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Funk

 

 

Funkanwendungen bieten eine kostengünstige Alternative zu Handys. Gespräche per Funk sind kostenlos und einfach zu realisieren. Was Sie dabei wissen und beachten sollten, erfahren Sie hier:

Sie stehen aus beruflichen oder privaten Gründen ständig in Kontakt mit anderen Personen und suchen eine kostengünstige Art zu kommunizieren? Dann sind Funkgeräte die optimale Lösung für Sie. Im professionellen Bereich sind Funkanwendungen z.B. in Produktionshallen, bei Veranstaltungen, im Sicherheitsdienst, auf Baustellen und Gaststätten nicht mehr wegzudenken, auch wegen ihrer Stabilität und Robustheit. Des Weiteren sind die sogenannten Tour Guides bei Führungen in Unternehmen oder in Museen unabkömmliche Hilfsmittel, welche es den Teilnehmern ermöglichen, die Informationen gut zu verstehen. Im privaten Bereich profitieren Sie von der Netzunabhägigkeit, welche Sie beispielsweise bei Handys haben und sparen aus diesem Grund auch Gebühren. Sie benötigen keinerlei Lizenzen (außer im Amateurfunkbereich) weshalb außer den Anschaffungskosten keine weiteren Kosten entstehen. Doch welches Funkgerät passt zu Ihnen? Informieren Sie sich ganz einfach hier über die verschiedenen Arten des Funks.

  CB-Funk LPD / SRD PMR 446
 
Anzahl Kanäle 40 Kanäle (in Europa)
69 Kanäle (nur AT, BG, CY, DE,EE,
ES, FR, GR, IE, IT, LV, MC, MT, NL,
SI, SK, SM)
8 Kanäle

(dPMR: 16 Kanäle)
Frequenz 26,965 – 27,405MHz (in Europa) 433,075 – 434,775 MHz (nur DE, NL, AT) 446,00625 – 446,09375  MHz
Beschreibung CB-Funk ist der älteste noch betriebene Funkstandard und kann im Gegensatz zu den anderen Lösungen auch mit stationären Geräten und externen Funkantennen, sowohl bei stationären als auch bei mobilen Geräten, betrieben werden.   SRD-Funkgeräte, früher auch LPD-Funkgeräte genannt, sind Funkgeräte mit geringer Reichweite, welche eine Sendeleistung von 10 Milliwatt nicht überschreiten dürfen.  Dieses Merkmal und ihre kompakte Bauweise führen zu einer außergewöhnlich langen Akkulaufzeit. PMR 446 ist der am meisten verbreitete Funkstandard von den hier beschriebenen und die Geräte sind schon zu geringen Preisen zu erhalten.

Der verhältnismäßig neue dPMR-Funk (digitale Version von PMR 446), bietet eine sehr hohe Sprachqualität und verfügt sogar über die doppelte Anzahl an Kanälen, sowie besseren Abhörschutz. Außerdem können über das sogenannte Pilottonverfahren Gruppen innerhalb der Kanäle gebildet werden.
Reichweite* Erfahrene Anwender können mit dem stationären  CB-Funk und entsprechendem Zubehör Reichweiten von bis zu 50 km erreichen. Im mobilen Bereich können Reichweiten zwischen 500 m und max. 5 km erreicht werden. LPD/SRD-Funkgeräte haben, wie der Name schon verrät, nur eine geringe Reichweite von 500 m bis max. 2 km, bei einer Leistung von 10 mW. Die PMR 446-Funkgeräte haben Dank der hohen Sendeleistung von 500 mW eine Reichweite von bis zu 5 km, je nach Umgebung.
Vorteile
  • Hohe Sendeleistung
  • Hohe Reichweite
  • Stationäre Funkgeräte
  • Externe Antennen 
  • Geringe Strahlenbelastung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kompakte Geräte 
  • Europaweit zugelassen (Bitte vorher informieren!)
  • Gruppenbildung möglich
  • Günstige Geräte 
Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Aufwendige Installation 
  • Nur in Deutschland, den Niederlanden und Österreich zugelassen
  • Geringe Reichweite
  • Eventelle Frequenz-störungen durch z. B drahtlose Kopfhörer
  • dPMR: entweder Empfang oder nicht. Hat dafür solange Empfang besteht konstante Verständlichkeit. Kein mit der Entfernung ansteigender Rauschteppich
Besonders geeignet für
  • Firmen
  • Hobby-Funker
  • Firmen
  • Hobby-Funker
  • Privatpersonen 
  • Firmen
  • Hobby-Funker
  • Privatpersonen
  • Kinder

* Bitte beachten Sie, dass die Reichweite von äußeren Einflüssen, wie Wetter, Gebäudedichte, etc. beeinflusst wird und nicht ausschließlich von der Sendeleistung abhängig ist.Für alle, die sich trotzdem nicht entscheiden können, gibt es auch Geräte die zwei oder mehr Funkstandards beherrschen, wie z. B. Freenet und PMR.

