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Windmessgeräte tun genau das, was ihr Name vermuten lässt: Sie messen die Windstärke. Es gibt eine Reihe verschiedener Windmesser, die sich für spezifische Einsatzgebiete eignen. Details zu ihrer Funktionsweise, unterschiedlichen Ausführungen und Anwendungsbereichen finden Sie in unserem Ratgeber.

Wissenswertes zu Windmesser

Was ist ein Windmesser?

Windmesser erfassen die Geschwindigkeit der horizontalen Luftbewegung über der Erdoberfläche. Die Lufthülle der Erde, die Atmosphäre, ist in ständiger Bewegung, so dass sich die enthaltenen Moleküle von Orten mit höherem zu Orten mit niedrigerem Luftdruck bewegen. Das ist eine Folge der Sonneneinstrahlung, da durch unterschiedliche Temperaturverhältnisse verschiedene Luftdruckverhältnisse entstehen. Die Windgeschwindigkeit wird in unseren Breiten zumeist in Kilometer pro Stunde angegeben. Gebräuchlich ist die Angabe in Beaufort (Bft), die ursprünglich von Windstille mit 0 bis Windstärke 12 (Orkan mit Geschwindigkeiten über 118 Kilometer pro Stunde) reichte. Seit den 1960er Jahren gibt es weitere Stufen bis 17 (mehr als 203 Kilometer pro Stunde).

Üblich sind darüber hinaus Angaben in Meter pro Sekunde (m/s), in Ländern mit imperialem Maßsystem Meilen pro Stunde (mph). In der Nautik ist die Maßeinheit Knoten (kn) üblich. Ein Knoten entspricht der Geschwindigkeit von 1 Seemeile pro Stunde (= 1,852 Kilometer pro Stunde).

Der Fachbegriff für Windmessgeräte lautet Anemometer – „anemos“ ist griechisch und bedeutet Wind.

Wie funktioniert ein Windmesser?

Die Windgeschwindigkeit muss bei der Messung in eine verwertbare Form umgewandelt werden. Das kann der Druck gegen eine Platte an einer Feder (Windplatte), die Umdrehungszahl eines Flügelrades oder eines Schalen-Anemometers sein. Die beiden letztgenannten technischen Lösungen sind am häufigsten zu finden. Neuere, noch genauere Geräte nutzen Ultraschall oder Lasertechniken.

Arten von Windmessgeräten

Schalen-Anemometer

Der Windmesser besteht aus zwei oder drei Halbkugeln, die in 180- oder 120-Grad-Abstand an Stäben angebracht sind, die in einer horizontalen Ebene rotieren können. Durch das Hineinblasen der Luft in die Halbschale wird die Kraft zur Bewegung erzeugt. An den Außenseiten der Halbkugeln strömt die Luft dagegen mit wesentlich geringerem Widerstand vorbei, so dass sich diese Konstruktion mit einer der Windgeschwindigkeit proportionalen Umdrehungszahl bewegt. Änderungen der Windgeschwindigkeit wirken sich verzögert auf die Änderung der Drehzahl aus. Ab welchen Windgeschwindigkeiten diese Geräte funktionieren, hängt hauptsächlich von der Materialgüte der beweglichen Elemente (Lager, Wellen) ab.

Der Vorteil eines Schalenanemometers ist, dass es unabhängig von der Windrichtung misst. Daher ist es oft mit einem Wind-Richtungsmessgerät kombiniert zu finden.

Flügelrad-Anemometer

Das Konstruktionsprinzip dieser Windmesser nutzt den Wind, um ein Flügelrad (Propeller) in Bewegung zu versetzen – vergleichbar mit einer Windkraftanlage. Die Umdrehungszahl des Flügelrades pro Zeiteinheit ist proportional der Windgeschwindigkeit.

