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PCs, Smartphones, Smart-TVs und Multifunktionsdrucker sind heutzutage in vielen Bereich miteinander vernetzt. Für anspruchsvolle Anwendungen werden separate Server und sehr leistungsfähige Rechner – sogenannte Workstations – genutzt. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, worin sich die Geräte von herkömmlichen PCs unterscheiden und welche Ausführungen es gibt. 

Wissenswertes zu PC-Server/Workstations

Was sind PC-Server und Workstations?

Was sind PC-Server und Workstations?

Eine Workstation (Arbeitsstation) galt lange Zeit als Bezeichnung für sehr leistungsfähige Computer, mit denen aufwendige Anwendungen bewältigt werden konnten. Das waren (und sind) zum Beispiel Programme für die Produktion von Printmedien, Bild- und Tonbearbeitungs-Software oder CAD-Anwendungen für Architekten sowie für die Entwicklung von industriell gefertigten, komplizierten Konstruktionen. Heute wird der Begriff Workstation – wie auch das Wort Client – mehrheitlich zur Bezeichnung eines PC in einem Netzwerk benutzt.

Ein Server ist ein Rechner, mit dem andere Computer, die Clients, dauerhaft verbunden sind. Der Server stellt für die anderen Rechner Daten, Ressourcen oder Programme bereit. Das erfolgt über ein Netzwerk. Der Begriff Server selbst trägt allerdings zwei Bedeutungen in sich.

In seiner ursprünglichen Bedeutung ist ein Server eine Software, also ein Computerprogramm, das einen Dienst, einen Service, anbietet. Der Client, der „Kunde“, kann diesen angebotenen Dienst nutzen. Client und Server laufen als Programme typischerweise auf verschiedenen Rechnern. Der Server ist normalerweise dauerhaft in Betrieb, also immer in Bereitschaft, um auf „Anfragen“ eines Clients zu reagieren. Für diese Art der Kommunikation sind Regeln festgelegt worden. Sie beinhalten verschiedene Angaben für die Art und Weise der Kommunikation und die Formate der ausgetauschten Daten – das Protokoll.

In der Praxis sieht es heutzutage so aus, dass (Software-)Server zumeist gesammelt auf einzelnen Rechnern laufen. Dadurch hat sich die Begrifflichkeit „Server“ als Bezeichnung für Hardware eingebürgert. Ein PC-Server ist also ein leistungsfähiger Rechner beziehungsweise eine Workstation mit dem Zweck, die anderen Rechner im Netzwerk mit Programmen und Daten zu „bedienen“.

Was unterscheidet PC-Server und Workstations von anderen PCs?

Was unterscheidet PC-Server und Workstations von anderen PCs?

PC-Server und Workstations sind in der Regel leistungsfähiger und – je nach Verwendung – umfassender ausgestattet. Ein Unterschied zu „normalen“ PCs besteht dazu darin, dass Komponenten mit längerer Lebensdauer verbaut sind.

Das betrifft zum Beispiel die Festplatten. Es kommen sogenannte 24/7-Festplattenlaufwerke zum Einsatz, die speziell für den Dauerbetrieb ausgelegt sind. Sie arbeiten mit geringeren Datenraten und sind mechanisch sehr robust konstruiert. Zudem verfügen einige Workstations über SSD-Festplatten (ohne sich bewegende Teile), die sehr schnell sind und für das Betriebssystem und große Anwendungen genutzt werden. SSDs verbrauchen zudem weniger Energie.

Unter ökologischen und Betriebssicherheits-Aspekten werden sogenannte 80-PLUS-Netzteile verbaut. „80 PLUS“ ist eine Initiative zur Förderung von PC-Netzteilen mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent oder mehr. Im Detail werden die Netzteile nach ihrer Effektivität mit Bronze, Silver, Gold und Titanium weitergehend unterteilt.

Wichtig in Bezug auf PC-Servern/Workstations ist zudem der Begriff RAID, die Abkürzung für „Redundant Array of Independent Disks – ein Verbund mehrerer Festplatten, in dem Daten in speziellen Algorithmen so gespeichert werden, dass sie vor Verlust geschützt sind. Die Steuerung der Festplatten übernimmt ein eigener RAID-Controller. Bei RAID 1 werden alle Daten doppelt gespeichert, so dass auf (mindestens) zwei Festplatten jeweils dieselben Daten liegen. Dadurch verfügt man zwar nur über die Hälfte des tatsächlichen Speicherplatzes. Fällt aber eine der Festplatten aus, liest das NAS („Network Attached Storage“ – „Speicher mit Netzwerkanschluss“) automatisch von der anderen Festplatte. In der Zwischenzeit kann die defekte Festplatte ausgetauscht werden.

Welche PC-Server/Workstations gibt es bei Conrad?

Welche PC-Server/Workstations gibt es bei Conrad?

In unserem Onlineshop bieten wir Ihnen verschiedene Workstations und PC-Server, die sich nach den folgenden technischen Gesichtspunkten unterscheiden:

Prozessor-Serie

Damit ist die grundlegende Leistungsfähigkeit beschrieben. Verbaut sind die Intel-Modelle i3, i5, i7 und Xeon.

Festplatte und SSD

Die Ausstattung mit Festplatten umfasst herkömmliche HHDs von 240 Gigabyte bis 2 Terabyte und bei SSDs den Bereich 120 oder 240 Gigabyte.

Betriebssystem

Die Geräte werden zum Teil ohne Betriebssystem geliefert, daneben sind vorrangig Workstations mit Windows 10 Pro erhältlich.

Kategorie

Mit sogenannten Barebones erhalten Sie ein PC-Grundgerüst, das mit diversen Komponenten nach den Bedürfnissen der eigenen Arbeitsumgebung als Server aufgerüstet werden kann. Dazu ist es in einem 19-Zoll-Gehäuse für professionelle Server-Racks untergebracht und mit einem eingebauten Staubfilter ausgestattet.

Midi-Tower PCs sind Rechner mittlerer Baugröße mit unterschiedlichen Ausstattungen.

Im Bereich der Server PCs sind Stand-Alone-Geräte und 19-Zoll-Einheiten in verschieden leistungsstarken Ausstattungen verfügbar.

In der Kategorie Workstations sind PCs mit sehr leistungsfähigen Grafikkarten, 24/7-Festplatten sowie Server- und RAID-Fähigkeiten zusammengestellt.

Darüber hinaus können Sie die angebotenen PCs und Workstations nach den verfügbaren Schnittstellen auswählen sowie die angebotenen Produkte bezüglich des verfügbaren Arbeitsspeichers und der verbauten Grafikkarte filtern.

Besonderheiten

Daneben finden Sie bei uns Rechner mit zusätzlichen Komponenten wie Anti-Vibrationsrahmen, Lizenzen für Sicherheits- beziehungsweise Antiviren-Software und mit staubdichten Gehäusen.

Wie lange hält ein PC-Server/Workstation?

Wie lange hält ein PC-Server/Workstation?

Aufgrund ihrer robusten Konstruktion und Ausstattung mit langlebigen Komponenten können diese PCs Laufzeiten von bis zu 10 Jahren und mehr erreichen. Meist werden einzelne Komponenten nur deshalb früher ausgetauscht, weil sie den Anforderungen an die Arbeitsgeschwindigkeit aufwendigerer Programme und Datenmengen nicht mehr genügen.

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