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Schütze

Ob in Industrieanlagen, in der Gebäudetechnik oder der Motorsteuerung - Schütze werden überall dort eingesetzt, wo hohe Schaltzyklen und Frequenzen anfallen. Was ein Schütz ausmacht, welche Varianten existieren und wo die Unterschiede zum Relais liegen, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber.

    

     

Schaltschütz mit drei Schließern und Hilfskontakt

Was sind Schütze?

Schütze ist die Sammelbezeichnung einer Reihe von Schaltvorrichtungen für StromkreiseSysteme oder Verbraucher (wie etwa Motoren), die mit besonders hohen Leistungen arbeiten. Sie zeichnen sich im Vergleich zu anderen Schalteinrichtungen dahingehend aus, dass sie auch häufige und schnelle Schaltprozessehohe Schaltfrequenzen und -zyklen problemlos bewältigen können. Sie arbeiten automatisch und bieten höhere Effektivität, Geschwindigkeit und Sicherheit als mechanisch oder per Hand betätigte Schalter.

Dafür trennen sie galvanisch den Arbeitsstromkreis vom Steuerstromkreis, wobei der Steuerstromkreis bei Bedarf aus Sicherheitsgründen auch mit Niederspannung betrieben werden kann. Je nach Einsatzart oder -bereich unterscheiden sich diese in einigen Aspekten, so können sie beispielsweise elektrisch oder elektromagnetisch betätigt werden. Grundsätzlich funktionieren die Geräte jedoch ähnlich: Fließt Strom durch die Spule des Schaltschützes, werden die mechanischen Kontakte von dem entstehenden magnetischen Feld angezogen und in den aktiven Zustand versetzt. Bei Unterbrechung oder Abfall des Stroms wird der Schaltkontakt und damit der Schaltvorgang beendet.

Welche Funktionen übernehmen die Schalter?

Schaltschütze können verschiedene Funktionen übernehmen. Die primäre Funktion ist das sicherere und schnellere Schalten als beim per Hand betätigten Schalter. Da sie jedoch automatisch schalten, eignen sie sich für unterschiedliche weitere Anwendungen: So können sie zur Steuerung von Motoren oder als Schutzschalter zum Schutz von nachgeschalteten Komponenten oder ganzen Anlagen und Motoren eingesetzt werden.

Wo werden die elektromechanischen Bauteile eingesetzt?

Aufgrund der automatischen Schaltung der Schütze ist ihr Einsatzspektrum weit gefächert. Grundsätzlich werden sie in unterschiedlichen Kontexten von Automatisierungsprozessen eingesetzt, da sie dort ihre Stärken in Bezug auf die hohe Schaltleistung und die autonome Arbeitsweise am effektivsten einbringen können. In der Steuerungstechnik können die Schalter ebenso vielfältig wie bei den Automatisierungen betrieben werden: Darunter fällt die Steuerung von elektrischen Anlagen, lichttechnischen Systemen - hier vor allem auch als Installationsschütz - oder Motoren. In Verbindung mit Motoren, etwa bei der Motorsteuerung oder als Motorschutzschalter, finden sie ebenfalls Verwendung.

Wie unterscheiden sich Schütze und Relais?

Schütze und Relais sind sich in Aufbau und Verwendung sehr ähnlich und teilweise werden die Bezeichnungen synonym verwendet. Ein häufiges und verbreitetes Unterscheidungsmerkmal ist, dass die Erstgenannten höhere, die Letztgenannten dagegen nur kleinere Schaltleistungen erbringen. Da der Übergang jedoch fließend ist, ist hier eine Trennung schwierig. Ein anderes Kriterium sind die Schaltkontakte: Schaltschütze besitzen nur Öffner- und Schließerkontakte, während ein Relais auch Wechslerkontakte enthalten kann. Diese Unterscheidung wird oft angeführt, ist aber nicht zwingend zutreffend.

Welche unterschiedlichen Varianten sind erhältlich?

Die Vielfalt an Verwendungsmöglichkeiten bei Schützen ist enorm groß. Um sie noch effektiver und wertvoller für einzelnen Anwendungen zu gestalten, können sie auf unterschiedliche Einsatzbereiche genauer abgestimmt und angepasst werden. Die geläufigsten Varianten finden Sie in der folgenden Auflistung.

Platzsparender Wendeschütz

Schaltschütz

Ein Schaltschütz wird meistens als eine Art Standardausführung von Schützen gesehen. Er kann eigentlich in jedem der angesprochenen Bereiche eingesetzt werden, um Schaltungen vorzunehmen. Auch die einzelnen Versionen des Schaltschütz unterscheiden sich dabei noch in bestimmten Aspekten. So ist etwa der Anwendungsbereich durch die genormte Gebrauchskategorie festgelegt. Sie bestimmt Schaltleistung, -spannung und -strom und definiert, ob das Gerät etwa nur für ohmsche Lasten geeignet ist.

Wendeschütz

Im Gegensatz zum Schaltschütz ist der Wendeschütz für speziellere Aufgaben wie etwa zur Anwendung mit Drehstrommotoren konzipiert. Im Fall von Drehstrommotoren vertauschen die Wendeschütze automatisch und schnell die zwei Außenleiter und führen so dazu, dass sich die Drehrichtung ändert.
Sie sparen damit Zeit und Aufwand, da das manuelle Tauschen von zwei Außenleitern nur bei abgeschaltetem Motor vorgenommen werden kann.

Halbleiterschütz mit Nullspannung

Halbleiterschütz

Eine ebenso besondere Form sind die Halbleiterschütze. Anders als ihre mechanischen Pendants basieren Halbleiterschütze auf der Verwendung von Halbleiterbauelementen, genauer auf der Verwendung von Leistungshalbleitern.

Das steigert ihre Langlebigkeit enorm, da sie beispielsweise weniger anfällig für Verschleißerscheinungen durch Kontaktbrand sind. Auf der anderen Seite sind sie jedoch empfindlicher für Belastungsabfall und müssen dagegen besonders gesichert werden.

In Bezug auf die Verwendung bei ohmschen Lasten gibt es zum Beispiel Halbleiterschütze, die nullspannungsschaltend und daher auch für diese Einsätze geeignet sind.

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