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Beleuchtung: Das richtige Licht für drinnen und draußen

Das Licht regelt, wie wir unsere Umgebung sehen und wahrnehmen. Wo natürliches Licht nicht ausreicht, setzen Sie mit der passenden Beleuchtung die Grundlage für eine effiziente Nutzung Ihrer Räume. Die Beleuchtung entscheidet, wie Räume visuell wirken, ob wir uns wohlfühlen und wie konzentriert wir arbeiten können. Ein erfolgreiches Beleuchtungskonzept schafft optimale Wahrnehmungsbedingungen für das produktive Arbeiten in Büros, Shops, Dienstleistungsgebäuden und Produktionsbereichen. Die positive Wirkung von Licht auf die Gesundheit und Leistungsbereitschaft des Menschen sowie die ästhetische Wirkung verbessert die Qualität der geleisteten Arbeit und ist für das Unternehmen von langfristigem Nutzen.

Da nicht immer genügend Tageslicht zur Verfügung steht, ist eine auf die betrieblichen Anforderungen zugeschnittene Beleuchtung bei der Ausstattung von Innen- und Außenräumen unverzichtbar. Moderne Leuchten und Leuchtmittel etwa auf Basis von LEDs (Light Emitting Diode) zeichnen sich durch eine hohe Beleuchtungsqualität und Energieeffizienz aus.

Mit der Anschaffung von Leuchten und Lampen beeinflussen Sie das Arbeitsklima in Ihren Räumen und die laufenden Betriebskosten für die nächsten Jahre ganz wesentlich. Deshalb ist es ratsam, beim Kauf auf Lichtprodukte mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, hoher Effizienz und langer Lebensdauer zu setzen.

Welche Beleuchtungsarten gibt es?

Ihre Beleuchtung sollte auf die Umgebungsbedingungen angepasst sein. Es ist keine leichte Aufgabe, das richtige Licht für einen Raum zu finden und die Einrichtung stimmungsvoll in Szene zu setzen. Deshalb haben sich bei der Lichtgestaltung ein paar Begriffe etabliert, die bei der Planung Ihrer Beleuchtung hilfreich sind. Los geht’s mit der Grundbeleuchtung oder Primärbeleuchtung.

Grundbeleuchtung oder Primärbeleuchtung

Das Primärlicht sorgt für die Grundhelligkeit oder Arbeitshelligkeit und soll den Raum möglichst schattenfrei ausleuchten. Die Primärbeleuchtung ist die wichtigste Lichtquelle im Raum und wird in der Regel über Deckenleuchten, verdeckte Lichtelemente oder Arbeitsleuchten realisiert. Ziel der Primärbeleuchtung ist eine optimale Ausleuchtung der gesamten Raumfläche. Die Anzahl, Form und Stärke der Lichtquellen orientiert sich an der Raumgeometrie, dem natürlich einfallenden Licht, der Einrichtung und der individuellen Raumnutzung.

Eine moderne Grundbeleuchtung erfolgt in der Regel blendfrei durch indirektes Licht. Durch das hochwertige, kraftvolle Licht lässt sich leichter arbeiten, ohne schnell zu ermüden. Das primäre Raumlicht erhöht die Motivation und Konzentration. Arbeitsfehler durch eingeschränkte Sichtverhältnisse werden somit vermieden.

Akzentbeleuchtung oder Sekundärbeleuchtung

Die Akzentbeleuchtung macht Räume schöner. Ihr Licht setzt Akzente an Wänden, Sitzinseln, Möbelstücken, Bildern oder Skulpturen und trägt zu einem gelungenen Ambiente bei. Die Sekundärbeleuchtung sorgt für die gewünschte Wirkung und Stimmung, etwa in Form von Lichtlinien an Wänden, Decken und Fußböden, Lichtinseln an Tresen, Regalen und Sitzbereichen oder Spots zum Lenken der Blickrichtung.

Für die Sekundärbeleuchtung kommen oft punktuelle Lichtquellen, Strahler, Wandleuchten, Stehleuchten, Scheinwerfer oder Tischleuchten zum Einsatz. Wirkungsvoll sind verdeckt installierte Sekundärlichter, die als Lichtquelle nicht sofort erkennbar sind. Lichtleisten und LED-Stripes helfen beim Formen von Räumen und der Wegführung.

