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Wenn elektromagnetische Wellen dort landen, wo sie nicht hingehören, greifen Entstörfilter. Sie schützen elektrische Geräte vor stromnetzbedingten Schäden, die durch hochfrequente Wellen entstehen können. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Filter es gibt und wie sie einzusetzen sind.

Wissenswertes zu Entstörfilter

So wirken elektromagnetische Störungen

In der Umgebung elektrischer Geräte umgeben uns permanent elektromagnetische Wellen. Viele haben natürlich ihr Gutes. So sorgen sie beispielsweise dafür, dass der ans Stromnetz angeschlossene Radiowecker pünktlich klingelt. Zu diesem Zweck ist ein Wecker meist mit einer Wurfantenne für den UKW-Empfang ausgerüstet.

Üblicherweise ist der Radiowecker nicht das einzige ans häusliche Stromnetz angeschlossene Gerät. Er muss sich die Energieversorgung mit vielen anderen elektrischen Geräten teilen, vom Staubsauger über den Föhn bis zum Kühlschrank und PC. Problematisch daran ist, dass all diese Gerätschaften hochfrequente elektromagnetische Wellen ausstrahlen können. Als Ergebnis wird das Klangbild des Radioweckers verzerrt, im schlimmsten Fall brummt, pfeift oder knackt es.

Anderes Szenario: Im Wohnzimmer stehen eine HiFi-Anlage und ein Fernseher, beide beziehen ihre Programme über das Kabelnetz. Zum Anschluss wird ein Koaxialkabel verwendet. Unmittelbar neben dem Fernseher steht der WLAN-Router, daneben die Basisstation des schnurlosen Telefons und ein Festplattenrecorder. Wie der Radiowecker gibt die HiFi-Anlage in unregelmäßigen Abständen merkwürdige Töne von sich. Gleiches geschieht beim Fernseher, dessen Bild zudem störende Streifen aufweist.

Die geschilderten Situationen sind typisch für elektromagnetische Störfrequenzen. Einmal gelangen sie über das Stromnetz ins Gerät, ein anderes Mal zusätzlich noch über eine Rundfunkantenne oder das Koaxialkabel. Um beiden Störungsarten entgegenzuwirken, sind zwei verschiedene Entstörfilter zu empfehlen: Ein Filter für das „Säubern“ des Netzstroms und ein Filter gegen unerwünschte Funkfrequenzen.

Netzfilter: Diese Bauarten gibt es

Netzfilter eliminieren hochfrequente Signale im Stromnetz, bevor sie zum eigentlichen Verbraucher wie Radio, Fernseher oder PC gelangen. Sie filtern generell den Wechselstrom aus dem Hausnetz.  Mindestens genauso wichtig: Sie verhindern zusätzlich die Weitergabe von im Verbraucher entstehenden Störfrequenzen ins Stromnetz.

Die meisten angebotenen Netzfilter bestehen aus einer Kaltgerätebuchse mit angeschlossenem elektronischen Teil (Spulen und Kondensatoren). Bessere Ausführungen besitzen zudem noch einen Netzschalter und Sicherungen. Diese Typen sind für den Einbau in eine Stromverteilerleiste oder direkt ins Gerät gedacht. Sie verbinden somit immer nur ein einziges Gerät mit dem Netzstrom. Erhältlich sind Netzfilter auch für die Platinenmontage. Im Gegensatz zu „klassischen“ Netzfiltern befreien sie zugeführten Gleichstrom von hochfrequenten Störwellen.

Funk-Entstörfilter: Diese Bauarten gibt es

Hauptaufgabe der Funk-Entstörfilter ist die Filterung von Frequenzen im Stromnetz, die oberhalb von 63 Hz liegen. Installiert werden sie überwiegend auf Tragschienen unmittelbar im Anschlusskasten, also dort, wo die Hauptsicherungen zu finden sind. Entsprechend hoch ist ihre Nennstromleistung, die bei 250 V von 6 bis 16 A reicht.

