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Wenn es um die dezente Beleuchtung von Instrumenten und Anzeigen geht, sind Glassockellampen die bevorzugten Glühlampen. In unserem Ratgeber erfahren Sie interessante Details rund um die weitverbreiteten Leuchtmittel.

Wissenswertes zu Glassockellampen

Was sind Glassockellampen?

Glassockellampen in verschiedenen Größen und Leistungsklassen.

Bei einer Glassockellampe handelt es sich in erster Linie um ein Leuchtmittel und weniger um eine Lampe.

Allerdings konnte sich im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff Glassockel-Leuchtmittel bis heute nicht so recht durchsetzen.

Glassockellampen oder auch Glasquetschsockel-Lampen zählen zu der Gruppe der Stecklampen. Im Gegensatz zu handelsüblichen Glühbirnen, die einen Schraubsockel aufweisen, wird eine Glassockellampe einfach nur in die Fassung gesteckt.

Das bietet den großen Vorteil, dass diese Art von Leuchtmitteln recht einfach hergestellt werden kann. Denn die an den Leuchtmitteln sonst üblichen Formteile aus Metall, Keramik oder Kunststoff, die als Gegenstück zur Fassung dienen, entfallen komplett.

Lediglich die aus dem Glaskörper herausragenden Anschluss-Drähte werden umgefaltet und liegen danach am Quetschsockel an. Federbleche in der Fassung sorgen dann beim Einstecken für eine sichere Kontaktierung und halten das Leuchtmittel zuverlässig fest.

Wofür werden Glassockellampen verwendet?

Glassockellampen sorgten auch in Spielautomaten für helle Freude.

Die Lampen eignen sich für die unterschiedlichsten Beleuchtungsaufgaben. Darum sind sie bei Hobby-Bastlern sehr beliebt und werden z.B. bei der Beleuchtung von Krippen gerne eingesetzt.

Die Leuchtmittel lassen sich leicht verdeckt einbauen und können bei einem Defekt ohne großen Aufwand gewechselt werden. Zum Betrieb reicht ein einfaches Netzteil ohne aufwendige Elektronik.

Aber auch im gewerblichen Einsatz haben sich Glassockellampen seit Jahrzehnten bestens bewährt. Vom hell illuminierten Spielautomat bis hin zur Instrumentenbeleuchtung bei PKWs, LKWs und Motorrädern sind die universellen Glühlampen fast überall zu finden.

Aber auch als Blinker-, Nummernschild- oder Bremslicht-Leuchten setzen sich die Leuchtmittel immer mehr durch.

Welche Unterschiede gibt es bei Glassockellampen?

Aufgrund der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten gibt es Glassockellampen auch in den unterschiedlichsten Ausführungen.

Das wohl wichtigste Unterscheidungskriterium ist die Betriebsspannung. Um für jede Anwendung das passende Leuchtmittel zu finden, werden sie im Spannungsbereich von 6 Volt bis 48 Volt angeboten.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Stromaufnahme in Ampere (A) bzw. die Leistung in Watt (W). Je höher bei gleicher Spannung der Strom bzw. die Leistung ist, desto heller leuchtet die Lampe.

Mit Hilfe der Formel:

Leistung (P) = Spannung (U) x Strom (I)

kann bei Bedarf ein fehlender Wert leicht berechnet werden.

Auch wenn die meisten Glassockellampen in der Ausführung Klar oder Weiß angeboten werden, gibt es sie vereinzelt auch farbig leuchtende Ausführungen.

Auch in der KFZ-Beleuchtung haben sich Glassockellampen durchgesetzt.

 

Bei Glassockellampen für den KFZ-Bereich haben sich spezielle Bezeichnungen herauskristallisiert:

W2W = Glassockel-Leuchtmittel 12 V, 2 W für individuelle Beleuchtungsaufgaben.
W5W = Glassockel-Leuchtmittel 12 V, 5 W zum Einsatz als Standlicht.
WY5W = Glassockel-Leuchtmittel 12 V, 5 W (Y = Yellow) als eingefärbte Blinkerlampe.
W5/21W = Glassockel-Leuchtmittel 12 V, 5 und 21 W für den Einsatz als Stand- und Tagfahrlicht.

Welche Fassungen werden für Glassockellampen benötigt?

Da Glassockellampen in die Fassung gesteckt werden, müssen Lampen und Fassungen exakt aufeinander abgestimmt sein. Je nach Leistung des Leuchtmittels gibt es unterschiedliche Sockel- bzw. Fassungsgrößen.

Die gebräuchlichsten Glassockelbezeichnungen lauten: W2x4.6d; W2.1x9.5d; W3x16d oder W3x16q

Glassockellampen-Fassung zum Einlöten in eine Platine.

Der Buchstabe W ist der Anfangsbuchstabe der englischen Bezeichnung Wedge Base Lamps.

Die Zahl nach dem W gibt die Dicke des Glasquetsch-Sockels in Millimeter an.

Die Zahl nach dem x gibt die Breite des Glasquetsch-Sockels in Millimeter an.

Der Buchstabe am Ende steht für die Anzahl der Kontakte:
d = Duo für zwei Kontakte
t = Triple für drei Kontakte
q = Quad für vier Kontakte

Was muss beim Austausch von Glassockellampen beachtet werden?

Beim Austausch einer defekten Glassockellampe muss darauf geachtet werden, dass die Ersatzlampe die gleiche Fassung und die selben elektrischen Werte (Betriebsspannung und Leistung) aufweist. Sollte das Ersatzteil eine zu hohe Leistung aufweisen, ist nicht nur das Licht zu hell. Die Stromversorgung wird stärker belastet und auch die Temperatur des Leuchtmittels ist beim Betrieb höher.

Wenn der Wunsch besteht, z.B. die Armaturen im Fahrzeug in einer anderen Farbe zu beleuchten, wird oft auf Stecksockellampen mit farbigen LEDs zurückgegriffen.

LED-Leuchtmittel mit unterschiedlichen Abstrahlrichtungen.

Dabei gibt es aber einige wichtige Punkte zu beachten:

Stecksockellampen mit LED-Technik haben eine definierte Stromrichtung. Werden die Lampen „verkehrt“ in die Fassung gesteckt nehmen sie zwar keinen Schaden, leuchten aber nicht.

Für manche Beleuchtungsaufgaben, wie z.B. die Instrumenten- oder Kofferraumbeleuchtung müssen die LED-Stecksockellampen das Licht seitlich abstrahlen (siehe LED-Stecksockellampe 1).

Lampen, die nur mit einer LED bestückt sind und das Licht nach vorne abstrahlen (siehe LED-Stecksockellampe 2), werden bei dieser Anwendung kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern.

Rechtlicher Hinweis:
Im KFZ-Bereich dürfen LED-Stecksockellampen ausschließlich für die Innenbeleuchtung genutzt werden. Bei der Außenbeleuchtung (Standlicht oder Nummerntafelbeleuchtung) ist es laut Kraftfahrtbundesamt untersagt, die originalen Glassockellampen gegen LED-Stecklampen zu ersetzen.

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