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Ratgeber

LED-Einbaustrahler » Vermehrter Einsatz in Arbeits- und Wohnbereichen

Die LED-Technologie dominiert immer mehr Arbeits- und Wohnbereiche. Ob an Decken oder Wänden – immer mehr Leuchten werden über LED betrieben, denn die Leuchtmittel sind langlebig und erbringen eine hohe Leistung bei geringerem Stromverbrauch.

Wie funktioniert die Technik? Wie viele Strahler oder Spots sind je nach Raumgröße sinnvoll? Ist der Einsatz in Bad und Küche trotz höherer Luftfeuchtigkeit sicher? Unser Ratgeber gibt einen praktischen Überblick zu allen Fakten rund um LED.



Was sind LED-Einbaustrahler?

Um Räume zu allen Tageszeiten mit ausreichend Licht zu versorgen, gibt es verschiedene Konzepte der Beleuchtung. Eine Möglichkeit: der Einbau leistungsstarker LED-Einbauspots. Diese können direkt als Wand- oder Deckenleuchten verbaut werden.

Unser Tipp: Mit integriertem Treiber direkt ans Stromnetz anschließen

Viele Einbaustrahler besitzen einen integrierten Treiber im Inneren. In diesem Fall können die LED-Einbaustrahler direkt an das Stromnetz im Haushalt (230-Volt-Netz) angeschlossen werden. Es gibt jedoch auch LED-Einbaustrahler ohne vorinstallierten Treiber. In diesem Fall muss ein zusätzlicher Trafo erworben werden.

Sind die notwendigen Anschlüsse vorhanden, spricht nichts dagegen, mit LED-Einbauleuchten kreativ zu sein und beispielsweise auch Möbel zu beleuchten. Ein Sideboard oder ein Sofa können mit LED-Spots eindrucksvoll in Szene gesetzt werden.

Die Begriffe Leuchte, Lampe und Leuchtmittel werden gern durcheinander benutzt. Auch falsche Bezeichnungen wie Stehlampe sind weit verbreitet. Ganz genau genommen, gibt es keine Stehlampen, sondern nur Stehleuchten. Lampen sind die Lichtquellen, synonym als Leuchtmittel bekannt. Das gesamte Objekt, inklusive Fußteil, Ständer und gegebenenfalls Schirm wird als Leuchte bezeichnet.



Welche LED-Einbaustrahler gibt es? 

Mit einem Blick ins Detail lassen sich je nach Bauart verschiedene Unterformen definieren:

LED-Einbauleuchten

LED-Einbauleuchten besitzen ein flaches Gestell, das problemlos in Wand, Decke oder auch Fußboden eingebaut werden kann. Sie werden meist zur indirekten Beleuchtung genutzt oder als Spot zum Setzen eines Highlights gesetzt. 

LED-Panel

Ein LED-Panel ist besonders flach gestaltet, sodass der Einbau auch in Räumen mit niedrigen Decken oder an Möbeln möglich ist. Neben runden und eckigen LED-Leuchten gibt es geschwungene und viele weitere Formen.

LED-Aufbauleuchte

LED-Aufbauleuchten sind so konzipiert, dass ihr Gestell bewusst von der Decke oder Wand absteht. Damit unterstützen Material, Form und Farbe des Gehäuses das Gesamtdesign der Einrichtung.



Wie funktionieren LEDs?

Egal ob Aufbau- oder Einbauleuchte, das LED-Leuchtmittel arbeitet stets nach demselben Prinzip. 

Viele Hersteller konstruieren ihre LED-Einbauleuchten so, dass die Leuchtmittel dimmbar sind. Das Licht kann so den Bedürfnissen angepasst werden. Im Smart Home kann dies über eine App erfolgen.

Werden LED-Leuchtmittel, die dimmbar sind, in eine schwenkbare Leuchte integriert, kann auch der Winkel der Raumausleuchtung freier bestimmt werden.



Welche Räume können mit LEDs beleuchtet werden? 


LED-Einbaustrahler im Wohnbereich

Prinzipiell können LED-Einbaustrahler in jedem Raum zur Anwendung kommen. Für Wohn- und Arbeitszimmer sowie Flur und Hobbyraum müssen keine Besonderheiten beachtet werden. Der vorhandene Platz bestimmt, welche Einbauleuchte genügend Fläche findet. 

Unser Praxistipp: Flache Einbauleuchten für kleine Räume

Eine besonders flache Einbauleuchte ist ideal für kleine und/oder reich möblierte Räume. Diese wirken bereits sehr gedrückt beim Betreten und würden sich durch eine ausladende Deckenleuchte noch beengter anfühlen. 

