemalen. Zuerst die dunklen Farben und dann die Hellen.

             

Schritt 12: Zum Schluss mit einem Zacken­pinsel dem Dach eine unregel­mäßige Struktur geben.
Schritt 12: Zum Schluss mit einem Zacken­pinsel dem Dach eine unregel­mäßige Struktur geben.

             

Gleisbau 

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Modellbahngleise – so sehen sie aus wie echt

Modellbahngleise - so sehen sie aus wie echt

             

Stahlschwellengleise werden seit 60 Jahren nicht mehr verlegt, aber sie sind heute noch überall zu finden.

             

Tillig ist der einzige Hersteller der für H0 noch Stahl­schwellen­gleise anbietet.

Stahlschwellengleise

Realisitsches Aussehen

Tillig ist der einzige Hersteller der für H0 noch Stahl­schwellen­gleise anbietet. Diese sind eine Nachbildung des Reichsbahn-Oberbaues von 1925. Stahlschwellen wurden auch für Länder­bahnen verlegt, nur hier war der Schwellen­abstand größer (90 cm bei Neben­gleisen).

Wenn Sie nicht unbedingt die Epoche 1 verfolgen, können Sie die Abstände der Tillig-Gleise aber ruhig belassen.

Die deutsche Reichsbahn verwendete Holz- und Stahlschwellen in gleichem Maße. 1938 wurde die Herstellung von Stahlschwellen zugunsten der Aufrüstung jedoch aufgegeben. Auf einigen Strecken liegen sie jedoch bis heute. Tillig Stahl­schwellen­gleise bestechen durch ihr realistisches Aussehen.

Das liegt sowohl an den zierlichen Gleisprofilen wie auch an ihrer typischen Form. Dennoch können Sie die Gleise farblich aufwerten und veredeln. Nachdem Sie die Gleise mit Weißleim aufgeklebt haben, können Sie mit einem Anstrich beginnen.

Veredelung

Ein Farbton genügt, da Gleisprofile, Kleineisen und Schwellen einen ähnlich rostigen Ton haben. Sie können mit Pinsel oder Spritz­pistole arbeiten, weil nur ein Farbton verwendet wird. Danach müssen Sie, noch bevor die Farbe vollständig trocken ist, die Schienen­köpfe reinigen. Ist die Farbe trocken, müssen Sie mit Reinigungsblock» oder mit feinstem Sandpapier (600-1000er) arbeiten.

Vor der abschließenden Farbgebung mit Trockenfarbe müssen die Gleise eingeschottert sein. Verwenden Sie dazu nur echten, maßstabs­getreuen Schotter. Es wäre sonst schade um die naturgetreuen Modell­gleise. Mit rostroter Trockenfarbe » können Sie nun den Abschluss­anstrich aufbringen. Verwenden Sie dazu einen Pinsel, der nicht breiter ist als die Schwellen selbst. Eine Geduldsarbeit. Viel Spaß!

             

Der Gleisbau wird heutzutage von Beton­schwellen dominiert.

Betonschwellen

Dem Orginial annähern

Der Gleisbau wird heutzutage von Beton­schwellen dominiert. Viele Anbieter haben solche Schwellen im Programm. Beton­schwellen­gleise von Tillig stechen hier durch ihre feine Ausführung hervor, deren Look Sie wiederum verbessern können. Echte Schwellen weisen Risse und Absplitterungen auf.

Mit Schleif­papier und Draht­bürste können Sie die Schwellen dahingehend bearbeiten und dem Original annähern. Lackieren Sie anschließend mit dünner Farbe ein helles Betongrau und veredeln Sie in einem weiteren Schritt Schienen­profile und Klein­eisen mit Rostbraun.

             

Nachdem Sie die Gleise eingeschottert haben, können Sie ein Finish vornehmen.

Nachdem Sie die Gleise eingeschottert haben, können Sie ein Finish vornehmen. Betonschwellen weisen auf der Oberfläche einen bräunlichen Ton auf. Tragen Sie stark verdünnte Farbe in einem bräunlichen Ton auf.

