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Beamer & Projektoren


 

Beamer für jedes Einsatzgebiet

Darf’s ein bisschen mehr sein? Ein größeres Bild zum Beispiel? Dann sind Videoprojektoren erste Wahl. Denn Beamer, wie sie umgangssprachlich heißen, bieten mehr Fläche fürs Geld als jeder Flatscreen. Zum Preis eines Fernsehers füllen sie ganze Wände mit ihrem Bild. Das macht die Powerpoint-Präsentation im Büro viel eindrucksvoller als auf dem Notebook-Display. Es bringt Filme im Heimkino groß raus und lässt den Fußballabend mit Freunden zum Erlebnis werden. Allerdings kommt es darauf an, welches Signal gezeigt werden soll. Die Anforderungen am Arbeitsplatz sind völlig andere als beim Fernsehen oder Spielen an der Konsole. Deshalb gibt es Beamer, die auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisiert sind.

Conrad hat sie alle – und hier erfahren Sie, welche Modelle für Ihre Ansprüche am besten geeignet sind.

Beamer für jedes Einsatzgebiet

 

 

Welche Produktkategorien gibt es?

Business-Beamer sind dafür gedacht, Präsentationsunterlagen von einem Computer an die Wand zu werfen. Dabei kommt es besonders auf die Bildhelligkeit an, nicht jeder Besprechungsraum lässt sich komplett verdunkeln. Geräuschentwicklung, Kontrastumfang und die maximale Auflösung fallen dagegen weniger ins Gewicht. Stattdessen sollte die sogenannte native Auflösung zur Grafikausgabe des PC passen. Sonst skaliert der Beamer das Bild und feine Buchstaben in Tabellen werden unscharf. Wer ab und zu auch Filme oder Fußballspiele zeigen möchte, wählt ein Modell mit 16:9-Panel. Einige Business-Projektoren haben noch das klassische 4:3-Format.

Business Beamer

Heimkino-Beamer kommen eher in abgedunkelten Räumen zum Einsatz. Deshalb müssen sie nicht sehr hell sein, was sich positiv auf das Lüftergeräusch auswirkt. Leise Modelle bleiben unter 30 Dezibel und stören damit nicht den Filmgenuss. Die Heimkino-Spezialisten projizieren im breiten Bildseitenverhältnis 16:9, wie es TV-Sender und die Blu-ray-Disc verwenden. Für Programme der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten reicht HD ready-Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln. Filme von Blu-ray-Disc, Privatsendern und anderen Full HD-Quellen zeigen aber erst mit 1920 x 1080 Bildpunkten ihre volle Schärfe. Selbst 4K-Beamer mit Ultra HD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) sind bereits erhältlich. Allerdings hat die aufwändige UHD-Technik ihren Preis. Unterstützt das Gerät 3D-Wiedergabe, lassen sich mit Shutter-Brillen auch dreidimensionale Filme genießen.

Heimkino Beamer


 

Gaming-Beamer richten sich an Spieler, die ihren Projektor an einen Computer, die Xbox oder Playstation anschließen wollen. Dank hoher Leuchtkraft eignen sie sich gut für Einsätze in hellen Räumen. Ihre Signalverarbeitung erlaubt hohe Bildwiederholraten, wie sie beim Gaming vorkommen. 120 Hertz dürfen es für einen flüssigen Spielablauf schon sein. Manche Modelle schaffen 240 oder gar 480 Bildwechsel in der Sekunde. Das Tempo kommt auch 3D-Signalen zugute, weil es kürzere Dunkelphasen beim Umschalten der Schutterbrille vom rechten auf das linke Auge ermöglicht. Das Bild wird damit klarer und brillanter.

Gaming Beamer

Mini- oder Pico-Beamer wiegen nur wenige Hundert Gramm und passen in die Jackentasche. Oft erlaubt ein Akku den Betrieb fernab der Steckdose. Einige Modelle können über ihren USB-Anschluss andere Geräte wie das Smartphone mit Energie versorgen. Ihre Leuchtkraft beträgt in der Regel zwischen 50 und 300 Lumen, weshalb es zum Betrieb möglichst dunkel sein muss. Wer etwas größere Gehäuse und mehr Gewicht in Kauf nimmt, kann das Wohnzimmer aber auch schon mit 700 Lumen ausleuchten.  Zum Vergleich: Ein typischer Heimkino-Beamer schafft etwa 1000 bis 1500 Lumen.

Mini oder Pico Beamer

 

 

Projektionstechnik im Vergleich

Im Wesentlichen gibt es zwei Verfahren, mit denen Beamer ein Bild erzeugen: LCD und DLP.
Allerdings kommen die in unterschiedlichen Spielarten vor. Das macht unterm Strich dann doch eine ganze Menge Varianten.

