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Wissenswertes zu Luft-Kompressoren

Luftkompressoren sind Luftverdichter, die zum Beispiel zum Nachfüllen von Luft in Autoreifen verwendet werden. Es gibt elektrische Kompressoren und einfache Modelle, die mit Muskelkraft betätigt werden.

Luftkompressoren erzeugen komprimierte Luft mit unterschiedlich hohem Druck. Für den Kfz-Bereich sind sowohl stationäre Luftkompressoren als auch mobile Modelle mit Akkubetrieb erhältlich. Einige der Luftkompressoren haben verschiedene Aufsätze, sodass sie auch zum Aufpumpen von Fahrradreifen, für Luftmatratzen und ähnliche Aufblas-Utensilien verwendet werden können.

Wie funktionieren Luftkompressoren?

Übrigens: Technisch korrekt gesprochen gibt es gar keine Luft-Pumpe. Denn Maschinen, die Luft komprimieren, heißen Kompressoren. Wird hingegen der Druck von Flüssigkeiten erhöht, handelt es sich um Pumpen. Trotzdem hat sich der Begriff Luftpumpe in die Alltagssprache eingeschlichen und wir sprechen aus Gewohnheit über Fahrrad-Luftpumpen und ähnliche, die eigentlich Kompressoren sind.

Luftkompressoren führen einem eingeschlossenen Gas, zum Beispiel in einem Autoreifen, durch mechanische Arbeit noch mehr Luft zu. Diese Druckluft vermischt sich mit der schon vorhandenen Luft. Weil nun mehr Luftteilchen im gleichen Volumen des eingeschlossenen Gases sind, steigt die Dichte und somit auch der Druck.

Die Liefermenge eines Druckluftkompressors gibt an, wieviel Volumen an Luft der Verdichter pro Zeiteinheit neu hinzugefügt wird. Umso höher der Volumenstrom aus dem Verdichter, umso schneller steigt der Druck, wenn sich das Volumen nicht verändern kann, weil es sich bei Reifen, Luftmatratzen etc. in einem abgegrenzten Raum befindet. Der Druck komprimierter Luft ist dabei größer als der Druck, der außerhalb des Autoreifens in der Atmosphäre herrscht (Überdruck).

Der maximale Betriebsdruck, den ein Kompressor erzeugen kann, wird in bar angegeben. 1 Bar entspricht ungefähr dem regulären Luftdruck auf der Erdoberfläche oder dem Druck, den eine Wassersäule von zehn Metern Höhe erzeugt. Bei Werten über 1 bar handelt es sich also um Überdruck, der erzeugt wird.

Welche Luftkompressoren gibt es?

Luftkompressoren

Hinsichtlich der Bedienung unterscheidet sich die Drucklufttechnik von Kompressoren in:

  • Luftkompressoren, die von einem Elektromotor angetrieben werden
  • Luftkompressoren, die mit Muskelkraft angetrieben werden, zum Beispiel über ein Fußpedal

Beide Typen nutzen mechanische Energie, um Druckluft zuzuführen. Allerdings wird bei den elektrischen Luftverdichtern elektrische Energie verwendet, um diese mechanische Energie zu erzeugen. Bei den einfachen Luftverdichtern hingegen muss die mechanische Energie vom Anwender aufgebracht werden.
Die Leistung von elektrischen Luftkompressoren wird in kW angegeben. Ein elektrischer Motor übernimmt hierbei den Antrieb, welcher den Luftstrom in eine Richtung presst.
Tipp: Elektrisch angetriebene Luftkompressoren sind leistungsstärker und können einen höheren Druck erzeugen. Dafür sind rein mechanische Modelle nicht auf eine Stromversorgung angewiesen, robuster in der Bauweise und arbeiten leiser.

