JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.at
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}
{{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Checkout' " }} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Cart' " }} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Direct Order' " }}
Direktbestellung:
Es konnte kein Artikel gefunden werden.
Der gewünschte Artikel ist leider nicht verfügbar.

Direktbestellung / Artikelliste (BOM) hochladen

Geben Sie einfach die Bestellnummer in das obige Feld ein und die Artikel werden direkt in Ihren Einkaufswagen gelegt.

Sie möchten mehrere Artikel bestellen?
Mit unserem Artikellisten-Upload können Sie einfach Ihre eigene Artikelliste hochladen und Ihre Artikel gesammelt in den Einkaufswagen legen.
{{/xif}} {{/xif}} {{/xif}}

Ortungsgeräte werden umgangssprachlich auch als Leitungssuchgeräte, Leitungssucher und Balkenfinder bezeichnet. Sie ermöglichen die Lokalisierung von Objekten innerhalb von Wänden, Decken, Böden und hinter vorgesetzten Verkleidungen. Ihr Zweck liegt in der Hauptsache darin, Beschädigungen dieser Objekte beim Setzen von Bohrungen, Einschlagen von Nägeln oder dem Eindrehen von Schrauben zu vermeiden.

Was sind Ortungsgeräte?

Ortungsgeräte werden umgangssprachlich auch als Leitungssuchgeräte, Leitungssucher und Balkenfinder bezeichnet. Sie ermöglichen die Lokalisierung von Objekten innerhalb von Wänden, Decken, Böden und hinter vorgesetzten Verkleidungen. Ihr Zweck liegt in der Hauptsache darin, Beschädigungen dieser Objekte beim Setzen von Bohrungen, Einschlagen von Nägeln oder dem Eindrehen von Schrauben zu vermeiden. In erster Linie handelt es sich im Bereich der Haustechnik um elektrische Leitungen sowie Gas- und Wasserrohre. In Betonbauteilen erlauben Ortungsgeräte ein Lokalisieren der Armierungseisen, um ärgerliche Eisentreffer beim Bohren zu vermeiden. Technisch entsprechend ausgestattete Ortungsgeräte können hölzerne Ständerkonstruktionen hinter Holz- oder Trockenbauwänden detektieren, etwa um an diesen belastbaren Strukturen gezielt Bauteile zu befestigen.

Ortungsgeräte arbeiten mit diversen Sensorarten, die jeweils die Detektion bestimmter Objektarten ermöglichen. Oft werden mehrere Sensoren in einem Gerät kombiniert, um eine universelle Verwendbarkeit und größere Zuverlässigkeit zu erreichen. Zum Einsatz kommen induktive und kapazitive Messverfahren sowie passive Sensoren, welche die magnetischen Wechselfelder stromdurchflossener Leitungen registrieren. Besonders hochwertige Ortungsgeräte verfügen zusätzlich über eine Radarortung. Im Baubereich finden darüber hinaus spezialisierte Leitungssuchgeräte Verwendung, die im Erdboden verlegte Leitungen bis zu rund drei Meter Tiefe aufspüren können. 

Welche Typen und Bauarten von Ortungsgeräten gibt es?

Einfachere Ortungsgeräte verfügen meist nur über eine Sensorart, mit deren Hilfe Eisen und Nichteisenmetalle geortet werden können. Häufig ist eine Zusatzfunktionalität vorhanden, die vor stromdurchflossenen Leitungen warnt. Je nach Bauart wird ein gefundenes Objekt akustisch oder optisch über LEDs angezeigt. Ihre Detektionstiefe und Ortungsgenauigkeit ist meist begrenzt. Rückschlüsse darauf, wie weit das Objekt unter der Oberfläche liegt, erlauben diese Geräte nicht. 

Mehr Komfort und Sicherheit bieten Ortungsgeräte, die über ein LC-Display verfügen. Diese Modelle ermöglichen über eine Balken- oder Kreisdarstellung im Display eine genauere Ortung und geben Ihnen die Möglichkeit, die Mitte von Objekten zu bestimmen. Oft wird zudem die ungefähre Objekttiefe angezeigt.

