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Die kalte Jahreszeit steht bevor! Wie sieht der Leistungsstand Ihrer Starterbatterie aus?

Wir führen gerne und kostenlos eine Überprüfung Ihrer Starterbatterie durch. Nach kurzer Messung erhalten Sie einen Auswertebeleg über den allgemeinen Zustand sowie den Ladezustand Ihrer Batterie. Seien Sie gut gerüstet für die kalte Jahreszeit!

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Helfen Sie uns bei der fachgerechten Rückführung und bringen Sie uns Ihre alte Starterbatterie in den Megastore. So leisten Sie einen positiven Beitrag zum Umweltschutz, den wir mit einem Einkaufsgutschein belohnen.

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Seit über 100 Jahren steht die Marke VARTA für fortschrittliche Technologie, herausragende Leistung und einen erstklassigen Service. Millionen von Produkten - seien es Fahrzeuge, Rennboote, Motorräder oder Wohnmobile - viele werden von einer VARTA-Batterie betrieben. VARTA - ihres Zeichens Premiummarke von Johnson Controls - steht, wie CONRAD, für Vertrauenswürdigkeit, Innovationskraft, Know-How und Präzision. Und dies wiederum zeigt sich in jeder einzelnen Batterie, die nur so vor den Errungenschaften der Ingenieure strotzt.

Doch wo begann die Geschichte von VARTA?

Der Erfinder-Zeitgeist der 1880er bereicherte schon damals das Leben der Menschen - und tut dies auch heute noch. Viele technische Errungenschaften, wie der Einbau-Verbrennungsmotor, die Röntgenstrahlen oder elektrisches Licht fanden hier ihren Ursprung - so auch VARTA (damals noch bekannt unter Büsche & Müller) Namen wie Otto, Röntgen und Edison sind bis heute für Ihr Lebenswerk bekannt - auch Adolf Müller, seines Zeichens der Gründervater von Büsche & Müller. Das Potential wurde alsbald erkannt - rühmliche Namen wie AEG und Siemens investieren in die Firma Büsche & Müller als diese anfangen ihre Akkumulatoren-Produktion zu starten (Akkumulator ist eigentlich der richtige Begriff für eine Autobatterie). Dadurch entstand die AFA - die Accumulatorenfabrik AG. 

Die Geschichte setzt sich fort, als wenige Jahre danach als erstes amerikanisches Elektroauto, der Baker "Runabout" mit seiner AFA-Versorgung, dem Vorläufer der VARTA, in Deutschland bekannt wird. Ein Jahrzehnt später wurden die nun VARTA-genannten Batterien bereits für die erste Außenbeleuchtung von Autos verwendet. Der Name VARTA wurde ursprünglich kreiert um kleine tragbare Akkumulatoren zu vermarkten, die ihren Einsatz in Verbrennungsmotoren fanden - das Ankurbeln des Motors wurde dadurch überflüssig.

Jetzt fragen Sie sich jedoch sicher bereits, für was eigentlich der Begriff "VARTA" steht, richtig?
 

VARTA setzt sich aus den Anfangsbuchstaben folgender Wörter zusammen:

Vertrieb, Aufladung, Reparatur Transportabler Akkumulatoren

Innovationen der kompetentesten Designer und Ingeniure der Branche brachten allerlei Technologien hervor:

Eben diese Technologien und Qualität finden Sie in jedem Produkt vor: von den fortschrittlichen Start-Stopp-Batterien, sowie auch in den Professional-Produkte für Boote und Yachten. Doch da machte man nicht Halt: Die AGM und EFB-Technologien, das Serviceprogramm VSSP, die PowerFrame-Technologie sowie das Recyclingprogramm ecosteps - alles Technologien, die ihr Debüt in den letzten Jahren machten.

VARTA hat für jede Anwendung die richtige Technologie im Repertoire.

Entscheiden Sie sich für eine VARTA, erhalten Sie ein Produkt, welches durch klassenbeste Leistung überzeugt  und Ihnen die Gewissheit einer zuverlässigen Präzisionstechnologie gibt.

Ein Ergebnis welches durch eine ständige, kundenorientierte 
Weiterentwicklung geschaffen werden konnte.

Jede Batterie durch eine hohe Lebensdauer, weniger Korrosion und daraus geringeren Betriebskosten

Sie sehen: Wo es Sie auch hinzieht, ob…

...die stets zuverlässige Leistung einer VARTA-Batterie bringt Sie immer sicher an Ihr Ziel!

