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Bewegen mehr, als Sie glauben: Bewegungsmelder

Sie sichern uns, registrieren unsere Anwesenheit oder melden ungebetene Gäste: Dank modernster Technologien bieten Bewegungsmelder heute vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Über integrierte Zeitschalter helfen Sie sogar beim Stromsparen und können automatisch das Licht an- und ausschalten oder an die Belüftung gekoppelt werden. Welche überraschenden Lösungen Bewegungsmelder heute bieten, zeigt Ihnen unser Ratgeber.

 

 

Bewegungsmelder – für ein bewegtes Leben

Bewegungsmelder vereinfachen unseren Alltag in enormer Weise. Oft bemerken wir gar nicht, dass die vielen Bewegungsmelder in der Öffentlichkeit uns sichern, führen und leiten. Dank modernster Technologien erlauben Bewegungsmelder vielfältige Anwendungsmöglichkeiten etwa in Haus und Garten: sie sparen Strom, registrieren unsere Anwesenheit und alarmieren uns bei Einbrechern.

Bewegungsmelder haben ein bewegtes Leben. Neben Lichtkomfort liefern Ihnen die Produkte eine Senkung des Energieverbrauchs. Die Artikel schalten auf der Terrasse oder in düsteren Gängen nach zweckmäßiger Voreinstellung automatisch das LED-Licht an. Sie können in der Garage an Zwangsbelüftungen gekoppelt sein oder über integrierte Zeitschalter bei der Stromersparnis helfen. Sie dienen der Beleuchtungssteuerung, erledigen für Sie aber auch Sicherheitsaufgaben und detektieren einstellungsabhängig Bewegungen innerhalb einer bestimmten Reichweite.

Im Conrad Online-Shop finden Sie eine große Auswahl an Bewegungsmeldern für die unterschiedlichsten Erfordernisse. Mit Conrad entgeht Ihnen auch die kleinste Bewegung nicht.

Funktionsweise von Bewegungsmeldern

Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung erkennt und dadurch als elektrischer Schalter arbeiten kann. Er funktioniert aktiv mit elektromagnetischen Wellen oder Ultraschall oder passiv mit Infrarotstrahlung oder Kameratechnik. Auch eine Kombination der verschiedenen Funktionsweisen ist möglich.

  • Elektromagnetische Wellen: Ein Dopplerradar reagiert optimal, wenn sich der Abstand zum Sensor ändert. Mit dem Radar-Bewegungsmelder haben Sie Veränderungen im Außenbereich immer auf dem Radar. Dieser aktive Melder strahlt im Bereich der Hochfrequenz Energien ab, die durch Gegenstände und Lebewesen zurückgeworfen werden. Dem PIR-Melder haben Radarmelder die Temperaturunabhängigkeit und die Möglichkeit verdeckter Montage voraus.
  • Ultraschall: HF-Sensortechnik durchdringt auch Glas, Holz und Leichtbauwände und reagiert auf jede Bewegung, unabhängig von Wärme.
  • Infrarotstrahlung: Der PIR-Sensor (zu engl. passive infrared) ist der am häufigsten eingesetzte Typ von Bewegungsmeldern. Er erfasst optimal Winkeländerungen, wenn z.B. eine Person am Sensor vorbeigeht. Der Sensor eines Passiv-Infrarot-Melders reagiert per Infrarot auf Veränderungen der Wärmestrahlung in definierten Erfassungssektoren. Mit PIR-Meldern erfassen Sie die Körperwärme von Menschen und Tieren oder die Wärme von Motoren. Durch Wände hindurch funktioniert dieses System nicht und eignet sich daher nicht zur verdeckten Installation.
  • Kamera: Die Kamera-Bewegungserkennung erfasst Bewegungen im wahrsten Sinne des Wortes: sie zeichnet sie nämlich auf. Das System stammt aus der Sicherheitstechnik und reagiert auf sämtliche Veränderungen im Überwachungsbereich einer Kamera mit einem automatisierten Start der Aufzeichnung. Über Schaltausgänge kontaktiert das Produkt gegebenenfalls angeschlossene Alarmeinrichtungen.