Die sogenannten Multidetektoren sind darüber hinaus in der Lage, nichtmetallische Objekte zu ermitteln, wobei sich dies in der Regel auf Holz hinter nichtmetallischen Oberflächen bezieht. Ein zusätzlicher, kapazitiver Sensor registriert Veränderungen des angelegten elektrischen Wechselfeldes und ermöglicht damit beispielsweise die Lokalisierung von Holzbalken, Lattungen, Ständerwerk und Hohlräumen. Außerdem zeigen diese Ortungsgeräte im Display an, ob es sich um Eisen, Nichteisenmetalle oder nichtmetallische Objekte handelt.

Professionelle Ortungsgeräte verfügen zusätzlich über eine Radarsensorik. Diese präzisen Geräte sind in der Lage, Hohlräume und wassergefüllte Kunststoffleitungen aufzuspüren. Ihre Ortungstiefe reicht bis zu 15 cm; ein großes Grafikdisplay stellt gefundene Objekte übersichtlich samt zulässiger Bohrtiefe und Objektbreite dar. Ebenfalls angezeigt wird jeweils die Materialart der gefundenen Objekte.

Spezielle Leitungssuchgeräte für den Bausektor eignen sich ausschließlich, um Leitungen im Erdreich aufzuspüren. Ihre Sensorik detektiert das elektromagnetische Wechselfeld stromführender Leitungen. Mithilfe entsprechenden Zubehörs in Form von Signalgeneratoren, Signalklemmen und Signalkabeln können zudem spannungslose Kabel, metallische Rohrleitungen und nichtmetallische Rohre lokalisiert werden. 

Kaufkriterien für Ortungsgeräte – Worauf kommt es an?

Neben den Anforderungen an die Arten der zu detektierenden Objekte spielen einige weitere Faktoren eine Rolle. So wird ein Heimwerker, der einmal im Jahr eine Gardinenstange montiert, durchaus mit einem sehr preiswerten Ortungsgerät zurechtkommen. In Ermangelung einer Anzeige der zulässigen Bohrtiefe wird dann eben einfach ein paar Zentimeter nebenan gebohrt.  

Professionelle Anwender und engagierte Heimwerker benötigen darüber hinaus oft genaue Informationen, beispielsweise zur Materialart des gefundenen Objekts und dessen Größe.

Ein selbst unter widrigen Lichtverhältnissen gut ablesbares Display und vernünftig dimensionierte Tasten, die sich auch mit Arbeitshandschuhen noch gut betätigen lassen, sind wichtig. Eine möglichst große Ortungstiefe erlaubt ein sicheres Bohren auch dann, wenn für stark belastete Verankerungen tiefe Bohrlöcher gesetzt werden müssen. Eine kompakte und robuste Bauweise erleichtert das Mitführen auf der Baustelle, eine griffige Gehäusebauform die Handhabung an weniger gut zugänglichen Stellen.

Profis, die oft mit schwierigen Untergründen zu tun haben und stets verlässliche und möglichst sichere Ortungen vornehmen müssen, werden zu einem Ortungsgerät mit zusätzlichem Radarsensor greifen. Diese Geräte stellen derzeit die beste Lösung dar, wenn es gilt, millimetergenaue Ortungen vorzunehmen, die Materialeigenschaften der gefundenen Objekte zu klassifizieren und die mögliche Bohrtiefe exakt zu bestimmen. Außerdem sind sie in der Lage, wassergefüllte Kunststoffrohre sowie den Leitungsverlauf von Fußbodenheizungen unter dem Estrich zu orten.

Anwendungsbeispiel 1: Wandregal anbringen

Für eine stabile und sichere Befestigung werden entsprechende Dübelbohrungen im Mauerwerk benötigt. Gemäß den Empfehlungen des Herstellers muss hierzu ausreichend dimensioniertes Befestigungsmaterial verwendet werden.

„Blind“ in Wände zu bohren empfiehlt sich nicht: Gerade bei Altbauten wurden elektrische Leitungen oft nicht gemäß den heutigen Richtlinien strikt horizontal und vertikal verlegt, sondern mitunter diagonal und dazu gerne mit unterschiedlichen Abständen zu Wand und Decke. Selbst bei Neubauten ist Vorsicht geboten: Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Heizung und Abwasser können sich in jedem Wandabschnitt befinden und eine Beschädigung durch ein Anbohren kann viel Ärger und hohe Reparaturkosten nach sich ziehen.

