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Community-Masken - Zum Schutz Ihrer Mitmenschen

Wenn vor dem Jahr 2020 im Fernsehen ein Bericht aus Fernost gezeigt wurde, konnte man hin und wieder Menschen mit einer Gesichtsmaske durch die Straßen laufen sehen. Dieses Tragen eines Mundschutzes wirkte auf uns als Zuschauer doch sehr ungewöhnlich. Unweigerlich fragte man sich, ob die Person mit der Maske im Gesicht eventuell Angst hat, sich irgendwie mit einer Krankheit anzustecken.

Nein, so ist es nicht! Denn das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dient nicht zum Schutz des Trägers. Vielmehr will der Träger dafür sorgen, dass er keine anderen Menschen mit einer Krankheit infiziert.

Was es sonst noch Wissenswertes zu den Mund-Nasen-Bedeckungen und zu Community-Masken gibt, verraten wir Ihnen gerne.



Was ist eine Community-Maske?

Spätestens mit dem Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2/Covid-19 in Europa war das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zwingend erforderlich. Es könnte ja sein, dass man das Virus bereits in sich trägt aber keinerlei Krankheitserscheinungen spürt. Ohne es zu wissen und zu merken, würde man dann auch andere Menschen infizieren
Denn das Virus kann beim Sprechen, Husten oder Niesen durch kleinste Atemtröpfchen (Sekret-Tröpfchen in der Ausatemluft) übertragen werden. Deshalb macht es Sinn, die Ausbreitung der Tröpfchen mit einer mechanischen Barriere zu reduzieren. Bei Operationen wird das ja schon lange praktiziert, dass die anwesenden Personen eine OP-Maske tragen. Die Masken dienen dabei weniger zum Schutz der Trägerin bzw. des Trägers. Vielmehr sollen der Patient und das gesamte Umfeld geschützt werden.

Eine  Community-Maske aus 2-lagigem Stoff im Vergleich zu einer maschinell gefertigten 3-lagigen Einweg-Maske.

Als mit der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2/Covid-19 eine allgemeine Maskenpflicht in öffentlichen Räumen, Geschäften und Verkehrsmitteln eingeführt wurde, entstand schlagartig ein hoher Bedarf an Mund-Nasen-Bedeckungen. Da die Hersteller für den Ansturm nicht gerüstet waren, kam es zu enormen Lieferengpässen. Zudem schnellten die Preise für Gesichtsmasken extrem nach oben.

Das waren die Gründe, warum nach kurzer Zeit viele Menschen anfingen behelfsmäßige Gesichtsmasken selber zu nähen. Leute, die bereits beruflich oder hobbymäßig mit Stoffen und Nähmaschinen zu tun haben, konnten schnell die ersten Stoffmasken anfertigen. Kurz darauf erschienen im Internet mehr oder weniger gute Anleitungen zur Erstellung einer Do It Yourself-Maske. Diese DIY-Masken oder auch Community-Masken sind zwar nicht so effektiv wie professionell gefertigte Exemplare, dennoch stellen sie eine nicht zu unterschätzende Barriere für die Atemtröpfchen dar.

Neben der Reduzierung der Tröpfchen-Ausbreitung haben die Community-Masken noch weitere positive Effekte: Der Kontakt zu den Mund- und Nasenschleimhäuten mit eventuell kontaminierten Händen wird erschwert. Zudem werden die Menschen durch das Tragen der Masken besonders sensibilisiert, ausreichend Abstand untereinander zu halten und so die Gefahr einer Infektion mit Corona zu reduzieren.

Gut zu wissen

Eine Community-Maske ist weder medizinisch geprüft noch für den medizinischen Gebrauch geeignet. Sie stellt auch keine persönliche Schutzausrüstung dar. Die Mund-Nasen-Maske dient als waschbare Alltagsmaske dazu, die Ansteckung  anderer Personen zu reduzieren. Wenn der Träger sich selber schützen möchte sind filtrierende Halbmasken oder FFP-Masken zu verwenden.



Was zeichnet eine Community-Maske aus?

Das wesentliche Merkmal einer Community-Maske ist die Tatsache, dass diese Mund-Nasen-Bedeckungen von Privatleuten produziert werden. Je nach Stoffauswahl hat man die Möglichkeit die Maske an den Träger oder die Trägerin anzupassen. Eine rosarote Maske mit dekorativen Herzchen-Motiven wird wohl eher von jungen Damen bevorzugt. Männer hingegen werden wohl lieber auf eine Maske mit markantem Holzfäller-Karo zurückgreifen.