Durch diese Lasur bleibt der Grundton der Schwellen erhalten. Den Verdünnungs­grad können Sie variieren.

             

Rollendes Material 

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Modellbahn-Waggons mit persönlicher Note

Modellbahn-Waggons mit persönlicher Note

             

H0-Güterwagen als Bausätze sind in Deutschland eher unüblich, obgleich diese eine preiswerte Alternative bieten.

Stahlschwellengleise

Bauen Sie Ihren eigenen Waggon

Waggon-Bausätze von Conrad Electronic lassen sich nicht nur leicht montieren, sondern bieten auch viel Spielraum für individuelle Varianten. Öffnen Sie die Verpackung vorsichtig. Klein­teile können sonst leicht verloren gehen. Ordnen Sie die Teile und verschaffen Sie sich einen Überblick.

Der Zusammenbau eines Conrad Electronic Bausatzes soll hier am Beispiel eines zweiachsigen, gedeckten Güter­wagens gezeigt werden. Beginnen Sie mit dem Fahrwerk. Die Kupplungs­deichsel wird in den Schwalben­schwanz der Kulissen­führung eingelegt. Die beiden Achs­halterungen werden danach eingeklipst und das Fahrwerk umgedreht, um die Kupplungs­federn mit einer Pinzette einzuhängen. Seien Sie dabei vorsichtig. Die Kupplungs­feder kann wegspringen.

Nachdem Sie die Radsätze und Puffer eingesetzt haben (mit etwas Kleber sichern), können Sie den Wagenkasten ohne Kleber aufsetzen. Vergessen Sie das Ballastgewicht nicht. Der Wagen ist einsatzbereit.

             

Stahlschwellengleise
Stahlschwellengleise
Stahlschwellengleise
Stahlschwellengleise
Stahlschwellengleise

             

Wenn Sie es etwas individueller mögen, können Sie ebenfalls mit Conrad-Electronic Bausätzen arbeiten.

Betonschwellen

Heben Sie Details hervor

Wenn Sie es etwas individueller mögen, können Sie ebenfalls mit Conrad-Electronic Bausätzen arbeiten. Diese erhält man, je nach Belieben, bedruckt, unbedruckt, unlackiert und unbeschriftet. Entsprechende Beschriftungs­sätze sind ebenfalls erhältlich. Hier können Sie zwischen verschiedenen Bahngesellschaften und Epochen wählen. Ohne Beschriftung können die Waggons Werkswagen, Bahnhofswagen oder rollende Material­lager darstellen. Nach dem Ausscheiden aus dem Güter­verkehr wurden die Waggons oft noch Jahre in dieser Weise verwendet. Lackieren Sie beispielsweise den Zweiachser mit dem Pinsel Weiß. Die Farbe muss nicht gleich­mäßig gut decken. Ein ausgemusteter Wagen kann ruhig etwas mitgenommen aussehen. Je nach Verdünnung können Sie eine unter­schiedliche Farbgebung regulieren. Lackieren Sie das Fahrwerk Matt­schwarz und das Dach Grau.

Pinsel­streifen der frischen Farbe, dürfen dabei zu sehen sein. Auch ein Weiß, zur Aufhellung des Daches, können Sie der noch frischen Farbe beimischen. Den Abschluss nehmen Sie mit Trockenfarben vor. Die Handläufe und Griffe fallen, fertigungs­bedingt, etwas grob aus.Wenn Sie möchten, tauschen Sie die Hand­läufe an den Ecken des Wagens gegen Messing­draht aus. Dazu müssen Sie die Kunststoff­läufe vorsichtig abtrennen.

Das geht bei fertigen Waggons nicht. Im Gegenteil. Sie müssen bei fertigen Wagen eventuell produktions­bedingte und ungewollte Farbgebung mühsam entfernen. Die fertigen Bausatz-Wagen können sich nicht nur sehen lassen, sondern lassen sich von Fertig-Modellen kaum unterscheiden.