Vor dem Bohren sind daher mit einem geeigneten Ortungsgerät die vorgesehenen Bohrbereiche sorgfältig auf etwaige Objekte zu untersuchen. Zu beachten ist hierbei, dass die Ortungstiefe des verwendeten Gerätes für die beabsichtigte Bohrtiefe ausreichend ist und anschließend nicht tiefer gebohrt wird. Am besten wird der Bohrtiefenanschlag an der Bohrmaschine entsprechend voreingestellt. Je nach Typ des Ortungsgerätes kann es wichtig sein, die Wand sowohl horizontal als auch vertikal abzutasten (Bedienungsanleitung beachten), da beispielsweise längs zur Abtastrichtung verlaufende Leitungen sonst nicht erkannt werden. 

Anwendungsbeispiel 2: Stromschiene für Beleuchtung an der Decke anbringen

Die meisten üblichen Deckenkonstruktionen sind in klassischer Stahlbeton-Bauweise ausgeführt. Da Beton kaum Zugkräfte aufnehmen kann, wird in der sogenannten Zugzone, also im unteren Drittel der Betonplatte, eine Stahlarmierung eingebracht. Verwendet werden hierzu Betonstahlmatten mit meist einem Raster von 150 x 150 mm und 6 mm Eisendurchmesser, teils mehrlagig und versetzt angeordnet. Durch diese relativ engmaschigen Gitter kommt es beim Bohren immer wieder zu den so genannten Eisentreffern – nach wenigen Zentimetern Bohrtiefe ist Schluss, der Bohrer stoppt auf einem Stahlstab und wird eventuell sogar durch Verhaken beschädigt.

Ein Ortungsgerät mit guter Lokalisierungspräzision kann diese lästigen Fehlbohrungen sicher vermeiden helfen und macht aufwändige Nacharbeiten für die Beseitigung der überzähligen Löcher überflüssig. 

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Ortungsgeräten

  • Beim Scannen der Wandoberfläche wird durchgängig ein metallisches Objekt angezeigt, was kann ich tun?
    Manche Baustoffe enthalten metallische Zuschlagstoffe, die zu einer Fehlanzeige führen können. Gleiches gilt, wenn metallisches Putz- oder Armierungsgewebe verwendet wurde. Eine Ortung von Objekten ist in diesen Fällen nicht möglich.
  • Große Teile der Wand scheinen laut Spannungsindikator unter Strom zu stehen, obwohl in diesem Bereich keine Stromleitungen verlaufen.
    Statische Aufladungen von Oberflächen bei niedriger Luftfeuchtigkeit können Fehlanzeigen verursachen. Möglicherweise liegt aber auch eine Spannungsverschleppung durch eine beschädigte Leitungsisolation vor.
  • Ist die Ortung der Verrohrung einer Fußbodenheizung unter dem Bodenbelag möglich?
    Nein. Auch Ortungsgeräte mit Radarsensorik ermöglichen eine Detektion nur direkt auf dem Estrich. Mehrschichtige Bodenbeläge verhindern eine Ortung.

Fazit: So kaufen Sie das richtige Ortungsgerät

Achten Sie bei der Auswahl des Ortungsgeräts auf eine ausreichende Ortungstiefe. Sieht man vom Einschlagen eines kurzen Nagels in die Wand ab, wird es kaum eine Situation in der Praxis geben, welche eine Bohrung mit weniger als 40 mm Tiefe erfordert. Sehr einfach konstruierte und entsprechend billige Ortungsgeräte sind meist selbst im Idealfall nicht in der Lage, Objekte zu erkennen, die mehr als wenige Zentimeter im Untergrund liegen. In der Praxis sind solche Geräte wenig hilfreich bis gefährlich; Conrad führt diese deshalb nicht im Sortiment.

Beim Kauf sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass kleine Objekte lokalisierbar sind und ein Zusammenhang zwischen maximal möglicher Detektionstiefe und der Objektgröße besteht. Besonders Nichteisenmetalle und elektrische Leitungen, die aktuell nicht stromführend sind, sind für Geräte der Einstiegsklasse oft problematisch. Multidetektor-Ortungsgeräte, die auch nichtmetallische Objekte orten können, sind sehr praktisch bei Arbeiten an Trockenbau- und Holzkonstruktionen. Außerdem können sie Hinweise auf Hohlräume hinter dem Untergrund geben

Nach oben