Die innovativen Technologien der VARTA-Batterien im Detail

VARTA-Batterien vereinen - egal in welchem Formfaktor - stets zuverlässige Technologien in einem besonders robusten Gehäuse, welches sich wiederum in einer langen Lebensdauer, einem verringerten Kraftstoffverbrauch und weniger CO²-Ausstoß äußert.

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AGM-Technologie

 

AGM steht für Absorbent Glass Mat

diese Technologie basiert auf einem absorbierenden Glasvlies, welche die gesamte Säure in der Batterie aufnimmt und dadurch eine hohe Zyklenfestigkeit gewährleistet - die Batterie kann ohne Leistungsverlust wiederholt ge- und entladen werden.

Sie eignet sich hervorragend für den Einsatz bei kraftvollen Motoren und kann sogar die anspruchsvollsten Fahrzeuge mit Energie versorgen.

AGM-Batterien sind besonders sicher und laufen auch bei Beschädigung nicht aus.

Im Vergleich zu konventionellen Batterien bietet die AGM-Technologie eine bis zu dreifache Zyklenlebensdauer.

Ideal für Start-Stopp-Systeme geeignet, deren Batterie schnell mit der rückgewonnenen Energie des Bremssystems aufgeladen werden muss.

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EFB-Technologie

EFB steht für Enhanced Flooded Battery

EFB-Batterien finden dort Anwendung, wo Teilentladungen auftreten, die Tiefentladungseigenschaften von AGM-Batterien jedoch nicht benötigt werden.

Das Polyvlies-Scrim-Material auf positiven Platte hilft, das aktive Material der Platten zu stabilisren und so die Lebensdauer der Batterie zu verlängern.

Die EFB-Technologie bietet nicht nur eine mehr als doppelt so hohe Teilentladungs- und Tiefentladungsleistung, eine Unterstützung für eine große Anzahl an Motorstarts sowie eine längere Energieversorgung bei augeschaltetem Motor, eine verbessere Ladungsaufnahme.

Sie sind ideal für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Technologie ohne regenerativem Bremssystem, welche jedoch einen hohen Energieanspruch haben - egal, auf was dieser Anspruch zurückzuführen ist.

Durch die PowerFrame-Gittertechnologie wird eine hohe Startleistung und Zuverlässigkeit geboten.

Konstant hohe Leistung in aufwendig ausgestatteten Autos.

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GEL-Technologie

Motorräder werden meist nur saisonal genutzt, ebenso werden daher auch Batterien nur sporadisch aufgeladen - daher gelten hier besondere Anforderungen.

Tourenmotorräder sind somit die perfekten Kandidaten für eine Gel-Batterie mit gleichnamiger Technologie und profitieren von maximaler Leistung - von Anfang an.

Die Gel-Technologie sorgt dadurch, dass die Batteriesäure sicher in Gel festgelegt ist, dafür, dass die Batterie zu 100 % auslaufsicher ist - gleichzeitig lässt sich eine solche Batterie schnell und einfach in jedem Neigungswinkel einbauen.

Wartungsfreiheit wird hier großgeschrieben: Auffüllen mit Wasser ist nicht nötig - das spart dementsprechend kostbare Zeit.

Durch die Beschichtung der positiven als auch der negativen Elektroden mit einer Calcium-Calcium-Legierung wird eine besonders lange Lebensdauer, eine gleichmäßige Startenergie und eine extrem hohe Zyklenfestigkeit erreicht.

Damit steht der kontinuierlichen Auf- und Entladung der Batterien nichts im Wege.

Durch das robuste Gehäuse erreichen Batterien, die auf die Gel-Technologie setzen, eine ausgezeichnete Rüttelfestigkeit. 

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Weitere Technologien

Start-Stopp Technologie

Systeme mit dieser Technologie schalten den Motor automatisch aus und wieder - dadurch werden Leerlaufzeiten minimiert - demzufolge reduziert sich auch der Kraftstoffverbrauch sowie die Freisetzung von Emissionen. Bei vielen Herstellern gehört das Start-Stopp-System sowie eine VARTA-Batterie bereits zum Standardprogramm.

Was bedeutet das nun für Sie?