Die Welt des Funks

Amateur-Funk:

Um im Amateur-Funk funken zu dürfen, benötigt man eine kostenpflichtige Lizenz, die man nach Ablegung einer Prüfung bei der Bundesnetzargentur erwerben kann. Nach Erhalt der Lizenz darf dann von Funkamateuren mit einer Sendeleistung von bis zu 750W gefunkt werden. Mit der richtigen Ausrüstung, wie großen Antennen und modifizierten Geräten, ist dann sogar die Kontaktaufnahme mit Funkern in weit entfernten Ländern möglich.    

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Motorrad-Funk:

Um bei Fahrten in Gruppen oder zu zweit Kontakt mit den Mitfahrenden halten zu können gibt es spezielle Funkgeräte für Motorräder. Mit gebrauchsüblichen Funkgeräten kann es gerade bei hoher Geschwindigkeit gefährlich werden, wenn nicht beide Hände am Lenker bleiben können. Daher ist es ungünstig, wenn man die Hand vom Lenker entfernen muss. Hier kann entweder auf ein Gerät mit VOX-Funktion (sprachabhängige Sende-Empfangsumschaltung) zurückgegriffen werden. Diese VOX-Funktion schaltet den Funkkanal automatisch frei wenn gesprochen wird und schließt diesen dann auch wieder wenn das Gespräch beendet ist. Beim Einsatz der VOX Funktion ist zu beachten, dass die Umschaltung auf Sendebetrieb auch durch Fahrgeräusche (Wind, Motorgeräusche etc.) ausgelöst werden kann. Hier kann es auf dem Motorrad schnell zu unerwünschtem Sendebetrieb kommen. Besser ist es ein spezielles Motorradheadset bei dem die PTT direkt in der Nähe des Motorradgriffs befestigt werden kann zu verwenden. So kann gesendet werden, ohne dass die Hand vom Lenker genommen werden muss.

Ist man des Öfteren mit einem Beifahrer unterwegs, sollte man darauf achten, dass das ausgewählte Motorradfunkgerät über eine Interkom-Funktion verfügt.  Diese Interkom-Funktion ermöglicht Gespräche zwischen dem Fahrer und dem Beifahrer. Außerdem kann der Beifahrer bei Gesprächen mit anderen Funkteilnehmern mithören. Das bedeutet allerdings auch, dass der Beifahrer ein Headset benötigt welches sich in den Helm integrieren lässt.

Babyphone:

Im Grunde genommen sind Babyphone ebenfalls Funkgeräte, bestehend aus einem Sender und einem Empfänger. Allerdings gibt es auch Babyphone, die in beide Richtungen übertragen können. Heutzutage haben Babyphone meist noch zusätzliche Funktionen, wie ein eingebautes Nachtlicht und Sicherheitsmechaniken, wie z. B. Batterie- und Reichweitenkontrollen, um sicher zu stellen, dass die Geräusche Ihres Babys zuverlässig übertragen werden.

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Tour Guide Systeme:

Sie möchten Besucher z. B. durch Ihre Produktions- oder Lagerhallen führen und Ihnen dabei Informationen zukommen lassen, haben aber Probleme gehört zu werden, da es laute Hintergrundgeräusche gibt? Oder Sie möchten Personen durch Ihr Unternehmen, Museum, Ausstellung etc. führen, allerdings nicht durch laute Ansprachen andere unbeteiligte Personen stören? Oder Sie sind Fremdenführer in einer Stadt und müssen sich in großen Gruppen Gehör verschaffen? Dann sind Tour Guide Systeme (auch Tourist Guide Systeme genannt) die richtige Lösung für Sie. Ihre Zuhörer können Sie deutlicher hören und dadurch mehr Informationen aufnehmen, trotz ständiger Bewegung in der Gruppe bei Besichtigungen.

Funkscanner:

Sie sind auf der Suche nach Frequenzen, auf denen Signale gesendet werden? Scanner sind darauf spezialisiert, Frequenzen zu überwachen. Stellen Sie einfach die zur Überwachung gewünschten Kanäle oder Frequenzbereiche ein, sowie die gewünschte minimale Stärke des Signals und schon können Sie die empfangenen Signale über einen Lautsprecher oder Kopfhörer, sei es Sprache oder Musik, wiedergeben lassen.

Es gibt sowohl Handgeräte, Mobilgeräte und Stationsgeräte. Einfache Geräte bieten als Modulationsart nur FM und können nur innerhalb fester Frequenzbereichen suchen. Die hochwertigen Scanner haben einen durchgehenden Empfangsbereich von einigen kHz bis 3,3 GHz in allen Modulationsarten wie AM, FM, SSB (LSB/USB) und CW. 