Wie werden Bewegungsmelder in der Lichttechnik eingesetzt?

Damit Bewegungsmelder die angeschlossenen Lampen praxisgerecht steuern können, müssen Sie einen Helligkeitssensor besitzen. Nur so ist gewährleistet, dass die Beleuchtung nur unterhalb eines bestimmten Helligkeitswerts eingeschaltet wird. Zusätzlich benötigen sie einen internen Timer, damit die Beleuchtung nach einer bestimmten Zeit wieder ausgeschaltet wird. Bei vielen Bewegungsmeldern lassen sich die Helligkeits- und Zeitwerte zudem individuell einstellen.

Um eine Beleuchtung mit einem Bewegungsmelder zu steuern, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

Integrierte Bewegungsmelder

Viele Lampenhersteller gehen mittlerweile dazu über, ihre anschlussfertigen Leuchten bereits ab Werk mit PIR- oder Hochfrequenz-Bewegungsmeldern auszustatten. Der große Vorteil liegt im reduzierten Installationsaufwand für den Kunden, und der Bewegungsmelder ist perfekt an die Funktion und den Montageort der Leuchte angepasst. Nachteilig ist, dass nicht jede Leuchte ab Werk mit einem Bewegungsmelder ausgestattet ist oder ausgestattet werden kann.
 

Externe Bewegungsmelder

Externe Bewegungsmelder werden genutzt, um bestehende Lampen oder Beleuchtungssysteme automatisch zu schalten. Da zur Installation das Verlegen von Stromleitungen und ein Eingriff in das bestehende Stromnetz erforderlich ist, dürfen diese Arbeiten nur von einer qualifizierten Fachkraft (z. B. Elektriker) durchgeführt werden, die mit den einschlägigen Vorschriften (z. B. VDE) vertraut ist.


Bewegungsmelder für den Innenbereich

Bewegungsmelder, die im Innenbereich eingesetzt werden, müssen ganz besondere Eigenschaften erfüllen. Je nach Aufgabenstellung sollen sie sich in bestehende Schalterprogramme integrieren, in genormte Unterputzdosen unterbringen oder auch versteckt einbauen lassen. Trotz voller Funktionalität sollen sie sich optisch dezent im Hintergrund halten. Manche Bewegungsmelder sind so konstruiert, dass sie sogar problemlos und mit wenigen Handgriffen anstelle eines herkömmlichen Lichtschalters verwendet werden können. Dafür bieten wir Ein- bzw. Anbau-Bewegungsmelder an – zur Nachrüstung oder um diese abgesetzt montieren zu können.



Bewegungsmelder für den Außenbereich

Im Außenbereich werden von Bewegungsmelder ganz andere Leistungsmerkmale erwartet. Auch wenn die Bewegungsmelder größtenteils im überdachten Außenbereich eingesetzt werden, müssen sie doch den harten Umweltbedingungen mit starken
Temperaturschwankungen, Feuchtigkeits- und UV-Belastung standhalten. Demzufolge steht bei den Gehäusen die notwendige Robustheit im Vordergrund.

IP-Schutzart

Ob ein Gerät auch für den Außenbereich geeignet ist, können Sie der IP-Schutzgrad-Bezeichnung auf dem Typenschild oder in den technischen Unterlagen entnehmen. Dieser IP-Schutzgrad sagt genau aus, gegen welche äußeren Einflüsse das jeweilige Produkt geschützt ist. Da diese Schutz-Kennzeichnung international genormt und somit in allen Ländern gleich ist, werden die Buchstaben IP (für International Protection) verwendet. Für die genaue Klassifizierung wird gemäß DIN 40 050 eine zweistellige Zahl genutzt. Die erste Ziffer ist die Kennzeichnung des Berührungs- bzw. Fremdkörper-Schutzes. Die zweite Ziffer ist die Kennzeichnung des Wasser-Schutzes.