Bei Conrad-Electronic reicht die Auswahl der Bausätze von offenen Zweiachsern bis zu modernen Kessel­wagen. Sie sind preiswerter, individueller und der Zusammenbau macht Spaß.

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Modellbahnfahrzeuge wie die großen Vorbilder

Modellbahnfahrzeuge wie die großen Vorbilder

             

Realistisches Verschmutzen, Patinieren und Altern von Bahndienstfahrzeugen

Modelle unterscheiden sich vom Vorbild nicht nur in der Größe – auch sichtbare Abnutzungen und Verschmutzungen sind natürlich in der Realität wesentlich stärker. Was für den Sammler von Modellbahn-Fahrzeugen eher nicht in Frage kommt, spielt beim leidenschaftlichen Modelleisenbahner eine wesentliche Rolle: Wie kann man Güterwagen und Co. ein echtes „Alltagsgesicht“ verpassen? Dieser Praxis-Tipp zeigt Ihnen an einem Beispiel, wie einfach das geht.

             

Als Modell steht ein Gleisbauzug-Set aus dem Conrad- Electronic-Sortiment Pate.

Die Vorbereitungen

Bereiten Sie alles vor

Als Modell steht ein Gleisbauzug-Set aus dem Conrad- Electronic-Sortiment Pate. Ein Bauzug ist im Vorbild im täglichen Einsatz unterwegs, sodass nicht viel Zeit zur Pflege bleibt. So treten schnell Verwitterungs­erscheinungen auf, besonders bei der Verwendung von Dampf- und Diesellokomotiven.

An Materialien benötigen Sie weiche Rund- und harte Flachpinsel in den Größen 1 bis 8, Trocken­farben, z.B. von „Elita“, in den Grund­farb­tönen Ocker, Rostbraun, Weiß und Schwarz, weiterhin matten Klar­lack und Bastel­farben in mattem Schwarz und Grau sowie in glänzendem Schwarz.

             

Bevor nun das „Verschmutzen“ anfängt, versehen Sie die Modelle zuerst voll­ständig mit den eventuell bei­liegenden Zurüstteilen, wie z.B. Dachlüftern oder Faltenbälge.

Bevor nun das „Verschmutzen“ anfängt, versehen Sie die Modelle zuerst voll­ständig mit den eventuell bei­liegenden Zurüstteilen, wie z.B. Dachlüftern oder Faltenbälge.

Die Dampflok rangiert einen offenen Bauzugwagen, dahinter steht der Wohnwagen. Der offene Güterwagen wird nicht nur mit den hier vorgestellten Methoden patiniert, sondern auch noch mit Bauteilen zusätzlich detailliert.

             

Bevor nun das „Verschmutzen“ anfängt, versehen Sie die Modelle zuerst voll­ständig mit den eventuell bei­liegenden Zurüstteilen, wie z.B. Dachlüftern oder Faltenbälge.

             

Bringen Sie unregelmässigkeit ins Spiel

Das Verschmutzen eines Bauzugwohnwagens

Bringen Sie unregelmässigkeit ins Spiel

Zuerst lackieren Sie Dach und Wagen­kasten mit mattem Klar­lack. Dazu verwenden Sie einfach einen Pinsel, da eine gewisse Unregel­mäßigkeit der Ober­fläche gewollt ist und die Fenster­scheiben nicht mit lackiert werden dürfen.

Möglich wäre auch eine Demontage der Fenster. Da jedoch manche Hersteller die Fenster­bänder nur einkleben, ist die Gefahr einer Beschädigung sehr groß.

             

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Nachdem der Lack getrocknet ist, tragen Sie eine Mischung aus brauner und schwarzer Trocken­farbe mit einem großen, weichen Pinsel auf das Dach auf. Anschließend nehmen Sie einen mittleren Pinsel (Größe 5), um mit etwas Ocker das Dach leicht aufzuhellen. Achten Sie darauf, dass diese Farbschicht nicht so deckend wie die vorherige ausfällt.