Speziell zur Beseitigung hochfrequenter Störungen in Koaxialkabeln dienen sogenannte Mantelstromfilter. Diese Filter, die lediglich zwei Kondensatoren enthalten, lassen sich als „kapazitativer Koppler“ einfach zwischen dem Verbraucher und der Antennenbuchse einschleifen. Mantelstromfilter eignen sich sehr gut zur Unterdrückung von Frequenzen oberhalb von 1 GHz, so dass analoger und digitaler Rundfunk- und Fernsehempfang weiterhin problemlos möglich ist.

Kaufkriterien – darauf kommt es an

Zunächst einmal gilt es zu überlegen, ob Sie einzelne Geräte oder den gesamten Stromkreis des Hauses beziehungsweise der Wohnung entstören wollen. Sie sollten allerdings vor allem bei letzterem die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch nehmen, da die in diesem Fall notwendigen Funk-Netzfilter unmittelbar mit dem Stromnetz verbunden werden müssen. Nicht vergessen: Das Stromnetz kann mit seinen rund 230 V bei Berührung tödliche Folgen haben! Arbeiten am Hauptsicherungskasten ist ohnehin nur Elektrikern erlaubt.

Einfacher und potenziell ungefährlicher ist der Einbau einzelner Netzfilter. So lassen sich – bei genügend Spielraum im Gehäuse – vorhandene Kaltgerätebuchsen gegen solche mit Netzfilter austauschen. Ausführungen mit Netzschalter und Sicherungen verbessern dabei noch die Anschlussfunktion.

Ist zu wenig Raum zum Einbau vorhanden, ist die Konstruktion eines zentralen Stromverteilers möglich. Hier lassen sich über eine Parallelschaltung gleich mehrere Netzfilter an einem einzigen Wandanschluss verwenden. Aber Achtung: Jeder Netzfilter ist nur für eine bestimmte Strombelastung ausgelegt, sie reicht von 1 bis 20 A. Um sicherzugehen, sollten Filter von jeweils wenigstens 3 A (entspricht einer Leistungsabdeckung von etwa 700 Watt) eingesetzt werden. Die gesamte Belastung eines solchen Stromverteilers sollte aber nicht über 16 A betragen, da ansonsten der Stromkreis des Wandanschlusses überlastet wird.

Nachteile eines derart konstruierten Stromverteilers: Die Anschlusskabel für die einzelnen Geräte müssen ausgetauscht werden, denn im Gegensatz zu normalen Verteilerleisten können keine Kabel mit Steckern mehr verwendet werden. Stattdessen sind Kabel mit Buchsen an beiden Enden notwendig.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Entstörfiltern

Auf vielen Funk-Entstörfiltern steht „EMI-Filter“, was bedeutet das?

Die Abkürzung EMI steht für „electromagnetic interference“, im deutschen Sprachgebrauch sind damit elektromagnetische Störungen beziehungsweise Funkstörungen gemeint.

Lässt sich ein Netzfilter in ein selbst gebautes Kabel integrieren?

Dies ist ohne weiteres möglich. Statt einer Lösung mit Schrumpfschlauch oder gar Isolierband empfehlen wir den Kauf eines Netzfilters mit PVC-Abdeckung und integriertem Netzschalter.

Gibt es Netzfilter ohne Pin für den Schutzleiter?

Nein, die gibt es nicht. Und zwar nicht nur aus sicherheitstechnischen, sondern auch aus funktionalen Gründen. Denn der Schutzleiter – in der Regel verbunden mit dem metallenen Gehäuse des Verbrauchers – ist für das Filtern hochfrequenter Wellen unbedingt notwendig. Die Wasser- und Heizleitungen eines Hauses oder einer Wohnung (die „Erde“) können als riesige Antenne für Funkfrequenzen wirken, sie sind in die Filterfunktion deshalb einzubeziehen.

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