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Zeitschaltuhren regeln das Warmwasser, sorgen für schöne Beleuchtung oder öffnen pünktlich Rollläden. Ganz gleich ob analoge oder digitale Schaltuhren – die nützlichen Helfer automatisieren alltägliche Handlungen und helfen so, Stromkosten zu sparen.

Wissenswertes zu Zeitschaltuhren

Was ist eine Zeitschaltuhr?

Eine Zeitschaltuhr ist eine Uhr, die zwischen Steckdose und einem technischen Gerät zwischengeschaltet oder in einem Stromkasten auf eine Hutschiene montiert werden kann. Die Zeitschaltuhr kann individuell so konfiguriert werden, dass sie zu einer bestimmten Uhrzeit einen elektrischen Kontakt ein- oder ausschaltet. Das vereinfacht nicht nur die Bedienung von Elektrogeräten, sondern kann auch viel Energie sparen.
In privaten Haushalten werden Zeitschaltuhren meistens dann verwendet, wenn Geräte nicht dauerhaft Strom benötigten, wie zum Beispiel die Beleuchtung eines Aquariums oder die Gartenbeleuchtung. Nützlich sind Schaltuhren auch während einer längeren Abwesenheit von Haus oder Wohnung: Werden sie so programmiert, dass Lampen oder Fernsehgeräte täglich zu unterschiedlichen Zeiten an- und ausgeschaltet werden, entsteht der Eindruck, es wäre jemand vor Ort. Das schreckt potenzielle Einbrecher ab.

Wie funktioniert eine Zeitschaltuhr?

Wie eine Zeitschaltuhr eingestellt wird, ist abhängig davon, ob es sich um ein digitales oder ein mechanisches Modell handelt.
Mechanische Schaltuhren besitzen meist einen drehbaren Ring, auf dem die Stunden zwischen 0 Uhr und 23 Uhr aufgeführt sind. Jede Stunde ist in vier Abschnitte, also jeweils 15 Minuten unterteilt. Für jede 15-Minuten-Einheit gibt es einen beweglichen Schieber. Zunächst müssen Sie die aktuelle Uhrzeit einstellen. Drehen Sie dafür den Ring so lange, bis er die momentane Zeit anzeigt. Nun werden die Schaltzeiten durch Herunterdrücken der einzelnen Schieber eingestellt. Drücken Sie alle Einheiten herunter, in denen ein Stromfluss stattfinden soll.
Bei digitalen Zeitschaltuhren erfolgt die Eingabe über das Display und die Knöpfe. Wie die Eingabe genau funktioniert, ist von Modell zu Modell unterschiedlich und sollte in der Bedienungsanleitung nachgelesen werden.

Welche Typen von Zeitschaltuhren gibt es?

Digitale Zeitschaltuhren

Die digitalen Zeitschaltuhren benötigen für den Betrieb meistens eine Batterie oder werden über ein integriertes Netzteil mit Strom versorgt. Die Bedienung erfolgt komfortabel über Tasten und ein Display. Im Gegensatz zu mechanischen Zeitschaltuhren können die digitalen auf die Minute genau eingestellt werden.

Mechanische Zeitschaltuhren

Mechanische oder analoge Zeitschaltuhren eignen sich am besten für kurzfristige Einsätze. Für ihren Betrieb benötigen sie keine zusätzliche Batterie, verbrauchen aber ständig Strom, wenn sie in einer Steckdose platziert sind. Der Verbrauch ist allerdings sehr gering. Meistens verfügen die mechanischen Schaltuhren über ein drehbares Rad am Gehäuse, auf dem eine Skala mit den Uhrzeiten aufgedruckt ist. Außerhalb der Skala sind kleine Schalter angebracht, die für den gesamten einzustellenden Zeitraum heruntergedrückt werden müssen. Während der Zeitspanne mit den untenstehenden Schaltern wird Strom durch die Zeitschaltuhr geleitet. In der Phase, die durch die nach oben stehenden Schalter markiert wird, ist der Stromkreis unterbrochen. 

Wochenzeitschaltuhren

Wochenzeitschaltuhren können so programmiert werden, dass sie das angeschlossene Gerät an unterschiedlichen Tagen zu beliebigen Zeiten einschalten. Meistens handelt es sich bei Wochenzeitschaltuhren um digitale Zeitschaltuhren, die über eine Zufallsfunktion verfügen.