Nun können Sie die Nieten­reihen und einige Dachkanten „verrosten“ lassen. Dazu verwenden Sie einen kleinen Pinsel (Größe 1 oder 2) und die Farbe Rostbraun. Mit einem härteren Flach­pinsel entfernen Sie eventuell zuviel aufgetragene Farbe.

Für das Patinieren des Wagen­kastens nehmen Sie einen weichen Pinsel (Größe 8) und tragen damit ein Gemisch aus schwarzer und brauner Farbe auf.

Dabei beachten Sie bitte, dass die „Verschmutzungsgrade“ unterschiedlich sind: besonders stark an den Stirnseiten, vor allem im Bereich der Puffer­bohle und Falten­bälge sowie an Teilen, die dem Gleis am nächsten liegen (die Längsträger des Wagenkastens). Denn das beeinflusst die Intensität des Farbauftragens.

             

Das Patinieren eines Güterwagens

Verschmutzen Sie Ihren Güterwagen

Wie zuvor beim Bauzug­wohnwagen beschrieben, erfolgt das Verschmutzen eines Güterwagens in den gleichen Schritten.

Tragen Sie zuerst wieder Klarlack als Haft­grundlage auf und lassen anschließend die Ladefläche mit einem schwarz-braunen Farbgemisch „altern“. Wenn Sie Wert auf eine Ausbleichung legen, verwenden Sie mehr Grautöne, das heißt: Sie mischen noch etwas weiße Trockenfarbe unter.

Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie den Dreh­gestellen und dem Fahrwerk widmen, weil diese beim Betrachter eines patinierten Wagens einen erheblichen Eindruck hinterlassen.

Als Haftgrund verwenden Sie hierbei nicht Klar­lack, sondern eine verdünnte Mischung aus matter schwarzer und grauer Farbe. Damit streichen Sie den gesamten Fahrwerksbereich, einschließlich Radscheiben, ein. Danach reinigen sie die Radlaufflächen.

Bevor die zuletzt aufgetragene Mischung völlig getrocknet ist, können Sie schon die Trockenfarben zum Einsatz kommen lassen. Zuerst behandeln Sie das Fahrwerk komplett mit Braun, danach tragen Sie etwas Schwarz auf, um die „rostige“ Wirkung zu mildern und hellen anschließend mit Ocker die Kanten auf.

Zum Schluss widmen Sie sich den „Ölflecken“. Mit einem Pinsel (Größe 1) tupfen Sie stark verdünnte, glänzende schwarze Farbe zum Beispiel auf die Achslager oder die Federpakete.

             

Das Fahrwerk erhält einen lasierenden Farbauftrag, gemischt aus mattem und schwarzem Grau.
Das Fahrwerk erhält einen lasierenden Farbauftrag, gemischt aus mattem und schwarzem Grau.

             

Die Alterung erfolgt mit brauner, schwarzer und ockerner Trockenfarbe.
Die Alterung erfolgt mit brauner, schwarzer und ockerner Trockenfarbe.

             

Das Dach des Wohnwagens weist Rost- und Verwitterungsspuren auf. Auch die Ladefläche des Flach- bzw. Güterwagens wurde mit Trockenfarben behandelt.
Das Dach des Wohnwagens weist Rost- und Verwitterungsspuren auf. Auch die Ladefläche des Flach- bzw. Güterwagens wurde mit Trockenfarben behandelt.
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Echtkohle für den Modell-Loktender

Echtkohle für den Modell-Loktender

             

Echte Kohle für den Modell-Loktender

Die Detailgenauigkeit bei H0-Dampflokomotiven nimmt zur Freude der Modelleisenbahner immer mehr zu. Die realitätsgetreue Nachahmung der Kohle für den Tender lässt hingegen noch zu wünschen übrig. In diesem Praxis-Tipp zeigen wir Ihnen anhand einer H0-Lok, wie Sie (übertragbar auch auf andere Modelle) den Tender mit echter Kohle aufwerten können.

             

Die Detailgenauigkeit bei H0-Dampflokomotiven nimmt zur Freude der Modelleisenbahner immer mehr zu.