Tipps

Benutzen Sie Akkus anstelle von Batterien!

Allerdings sollten Sie hier aufpassen, dass es sich hier nicht um eine Sondergröße bzw. Insellösung eines bestimmten Herstellers handelt. Dies kann dazu führen, dass Sie Probleme bekommen können, wenn Sie auf eine preisgünstigere Akku-Variante eines Mitbewerbers umsteigen möchten.

Hände frei beim Funken?

Sie brauchen Ihre Hände während des Funkens für etwas anderes? Kein Problem, benutzen Sie doch ein Headset oder Kopfhörer, um die Hände frei zu haben. Hier sollten Sie beim Kauf des Funkgerätes darauf achten, dass das Funkgerät genormte Anschlüsse hat, sodass Sie beim Zubehörkauf keine Probleme bekommen oder nur eine sehr eingeschränkte Auswahl haben.

Gespräche führen, die nicht jeder hören soll? Kein Problem dank Verschlüsselung!

Sie möchten gesendete Signale verschlüsseln damit nicht „Jedermann“ mithören kann über was Sie sich gerade unterhalten? Dann sollten Sie beim Kauf Ihres Funkgerätes darauf achten, dass dieses mit einem sogenannten Scrambler ausgestattet ist. Der Scrambler verschlüsselt dann Ihr Gespräch, bzw. Ihr gesendetes Signal, damit es für Dritte unverständlich ist. Der Scrambler-Algorithmus ist allerdings nicht hundert Prozent sicher und kann von anderen geknackt werden, daher sollten Sie trotz Scrambler keine Top-Secret Informationen versenden. 

Kurz erläutert:

Automatic Squelch (ASC):

Hier handelt es sich um einen automatischen Rauschsperre-Regler, welcher in Sendepausen automatisch Rauschgeräusche ausblendet und sich selbstständig nachjustiert.

IP-Schutzart (International Protection Codes):

Die IP-Schutzart gibt Aufschluss darüber, in wie weit das Gerät gegen bestimmte Umwelteinflüsse geschützt ist. Hierbei zeigt die erste Zahl an gegen welche Fremdkörper  das Gerät resistent ist und die zweite Zahl bezieht sich auf die Wasserfestigkeit des Gerätes.  So bedeutet z. B. IP 65, dass das Gerät staubdicht ist und gegen Strahlwasser geschützt ist.

Rauschsperre-Regler:

Ein Rauschsperre-Regler verbessert die Gesprächsqualität durch einen Regler, welcher Rauschgeräusche filtern kann. Daher entsteht kein Rauschen in Sendepausen. Allerdings können, wenn der Regler zu hoch eingestellt wird, auch schwache oder unklare Nachrichten gefiltert werden, sodass diese beim Empfänger nicht ankommen.

Roger Beep / Bestätigungston:

Der Empfänger einer Funknachricht bekommt durch einen Bestätigungston signalisiert, dass der Sender der Funknachricht zu Ende übermittelt hat, sprich die Sendetaste losgelassen hat.

Scan-Funktion:

Mit Hilfe dieser Funktion werden automatisch die Kanäle nach aktiven Gesprächen durchsucht. Wird ein aktives Gespräch gefunden, bleibt das Gerät auf diesem Kanal.

Scrambler:

Ein Scrambler verschlüsselt die gesendete Nachricht und macht sie so für Dritte unverständlich. Allerdings ist der Scrambler-Algorithmus nicht unknackbar. Aus diesem Grund sollten auch mit dieser Funktion keine streng geheimen Informationen versendet werden.  

Selektivruf:

Der Selektivruf ermöglicht den Anwendern, einen Kontakt zu bestimmten Geräten oder Gruppen aufzunehmen. Außerdem ermöglicht diese Funktion, Funkgeräte eindeutig zu registrieren und somit nur Einzelpersonen anzufunken und den restlichen Funk-Verkehr in dem Kanal auszublenden. Diese Funktion wird oftmals als „virtueller Kanal“ bezeichnet.

VOX-Funktion:

Funkgeräte mit einer VOX-Funktion erkennen selbständig wann gesprochen wird und funken automatisch. Das heißt, dass beim Funken die Sendetaste nicht gedrückt werden muss und der Funkende beide Hände frei hat um andere Sachen zu erledigen.

Weiterleit-Funktion:

Mit Hilfe dieser Funktion können eingehende Rufe direkt an ein vorher bestimmtes Gerät weitergeleitet werden.

Zweikanal-Überwachung:

Mit dieser Funktion können zwei verschiedene Frequenzen gleichzeitig überwacht werden. Wird auf einer der beiden ein Signal empfangen, bleibt das Gerät automatisch auf dieser Frequenz stehen.