Werkbänke: Optimaler Arbeitsplatz für Ihre Werkstatt

Eine Werkbank ist ein robuster Arbeitstisch aus Holz, Metall oder Kunststoff für Heimwerker und Handwerker. Er zeichnet sich durch eine auf Werkstattbelange zugeschnittene Konstruktion mit vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten, Ablagen, Fächern und Befestigungsvorrichtungen aus.

Wissenswertes zu Werkbänken

Die Werkbank – der Arbeitstisch für Heimwerker und Profis

Eine Werkbank ist ein spezieller Arbeitstisch für die Werkstatt, an dem Sie in aller Ruhe arbeiten und basteln können. Damit schaffen Sie die optimale Grundlage für Ihren Arbeitsbereich. Es gibt Werkbänke in vielen Varianten und Größen für Hobby- und Profi-Werkstätten: Als einfacher stationärer Werktisch, Arbeitstisch mit Unterbau, Seiten- und Rückwand, als rollbare oder klappbare Werkbank und in Form modularer Tisch- und Schranksysteme, die Sie individuell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen können.

Werkbänke sind vielfältig nutzbar, robust und langlebig. Von der einmaligen Anschaffung profitieren Sie viele Jahre lang. Als Teil der Werkstatteinrichtung ist der Werktisch zugleich Arbeitsfläche, Ablage, Montageplatz, Hobelbank und Ordnungshelfer. Eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Werkbank mit stabiler Konstruktion bietet genügend Platz und Stauraum für professionelles Arbeiten im Heimbereich und Profi-Umfeld. Werkbänke gibt es für unterschiedliche Anwendungsbereiche wie Holz- und Metallbearbeitung, Modellbau, Möbelreparatur und Feinmechanik. Die Tischoberfläche einer guten Werkbank ist unempfindlich gegenüber Schmutz und steckt sogar eine gröbere Behandlung weg – ein Vorteil bei Arbeiten mit hoher mechanischer Beanspruchung. Auch als Maschinentisch für stationäre Geräte ohne eigenes Untergestell wie Tischbohrmaschinen, Oberflächenfräsen, Feinsägen, Schleifer, Schleifböcke oder Schärfern ist eine Werkbank empfehlenswert. 

Auf der Arbeitsplatte können Sie einen Schraubstock zum Einspannen von Werkstücken befestigen, in dem Sie Teile zur Bearbeitung arretieren. Der Schraubstock lässt sich mit passenden Schrauben einfach auf der Platte montieren.

Ihr neuer Arbeitsplatz für Geräte, Werkzeuge und Kleinteile

In der einfachsten Variante besteht eine stationäre Werkbank aus einem Untergestell und einer passenden Tischplatte. Diese Kombination lässt sich etwa im Werkbereich, Keller, Hobbyraum oder der Garage aufstellen. Durch den festen Werkplatz brauchen Sie für Ihre Arbeiten nicht mehr auf den Küchen- oder Esstisch auszuweichen. Wenn Sie Ihre Arbeiten unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen möchten, können Werkstücke liegenbleiben, ohne andere Familienmitglieder zu stören.

Modular aufgebaute Werkbanksysteme bestehen aus einem Grundmodul und optionalen Erweiterungsmodulen, Platten und Anbauten, aus denen Sie sich Ihren Werkstattarbeitsplatz zusammenstellen. Das gibt Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Werkzeuge, Geräte und Zubehör so zu verstauen, wie es Ihren Arbeitsgewohnheiten entgegenkommt. Schubfächer mit passenden Schubfacheinteilungssystemen ermöglichen die optimale Unterbringung oft benötigter Gerätschaften und Kleinteile direkt am Arbeitsplatz. Mit seitlichen Befestigungsflächen und Hängevorrichtungen auf der Rückseite lassen sich professionelle Fertigungs- oder Montagearbeitsplätze gestalten.

Werkbänke mit vollem Unterbau sind vorwiegend zur Nutzung im Stehen gedacht, an teilunterbauten oder offenen Werkbänken mit Freiraum unterhalb der Arbeitsplatte können Sie auch bequem sitzen. An Werkbänken mit runden Bohrungen (Löchern) lassen sich Spannmittel zum Befestigen und Festhalten von Werkstücken nutzen. Modelle mit eckigen Löchern können Sie mittels Bankhaken anbringen.
 