Kurz gefasst: die Batterie ist das Herz Ihres Autos - alle elektrischen Komponenten werden mit Energie versorgt - das fängt bereits bei der Zündung an und hört bei der Unterhaltunsausstattung auf auch wenn durch die Start-Stopp-Funktion der Motor abgeschalten wird, versorgt die Batterie alle Funktionen und Systeme zuverlässig mit Energie eine Batterie ist mehr als nur ein Werkzeug, welches den Motor startet. Sie haben natürlich bereits gemerkt, dass diese Technologie ausschließlich in Autos zum Einsatz kommt - allerdings wird diese nochmals in zwei Gruppen unterteilt


Start-Stop Plus Ready

mit Rückgewinnung der Bremsenergie in VARTA Silver Dynamic mit AGM-Technologie.


Start-Stop Ready

konventionelle Start-Stopp-Funktion in VARTA Blue Dynamic mit EFB-Technologie


PowerFrame-Gittertechnologie

VARTA Batterie sind extrem leistungsfähig und halten länger dank der patentieren PowerFrame-Gitterkonstruktion

  • Durch die solide Konstruktion werden eine um bis zu 66 % verbesserte Langlebigkeit und Korrosionsbeständigkeit im Vergleich zu anderen Gitterausführungen erreicht
  • Eine überragende Startleistung und eine um 70 % verbesserter Stromfluss im Vergleich zu anderen Gittertechnologien
  • Dank des optimierten Produktionsprozesses wird bereits in der Produktion 20 % weniger Energie verbraucht und 20 % weniger Treibhausgase freigesetzt

Hergestellt in Deutschland/Europa

Entwickelt und produziert nach den höchsten Qualitäts- und Präzisionsstandards Deutschland, sowie nach den höchsten europäischen Standards


Umweltfreundlich

Sauber in der Herstellung: 20% weniger Energieverbrauch und 20 % weniger Treibhausemissionen. Geschlossener Recycling-Kreislauf dank ecosteps

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Der Rechner - Welche Batterie ist die richtige für mich?

Jetzt haben Sie schon viele Batterien kennengelernt - doch spätestens jetzt stellt sich Ihnen sicher die Frage, welche Batterie die richtige für Sie und Ihren Einsatzort ist.

Jede dieser Batterien birgt viele Vorzüge, doch natürlich benötigen Sie eine Batterie, welche ideal auf Sie zugeschnitten ist und dementsprechend auch nicht zuviel Kapazität besitzt, die Sie vielleicht nie nutzen würden.

Jetzt ist es an Ihnen, die Geräte, die Sie in Ihrem Wohnwagen/mobil oder auf Ihrer Yacht verwenden wollen, zusammenzufassen.

Wofür?

Jedes Gerät, um das Sie Ihr Erlebnis ergänzen, ist ein Vebraucher - dies gehört selbstverständlich auch in der Batterie, die Sie verwenden werden, berücksichtigt.

Rechnen Sie einfach mit der folgenden Anweisung Ihren Verbrauch nach, und erfahren Sie, welche Batterie die beste für Sie ist.

Anhand diesem Rechnermuster sehen Sie, wie die Rechnung aufgebaut ist

Anmerkungen:
*bei der Spannung können Sie sowohl von 12 aber auch von 24 Volt ausgehen; 
da 24 Volt allerdings eher bei LKWs Anwendung finden, können Sie immer von 12 Volt ausgehen
**um eine komplette Entladung zu vermeiden, die eine Batterielebensdauer erheblich 
verringert, wird ein Pufferaufschlag von ca. 20 % berechnet

Selbstverständlich können Sie sich diesen Rechner auch ausdrucken oder als Excel-Sheet selber verwenden.

                                                              Excel-Sheet

                PDF für Ausdruck

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Wissenswertes / Fragen und Antworten

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Wie funktioniert eigentlich genau eine Batterie?

Einfach gesagt: Eine Batterie speichert Elektrizität für den zukünftigen Gebrauch.

Die Spannung, die aufgebaut wird, basiert hierbei auf einer chemischen Reaktion. Zwei ungleiche Materialien - eine positive und eine negative Platte - werden in eine Lösung aus Schwefelsäure und Wasser, einen Elektrolyt, getaucht.

Die Spannung, die man pro Zelle in einer typischen Blei-Säure-Batterie vorfindet, beträgt ca. 2 Volt - das heißt wiederum, dass bspw. bei 6 Zellen eine Spannung von 12 Volt vorliegt.
Die Elektrizität wird dabei abgegeben, sobald ein Stromkreis zwischen einem Plus- und einem Minuspol hergestellt wird und an der Batterie ein Gerät angeschlossen wird, welches diesen Strom verbraucht.

