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Pannenhilfe - Erste Hilfe im Straßenverkehr

Jedes Jahr wird die Polizei zu rund 40 000 Verkehrsunfällen gerufen. Hinzu kommen etliche Pannen, die Autos zum Halten zwingen. In beiden Fällen gilt: Ruhe bewahren und umsichtig handeln.

Erste Priorität hat immer die Sicherung der Gefahrenstelle. So sollte der Warnblinker eingeschaltet werden und sofort ein Warndreieck aufgestellt werden. In Ortschaften sollte der Abstand zwischen Gefahrenstelle und Warndreieck mindestens 100 Meter betragen, auf Autobahnen 200 Meter. Zur Eigensicherung sollte der Fußweg möglichst am Straßenrand und hinter der Leitplanke zurückgelegt werden. Um sich selbst nicht zu gefährden, ist die Benutzung einer reflektierenden Warnweste sinnvoll, die seit 1. Mai 2015 neben dem Verbandskasten und dem Warndreieck zur Pflichtausrüstung gehört.

Starthilfekabel, Abschleppseile, Warnblinkleuchten und vieles mehr – es ist einfach ein gutes Gefühl, auf alles vorbereitet zu sein. Neben interessanten Artikeln zur Pannenhilfe finden Sie hier zudem Tipps, wie Sie im Falle eines Falles schnell, ruhig und richtig reagieren. 

Bei Autounfällen und Pannen im Straßenverkehr: Ruhe bewahren, Überblick behalten.

Unfallcheckliste

  •  Anhalten

    Bewahren Sie vor allem Ruhe und Besonnenheit, dann können Sie sich und Anderen wirksam helfen. Als „Beteiligter“ an einem Unfall haben Sie unverzüglich an nächst geeigneter Stelle zu halten.

  • Warnen

    Sichern Sie die Unfallstelle zur Warnung Nachfolgender, indem Sie die Warnblinkanlage sofort einschalten und das Warndreieck aufstellen – außerhalb geschlossener Ortschaften 100 m und auf Autobahnen 200 m vor der Unfallstelle.

  • Helfen

    Versorgen Sie anschließend Verletzte im Rahmen Ihrer Kenntnisse und Möglichkeiten und bringen Sie diese aus dem Gefahrenbereich. Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar!

  • Melden und Alarmieren

    Wenn auch nur ein Beteiligter es wünscht, muss der Unfall polizeilich aufgenommen werden. Alarmieren Sie die Feuerwehr bei Verletzten. Bitten Sie notfalls andere um die Alarmierung. Aus der Telefonzelle ist der Notruf gebührenfrei (Polizei 133; Feuerwehr 122).

  • Die Unfallmeldung

    Die Unfallmeldung muss enthalten: Wer meldet? (Name und Standort) Wo ist es passiert? (Genauer Unfallort) Was ist passiert? (Unfall mit oder ohne Personenschaden, eventuell Verletzungsart) Warten Sie die Fragen des Notrufsprechers ab!

  • Fahrbahn räumen und Spuren sichern

    Fahren Sie bei geringfügigem Schaden (zum Beispiel leichter Blechschaden) unverzüglich beiseite. Markieren Sie vorher möglichst die Fahrzeugstellung gegebenenfalls mit Kreide und/oder fotografieren Sie diese. Beseitigen Sie jetzt jedoch keine Unfallspuren!

  • An einem Unfall beteiligt?

    Als Beteiligter eines Unfalls müssen Sie so lange an der Unfallstelle bleiben, bis die Angaben zu Ihrer Person, zu Ihrem Fahrzeug und der Art Ihrer Beteiligung von den anderen Unfallbeteiligten oder der Polizei aufgenommen sind. Das Zurücklassen eines Hinweiszettels zum Beispiel an der Windschutzscheibe des beschädigten Fahrzeuges ist nicht ausreichend. „Unfallbeteiligter“ ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann. Unfallflucht ist strafbar!