  • Zu den bekanntesten Herstellern von Werkbänken gehören Aerotec, Bott Wilhelm,
    C+P Möbelsysteme
    , Eurokraft, Hazet, Küpper, Lista, Manuflex und Rau.

Das richtige Licht für Ihre Werkbank

Zu einem ergonomischen Werkstattarbeitsplatz gehört auch eine vernünftige Beleuchtung. Achten Sie auf eine gleichmäßig helle, möglichst schattenfreie Ausleuchtung der gesamten Arbeitsfläche. Gutes Licht ist beim Bearbeiten und Montieren für einen ungetrübten Blick auf den Arbeitsbereich und das Werkstück unerlässlich. Empfehlenswert ist eine Decken- oder Wandbeleuchtung oberhalb der Werkbank, deren Licht senkrecht auf den Arbeitsplatz fällt. Von Vorteil ist die Kombination mehrerer Lichtquellen oder die Nutzung von Röhren oder LED-Leuchten, die weiches Licht ohne Schlagschatten erzeugen.

Eine verstellbare Werkstatt-Tischleuchte, justierbare Klemmleuchte oder flexible Wandleuchte ergänzt die Decken- oder Wandbeleuchtung durch zielgerichtetes Licht auf das Werkstück. Eine sinnvolle Erweiterung für Feinarbeiten ist eine Lupenleuchte.

  

Die passende Werkbank finden

Neben klassischen Werkbänken gibt es Hobelbänke, mobile Werkbänke, Systemwerkbänke und Spannbänke in unterschiedlichen Abmessungen. Sie alle zeichnen sich durch hohe Standfestigkeit aus. So finden Sie das Modell, das am besten zu Ihnen passt:

Tischwerkbank und Systemwerkbank

Eine Werkbank mit Metallgestell (Mechaniker-Werkbank) ist universell für Schreiner, Mechaniker, Monteure und Heimwerker einsetzbar. Die Tischplatte besteht aus massivem Holz, Sperrholz oder Multiplex (Vielschichtplatte) und ist geölt, lackiert, mit Kunststoff überzogen oder melaminbeschichtet. Edelstahlarbeitsplatten (Ganzstahlkonstruktion) sind besonders unempfindlich. Das Gestell ist meist lackiert oder pulverbeschichtet und hat Gummischuhe zur Schonung des Fußbodens.

Unterhalb der Platte sind viele Werkbänke mit Stauraumlösungen ausgestattet. Für große Gegenstände und Geräte sind Fachböden praktisch. Ablagefächer und Schubladen mit Unterteilung bieten Platz für Schrauben, Nägel, Klammern und Schreibzeug. Vergleichen Sie beim Kauf die Schubfachhöhe und den Schubladenauszug: Modelle mit 100-Prozent-Auszug lassen sich vollständig ausziehen und sind besonders komfortabel beim Zugriff auf den Inhalt. Für leichtes Gleiten sind rollengelagerte Schubladen (Rollenführung) ratsam. Ein Verriegelungssystem verhindert ungewolltes Öffnen, ein Schloss den Zugriff durch Unbefugte oder Kinder.

An seitlichen und rückseitigen Befestigungsflächen (Seitenwandgalerie und Rückwandgalerie), Halteplatten oder Lochwänden für Ablagen, Haken und Halterungen lassen sich Werkzeuge wie Schraubendreher, Schraubenschlüssel, Feilen, Schleifbänder und so weiter griffbereit anbringen.

Wichtig für den beruflichen Einsatz:
In Betrieben und Profi-Werkstätten lassen sich mehrere Arbeitstische eines Fabrikats und Systems als Reihenwerkbank verwenden.

Hobelbank

Eine Hobelbank ist eine traditionelle Holzwerkbank mit integriertem Klemmsystem und Holzschraubstock für Tischler- und Schreiberarbeiten. Korpus, Arbeitsplatte und Einspanner bestehend aus Holz. Massivholzhobelbänke eignen sich aufgrund ihrer großzügigen Abmessungen vornehmlich für größere Räume.