  1. Ziffer   2. Ziffer
  Schutz gegen Berührung Schutz gegen Fremdkörper Schutz gegen Wasser
0 Kein Schutz Kein Schutz Kein Schutz
1 Großflächige Körperteile (z. B. Handrücken) Große Fremdkörper (Ø > 50 mm) Schutz gegen senkrecht fallendes Tropf-Wasser
2 Finger Mittelgroße Fremdkörper (Ø > 12 mm) Schutz gegen schräg (bis 15°) fallendes Tropf-Wasser
3 Werkzeuge und Drähte (Ø > 2,5 mm) Kleine Fremdkörper (Ø > 2,5 mm) Schutz gegen Sprüh-Wasser bis 60° gegen die Senkrechte
4 Werkzeuge und Drähte (Ø > 1 mm) Kornförmige Fremdkörper (Ø > 1 mm) Schutz gegen allseitiges Spritz-Wasser
5 Vollständiger Berührungs-Schutz Staub-Ablagerung Schutz gegen Strahl-Wasser
6 Vollständiger Berührungs-Schutz Staub- Eintritt Schutz gegen starkes Strahl-Wasser
7     Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
8     Schutz gegen dauerndes Untertauchen

Ein Produkt mit der Kennzeichnung IP44 ist demzufolge vor Werkzeugen und Drähten (Ø > 1 mm), kornförmigen Fremdkörpern (Ø > 1 mm) und gegen allseitiges Spritz-Wasser geschützt.

Bewegungsmelder mit unterschiedlichem Detektionsradius

Der Sensor von Bewegungsmeldern arbeitet in einem Radius von 180 Grad oder 360 Grad.

  • 360-Grad-Bewegungsmelder sind die richtige Wahl, wenn z.B. ein ganzes Grundstück überwacht werden soll. Bei Bewegung schaltet sich beispielsweise das Licht oder die Alarmanlage ein. So schrecken die Bewegungsmelder potenzielle Eindringlinge ab und verbessern nachhaltig Ihre Sicherheit. Zusätzlich übermitteln Bewegungsmelder die Schaltbefehle per Funk oder Kabel an Auswertungseinrichtungen wie die Haustechnik-Zentrale.
  • Die meisten Wandmelder sind 180-Grad-Bewegungsmelder. Für viele Anwendungen ist ein 180-Grad-Sensor völlig ausreichend.

Wie werden Bewegungsmelder richtig montiert?

Während im Innenbereich vorwiegend Decken- und Unterputzeinbau-Bewegungsmelder zum Einsatz kommen, die sich harmonisch in das Schalterprogramm oder Wohnambiente einfügen, finden im Außenbereich eher Anbau- und Aufbau-Bewegungsmelder Verwendung.

Innenbereich

Außenbereich

Erfassungsbereich

Aufgrund von vorgeschalteten Linsen wird der Erfassungsbereich eines PIR-Bewegungsmelders in verschiedene fächerartige Zonen unterteilt. In den nachfolgenden Skizzen sind diese Zonen schematisch dargestellt. Ein Schaltvorgang erfolgt dann, wenn sich die Wärmequelle durch diese fächerartigen Zonen bewegt. Je nach Ausführung des Bewegungsmelders kann die Reichweite des Erfassungsbereichs mithilfe von Einstellreglern justiert werden. Mithilfe von Blenden, die über die Linse geschoben werden, kann die Form des fächerförmigen Erfassungsbereichs individuell angepasst werden. So lassen sich bestimmte Bereiche im Erfassungsfeld ausblenden.

Montagehöhe

Damit PIR-Bewegungsmelder die in den technischen Unterlagen angegebenen Reichweiten auch wirklich erreichen, ist die Einhaltung der richtigen Montagehöhe erforderlich. In der nebenstehenden Zeichnung ist der Zusammenhang von Montagehöhe und Reichweite schematisch dargestellt.