Volumenpumpen

Volumenpumpen unterscheiden sich von reinen Luftkompressoren dadurch, dass sie die Richtung des beförderten Luftstroms ändern können. Sie sind also auch als Druckminderer zum Ablassen von Luft geeignet.
Wer schon einmal mit dem Entleeren einer vollaufgeblasenen Luftmatratze gerungen hat, weiß um die Wichtigkeit der Ablassfunktion. Das automatische Ablassen mit einer elektrischen Volumenpumpe spart enorm an Zeit, Kraft und Nerven.
Hinweis: Nicht immer wird die Unterscheidung zwischen Kompressor und Volumenpumpe von den Herstellern direkt benannt. Werfen Sie einen Blick in die Dokumente zu einem Kompressor, wenn Sie wissen wollen, ob ein Artikel nicht nur das Aufblasen, sondern auch das umgekehrte Ablassen von Luft unterstützt.

Darauf kommt es bei der Auswahl von Luftkompressoren an

Für den praktischen Einsatz entscheidend ist der Betriebsdruck, den ein Druckluftkompressor maximal erzeugen kann. Haben Sie bereits ein konkretes Anwendungsziel, recherchieren Sie, wie hoch der optimale Betriebsdruck dafür sein soll. Zum Beispiel für den Reifendruck Ihres Autos. Der Luftkompressor sollte mindestens für diesen Betriebsdruck geeignet sein.
Außerdem benötigen Sie zum Befüllen eines konkreten Aufblas-Utensils passende Aufsätze für den Anschluss des Luftverdichters. Bei vielen Kompressor-Modellen sind mehrere Aufsätze im Lieferumfang enthalten, so zum Beispiel neben Autoreifen auch für Fahrradreifen, Gästebetten und Bälle.

Wollen Sie sich für einen elektrischen Kompressor entscheiden, sind neben dem Betriebsdruck die elektrischen Parameter für Betriebsspannung, Anschlüsse und eventuelle Akkulaufzeiten relevant. In der Regel werden Kompressoren an 230 bis 250 V aus normalen Steckdosen gespeist, manche Modelle unterstützen auch die Stromversorgung über den 12-Volt-Zigarettenanzünder-Anschluss im Auto. Für den mobilen Betrieb von Luftverdichtern gibt es Modelle mit Akku.
Der aktuelle Druck wird meist durch ein Manometer am Kompressor angezeigt. In der Regel handelt es sich dabei um eine analoge Anzeige. Bei manchen elektrischen Druckluftkompressoren kommen stattdessen ein oder mehrere Displays als digitale Anzeige zum Einsatz.
Tipp: Planen Sie den häufigen Transport des Luftverdichters, achten Sie auf Gewicht und Abmaße des Geräts. Außerdem empfiehlt sich für mobile Einsätze ein Modell mit Tragetasche als Zubehör.

Sicherheitshinweise für den Betrieb von elektrischen Luftkompressoren

Lesen Sie vor dem Gebrauch gründlich die Bedienungsanleitung.

Nutzen Sie immer einen passenden Aufsatz, damit die Verbindung zwischen Kompressor und Aufblas-Utensil fest schließt und sich nicht spontan löst. Sonst könnte der aufzublasende Gegenstand vom hohen Luftdruck abgestoßen werden und abrupt wegfliegen, beziehungsweise birgt auch der Schlauch am Luftkompressor eine Verletzungsgefahr, wenn er plötzlich unkontrolliert umherwirbelt.

Achten Sie, während Sie Luft einfüllen, immer auf die Druckanzeige am Manometer des Kompressors. Beobachten Sie den Prozess über die gesamte Zeitdauer und lassen Sie den Kompressor nie unbeaufsichtigt, während er arbeitet. Insbesondere, wenn der Druckluft-Kompressor einen größeren Druck erzeugen kann, als der aufzublasende Gegenstand aushält. Beispielsweise wenn eine Luftmatratze aufgrund zu hohen Überdrucks platzt.

Druckluft-Kompressoren für andere Anwendungsbereiche als KfZ finden Sie hier.
Fahrradkompressoren für das Nachfüllen von Radreifen finden Sie hier.

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