             

Nachdem der Rangierdienst im Bahnhof erledigt ist, wird das Fahrwerk erst einmal abgeschmiert. Viel zur realistischen Wirkung der Szenerie trägt auch der mit echter, maßstäblicher Kohle bestückte Tender bei.

             

Sie fangen mit dem Zerlegen des Tenders an. Dazu spreizen Sie das Tendergehäuse unten leicht auf und ziehen es nach oben ab.

Zerlegen des Tenders

Gestalten Sie es realer

Sie fangen mit dem Zerlegen des Tenders an. Dazu spreizen Sie das Tendergehäuse unten leicht auf und ziehen es nach oben ab.

Falls das bei Ihrem Modell anders gehandhabt wird, können Sie auch auf die der Lok beiliegende Anleitung zurückgreifen.

Legen Sie die Steinchen einzeln und Stück für Stück an, so gestalten Sie eine naturgetreue Böschung. Zwischen die Steine streuen Sie den feineren Kies „Calston-Durite“. Beide Kies­sorten sind von der Firma „Noch“ erhältlich.

             

Sie fangen mit dem Zerlegen des Tenders an. Dazu spreizen Sie das Tendergehäuse unten leicht auf und ziehen es nach oben ab.

Danach wird die Kohleattrappe entfernt. Die Attrappe kann aber nicht einfach ausgeschnitten werden, da das für das Tendergehäuse verwendete Material aus Kunststoff besteht und entsprechend robust ist.

Lösung: Sie bohren den Inhalt aus. Setzen Sie den Bohrer nicht zu dicht am Gehäuse an. Sonst könnten durch ein Verlaufen des Bohrers bzw. die auftretende Wärmeentwicklung Schäden am Gehäuse entstehen.

Möglich ist die Entfernung der Kohleattrappe auch mit Hilfe einer Laubsäge. Dazu bohren Sie Löcher in die vier Ecken. Da sich beim Sägen jedoch auch Hitze entwickeln kann, ist das Ausbohren die bessere und schnelle Alternative.

Nun säubern Sie die Innenwände des Tenders mit einer Feile und einem Bastelmesser.

             

Wiedereinsetzen des Ballastgewichtes

Wiedereinsetzen des Ballastgewichtes

Verbinden Sie es wieder

Im Tender der Miniatur-Lok befindet sich auch der Antrieb. In unserem Beispiel ist der Motor relativ hoch gebaut, sodass beim Einsetzen des Ballastgewichtes dieses dem Antrieb angepasst und anschließend durch Klebstoff mit dem Tendergehäuse fest verbunden wird.

             

Um die Kohle einfüllen zu können, bringen Sie vorher eine Auflagefläche an.

Schaffen der Auflagefläche

Bereiten Sie alles vor

Um die Kohle einfüllen zu können, bringen Sie vorher eine Auflagefläche an.

Dabei verwenden Sie 0,5 mm starkes Polystyrol, das so passgenau wie möglich in den Tender eingefügt und festgeklebt wird. Eventuell auftretende Spalten füllen Sie mit Kunststoffspachtel aus, damit nichts von der Kohle in den Motorraum gelangt.

Anschließend streichen Sie die Auflagefläche erst mit Klarlack und dann mit schwarzer Farbe ein.

 

             

Jetzt streuen Sie die echte Kohle auf.

Das Einfüllen der Kohle

Jetzt streuen Sie die echte Kohle auf. Sie haben die Wahl: Entweder einen Kohlebrocken vom Händler zu beschaffen und ihn selbst zu zerkleinern oder auf die spezielle Tenderkohle für H0 und N von „Asoa“ zurückzugreifen, die den Vorteil hat, sich besser verkleben zu lassen aufgrund ihres geringen Staubanteils. Damit die Kohle dauerhaft im Tender bleibt, wird sie mit Schotterkleber behandelt.

Vor dem Beträufeln mit diesem Kleber behandeln Sie die Kohle mit Fließverbesserer, z.B. ein Gemisch aus Wasser und ein paar Tropfen Spülmittel.