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Kabel-Receiver – die digitale Lösung

Analog war gestern! Kabelreceiver sind die digitale Lösung für ein perfektes TV Erlebnis. Unterschiede, Vorteile und was Sie beim Kauf eines Kabel Receivers beachten sollten, erklären wir Ihnen kurz und bündig.

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Kabelreceiver im digitalen Zeitalter - auf den richtigen kommt es an

Fernsehprogramme mit einer Dachantenne und einem analogen Tuner zu empfangen, das war einmal. Heute - im digitalen Zeitalter - übertragen die Sendeanstalten nur noch digital.

Diese neue Technik hört auf das Kürzel: DVB. DVB steht für: „Digital Video Broadcasting“ und ist heute der Standard in der Übertragung von digitalen Inhalten.

Was hat sich im Vergleich zum analogen Empfang bei der digitalen Transmission verändert?

Wenn zu anlogen Zeiten noch Rauschen, Schnee oder Bildflecke manches Fernsehvergnügen getrübt haben, so kommen die digitalen Signale von heute in einwandfreier Bildqualität daher. Ein weiterer Pluspunkt der digitalen Technik liegt in der Programmvielfalt. Beim analogen Programm war die Anzahl der zu empfangenen Programme begrenzt, die digitale Übertragung erlaubt das Sehen von unglaublich vielen Sendestationen.


 

Kabel Receiver (DVB-C; DVB-S; DVB-T) – die Unterschiede

Damit die digitale Ausstrahlung empfangen werden kann, bedarf es eines Kabelreceivers, genau genommen einen DVB-C Receiver. Das „C“ steht für „Cable“ („Kabel“). Das Pendant zum Kabelreceiver ist der Satelliten Receiver, kurz „DVB-S“ oder den „DVB-T“ (das „T“ steht für „terrestrisch“) Receiver für den Einsatz von Zimmerantennen.

Welcher Receiver der richtige ist, hängt stark davon ab, was man möchte und was beispielsweise vom Eigentümer angeboten wird: Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen oder Antennenfernsehen? Die Unterschiede erklären wir hier:

DVB-C (Kabelfernsehen)

Der Kabelreceiver (DVB-C) empfängt über die Antennensteckdose im Wohnzimmer die verschiedenen Programme des jeweiligen Kabelnetzbetreibers. Die Übertragung der Programme erfolgt bei den Öffentlich-Rechtlichen Anstalten heute in HD-Qualität, bei den privaten Anbietern können die meisten Programme heute auch in HDTV Qualität angeschaut werden.

DVB-S (Satellitenfernsehen)

Beim Satellitenfernsehen bedarf es keiner Sendemasten und keines Kabelnetzes. Der Empfang erfolgt über eine Satellitenschüssel, die mit einem speziellen Empfangsteil ausgerüstet ist. Der Einsatz dieser Empfangstechnik ist geradezu in entlegenen Gebieten ideal, da fern von der Infrastruktur einwandfreies TV-Programm empfangen werden kann. Vorteil: die Anzahl von frei empfänglichen Sendern, die mittels einer DVB-S Anlage konsumiert werden können, ist hoch.

DVB-T (Antennenfernsehen)

Die DVB-T Technik ist auch unter dem Begriff „Überallfernsehen“ bekannt. Eine Haus- oder Zimmerantenne in Verbindung mit einem DVB-T Receiver ermöglicht fast an jedem Ort in Deutschland problemlosen TV-Empfang. Die Empfangsqualität ist gut bis sehr gut und je nach Region steht eine Vielzahl von Sendern zur Verfügung.

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Welche Vorteile hat ein Kabelreceiver?

Bekanntlich haben die Sendeanstalten das analoge Signal flächendeckend in Deutschland abgeschaltet. Dies bedeutet, ohne einen Receiver ist heute kein einwandfreies hochauflösenden Fernsehbild (HD-Qualität) mehr zu empfangen.

Der normale Kabelanschluss ist für den HD-Empfang nicht zu gebrauchen, gute Bildqualität erfordert nunmehr entweder ein TV Gerät mit integriertem Receiver, oder einen externen Kabelreceiver, der mit dem TV-Gerät über einen dementsprechenden Anschluss verbunden wird.

Die Anschaffung eines Kabelreceivers ermöglicht dem Konsumenten auf eine hohe Anzahl von Programmen zurückzugreifen, wie es zu analogen Zeiten nicht möglich war. Technisch wurde dies aufgrund der starken Komprimierung der digitalen Signale ermöglicht. Die Bild- und Tonqualität sind die Profiteure dieser digitalen Revolution und den Konsumenten kann's recht sein.

Die Bildauflösung beträgt entweder 720p, mit dem passenden Receiver können sogar 1.080i Bildpunkte erreicht werden.

Diese hervorragende Bildqualität lässt sich nur mit einem HDMI-Anschluss und einem dazugehörigen HDMI-Anschlusskabel erreichen. Sollte das TV Gerät keinen HDMI-Eingang haben, so ist nur der Anschluss über ein Scart-Kabel möglich. Bei einem Anschluss via Scart kann es jedoch es bei der Bild- und Tonübertragung zu qualitativen Einbußen kommen.

Kann ein Kabelreceiver Pay-TV Sender empfangen?

Ein Kabelanschluss mit einer festen Grundgebühr, je nach Kabelnetzanbieter, ist nach wie vor eine unerlässliche Voraussetzung. Wer über die normalen Angebote in HD-Qualität der Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten oder der Privaten Sendern hinausgehen möchte, muss ein bisschen mehr Geld ausgeben. Die meisten handelsüblichen Kabelreceiver bieten einen sogenannten Smartcard Reader in der Standardkonfiguration an. Mit diesem Reader können über gebührenpflichtige Smartcards Pay-TV Programme empfangen werden.

Ein weiterer Pluspunkt eines Kabelreceivers besteht darin, dass über eine externe Festplatte (mittels USB Anschluss) Sendungen aufgenommen und gespeichert werden können. Die Anschaffung eines kompletten und gesonderten Recorders entfällt somit.


 

Funktionen – das sollte ein Digital-Receiver können

Nicht nur die Entschlüsselung des digitalen Signals ist wichtig, ein guter Kabelreceiver sollte darüber hinaus noch folgende Leistungsmerkmale aufweisen:

  • Einen elektronischen Programmführer (EPG)
  • Einen intergierten Smartcard Reader (für das Empfangen von Pay TV Sendungen)
  • Möglichkeit von programmierten Aufnahmen zu festen Zeiten (Recording).

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Die Anschlüsse des Kabelreceivers

Der Kabelreceiver sollte folgende Anschlussmöglichkeiten bieten:

Selbstverständlich benötigt der Kabelreceiver eine externe Stromversorgung und damit einen Netzanschluss. Des Weiteren sollte der Kabelreceiver über einen HDMI- und einen Scart-Kabelanschluss verfügen.

Sollte der Fernseher über keinen HDMI-Anschluss verfügen, bei älteren Geräten kann dies zutreffen - muss der Kabelreceiver über einen sogenannten HF-Modulator angeschlossen werden. Die korrekte Anschlussverbindung erfolgt durch eine Verbindung des Antennenkabels mit dem HF-Ausgang des Receivers (sogenanntes durchschleifen des Signals).

Gut ausgestattete Kabelreceiver verfügen zudem über einen separaten Audio-Ausgang (Line off) für eine Weitergabe des Audiosignals an eine vorhandene Stereo Anlage (Aux-Eingang).