Doch Community-Masken haben weitere entscheidende Vorteile. Die Masken sind angenehm zu tragen und stellen keinen großen Atemwiderstand dar. Somit ist auch ein Einsatz über mehrere Stunden problemlos möglich. Doch der größte Vorteil ist wohl der mehrmalige Gebrauch. Nach dem Einsatz können Community-Masken zusammen mit der Kochwäsche in der Waschmaschine gewaschen und wiederverwendet werden. Dadurch sind Community-Masken nachhaltig und helfen effektiv bei der Müllvermeidung.

Da nicht jeder Zugriff auf eine von Hand genähte Community-Maske hat, aber trotzdem eine wiederverwendbare Maske nutzen möchte, haben wir uns entschieden, professionell gefertigte Community-Masken in unser Lieferprogramm aufzunehmen.



Wie wird eine Community-Maske richtig verwendet?

Es gibt konkrete Empfehlungen, wie Community-Masken richtig angewandt werden. Denn dabei gibt es wieder einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Vor dem Tragen die Hände ca. 20 – 30 Sekunden gründlich mit Seife waschen. Anschließend die Hände mit einem eigenen Handtuch trocknen.
  • Bei Aufsetzen der Maske darauf achten, die Innenseite nicht zu berühren. Fassen Sie die Maske nur am Band bzw. an den Bändern an.
  • Die Maske sollte Mund, Nase und Wangen umschließen und an den Rändern eng anliegen. Dabei sollte die Bedeckung nicht zu eng sein, darf aber auch nicht verrutschen.
  • Wegen eventuell vorhandener Erreger sollte die Maske nicht an der Außenseite berührt werden.
  • Eine vom eigenen Atem durchfeuchtete Maske sollte umgehend gewechselt werden. Wird die Bedeckung nicht gleich gewaschen, kann sie in einem luftdicht verschließbaren Kunststoffbeutel bis zum Waschen gelagert werden.
  • Nach dem Abnehmen der Maske unbedingt die Hände wieder gründlich waschen.


Sind Community-Masken auch als Atemschutzmasken verwendbar?

Diese Frage kann mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden. Denn Community-Masken sind kein Medizinprodukt und haben auch keinerlei Filterwirkung. Die Masken dienen zum Fremdschutz und nicht zum Eigenschutz und reduzieren lediglich die Ausbreitung von Atemtröpchen.

Wenn ein aktiver Schutz vor dem Einatmen von gesundheitsschädlichen Schadstoffen oder Partikeln erforderlich ist, müssen partikelfiltrierende Halbmasken oder Feinstaubmasken verwendet werden.
Filtermasken werden in drei Gruppen unterteilt, die unterschiedlich hohe FFP-Schutzklassen haben:

FFP1 - Masken

Diese Masken filtern mindesten 80% der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6µm. Die Gesamtleckage bzw. die Undichtigkeit beträgt maximal 22%. Die Masken werden eingesetzt, wenn die Schadstoffkonzentration nicht mehr als um das 4-fache des branchenspezifischen Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) überschritten wird.
 

FFP2 – Masken

Diese Masken filtern mindesten 94% der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6µm. Die Gesamtleckage beträgt max. 8%. Die Masken werden dann eingesetzt, wenn der branchenspezifische Arbeitsplatzgrenzwert nicht mehr als um das 10-fache überschritten wird.
 

FFP3 – Masken

Diese Masken filtern mindesten 99% der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6µm. Die Gesamtleckage beträgt max. 2%. Die Schutzmasken werden eingesetzt, wenn der branchenspezifische Arbeitsplatzgrenzwert nicht mehr als um das 30-fache überschritten wird.



Häufig gestellte Fragen zu Community-Masken

Aus welchem Stoff sollten die selbst hergestellten Masken bestehen?

Der verwendete Stoff für selbstgemachte Masken sollte einem Waschgang mit 95 °C problemlos standhalten können. Gut geeignet sind Stoffreste von Bettwäsche aus Baumwolle . Der Stoff muss dicht gewoben sein, darf aber das Durchatmen nicht erschweren, da sonst an der Maske vorbei geatmet wird, wodurch die Maske dann unwirksam wird.

 

Sollen auch Kinder eine Alltagsmaske tragen?

Die allgemeine Maskenpflicht gilt auch für Kinder. Auch wenn die meisten Bundesländer ein Mindestalter von sechs Jahren definiert haben, gibt es leider keine einheitliche bundesweite Regelung. Damit die Kinder die gekauften oder selbst hergestellten Masken richtig anwenden, sollten Eltern ihren Kindern die korrekte Verwendung und den achtsamen Umgang genau erklären.   
  

Was bedeutet MNS?

Die Abkürzung MNS steht für Mund-Nasen-Schutz, wobei eine Community-Maske nicht als Mund-Nasen-Schutz zu sehen ist. Aufgrund der fehlenden Filterwirkung kann eine Community-Maske den Träger nicht aktiv schützen.

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