Eine Blei-Säure-Batterie, welche genau genommen als Akkumulator bezeichnet wird, speichert diese Energie jedoch nicht nur - eine Blei-Säure-Batterie befindet sich in einem ständigen Wechsel zwischen Ladung und Entladung.

Wird die Batterie an einen Verbraucher angeschlossen, bspw. der Anlasser Ihres Fahrzeugs, wird dieser mit Strom versorgt und die Batterie beginnt sich zu entladen.

Da das Konzept einer Batterie auf dem ständigen Wechsel zwischen Ladung und Entladung basiert, wird im umgekehrten Prozess der Batterie auch wieder Strom zurückgeführt bzw. eingespeist, wenn Ihre Lichtmaschine Strom herstellt, ohne dass Sie mit einem zusätzlichen Verbraucher fahren. Die chemische Differenz zwischen den beiden Platten wird wiederhergestellt.

Befindet sich die Batterie im Entladungsprozess, gleichen sich die Platten chemisch an - die Säure wird schwächer und die Spannung sinkt. Dies kann natürlich dann dazu führen, dass die Batterie so weit entladen ist, dass keine Energie bei einer nutzbaren Spannung mehr abgegeben werden kann.

Umgekehrt können Sie eine entladene Batterie auch wieder aufladen, wenn Sie elektrischen Strom in diese einspeisen. Ist die Batterie wieder voll aufgeladen, wird die chemische Differenz zwischen den Platten wiederhergestellt und es kann die volle Energie wieder bezogen bzw. abgerufen werden.

Kurz gesagt: Dieser Zyklus aus Ladung und Entladung bedeutet, dass Energie immer abgerufen jedoch auch wieder eingespeist werden kann. Je "zyklenfester" eine Batterie ist, umso öfter lässt sich dieser Wechselprozess anwenden.

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Wieso kann ich mein Auto nicht starten?

 

Ist eine Batterie nicht in der Lage Ihr Auto zu starten, könnte man davon sprechen, dass sie "leer" ist.
"Könnte" in dem Sinne, dass dies technisch gesehen nicht korrekt ist.

Ihre Batterie ist lediglich entladen.

Sie kann jedoch bis zur vollen Leistungsfähigkeit wieder aufgeladen werden.


Kein Saft - kein Starten!

 

Dass sich die Batterie entladen konnte, kann verschiedene Gründe haben - die Lichtmaschine könnte im schlimmsten Fall kaputt sein, aber es reicht auch schon aus, wenn Sie die Scheinwerfer anlassen. Eine Batterie immer wieder vollständig aufzuladen ist leider auch nicht möglich - hat eine Batterie ihren Zenit in der Lebensdauer erreicht, kann sie nicht mehr so weit aufgeladen werden, um ein nutzbares Leistungsniveau zu gewährleisten. Dann kann man wirklich davon sprechen, dass sie leer ist - was wiederum einen Austausch der Batterie erfordert.

Ist sie aber tatsächlich nur entladen, können Sie mittels Starthilfe von einer anderen Batterie die Wiederaufladung in Gang setzen.
Nach einer 30-minütigen Fahrt im Auto, sollte die Lichtmaschine wieder in der Lage sein, die Batterie wieder aufzuladen.

Ist die Lichtmaschine oder eine benötigte Komponente der elektrischen Anlage des Autos jedoch defekt, wird sich die Batterie nicht aufladen können.
Da hilft dann auch eine Werkstatt oder die Pannenhilfe nicht mehr.


Auch das Tagfahrlicht ist ein Verbraucher



 

Es muss nicht zwangsläufig die Batterie sein, wenn sich diese immer wieder entlädt: Bevor Sie die Batterie austauschen lassen,
lassen Sie die Elektroanlage Ihres Fahrzeugs genauer unter die Lupe nehmen.
Auch eine neue Batterie kann, wenn ein Bauteil der Elektroanlage schadhaft ist, kontinuierlicher Belastung ausgesetzt sein.
Unter Umständen werden Sie dann von Zeit zu Zeit - wortwörtlich - auf der Strecke liegen bleiben.

Wie Sie eine Starthilfe in Gang setzen, erfahren Sie weiter unten.


Ein Blick gibt Einblick

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Woher weiß ich, welche Batterie die richtige für mich ist? Auf was ist zu achten?