LCD

Die Technik vom Fernseher bekannt: Ein Flüssigkristall-Display (Liquid Cristal Display) erzeugt das Bild – nur dass es nicht im Großformat vor einem Leuchtkasten hängt, sondern wie ein Dia vom Lichtstrahl an die Wand geworfen wird. Geräte, die lediglich ein solches Dia verwenden, sind selten. Der Grund: Wenn rote, grüne und blaue Pixel sich den Platz auf einem kleinen LCD-Panel teilen müssen, leidet die Bildqualität.

3LCD

Die meisten modernen LCD-Projektoren nutzen drei Flüssigkristall-Displays. Das Licht der Projektionslampe wird dabei von halbdurchlässigen, speziell bedampften Spiegeln in die Grundfarben Rot, Grün und Blau zerlegt. Die drei Strahlen passieren jeweils eigene LCD-Panels und werden am Schluss von einem Prisma wieder zur Deckung gebracht. Ergebnis ist ein ruhiges, natürliches Bild mit kräftigen Farben. Weil Flüssigkristalle auch im geschlossenen Zustand etwas Restlicht durchschimmern lassen, gehört tiefes Schwarz nicht unbedingt zu den Stärken von LCD-Geräten. Es gibt aber auch hier Projektoren mit sehr gutem Bildkontrast.

DLP

Das zweite Projektionsverfahren arbeitet mit einer Vielzahl winzig kleiner Spiegel, die auf einem Chip angebracht sind. Ein elektrisches Signal schwenkt jeden einzelnen Spiegel so, dass er das Projektionslicht zur Leinwand reflektiert oder eben nicht. Der jeweilige Bildpunkt kennt nur zwei Zustände: hell oder dunkel, an oder aus. Restlicht ist daher beim Digital Light Processing (DLP) kein Thema, was sich in sehr guten Kontrastwerten bemerkbar macht. Damit der Beamer nicht nur schwarzweiße Bilder zeigt, rotiert im Strahlengang ein Farbrad mit roten, grünen, blauen und weißen Folien. Es ändert mehrere Tausend Mal pro Minute die Tönung des Projektionslichts. Sensible Zuschauer erkennen diesen Trick an feinen Farbsäumen in bewegten Motiven, dem  sogenannten Regenbogeneffekt.

3DLP

Drei Bildwandler sind besser als einer – das gilt auch für DLP-Projektoren. In der Luxusausführung bekommt jede der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) ihren eigenen Chip. Das schnell rotierende Farbrad entfällt und damit auch der Regenbogen-Effekt. Allerdings sind 3-Chip-DLP-Geräte so aufwändig und teuer, dass es sie fast nur im Profibereich gibt, zum Beispiel als digitaler Kinoprojektor.

LCoS

Als Mischform gelten Geräte mit reflektierenden LCD-Panels, im Fachjargon Liquid Cristal on Silicon genannt. Statt mechanischen Spiegeln steuern Flüssigkristalle vor einer Spiegelschicht den Lichtstrom zur Leinwand. Sie Kombinieren die Vorteile beider Verfahren und  schaffen gute Schwarzwerte ohne störende Nebeneffekte. Nur wenige Hersteller arbeiten mit dieser Technik und haben eigene Namen dafür geprägt. So heißt LCoS bei Epson „3LCD Reflective“, JVC nennt sein System „D-ILA“ und Sony verwendet den Begriff „SXRD“.

LED

Modelle mit LED-Technik sind keine eigene Beamer-Kategorie. Die Leuchtdioden (Light Emitting Diodes) kommen sowohl in LCD- wie auch in DLP-Geräten vor. Sie ersetzen dort die klassische Projektionslampe. Vorteil: LEDs haben eine hohe Lebensdauer. Während an konventionellen Projektoren alle 3000 bis 6000 Stunden die Lampe gewechselt werden muss, halten Leuchtdioden 20.000 Stunden durch. Außerdem brauchen sie weniger Energie und werden bei gleicher Lichtleistung nicht so heiß wie eine Glühlampe.

Laser

Sogenannte Halbleiter-Laser als Lichtquelle setzen der LED-Technik noch eins drauf. Sie strahlen heller und ausdauernder als Leuchtdioden und bringen es je nach Modell auf 20.000 bis 30.000 Betriebsstunden. Die Hersteller verwenden Laser mit allen gängigen Projektionsverfahren, also in LCD- DLP- und LCoS-Beamern.

Projektionstechniken

 

 

Diese Ausstattung ist wichtig

Lichtstärke

Die maximale Helligkeit eines Beamers wird in Lumen angegeben. Je höher der Wert, desto besser. Dann sind genug Reserven für ein großes Bild da, weil sich bei wachsender Entfernung und Diagonale das Licht der Lampe auf eine größere Fläche verteilt. Als Faustregel gilt: Im Dunkeln reichen 1000 Lumen, für helle Räume dürfen es auch 2000 Lumen oder mehr sein.

Kontrast

Die Angaben der Hersteller sind oft nicht direkt vergleichbar, geben aber einen Anhaltspunkt. Für ein klares, detailreiches Bild sollte das Kontrastverhältnis zwischen minimaler und maximaler Helligkeit 5000:1 betragen. Im Heimkino dürfen es auch 10.000:1 oder mehr sein. Wichtig: Die Umgebungsbeleuchtung beeinflusst den Bildkontrast. Auf eine sonnenbeschienene Wand kann auch der beste Beamer kein tiefes Schwarz zaubern.