Diese Modelle eignen sich zur Messung selbst sehr geringer Luftbewegungen. Der Nachteil besteht darin, dass sie der Windrichtung nachgeführt werden müssen. Sie benötigen bei stationären Anlagen also eine Auswerte- und Nachführeinrichtung, damit der Wind immer parallel zur Drehachse des Flügelrades einfällt.

Drehbewegung zu Messergebnis

Die Auswertung der Rotation ist mit dem Funktionsprinzip eines Drehzahlmessers vergleichbar. Es gibt mechanische Auswertemöglichkeiten auf dem Prinzip der Fliehkraft bewegter Massen mit weiterleitenden Hebeln und einem Zeiger auf einer geeichten Skala. Möglich ist zudem die Verwendung von Magnetinduktion, wobei die in einer elektrischen Spule induzierte Spannung in Relation zur Umdrehungsgeschwindigkeit steht. Elektronische Lösungen nutzen die Zählung der Unterbrechungen oder Reflektionen eines Lichtstrahls pro Zeiteinheit, so dass eine kontaktlose Messung der Umdrehungszahl des Anemometers möglich wird.

Einsatzbereiche von Windmessern

Abgesehen von der Verwendung in der Meteorologie wird die Windgeschwindigkeit bei der Nutzung industrieller Anlagen wie Windturbinen ermittelt, wo es um Fragen der Rentabilität geht. Das erfordert genaue meteorologische Daten für Windgutachten und die Steuerung eines Windparks. Im professionellen Einsatz werden Windmessgeräte unter anderem in der Lüftungs- und Heizungstechnik angewendet. Im Privatbereich sind Windmesser zum Beispiel nützlich beim Einsatz von Flugzeugmodellen oder Drohnen, beim Drachensteigen, Ballonfahren, Segeln und Gleitschirm-Fliegen.

Welche Windmesser sind bei Conrad erhältlich?

In unserem Onlineshop finden Sie sowohl Schalen- als auch Flügelrad-Anemometer in unterschiedlichen Ausführungen:

Mit den bei uns angebotenen Schalen-Anemometern erhalten Sie Windmesser auf dem allerneuesten Stand der Technik. Die kleinen und leichten Geräte aus Kunststoff werden mit dem Smartphone verbunden. Mittels der dazugehörigen App kann die aktuelle, durchschnittliche und maximale Geschwindigkeit des Windes anhand einer anschaulichen Grafik angezeigt werden. Eine Messkarte dokumentiert die Orte der Windmessungen, und der Messverlauf wird ebenfalls aufgezeichnet.

Der Messbereich beginnt bei 2 Metern pro Sekunde und reicht je nach Modell bis 24 oder 40 Metern pro Sekunde. Die maximal messbare Windgeschwindigkeit ist unter anderem vom verwendeten Smartphone abhängig.

Bei den Flügelrad-Anemometern aus unserem Sortiment handelt es sich durchgängig um Handhelds, ausgestattet mit LCD-Anzeigen. Mit diesen Windmessgeräten sind Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Einheiten messbar. Es gibt zusätzliche Balkendiagramme nach Beaufort und eine Windchill-Anzeige bei Temperaturen unter null Grad Celsius. Eine Hintergrundbeleuchtung ermöglicht den Einsatz zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die Anzeige der Temperatur ist in Grad Celsius oder Grad Fahrenheit möglich. Die Messbereiche sind mit 0 bis 90 Kilometer pro Stunde angegeben.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Windmessern

Welche Bedienungshinweise sind zu beachten?

Nach raschem Temperaturwechsel benötigen Windmesser etwas Zeit, um sich an die neue Umgebungstemperatur anzupassen, bevor sie benutzt werden können.

Woran erkennt man defekte Windmesser?

Keine Anzeige: In den meisten Fällen ist die Batterie erschöpft. Bei schwerem Anlaufen der drehbaren Teile kann das von Verschmutzung, Korrosion oder Verschleiß der mechanischen Teile herrühren.

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