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Hausbesuch bei Mr. Smart Home

Das ist das Beste an Smart Home: Sind die Geräte einmal installiert, kann man ganz bequem das Haus für sich arbeiten lassen.

Kaum einer weiß so viel über smarte Haustechnik wie Reiner Schirm von Conrad Electronic. Doch wie vernetzt und optimiert ein Produktmanager für Home Automation und Security Technology sein eigenes Zuhause? Wir haben ihn besucht.

Die Rollläden im Eigenheim von Reiner Schirm machen genau das, was sie sollen. Automatisch und ohne, dass der Hausherr eingreifen muss. Wenn am frühen Morgen die Sonne am Himmel erscheint, fahren sie automatisch nach oben – und bei Sonnenuntergang wieder herunter. „Das läuft über die onlinebasierte Astrofunktion“, erklärt Schirm. Was bedeutet: Das SmartHome-System kennt die Sonnenauf- und untergangzeiten von Schirms Wohnort, und die Rollläden richten sich danach. Auch der Sonderfall „besonders starke Sonneneinstrahlung“ gehört mit zum Programm: Über einen Sensor wertet Schirm die Helligkeit aus, gleichzeitig überwacht er die Raumtemperatur. Auf Basis dieser Daten gilt für die Räume auf der Ost-, Süd- und Westseite des Hauses folgende Rechnung: Starker Sonnenschein + Raumtemperatur über 22 °C = Rollladen fährt bis zur Hälfte nach unten. „Damit ist ausgeschlossen, dass die Zimmer überhitzen.“

Vernetzen, optimieren, kontrollieren

Für Conrad Electronic arbeitet Reiner Schirm bereits seit 1993. Seit zehn Jahren ist er für Smart Home- und Alarmsicherheitstechnik zuständig. In seiner Kindheit und Jugend hat der Oberpfälzer eine typische Tekkie-Karriere durchlaufen: Frühe Begeisterung – „ein Fischer Technik-Baukausten als 5-Jähriger“ – mündete in einen technisch ausgerichteten Beruf. „Ich habe Kommunikationselektroniker gelernt und mich dann zum Elektrotechniker weitergebildet.“

Auch wenn Schirm dies in seiner Bescheidenheit nie äußern würde: Es gibt in Österreich wohl nur wenige Menschen, die soviel Ahnung von smarter Heimautomation haben wie er. Für seinen Arbeitgeber besucht der Produktmanager Jahr für Jahr im In- und Ausland die relevanten Messen. Und er tauscht sich regelmäßig mit den führenden Herstellern über kommende Pläne und Entwicklungen aus. Lösungen, bei denen fast alles von selbst läuft, seien inzwischen Standard, erzählt Schirm. Und das gilt im Eigenheim von Conrads Mr. Smart Home natürlich nicht nur für die Rollläden.

,,Smart Home ist wie Modellbau - wenn man fertig ist, macht es keinen Spaß mehr. Aber mir gehen die Ideen sicher nicht aus."

Reiner Schirm in seiner Kommandozentrale: Hier werden alle Geräte verknüpft, die sich später einfach per Smartphone steuern lassen.

Wir befinden uns im Obergeschoss: Schirms Büro – und gewissermaßen seine Smart Home-„Kommandozentrale“. Der 45-Jährige sitzt vor dem Schreibtisch. Auf einem Flachbildschirm ist die zentrale Bedienoberfläche des Herstellers HomeMatic zu sehen, mit dessen Produkten Schirm einen Großteil seiner Heimautomation eingerichtet hat. Er deutet auf den Bildschirm: „Hier sieht man, dass ich rund 130 verschiedene Komponenten miteinander verknüpft habe.“ So überwacht Reiner Schirm unter anderem die Heizungsanlage und den Stromverbrauch und hat rund um das Haus und in der Garage Sicherheitskameras installiert. Und natürlich hat er die komplette Lichtsteuerung ebenso „smart gemacht“ wie diverse Multimediaanwendungen – von HiFi-Anlage und TV-Gerät bis hin zur Lasershow im Partykeller. Im Grunde genommen erzählt jedes Zimmer auf den 250Quadratmetern Wohnfläche ein Kapitel von Reiner Schirms ganz persönlicher Smart Home-Geschichte. „Eingezogen bin ich hier vor vier Jahren“, erzählt er. „Meine Heimautomation habe ich rund ein Jahr lang bis in Detail geplant und anschließend innerhalb eines halben Jahres umgesetzt.“

Kilometerweise Kabel plus Funktechnik

„Mir war es wichtig, mein System auch verdrahtet zu installieren“, erzählt Reiner Schirm. „So habe ich eine größere Sicherheit, dass auch langfristig alles perfekt funktioniert. Und durch die zusätzliche Funktechnik kann ich neue Komponenten nachrüsten.“ Steuern und modifizieren kann Schirm die Funktionen über eine auf seinem Smartphone und seinem Tablet installierte HomeMatic-App. „Man kann Licht oder Rollläden aber auch weiterhin über ganz normale Schalter bedienen.“

,,Durch meinen Job weiß ich, was bei der Home Automation alles möglich ist - und kann leider nur einen Teil davon zu Hause umsetzen."