Montageort

Neben der Montagehöhe ist auch der Montageort bzw. die „Blickrichtung“ eines PIR-Bewegungsmelders von entscheidender Bedeutung. Die beste Erkennbarkeit ergibt sich, wenn die Bewegungsrichtung einer zu erfassenden Person (schwarzer Pfeil in Skizze) im 90°-Winkel zur Blickrichtung verläuft. Wenn die zu erfassende Person auf den PIR-Bewegungsmelder zuläuft, erfolgt eine Erfassung erst sehr spät.

Wichtiger Hinweis

Bei der Montage im Innenraum kann es vorkommen, dass durch Sonneneinstrahlung oder Heizkörper erwärmte Luft im Zimmer nach oben steigt und eine Fehlschaltung auslöst.

Die unterschiedliche Schalttechnik von Bewegungsmeldern

In Gefahrensituationen ist schnelles Schalten besonders ausschlaggebend. Auch Bewegungsmelder schalten idealerweise schnell, sobald sie eine Gefahr detektieren. Die Schaltmöglichkeit von PIR-, Radar- und Kamera-Meldern ist daher ein nicht zu vernachlässigendes Kaufkriterium. Einen integrierten Last-Schaltausgang sollte Ihnen jeder PIR- und Radar-Bewegungsmelder bieten. Halbleiter-Schaltausgänge arbeiten lautlos. Eine noch unauffälligere Alarmierung ist unmöglich. Bewegungsmelder mit Relais-Schaltausgang können Sie aber auch parallel betreiben und einen langen Gang so mit mehreren der Produkte ausstatten. Für Halbleiter-Melder gilt das nicht unbedingt. Elektronische Lasten wie LED-Leuchten betreiben Sie grundsätzlich eher durch einen Bewegungsmelder mit Relaisausgang, um Störungen in der Schaltung zu vermeiden.

 

Anschluss von Lasten an Bewegungsmelder

Um elektronische Lasten an den Bewegungsmelder anschließen zu können, integrieren Sie idealerweise einen  Einschaltstrombegrenzer , den Sie in Reihe zur Last schalten. Falls Sie den Melder parallel zu einem bereits bestehenden Lichtkonzept betreiben möchten, greifen Sie zu dafür geeigneten Spezialausführungen. Als Alarmmelder betriebene Bewegungsmelder sollten außerdem  Meldeausgänge zum Anschluss der Alarmanlage  besitzen, die eine Lastenschaltung über die Anlage zulassen. Bei Funk-PIR- oder Funk-Radar-Bewegungsmeldern verfügen Sie generell über erweiterte Konfigurations- und Schaltmöglichkeiten.

Welcher Bewegungsmelder ist der richtige für mich?

Unpassende Geräte führen zu unbefriedigenden Ergebnissen

Dass der Bewegungsmelder des Nachbarn permanent Nachbars Katze meldet und die halbe Nacht das LED-Licht ein- und ausschaltet, spricht Ihrer Meinung nach gegen den Kauf eines Bewegungsmelders? Keine Panik: Ihr Nachbar ist selber Schuld und hat das Produkt lediglich falsch eingestellt, falsch montiert oder von vorneherein eine falsche Art Bewegungsmelder bezogen. Die verschiedenen Systemarten machen die Bewegungsmeldung beweglicher und anpassungsfähiger. Der Einsatzzweck entscheidet, welcher Melder Sie am besten bedient.

Genaue Definition Ihrer Bedürfnisse für optimalen Einsatz

Verschiedene Ansprechempfindlichkeiten, stufenlos verstellbare Schaltwellen und integrierte Uhren lassen Sie die Sensibilität des Melders an Ihre Ansprüche anpassen. Durch mechanische Verstellbarkeit richten Sie die Geräte zielgenau auf einen Erfassungsbereich aus. Conrad berät Sie bei der Auswahl geeigneter Bewegungsmelder oder PIR-Melder und kümmert sich um den Versand. Unsere Bewegungsmelder geben Ihnen Sicherheitstechnik, die auf lange Sicht etwas bewegt.