Schmiegt sich die Einbauleuchte an die Decke und sorgt das LED-Leuchtmittel für gutes Licht, entfaltet sich der Raum

Eine Einbauleuchte kann zudem nicht nur in geschlossenen Räumen genutzt werden, sondern kommt auch problemlos in Wohnhäusern mit offenen Elementen zum Einsatz. Verbindet zum Beispiel eine durchgehende Wendeltreppe mehrere Etagen, kann ein Spot auf jeder zweiten Treppenstufe für Licht beim Wechsel der Etagen sorgen.

Da LED-Lampen keine starke Wärmeentwicklung aufweisen, ist auch der Einsatz im Kinderzimmer unbedenklich. Selbst wenn Einbaustrahler an den Wänden oder in Steh- und Tischleuchten für die Kinder in Reichweite sind, ist die Gefahr einer Verbrennung gering. Diese Tatsache macht alle LED-Einbauleuchten auch ideal für Wohnungen und Häuser, in denen Haustiere frei durch die Räume laufen.


LED-Einbaustrahler in Küche und Badezimmer 

Es gibt viele LED-Strahler, die für Bad und Küche genutzt werden können.

Wichtig ist in diesen Fällen, dass die LEDs der teils hohen Luftfeuchtigkeit und dem möglichen Spritzwasser standhalten können. Die Hersteller der LED-Einbaustrahler zeigen dies über die IP-Schutzart an. 


LED-Einbauleuchten in der Küche sollten die Schutzart IP44 besitzen. Damit sind sie sowohl vor Fremdkörpern als auch Spritzwasser geschützt. Letzteres spielt vor allem nahe der Spüle eine Rolle.


IP44-Einbaustrahler
werden auch im Badezimmer verwendet. Als Einbauleuchte über dem Waschbecken oder auch als Einbauspot an der Decke sorgen sie für ausreichend Helligkeit. Es kann jedoch notwendig sein, statt IP44 die höhere Schutzart IP65 zu wählen. 


Anders als IP44-Strahler schützen LED-Einbaustrahler mit IP65 vor Strahlwasser und das aus jeder Richtung. Die Einbauleuchte könnte daher auch problemlos als LED-Wandeinbauleuchte direkt über der Badewanne platziert werden.



Wie viele LEDs sollten in einem Raum sein?

Bei allen kreativen Freiheiten, die mit LED-Einbauleuchten entstehen, fragen sich Interessenten vor dem Kauf, wie viele LEDs im Raum sinnvoll sind. Hier gilt es zu unterscheiden, ob mit Einbauspots «nur» ein Raumdesign unterstrichen werden soll, oder es um eine praktische Ausleuchtung geht. 

Hat eine Leuchte nur dekorativen Zweck, entscheidet natürlich allein der Geschmack. Um vorab einschätzen zu können, wie gut LED-Einbaustrahler eine Fläche ausleuchten, wird die Lichtabgabe in Lumen angegeben. Je mehr Lumen eine LED besitzt, desto heller wird es.


In folgender Tabelle finden Sie Empfehlungen für die ideale Beleuchtungsform und Helligkeit:

Raum Beleuchtungswunsch Lumen pro Quadratmeter
Wohn- & Essbereich Gemütlichkeit Lampen mit 100 - 150 lm/m²
Arbeitszimmer Licht für Schreibarbeiten Einbaustrahler mit 250 - 300 lm/m²
Kinderzimmer Mix aus Gemütlichkeit und Licht fürs Lernen Dimmbare Einbauleuchten mit ca. 200 lm/m² 
Flur oder Treppen Zur guten Orientierung beim Gehen LED-Leuchtmittel mit ca. 150 lm/m²
Küche Hohe Helligkeit beim Kochen LED-Einbaustrahler mit ca. 300 lm/m²
Badezimmer Helle, aber gemütliche Beleuchtung Dimmbare Einbaustrahler mit 250 - 300 lm/m²
Keller Durchschnittliche Beleuchtung Evtl. schwenkbare Einbauleuchten mit ca. 100 lm/m²
Hobbyräume Je Nach Nutzung (z.B. beim Sport weniger Lichtbedarf als beim Malen) Schwenk- und dimmbare Lampen mit 100 - 300 lm/m²

Mindestens 400 Lumen sollten LED-Einbaustrahler besitzen, um im Raum für gutes Licht, beispielsweise zum Lesen, zu sorgen. Mit steigender Raumgröße sind 600 Lumen die erste Wahl.

Um abhängig von der Raumgröße die passenden LED-Einbauleuchten zu erwerben, eignen sich Empfehlungen in Lumen je Quadratmeter.

   

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