Lensshift

Nicht immer steht der Beamer mittig vor der Projektionsfläche. Eine Objektivverschiebung, im Fachjargon Lensshift genannt, hilft dann den richtigen Ausschnitt zu treffen. Ideal sind Modelle, die das Bild seitlich (horizontal) und in der Höhe (vertikal) verstellen können. Eine Trapez-Korrektur gleicht Verzerrungen bei schräger Aufstellung aus.

Zoom

Keine Lust, den Projektor so lange vor und zurück zu schieben, bis das Bild die Leinwand optimal ausfüllt? Dann hilft ein Zoom-Objektiv die Größe zu bestimmen. Je umfangreicher der Brennweitenbereich, desto flexibler ist das Gerät zu positionieren.

Kurzdistanz-Objektiv

Manche Räume sind so klein, dass die Entfernung von der Leinwand nicht für eine vernünftige Bilddiagonale ausreicht. Dann kommen sogenannte Kurzdistanz-Beamer ins Spiel. Mit einer speziellen Linse und Spiegel-Konstruktionen können sie ganz nah an der Projektionsfläche stehen. Oft reicht schon ein halber Meter Abstand.

Anschlüsse

Das beste Bild liefern digitale Eingänge wie DVI oder HDMI. Letzterer überträgt auch gleich den Ton vom Blu-ray-Player oder einem TV-Receiver. Für 3D-Wiedergabe muss er außerdem den HDMI-Standard ab Version 1.4 unterstützen. Funkstandards wie WLAN oder Wireless HDMI erlauben die drahtlose Übertragung. Ebenfalls praktisch: Ein Ethernet-Anschluss fürs Büro und eine USB-Buchse, um Inhalte direkt vom Speicherstick vorführen zu können.

Office Beamer

 

 

Was macht einen Beamer mobil?

Beim Einsatz unterwegs kommt es vor allem aufs Gewicht an. Ideal sind Mini- oder Pico-Beamer, die kaum als 300 Gramm auf die Waage bringen. Im Akku-Betrieb laufen sie etwa zwei bis drei Stunden. Damit leuchtet die Beamer-Lampe auch dann noch, wenn ein Fußballspiel in die Verlängerung geht. Ihr relativ schwaches LED-Licht reicht allerdings nur für Abendvorstellungen und Bilddiagonalen von bis zu zwei Metern. Ohne Stromanschluss schalten einige Modelle ihre Helligkeit zurück, um Energie zu sparen.

Die nächst höhere Leistungsklasse bringt mehr Licht auf die Leinwand. 700 Lumen sind im Mittelfeld der portablen Projektoren keine Seltenheit. Auch die Bildqualität ist deutlich besser als bei den Mini-Beamern. Dafür steigt das Gewicht auf ein knappes Kilogramm. Auch hier gibt es Modelle mit Akku-Betrieb, es dominiert aber der Netzbetrieb mit 230 Volt. Sollen 1000 Lumen oder mehr die Leinwand erhellen, ist ein Stromanschluss unerlässlich. Auch hier gibt es portable Modelle, die sich zum Mitnehmen eignen. Zwei bis drei Kilo Gewicht verlangen dann jedoch nach einer Tragetasche.

 

 

Sinnvolles Zubehör und Erweiterungen

Streaming-Stick

Ein Funkstick wie der renkforce renkCast 2 von Conrad bringt Inhalte vom Smartphone oder Tablet auf den Beamer. Er wird in den HDMI-Anschluss am Projektor gesteckt und verbindet sich mit dem WLAN.

Streaming Stick renkforce renCast 2

Leinwand

Die richtige Leinwand kann das Projektionsergebnis verbessern. So ermöglicht ein stark reflektierendes Tuch mit lichtschwachen Beamern auch am Tag noch gute Bilder. Richtwert dafür ist der sogenannte Gain-Faktor. Ein Faktor von 2 reflektiert doppelt so stark wie eine weiße Wand. Allerdings bündeln solche Leinwände auch das Licht, sodass seitliche Betrachter weniger erkennen können. Fürs Heimkino empfehlen sich Modelle mit dem Gain-Faktor 1 bis 1,5.

Leinwand

Funkstrecke

Ist der Weg vom TV-Receiver oder Blu-ray-Player zum Projektor recht weit, kann eine Funkstrecke das HDMI-Kabel ersetzen. Die Übertragungstechnik dafür heißt Wireless HDMI und überbrückt Entfernungen von bis zu 30 Metern. Manche Beamer bringen den Empfänger dafür bereits mit, dann ist nur noch ein Sender an der AV-Anlage nötig. Mit einem Funk-Set für Wireless HDMI lässt sich die Technik aber leicht nachrüsten. Es besteht aus einem Sender und Empfänger, die an jedem HDMI-Gerät funktionieren.

Funkübertragung