JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.at
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}

Entdecken Sie im Ratgeber viele hilfreiche Tipps und Hinweise rund um Bindergeräte. Erfahren Sie mehr über unterschiedliche Bindungs-Systeme und Anwendungsmöglichkeiten.

 

 

Was ist ein Bindegerät?

Bindegeräte werden verwendet, um eine gewisse Menge an Papier ordentlich zusammenzufassen. Alle Bindesysteme stanzen eine bestimmte Anzahl an Löchern in den Randbereich der zu bindenden Papiere und bringen dann dort eine Draht- oder Kunststoffspirale ein. Durch die hohe Anzahl an Löchern ist die Belastung an den einzelnen Löchern geringer als beispielsweise bei Papieren, die nur über zwei Löcher verfügen und in Ordnern abgelegt werden – ein Ausreißen einzelner Blätter wird so weitgehend verhindert. Die verwendete Bindespirale entscheidet neben dem verwendeten Bindegerät auch über die mögliche Kapazität der Bindung. Bindegeräte geben Ihren Unterlagen schnell und einfach eine professionelle Optik.


Welche Bindegeräte gibt es?

Plastik-Bindegeräte

Plastik-Bindegeräte arbeiten mit einer Kunststoffspirale als Binderücken, die streng genommen keine Spirale ist, sondern zwei Reihen von ineinander greifenden, gebogenen Kunststoffzähnen, die mit einem etwas breiteren Band verbunden sind. Das Bindegerät drückt die Kunststoffspiralen auseinander, das vorher gestanzte Papier wird zum Einlegen in den Binderücken auf die am Gerät vorhandenen Dornen gelegt und der Rücken geschlossen. Durch die Elastizität des Binderückens lässt sich die Spirale erneut öffnen und schließen, das breite Kunststoffband verhindert allerdings eine 360°-Öffnung der fertigen Mappe.

ibiClick-Bindesystem

Das ibiClick-Bindesystem verwendet auch einen Kunststoff-Binderücken, dessen Zähne allerdings nicht ineinandergreifen, sondern aufeinandertreffen. Der verwendete Kunststoff ist nicht elastisch und das System erinnert mit seiner Verwendung eher an einen Ordner als an ein Bindesystem. Das Gerät stanzt die notwendigen Löcher in das Papier, der ibiClick-Rücken wird mit einem Click geschlossen und kann, einem Reißverschluss vergleichbar, wieder geöffnet werden. Der Rücken ermöglicht, wie auch die Draht-Bindung, eine 360°-Öffnung des fertigen Heftes. Das ibiClick-Bindegerät hat keine Einlege-Vorrichtung, weshalb das Gerät sehr kompakt gehalten werden konnte.

Draht-Bindegeräte

Draht-Bindegeräte verwenden einen Metall-Binderücken, der sich nicht wieder öffnen lässt. Die notwendigen Arbeitsschritte sind auch hier Papier stanzen, Papier in die Spirale einlegen, Spirale schließen. Die draht-gebundene Mappe ermöglicht eine 360°-Öffnung und verhindert permanent das Entfernen oder Hinzufügen neuer Seiten.

Multi-Bindegeräte

Multi-Bindegeräte können sowohl Draht- als auch Plastik-Binderücken verarbeiten. Gerade in Büros, in denen beide Systeme zum Einsatz kommen sollen, bietet diese Flexibilität Vorteile. Diese Alleskönner haben allerdings auch ihren Preis.


Worauf muss man beim Kauf von Bindegeräten achten?

  • Bindemethode: Plastik, ibiClick oder Draht?
  • Stanzkapazität: Wie viele Blätter können auf einmal gestanzt werden?
  • Stanzen: Elektrisch oder manuell?
  • Bindekapazität: Wie viele Blätter sollen maximal zusammengefasst werden?

Komfortausstattung: Papierseparator, Zentriersystem

Einige Systeme unterstützen den Anwender durch Komfortausstattungen wie einen Papierseparator oder ein Zentriersystem beim zügigen Binden seiner Dokumente. Ein Papierseparator teilt einen größeren Stapel Papier in stanzbare kleinere Stapel. Der Stanzvorgang ist der am meisten zeitraubende Vorgang der Bindetechnik. Wird das zu bindende Material in zu kleine Stapel unterteilt, dauert der Vorgang unnötig lang – der Papierseparator teilt den Stapel optimal. Ein Zentriersystem verhindert falsches Einlegen des Papiers und sorgt so für eine gleichmäßigere Optik des Endproduktes.

 

Zusatznutzen: 4-fach Locher

Einige Geräte verfügen über einen zusätzlichen 4-fach-Locher, der nichts mit der eigentlichen Bindung zu tun hat. Dieser Locher dient ausschließlich dem Zweck, Dokumente, die nicht gebunden werden sollen, in Ringbücher mit vier Ringen abzulegen und erweitert die Nutzungsmöglichkeit des Gerätes.

 

FAQs: Die häufigsten Fragen zu Bindegeräten

Wie funktioniert ein Bindegerät?

Alle Bindegeräte stanzen etwa 21 Löcher in die längere Seite eines DIN-A4-Blattes. Das gestanzte Papier wird nun in der richtigen Reihenfolge auf Dornen gelegt, die für die korrekte Ausrichtung aller Blätter sorgen. Sind alle Blätter auf den Dornen gesammelt, wird die Bindung (Draht oder Kunststoff) geschlossen und das gebundene Dokument ist fertig.

Welches Bindesystem sollte für Kalender benutzt werden?

Wand- und Tischkalender werden meist nach Ablauf der Woche oder des Monats umgeschlagen. Hier wird eine 360°-Öffnung benötigt, die nur mit einer Drahtbindung oder ibiClick zu realisieren ist. Ein Buch-Kalender hingegen wird nur geöffnet und normalerweise nicht umgeschlagen – hier ist eine Plastikbindung ausreichend.

Welches Bindesystem sollte für Bilanzen oder den Steuerberater benutzt werden?

Bei juristisch relevanten Unterlagen wie Bilanzen oder Steuerunterlagen ist ein nachträgliches Entfernen, Hinzufügen oder Austauschen einzelner Seiten in der Regel nicht zulässig, weshalb hier eine Drahtbindung verwendet werden sollte.

Welches Bindesystem setzte ich für Präsentationen ein?

Präsentationen müssen oft immer wieder aktualisiert werden. Ein System, das sich wieder öffnen lässt, wie Plastik-Bindesysteme oder ibiClick, ist eine umweltfreundliche Lösung, um nur veraltete Informationen zu erneuern, die restlichen Seiten aber weiterzuverwenden.

 

Fazit: So finden Sie das richtige Bindegerät

Die Wahl des richtigen Bindegerätes ist von der Häufigkeit der Nutzung und dem gewünschten Ergebnis abhängig. Bindegeräte, die nur gelegentlich genutzt werden sollen, benötigen weniger Stanzkapazität als Geräte, die regelmäßig oder gar stark genutzt werden. In einem größeren Unternehmen, in dem täglich viele Heftvorgänge durchgeführt werden, wirkt sich jede Verzögerung des Bindevorganges stärker aus, als Beispielsweise in einer Schule, in der gelegentlich Projekte gebunden werden. Allerdings ist der gewünschte Binderücken ein ebenso entscheidendes Auswahlkriterium, da nur Multi-Bindegeräte beide Binderücken-Materialien verarbeiten können.

Nach oben