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Licht ist Lebensquell und Gefährdung in einem. Menschen, Tiere und Pflanzen benötigen Licht, um lebensnotwendige Stoffe zu produzieren oder deren Produktion anzuregen. Andererseits spielt an vielen Stellen der Schutz vor Licht eine wichtige Rolle. Das für den Menschen sichtbare Licht hat eine Wellenlänge von zirka 380 bis 750 Nanometer und breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus – ungefähr 300.000 Kilometer pro Sekunde im Vakuum.

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Was sind Luxmeter?

Licht ist Lebensquell und Gefährdung in einem. Menschen, Tiere und Pflanzen benötigen Licht, um lebensnotwendige Stoffe zu produzieren oder deren Produktion anzuregen. Andererseits spielt an vielen Stellen der Schutz vor Licht eine wichtige Rolle. Das für den Menschen sichtbare Licht hat eine Wellenlänge von zirka 380 bis 750 Nanometer und breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus – ungefähr 300.000 Kilometer pro Sekunde im Vakuum.

Das natürliche Licht kommt mit der Sonnenstrahlung als Tageslicht zur Erde. Künstliche Beleuchtungsquellen bringen buchstäblich Licht ins Dunkel. Dabei spielen nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch die außerhalb dessen liegenden Bereiche des ultravioletten (UV, kleiner als 380 Nanometer) und ultraroten Lichts (IR, größer als 750 Nanometer) eine Rolle.

Um alle diese Bereiche entsprechend den geltenden Vorschriften und Richtlinien planen, überprüfen und anpassen zu können, werden Beleuchtungsmessgeräte eingesetzt. Die Bezeichnung Luxmeter, die auf die SI-Maßeinheit „Lux“ der Beleuchtungsstärke zurückgeht, kann als Synonym betrachtet werden. Das Lux ist der Lichtstrom (in Lumen), der auf eine Fläche (in Quadratmetern) fällt: lm/m2. In Ländern mit nicht metrischen Systemen ist „Footcandle“ als Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke gebräuchlich. Die Abkürzung lautet fc und misst Lumen per Quadratfuß (lm/ft2). Der Umrechnungsfaktor ist 1 fc = 10,764 Lux.

In welchen Bereichen werden Luxmeter eingesetzt?

Lichtquellen werden unter anderem nach ortsfester Beleuchtung, Tageslicht in Innenräumen, Beleuchtung von Arbeitsstätten, Straßen- oder Sicherheits-Beleuchtung unterschieden. Eine besondere Rolle spielt dieses Thema unter anderem in der Medizintechnik. Und auch Fernsehgeräte und Monitore strahlen Licht ab. Nicht zu vergessen sind Fotografen und Filmschaffende, die mit dem geschickten Einsatz von Licht (und Schatten) ihre Motive setzen. Ebenso hilft künstliches Licht bei der Orientierung bei schlechten Sichtverhältnissen, zum Beispiel im Straßenverkehr oder bei Gefahren als Notbeleuchtung.

Welche Bedeutung der Gesetzgeber dem Umgang mit Licht beimisst, ist an den vielfältigen Vorschriften zu erkennen, die dafür existieren. Dem Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) zufolge ist Licht ein Immission genannter Umweltfaktor. Seit geraumer Zeit ist der Begriff „Lichtverschmutzung“ gebräuchlich, mit dem die Aufhellung durch das in der Atmosphäre gestreute Licht bezeichnet wird, das zum Beispiel astronomische Beobachtungen behindert. Zugleich kann ein Übermaß an Beleuchtung Schädigungen des Auges und der Psyche verursachen – gerade bei langfristigen Fehlbelastungen. Medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass UV-Licht ein mitbegünstigender Faktor für die Entstehung der Augenkrankheit Grauer Star (Linsentrübung) sein kann. Beleuchtungsmessgeräte können in vielerlei Bereichen zum Einsatz kommen – immer dann, wenn sichergestellt werden soll, dass gesetzliche Vorgaben erfüllt und die Gesundheit von Menschen nicht beeinträchtigt werden.

Wie funktionieren Luxmeter?