Ihre erste Anlaufstelle, um die richtige Batterie zu finden, ist allen voran die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs. Achten Sie hierbei auf die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers hinsichtlich:

  • Batterie-Gruppengröße (BCI)
    Dies bezeichnet die Batteriegröße, die für die physischen Dimensionen Ihres Fahrzeugs am besten geeignet ist.
    Dabei ist man einigermaßen flexibel: In viele Fahrzeuge lassen sich Batterien aus mehr als einer Gruppe einbauen.
  • Kaltstartstrom (RC)
    Für eine gute Startfähigkeit von absoluter Bedeutung.
    Der Kaltstartstrom bezeichnet die Stromstärke, die eine Batterie bei minus 17,8 °C in der Lage ist für 30 Sekunden abzugeben - bis die Batteriespannung unter ein unbrauchbares Niveau fällt.
  • Reservekapazität
    Sollte die Lichtmaschine ausfallen, hält die Reservekapazität die elektrische Anlage Ihres Fahrzeugs aufrecht.
    In Minuten gemessen, gibt die Reservekapazität an, wie lange eine Batterie dazu fähig ist, genügend Strom zu liefern, ohne unter das Spannungsniveau zu fallen, welches Ihr Fahrzeug zum ordnungsgemäßen Betrieb benötigt.

Für Kaltstartstrom und Reservekapazität gilt hierbei gleichermaßen: Je höher die Zahl beziffert, desto besser. Somit ist besonders für Personen, die im kalten Klima leben, der Kaltstartstromwert von Bedeutung. Dies bedeutet natürlich wiederum, dass Sie keine Batterie mit hohem Kaltstartstrom benötigen, wenn Sie in Gebieten mit hohen Temperaturen beheimatet sind.

Da Sie diese Geräte vielleicht hin und wieder etwas aufrüsten wollen, sollten Sie zusätzlich zu den oben genannten Punkten, wenn Sie eine Deep-Cycle-Batterie für Boote oder Wohnmobile suchen, auf folgende Dinge achten:

  • was für einer Art die Ausstattung angehört, die den Strom benötigt
  • die benötigte Stromstärke (gemessen in Ampere; kurz: A) um die Ausstattung zu betreiben
  • wie lange (in Stunden; h) diese Ausstattung in Betrieb sein wird

Haben Sie diese festgelegt, können Sie sich mit dem Bedarfsrechner ganz leicht ausrechnen, welche Batterie die richtige für Sie ist

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Wie lade ich meine Autobatterie am besten und vor allem sicher wieder auf?

Befolgen Sie einfach folgende Anweisungen und einer sicheren Aufladung steht nix im Wege

  • Versuchen Sie die Batterie nach jeder Entladung so bald wie möglich wieder vollständig aufzuladen
  • Vergewissern Sie sich, dass das Batterieladegerät mit der Batterie kompatibel ist
  • Empfohlen ist es ein Ladegerät zu verwenden, welches mit einer automatischen Abschaltung ausgestattet ist
  • Außerdem wird es empfohlen, Ladegeräte mit einer elektronischen Spannungsregelung zu verwenden Vorzugsweise hat dieses ein IUoU-Ladeprofil
  • Weiters vermeidet das Laden die Bildung einer Säureschichtung. Bei AGM-Batterien ist dies zum Beispiel nicht erforderlich
  • Das Ladegerät, das verwendet wird, sollte eine IU-Kennlinie und eine höhere Ladespannung aufweisen (2.6 V pro Zelle)
  • Um Wasserverlust zu vermeiden, darf diese "Überladung" nur kurzzeitig verwendet werden
  • Achten Sie darauf, dass die Leerlaufspannung nach dem Laden 2.12 V bis 2.13 V beträgt
  • Die Batterie sollte für jede Abweichung von 0/1 V von der Sollspannung 12.7/12.8 V für eine Stunde geladen werden
  • Laden Sie keine Batterien, die gefroren sind oder eine Temperatur über 45 °C aufweisen
  • Die positive Batterieklemme wird mit dem positiven Anschluss des Ladegeräts, die negative Batterieklemme mit dem negativen Anschluss des Ladegeräts verbunden
  • Erst nachdem Sie alle Verbindungen hergestellt haben, schalten Sie das Ladegerät ein
  • Falls die Batterie Säure entweichen lässt oder zu heiß wird, müssen Sie den Ladevorgang der Batterie unverzüglich abbrechen
  • Auch eine gute Belüftung ist beim Laden sehr wichtig

Diese Anweisungen spielen bei fast allen Arbeiten oft eine große Rollen und tragen ungemein zur Sicherheit bei - behalten Sie diese daher immer im Hinterkopf!
 