  • Wichtige Daten

    Wenn Sie an einem Unfall beteiligt sind, sollten Sie mindestens folgende Daten notieren:

    • Datum, Uhrzeit
    • Ort des Unfalles
    • Name und Vorname des Fahrers
    • Anschrift, Telefon
    • Fahrzeugkennzeichen
    • Versicherung
    • Halter des Fahrzeugs, Zeugen
  • Als Zeuge

    Verhelfen Sie den anderen zu Ihren Rechten und stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung, auch wenn Sie nicht unmittelbar am Unfall beteiligt sind.

  

Verletzte im Rahmen Ihrer Kenntnisse und Möglichkeiten versorgen.

Zur Dokumentation von Unfällen hat sich der Europäische Unfallbericht bewährt.

Wenn Sie an einem Unfallb beteiligt sind, sollten Sie Daten notieren.

Pflichtausrüstung

In Österreich sind folgende Gegenstände im PKW bzw. LKW als Notfallausrüstung gesetzlich vorgeschrieben:

Verbandskasten (gem. DIN 13164)

Warndreieck (gem. ECE R27)

Warnweste (gem. EN 471, ab 01.07.2014)

In vielen Nachbarländern zählen weitere Gegenstände zur Pflichtausrüstung. Oft muss z. B. für jede Person im Auto eine Warnweste bereitliegen. Hier lohnt es sich rechtzeitig vor der Urlaubssaison zu informieren, um Bußgelder zu vermeiden. 

Bewährte Unfall- und Pannenhelfer fürs Auto

Was sollte in keinem Fahrzeug fehlen

Mit der richtigen Ausrüstung lassen sich Gefahren an der Unfallstelle minimieren oder kleinere Pannen sofort am Straßenrand beheben. Hier finden Sie bewährte Helfer für unterwegs.

Starthilfekabel
Der Klassiker nicht nur im Winter: Starthilfekabel ersparen oft die teure Inanspruchnahme von Pannendiensten.

Abschleppseil

Mit einem stabilen Abschleppseil lassen sich Unfall- und Pannenfahrzeuge schnell aus dem Gefahrenbereich schleppen.

Akku LED-Leuchte

Dank des Magnetfußes bleiben beide Hände frei, wenn die LED-Leuchte den Motorraum erhellt. Praktisch bei der Fehlersuche an schwer einsehbaren Stellen.

Warnblinkleuchte

Die magnetische Warnblinkleuchte macht andere Verkehrsteilnehmer schnell auf Pannenfahrzeuge aufmerksam.

Notfallhammer

In Bussen sind Notfallhammer eine Selbstverständlichkeit. Zur schnellen Rettung von Unfallopfern sollte das nützliche Werkzeug sich auch an Bord des Autos befinden.

Reifenspray

Das Dichtmittel aus der Dose macht Reifen wieder flott, ohne den Wagenheber ansetzen zu müssen. Ein Sicherheitsplus speziell auf Autobahnen.

Radkreuz

Das Radkreuz hilft um bei einer Reifenpanne schnell und unkomplitziert den Reifen zu wechseln.

Sicherheits-Blinkkegel

Der pylonenförmige Blinkkegel lässt sich platzsparend zusammenfalten und erhöht die Sicherheit an Gefahrenstellen. Die integrierten LED-Leuchten lassen sich in drei Modi einstellen.

Feuerlöscher

Moderne Feuerlöscher können Kfz-Brände effektiv bekämpfen. In einigen EU-Staaten sind sie Pflicht.

Schäden in Ruhe protokollieren

Zur Dokumentation von Unfällen hat sich der Europäische Unfallbericht bewährt. Hier wird der Unfallhergang beschrieben und Schäden an den Fahrzeugen eingetragen. Sinnvoll kann auch die Verwendung von Markierkreide für Beschädigungen am Fahrzeug und zur Markierung der Fahrzeugpositionen vor Räumen der Unfallstelle sein. Einmalkameras helfen, Schäden noch vor Ort zu dokumentieren. Die meisten Unfälle verursachen zum Glück nur Sachschäden. Drucken Sie den Unfallbericht zweimal aus, und legen beide Exemplare ins Handschuhfach. Im Ernstfall hilft Ihnen der Unfallbericht bei der schnellen Schadensregulierung. Zum Schluss lassen Sie alle Beteiligten unterschreiben (die Unterschrift bedeutet kein Schuldanerkenntnis).

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