Tageszeitschaltuhren

Tageszeitschaltuhren sind sowohl als mechanische wie auch als digitale Modelle erhältlich. Die Einstellung ist auf einen 24-Stunden-Takt begrenzt. Das heißt, dass das Ein- oder Ausschalten täglich zum gleichen Zeitpunkt erfolgt, bis die Zeitschaltuhr neu programmiert wird.

Worauf sollte beim Kauf einer Zeitschaltuhr geachtet werden?

Zunächst muss man entscheiden, ob man sich eine genaue, digitale Zeitschaltuhr zulegen möchte oder ob eine günstigere, analoge Variante ausreicht. Entscheiden Sie sich für eine digitale Zeitschaltuhr, können zusätzliche Features wie der Nachtsparschaltung, der automatischen Umstellung von Sommer- auf Winterzeit oder die Zufalls- und Urlaubsfunktion nützlich sein.

Darüber hinaus gibt es bei beiden Schaltuhr-Arten weitere Kriterien zu berücksichtigen:

Einsatzort

Unser Produktsortiment umfasst eine umfangreiche Auswahl an unterschiedlichen Zeitschaltuhren, die speziell für den Einsatz in Schaltschränken geeignet sind. Diese Modelle werden auf einer Hutschiene montiert. Schaltuhren mit Steckmechanismen dagegen können einfach in die Steckdose eingesteckt werden. Diese Zeitschaltuhren sind sehr häufig nur für den Innenbereich geeignet. Wer eine Zeitschaltuhr für den Garten benötigt, zum Beispiel um eine Außenbeleuchtung zu schalten, sollte darauf achten, dass die Schaltuhr auch für den Außenbereich geeignet ist.

Schaltleistung und Schaltzyklus

Die meisten Zeitschaltuhren verfügen über eine hohe maximale Schaltleistung von 3680 Watt. Einige wenige Modelle sind nicht so leistungsstark. Beachten Sie diesen Umstand beim Kauf Ihrer Zeitschaltuhr. 
Bei jeder Zeitschaltuhr kann ein Tagesprogramm eingestellt werden, das sich jeden Tag wiederkehrend zur gleichen Zeit ein- und ausschaltet. Wer die Schaltungen nach unterschiedlichen Wochentagen variieren möchte, greift zu einer Schaltuhr mit Wochenprogramm. Solche Anpassungen sind in der Regel nur bei digitalen Schaltuhren möglich.

FAQs: Häufige Fragen zu Zeitschaltuhren

Welche Zeitschaltuhren eignen sich zum Ein- und Ausschalten der Beleuchtung am Aquarium?

Sowohl mechanische als auch digitale Zeitschaltuhren steuern die Aquarienbeleuchtung zuverlässig, da die Beleuchtung regelmäßig zum gleichen Zeitpunkt eingeschaltet wird und daher keine Wochen- oder Zufallsprogrammierung notwendig ist.

Gibt es Zeitschaltuhren, bei denen über Funk die Uhrzeit gestellt wird? 

Ja, DCF-gesteuerte Zeitschaltuhren. Diese erhalten die aktuelle Uhrzeit per Funk von einem Zeitzeichensender und stellen die Uhrzeit sekundengenau. Auch die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt erfolgt automatisch.

Arbeiten Zeitschaltuhren ruhig? 

Digitale Zeitschaltuhren sind in der Regel lautlos. Bei mechanischen Schaltuhren ist es möglich, dass leise Geräusche hörbar sind, da diese einen kleinen Motor und ein Getriebe integriert haben.

Fazit: So finden Sie die passende Zeitschaltuhr

Beim Kauf von Zeitschaltuhren kommt es im Wesentlichen auf den Verwendungszweck und die baulichen Gegebenheiten an. Wer bestimmte Verbrauchsgeräte dauerhaft ein- und ausschalten möchte, wie beispielsweise Heizungen oder Rollläden, erhält mit den Unterputz-Zeitschaltuhren eine praktische Möglichkeit. Meistens können vorhandene einfache Schalter unkompliziert gegen diese ausgetauscht werden, ohne dass Wände aufgestemmt werden müssen. Da in den Stromkreislauf eingegriffen wird, sollte man die Montage allerdings lieber einem Fachmann überlassen. Wesentlich leichter ist die Inbetriebnahme von Stecker-Zeitschaltuhren, da diese nur in einer gut zugänglichen Steckdose platziert werden müssen.

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