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Wie kann ich meine Batterie testen?

Die Verwendung eines Spannungsmessgeräts bzw. eines Voltmeters ist wohl die beste und einfachste Möglichkeit um eine Batterie zu testen und ihre Spannung zu messen.


Haben Sie die genaue Spannung bestimmt, orientieren Sie sich an folgender Tabelle, um den genauen Ladezustand zu emitteln.
 

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Wie kann ich die Sicherheit bei der Wartung und Pflege einer Batterie noch weiter vertiefen?

Wohl einer der häufigsten Fälle bzw. die Ursache überhaupt für eine entladene Batterie:
Wenn eine Batterie über eine lange Zeit hinweg gelagert wurde, muss diese nach ihrem "Winterschlaf" aufgeladen werden - sofern an den Klemmen ebenfalls nicht mehr die erforderliche Spannung bereitsteht.

Egal wo, egal wann - beim Laden einer Batterie ist stets auf die eigene Sicherheit, aber auch die Ihrer Mitmenschen zu achten
Das fängt bereits mit dem Tragen einer Schutzbrille an.

Beim Laden einer Autobatterie sollten Sie stets die Anweisungen für Ihr Ladegerät und die der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs, sowie alle Sicherheitshinweise für Ihr Ladegerät und die Batterie  beachten.

Zum Bestandteil vieler Batterie gehört außerdem Schwefelsäure, die schwerwiegende Verätzungen verursachen kann.
Die Gefahr der Freisetzung eines explosives Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff kann auch bestehen.

Es gilt: Lesen Sie sich immer vorher die Bedienungsanleitung des verwendeten Ladegeräts durch, bevor Sie die Batterie damit aufladen

Achten Sie auf die richtige Schutzausrüstung: ob eine geeignete Schutzbrille, oder Gesichts- und Händeschutz

Eine Batterie sollte nur in gut gelüfteten Räumen aufgeladen werden, da giftige Dämpfe entstehen können

Sorgen Sie dafür, dass die Belüftungskappen fest verschlossen sind und waagerecht ausgerichtet sind um eine gefährliche Funkenbildung zu vermeiden, stellen Sie das Ladegerät ab, bevor Sie die Anschlusskabel an die Batterie anschließen. Wie beim Anschluss so auch beim Entfernen - stellen Sie das Ladegerät ab, bevor Sie die Anschlusskabel wieder von der Batterie entfernen.

Sollte die Akkubatterie äußere Schäden aufweisen, versuchen Sie diese auf keinen Fall aufzuladen.

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Wie wird eine Batterie richtig gewartet?

Allen voran sollte eine Batterie in regelmäßigen Abständen auf Sauberkeit geprüft werden.

Sorgen Sie außerdem dafür, dass die Anschlusspole, sowie die Stecker und Klemmen frei von Staub, Schmutz und Korrosion sind. Nicht nur kann Korrosion an den Anschlusspolen die Leistung beeinflussen, es kann auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Zwei Dinge, die Sie auf keinen Fall tun dürften - die Druckventile entfernen und Wasser in die Batterie gießen.
 

Dieses Video zeigt Ihnen, warum es genau wichtig ist, die Batterie regelmäßig zu überprüfen

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Wie wird eine Batterie richtig gelagert?

Um sicherzustellen, dass die Batterien über ihre Lebensdauer und Lagerfähigkeit hinweg sicher sind, sollte die Jahres-Durschnittstemperatur am Lagerort ca. 15 °C betragen. Da ansonsten die Lebensdauer der Batterie sinken könnte, sollte die Temperatur nie 25 °C übersteigen.

Stellen Sie sicher, dass Sie einen kühlen und trockenen Platz zur Aufbewahrung der Batterie haben.

Die Batterie sollte dabei in einem vollen Ladezustand sein. Außerdem sollten Sie die Batterie alle zwei Monate wieder aufladen.

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Gibt es Dinge, die ich bei der Lagerung zu bestimmten Jahreszeiten beachten muss?


Ja!

Achten Sie zu jederzeit - jedoch vermehrt im Winter - auf folgende Dinge:

Prüfen Sie regelmäßig die Spannung und die Ladung - ist diese unter 12.4 V gefallen, laden Sie die Batterie auf.