Mobile Werkbank
(klappbare Werkbank)

Mobile Werkbänke sind handliche Multifunktionsarbeitsplätze zum Schleifen, Sägen, Hobeln, Fräsen, Schrauben, Montieren und Leimen. Sie zeichnen sich dank Klappfunktion durch besonders kompakte Abmessungen aus und sind optimal, wenn Sie zu Hause wenig Platz haben oder Ihre neue Werkbank mitnehmen und an verschiedenen Einsatzorten verwenden möchten. Die Mobilmodelle finden aufgrund ihrer raumsparenden Konstruktion selbst in einer kleinen Ecke der Werkstatt oder Ihres Kellers Platz. Ausgeklappt sind sie im ganzen Haus, Garten und auf Baustellen einsetzbar. Praktisch ist der einfache Transport im Kofferraum.

Üblich sind eine Stahlkonstruktion oder ein Aluminiumgestell, zwei Arbeitshöhen, gummierte Füße und ein Klemmsystem mit verstellbaren Spannbacken zum Einspannen von Werksstücken. Manche Modelle bieten eine Trittleiterfunktion.

Rollwerkbank

Bei einer Rollwerkbank handelt es sich um eine fahrbare Kompaktwerkbank, die Sie dank Rollen unten am Gestell innerhalb der Werkstatt flexibel einsetzen können. Üblich sind zwei Lenkrollen, zwei starre Rollen und eine Feststellbremse. Eine Rollwerkbank eignet sich als beweglicher Miniarbeitsplatz für keine Werkstätten und Hobbyräume und als Ergänzung zu einer großen Werkbank. Im Unterschied zu mobilen Werkbänken sind diese Modelle nicht klappbar.

Spannwerkbank

Eine Spannwerkbank oder ein Spanntisch ist eine kompakte und klappbare Werkbank mit integrierter Spannfunktion. Über eine Kurbel lassen sich Werkstücke in die zweigeteilte Arbeitsplatte einklemmen, zusätzlich gibt es weitere Halterungen und Aufsetzclips. Spannwerkbänke zählen zu den mobilen Werkbänken und sind einfach zu transportieren.

Die neue Werkbank aufbauen

Eine Werkbank wird zerlegt geliefert. Abhängig von Größe und Ausstattung erhalten Sie eines oder mehrere Pakete. Der Aufbau des Tischgestells, die Montage der Tischplatte und des Werkzeugschranks sowie die Anbringung des jeweiligen Zubehörs ist üblicherweise in der mitgelieferten Anleitung beschrieben und am gewünschten Standort leicht durchführbar. Vor allem bei größeren Modellen ist es aufgrund der Abmessungen und des Gewichts hilfreich, wenn Sie beim Aufbau zu zweit sind. Binnen kurzer Zeit ist Ihr neuer Werkstattarbeitsplatz startklar und für seinen ersten Einsatz bereit.

  

Die richtige Größe und weitere Eigenschaften einer Werkbank

Ihre neue Werkbank können Sie einzeln in Wunschkonfigurationen zusammenstellen oder als Set bestehend aus Grundkorpus, Platte und Extras kaufen. Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Produktmerkmale:

 Abmessungen: Von der Breite und der Tiefe hängt die Größe der Ablagefläche ab und damit, wie viel Platz Ihnen für Geräte, Werkzeuge und die Auflage von Werkstücken zur Verfügung steht.

 Höhe: Für eine ergonomische und damit entspannte Nutzung der Werkbank sollte die Höhe der Arbeitsfläche zu Ihrer Körpergröße passen. Vorteilhaft ist eine Höhenverstellung. Damit lässt sich die Arbeitshöhe leicht anpassen.

 Materialstärke: Die Materialstärke der Unterkonstruktion und der Tischplatte entscheidet über die Stabilität der Werkbank. Die Materialstärke einer Werkbank gibt in der Regel auch Aufschluss über deren Qualität. Neben den Angaben in der Produktbeschreibung ist auch der Preis ein Indikator für die Robustheit.

 Traglast: Von der maximalen Traglast in Kilogramm hängt ab, wofür Sie Ihre Werkbank alles einsetzen können. Faustregel: Je höher die Traglast, desto vielseitiger ist das Anwendungsspektrum.

 Farbe: Werkbänke gibt es üblicherweise in Grau, Blau, Grün oder Beige. Der Farbton wird meist als RAL-Wert angegeben. Hobelbänke aus Vollholz sind in der Regel naturbelassen, lasiert oder lackiert. Ihre Farbe entspricht der verwendeten Holzart.

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