 

Schirm setzt bei seinem Smart Home hauptsächlich auf das Home-Control-System des führenden Anbieters HomeMatic. „Wo es sich anbot, habe ich auch Lösungen anderer Firmen integriert, zum Beispiel bei den Sicherheitskameras oder bei der Sensortechnik.“ Wer Schirms Haus betritt, bemerkt indes nur wenige offensichtliche Smart Home-Elemente – was natürlich Absicht ist: Insgesamt hat Reiner Schirm mehrere Kilometer Kabel verlegt, um sein Zuhause intelligent zu vernetzen, versteckt unter einer Holzdeckenverkleidung. „Die habe ich eigens zu diesem Zweck eingezogen.“ Ins Auge stechen am ehesten die Beobachtungsbildschirme, einer in jedem der drei Stockwerke. Auf ihnen ist in diesem Moment eine große Ansicht des Außenbereiches vor der Haustür zu sehen, außerdem mehrere kleinere Ansichten von Garten und Garage. „Über die App auf meinem Smartphone kann ich von überall her auf die Bilder zugreifen“, sagt Schirm.

Zutrittskontrolle, Energieverbrauch, Licht, TV, Musik, Garten und Garage – ein iPad Mini funktioniert hier als Kontrollmonitor to go.

Intelligent vernetzt: Rauchmelder und Dunstabzugshaube

Für den Notfall hat er auch einen „Panikalarm“ eingerichtet, auszulösen per Knopfdruck im Schlafzimmer oder über die App –„wenn es sein muss auch, wenn ich um Urlaub am Strand liege und durch Push-Meldungen merke, dass etwas nicht stimmt. “Schirms selbst kreierte Alternative zur herkömmlichen Alarmanlage dürfte tatsächlich jeden Einbrecher in die Flucht schlagen: „Es fahren automatisch alle Rollläden hoch, gleichzeitig werden mehrere Strahler aktiviert, die das Haus von außen anleuchten.“

 

Auch Reiner Schirms Eltern, die in einem der Nachbarhäuser wohnen, profitieren von der Smart Home-Kompetenz ihres Sohnes: „Die Rauchmelder in diesem Haus sind mit denen meiner Eltern über Funk vernetzt – und andersherum“, erzählt Schirm. Was bedeutet: Wird im Haus seiner Eltern oder bei ihm selbst Rauchalarm ausgelöst, wird jeweils auch das Nachbarhaus alarmiert. Eine weitere intelligente Verknüpfung findet sich in Schirms Küche: „Gemäß der Feuerverordnung möchte ich sicher stellen, dass die Dunstabzugshaube für Herd und Ofen nur bei geöffnetem Fenster in Betrieb ist.“ Dazu hatSchirm mit Hilfe eines Näherungskontaktes am Fenster ein kurzes Erinnerungssignal eingerichtet. Es ertönt immer dann, wennSchirm die Dunstabzugshaube bei geschlossenem Fenster einschaltet. Und es ertönt erneut, wenn Schirm vergessen sollte, nach dem Betrieb der Dunstabzugshaube das Fenster wieder zu schließen.

,,Wer ein Smartphone bedienen kann, der schafft es auch, eine Smart Home-Lösung zu installieren. Die Technik ist deutlich einfacher geworden.''

HomeMatic-Interfaces gibt es auf jedem Stockwerk. Hier lässt sich alles ablesen, was das Haus gerade tut (auch ohne Smartphone).

Den kompletten Überblick über sein schlaues Zuhause gewinnt Reiner Schirm über einen zentralen HomeMatic-Bildschirm, den er am Aufgang zum Treppenhaus installiert hat. Dort kann er anhand von drei unterschiedlichen Farbsymbolen den Status der jeweiligen Räume ablesen: Wo Licht angeschaltet ist, wo die Heizung läuft, wo ein Fenster oder eine Tür nicht verschlossen ist
und wo eine überhöhte Luftfeuchtigkeit besteht. „Da gucke ich gelegentlich drauf, ansonsten läuft fast alles automatisch.“

Smart Home: Noch nie war der Einstieg so leicht

Und die Smart Home-Trends? Im Zuge des Erfolgs von virtuellen Assistenten wie „Siri“ und „Alexa“ werde auch in der Haustechnik vermehrt Sprachsteuerung integriert. Und insgesamt sei es gerade in den vergangenen beiden Jahren deutlich leichter geworden, sein eigenes Smart Home einzurichten. So biete zum Beispiel HomeMatic inzwischen eine Plug-and-Play-Version mit extra-einfacher Bedienoberfläche an (HomeMatic IP): „Das kann man auch ohne großartige technische Fertigkeiten installieren.“

„Viele Kunden“, so Schirm, „wählen zunächst ein Basipaket für einen bestimmten Bereich – etwa Heizung, Security oder Licht – und rüsten dann weiter nach.“ Außerdem sei in den kommenden Jahren damit zu rechnen, dass es leichter werde, Funktionen und Produkte unterschiedlicher Hersteller zu kombinieren. „Beim smart vernetzten Zuhause ist es wie beim Modellbau“, resümiert Reiner Schirm. „Wenn man fertig ist, macht es keinen Spaß mehr.“ Er lächelt. „Und eben deswegen ist man niemals komplett fertig – zumindest nicht, wenn man eine Tekkie-Affinität hat.“ Weitere Ideen, um sein Eigenheim noch smarter zu machen, hat er jede Menge. Als nächstes will er die Überwachungskameras im Garten optimieren. Mission: „Noch bessere Auflösung, Zoomfunktion, schwenkbar.“

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