Haben Sie die Batterie ausgebaut, empfiehlt es sich die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort zu lagern. Eine vollständig aufgeladene Batterie ist in der Lage auch bei Temperaturen die weit unter dem Nullpunkt liegen, gelagert zu werden. Sollte eine Batterie allerdings nur teilweise aufgeladen sein, könnte Sie schon bei einer geringfügigen Unterschreitung einfrieren.

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Wie gehe ich beim Austausch einer Batterie vor?

Zücken Sie als erstes Ihr Fahrzeughandbuch und beachten Sie strikt alle vorgegebenen Anweisungen!

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Wie gehe ich beim Einbau einer Batterie vor?

Bevor Sie die neue Batterie im Fahrzeug platzieren, stellen Sie sicher, dass diese waagerecht im Batteriefach sitzt. Außerdem sollte sich kein Gegenstand im Fach befinden, der die Unterseite bzw. den Boden des Batteriegehäuses beschädigen könnte.

Ziehen Sie die Halterung so weit fest, bis diese gut sitzt.
Achten Sie jedoch darauf, dass diese nicht so fest gezogen wurde, dass sie den Batteriedeckel oder das -gehäuse verbiegen bzw. beschädigen könnte.

Die erste Anlaufstelle für diese Fragen stellt Ihr Fahrzeughandbuch dar - dieses gibt Ihnen Auskunft über die Richtwerte zum Andruck.

Nun überprüfen Sie, ob die Polarität korrekt und konform den Erfordernissen Ihres Fahrzeugs ist.
Normalerweise ist "Masse" markiert.
Ist die Polarität verkehrt, können schwere Schäden an der Elektroanlage des Fahrzeugs entstehen.

Tipp: Der kegelförmige Plus-Pin ist größer als der Minus-Pin.

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Was mache ich mit einer Batterie, die ich nicht mehr brauche; wie kann ich diese Batterie am besten entsorgen?

Bringen Sie die Altbatterie einfach zu Ihrem nächsten CONRAD Megastore.
Wir führen Ihrer Altbatterie einem umweltfreundlichen Recyclingsystem zu.

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Wie ist zu verfahren, wenn ich jemandem Starthilfe geben will?

Befolgen Sie die oben genannten Hinweise hinsichtlich der Sicherheit und befolgen Sie auch die Sicherheitshinweise, die Ihnen der Hersteller in der Bedienungsanleitung Ihres Starterkabels gibt.

Auch hier gilt besondere Vorsicht - Batterien können explosive Gase produzieren.

In erster Linie zielen die nachfolgenden Hinweise darauf ab, das Explosionsrisiko einzudämmen.
Achten Sie stets darauf Funken, offenes Feuer und Zigaretten in der Nähe von Batterien zu vermeiden!

Treffen Sie zunächst folgende Vorkehrungen:

  • Stellen Sie sicher, dass beide Batterien die selbe Spannung besitzen
  • Geben Sie Starthilfe, dann achten Sie darauf einen geeigneten Augenschutz zu tragen; ein Lehnen auf der Batterie ist ebenfalls strikt untersagt
  • Kontrollieren Sie beide Batterien auf etwaige Schäden; Schließen Sie kein Starthilfekabel an eine beschädigte Batterie an und versuchen Sie keine Starthilfe
  • Die Belüftungskappen müssen fest und waagerecht positioniert sein
  • Berühren Sie keines der Fahrzeuge und stellen Sie sicher, dass die Zündschalter auf AUS stehen
  • Sämtliche elektrische Verbraucher - egal ob Radio, Gebläse, Scheibenwischer oder Licht - dürfen nicht eingeschalten sein

Sind diese Vorkehrungen getroffen? - Gut, nun handeln Sie diese Anweisungen Step-by-Step ab:

  1. Stellen Sie eine Verbindung zwischen dem Pluspol (+) des Starthilfekabels und dem Pluspol (+) der entladenen Batterie her
  2. Stellen Sie eine Verbindung zwischen dem anderen Ende desselben Kabels (+) und dem Pluspol (+) der Spenderbatterie her
  3. Stellen Sie eine Verbindung zwischen dem Minuspol (+) des Starthilfekabels und dem Minuspol (+) der Spenderbatterie her
  4. Jetzt kommt der Knackpunkt: Verbinden Sie - abgewandt von der Batterie und der Einspritzanlage - den Minuspol desselben Kabels mit dem Motorblock des Autos mit der entladenen Batterie
  5. Stellen Sie nun sicher, dass sich die Kabel nicht in der Nähe von Ventilatorblättern, Riementrieben oder anderen beweglichen Teilen beider Motoren befinden.
  6. Nun können Sie den Motor starten. Entfernen Sie nach geglückter Starthilfe die Kabel nun in umgekehrter Reihenfolge.
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Wie befülle ich meine Powersports AGM-Batterie?