Ein Beleuchtungsmessgerät ist mit einem lichtempfindlichen Bauelement ausgestattet. Es befindet sich in einem Lichtdiffusor, meist in der nach dem Physiker benannten weißen Ulbricht-Kugel. Das Bauelement verändert bei Bestrahlung mit Licht seine Teilchenstruktur und damit seine Leitfähigkeit. Diese Veränderung wird elektronisch erfasst und als (geeichter) Messwert ausgegeben, in der Regel als Zahlenwert auf einem Display. Hochwertige Geräte erfassen auch die Spektralverteilung der Lichtquelle und zeigen das Messergebnis als farbiges Spektrum an. Je nach Ausstattung werden Spektral- oder Einfallswinkel-Fehler automatisch kompensiert. Die Speicherung von Messwertreihen, USB-Anschlüsse und die Anbindung an Netzwerke gehören bei einem Teil der Geräte zur Ausstattung.

Sonderfall Leuchtstoffröhre

Bei den Luxmetern und Beleuchtungsmessgeräten im Online-Shop von Conrad sind sogenannte Lampentester vertreten. Diese bringen durch die Abgabe eines ionisierenden Hochspannungssignals ausgeschaltete Neon-, Energiespar-, Leuchtstoff-, Quecksilberdampf- und Natriumdampflampen zum Leuchten und testen sie somit auf Funktion. Die Geräte sind zum Teil mit Teleskopantennen für ein schnelles Prüfen (ohne Leiter) ausgestattet. Zusätzlich können die Heizwendeln von Leuchtstoffröhren geprüft werden. Dabei arbeiten diese Geräte als Durchgangsmesser mit optischen und/oder akustischen Signalen.

Wer setzt Luxmeter/Beleuchtungsmessgeräte ein?

So vielfältig wie die eingangs genannten Vorschriften, so vielfältig sind die Einsatzgebiete von Beleuchtungsmessgeräten. Prüf-Ingenieure, Städteplaner, Architekten, Arbeitsschutzbeauftragte, Hauswarte, Fotografen – überall, wo Vorschriften einzuhalten sind oder ästhetische Ansprüche an Beleuchtung bestehen, muss Licht geprüft werden, oft schon bei der Planung von Bauten. Auch in der Landwirtschaft oder im Gartenbau kann relevanter Einfall des Sonnenlichts oder die ausbalancierte Anwendung künstlicher Beleuchtung für das Pflanzenwachstum und die Blüte genutzt werden. 

Welche Luxmeter sind bei Conrad erhältlich?

Die angebotenen Beleuchtungsmessgeräte reichen vom Einsteiger-Luxmeter bis zu professionellen, kalibrierten Licht-Messgeräten, mit denen eine Analyse des Farbspektrums möglich ist und die zugleich umfangreiche Datenauswertungs- und Speichermodi anbieten. Die Datenauswertung ist zum Teil in Form von Excel-Tabellen oder Grafik-Dateien möglich. An Zertifizierungen stehen DAkkS, ISO und Werksstandard zur Verfügung.

Worauf sollten Sie beim Kauf und der Verwendung von Luxmetern achten?

Verschaffen Sie sich vor der Anschaffung einen Überblick, welche lichttechnischen Anforderungen bestehen, um das passende Gerät auszuwählen. Konsultieren Sie dazu im Zweifelsfall Fachleute in Ihrem beruflichen Umfeld.

Es handelt sich bei Luxmetern um hochempfindliche Geräte, meist mit Präzisionsanspruch. Das stellt besondere Anforderungen an die Aufbewahrung, Nutzung und Pflege. Verwenden Sie die vorhandenen Abdeckungen der Lichtsensoren, wenn die Geräte nicht in Gebrauch sind.

Bei der Messung darf der Lichtsensor nicht beschattet sein und muss laut Betriebsanleitung in den zu messenden Lichtstrom eingebracht werden. Starke elektrische oder magnetische Felder können das Messergebnis verfälschen.

Für bestimmte Lichtmessungen, zum Beispiel in Laboren oder medizinischen Einrichtungen, können zertifizierte und kalibrierte Messgeräte vorgeschrieben sein. In diesen Fällen können herkömmliche Geräte nur zur Einschätzung der Situation herangezogen werden, nicht aber zur Abnahme oder Zulassung von Lichtquellen.

In den Bedienungsanleitungen finden Sie Hinweise für Kalibrier- und Messvorgänge.

Bei den erwähnten Beleuchtungs-Testern (für Neonröhren und Co.) sollten Sie vor der Wartung des Gerätes die Batterien entfernen, um eine versehentliche Auslösung der ionisierenden Strahlung zu vermeiden.

Kontrollieren Sie die Geräte vor dem Test auf Beschädigungen. Defekte Geräte dürfen unter keinen Umständen mehr benutzt werden.

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