Zwar sind diese Batterien unter Berücksichtigung der Anweisungen hinsichtlich der Befüllung bis zu einem Winkel von 45° auslaufsicher, dennoch ist es tunlichst zu vermeiden, die Batterie während des Aufladens oder des Einbaus zu kippen oder auf die Seite zu legen!

Im folgenden Video sehen Sie, wie bei der gewünschten Unternehmung vorzugehen ist:

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Wie warte ich am besten meine Powersports-Batterie?

Selbstverständlich ist  auch eine regelmäßige Begutachtung und Wartung einer Motorradbatterie wichtig - achten Sie bei Ihrer Powersports daher stets auf folgende vier Punkte bei der Wartung

  1. Sollten Sie eine Powersports Freshpack verwenden - prüfen Sie regelmäßig den Säurestand und füllen Sie bei Bedarf destilliertes Wasser nach
  2. Achten Sie stets darauf, dass die Batterie und die Anschlüsse sauber sind
  3. Prüfen Sie, ob die Kabel bzw. die Anschlüsse fest sitzen und ob das Gehäuse etwaige Beschädigungen aufweist
  4. Jede VARTA-Batterie wird mit Anweisungen für die ordnungsgemäße Wartung und Anwendung geliefert - achten Sie stets darauf, diese strikt zu befolgen

 

Natürlich ist es auch möglich, dass eine Batterie über eine längere Zeit hinweg nicht genutzt wird…

Die Sulfatierung, welche durch die längere Zeit des Nichtgebrauchs und in Monaten außerhalb der Saison auftreten kann, ist eine der Hauptursachen für Funktionsstörungen.

Entlädt sich die Batterie, lagern sich Sulfate an den Platten an und härten aus - das resultiert in eine Senkung der Batterieleistung oder einem Komplettausfall der Batterie.

Daher ist es auch hier besonders wichtig, dass folgende zwei Punkte beachtet werden:

* Laden Sie die Batterie vor der Aufbewahrung auf - der Lagerort soll möglichst sauber und trocken sein. Außerdem ist darauf zu achten, dass die negative Batterieklemme des Motorrads getrennt wurde.

* Führen Sie regelmäßig eine Prüfung des Ladestands durch - laden Sie die Batterie bei einem zu geringen Ladestand gegebenenfalls auf.

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Was kann dazu führen, dass im schlimmsten Fall eine Batterie ausfällt bzw. komplett versagt?

Man kann den Ausfall einer Batterie auf drei Punkte zurückführen:

Das kann bereits bei der geplanten Anwendung und Installation anfangen:

  • die Batterie wird in einer Anwendung genutzt, für welche sie nicht konzipiert wurde.
  • die Batterie hat nicht die korrekte Größe für ihre Anwendung
  • das Fahrzeug verfügt über eine zu energieintensive Ausstattung, die die Batterie nicht decken kann
  • die Batterie passt nicht ins Fahrzeug
  • die Kabeln sind nicht sauber
  • die Kabeln wurden nicht daraufhin angepasst, auf die Batterieklemme zu passen

Beim nächsten Service oder Wartung auffallen/passieren:

  • die Elektrik des Fahrzeugs wurde repariert oder verändert
  • das Fahrzeug wurde nicht genutzt
  • das Fahrzeug wurde von einem anderen Teil des Landes oder vom Ausland importiert
  • das Batteriefach wurde gesäubert von Korrosion und Elektrolyten

Oder bei einer regelmäßigen Sichtinspektion der Batterie aufgedeckt und daher in Erfahrung gebracht werden:

  • die Batterieklemmen zeigen Anzeichen von heftigsten Gebrauchsspuren - sie wurden reingehämmert, verdreht oder ins Gehäuse gedreht
  • seitliche Klemmen wurden zu sehr angezogen
  • der Behälter zeigt deutliche äußere Schäden oder Anzeichen von Überlastung oder hohen Temperaturen am Gehäuse
  • Enden der Batterien werden fast rausgepresst und zeigen Dehnungsspuren, was auf ein Wachsen der Platte zurückzuführen sein könnte
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