Funktionslicht

Funktionslicht erfüllt eine bestimmte Aufgabe, etwa am Schreibtisch, im Lagerraum, an einer Maschine oder einer Produktionsanlage. Das bekannteste Funktionslicht ist die Arbeitsplatzbeleuchtung in Form der Schreibtischlampe. Auch eine Stehleuchte fürs Büro oder eine Büroarbeitsleuchte sind Funktionslichter, die einen Teil des Lichts indirekt an die Decke und den Rest direkt nach unten auf den Schreibtisch abgeben.

Funktionslicht wird üblicherweise nur bei Bedarf eingeschaltet, etwa wenn sich der Mitarbeiter an seinen Schreibtisch oder seine Arbeitsstätte setzt.

Zum Funktionslicht gehört auch das Orientierungslicht an Eingangsbereichen, Treppenstufen, Fluren und Fluchtwegen. Es unterstützt Mitarbeiter, Gäste, Mieter und Bewohner bei der vorgesehenen Nutzung von Räumen und in Gefahrsituationen.

Was unterscheidet direktes von indirektem Licht?

Bei fast alle Beleuchtungsarten können Sie zwischen direktem oder indirektem Licht auswählen.

Direktes Licht entsteht, wenn eine Lichtquelle eine Nutzfläche direkt anstrahlt. Beispiele sind die Schreibtischleuchte mit dem gerichteten Lichtstrahl auf die Tischplatte oder die Glühbirne in der herabhängenden Deckenleuchte zur direkten Flächenbeleuchtung des Esstischs. Direktes Licht ist in der Regel möglichst hell, damit Sie am Arbeitsplatz leicht lesen können oder die Beschriftung der Tastatur erkennen. Direktes Licht wird als hart empfunden und erzeugt meist Schatten – beides kann subjektiv nachteilig sein.

Indirektes Licht entsteht durch Reflektion von Decken und Wänden. Die Lichtquelle leuchtet den Wunschbereich nicht direkt aus, sondern strahlt an eine Fläche, die das Licht zurückwirft und dabei im Raum verteilt. Indirektes Licht sorgt für eine angenehm gleichmäßige Ausleuchtung. Es blendet nicht, wirft kaum Schatten und wird als weich wahrgenommen.

Was zeichnet ein modernes Beleuchtungskonzept aus?

Die Entwicklung von Lampen und Leuchten schreitet sehr schnell voran, vor allem bei Produkten auf LED-Basis. LEDs sind für die meisten Einsatzbereiche eine ökonomische, nachhaltige und ökologische Lösung. Beim betrieblichen und gewerblichen Einsatz kann die LED-Technik ihre Vorzüge häufig voll ausspielen.

Zu den Vorteilen von LEDs gehören die Abgabe von gerichtetem Licht mit hoher Leuchtkraft und konstanter Lichtfarbe, die Möglichkeit zur Farbmodulation innerhalb eines großen Farbenspektrums. Ebenfalls positive Effekte: Es gibt keine Überhitzung und keine Wärmeabgabe in den Lichtstrom. Moderne LED-Elemente arbeiten nahezu ohne Einschaltverzögerung und sind je nach Modell per Schalter dimmbar.

LED sind leistungsfähig, langlebig und punkten mit einem geringen Stromverbrauch – und damit niedrigen Energiekosten. Sie besitzen bessere Effizienzwerte als Leuchtstoffröhren und schonen neben der Umwelt auch die Gesundheit, da bei der der Herstellung auf bedenkliche Stoffe wie Quecksilber verzichtet wird.

Welche Beleuchtungsart spart am meisten Energie?

Auch die sparsamsten Lichtquellen verbrauchen Strom. Die Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiger Punkt bei der Errichtung oder Modernisierung von Bürobeleuchtung, Industriebeleuchtung, Shop-Beleuchtung, Licht im Gastro- und Hotelbereich oder gewerblicher Außenbeleuchtung. Hierbei kommt es neben den einmaligen Anschaffungskosten vor allem auf die Energieeffizienz an.

Moderne Lichttechnik, etwa auf Grundlage von LEDs, wandeln mehr Strom in Licht um. Die Lichteffizienz ist wesentlich höher, sodass für einen vergleichbaren Lichtstrom viel weniger Energie nötig ist. Neue Leuchtmittel wirken am Einsatzort mindestens so hell wie die bisherigen oder leuchten sogar heller, verbrauchen dabei aber weniger Strom. Für die gleiche Lichtausbeute ist unterm Strich viel weniger Energie nötig.

Die Fortschritte bei der Beleuchtungstechnik spielen kostenbewussten Eigentümern, Architekten, Lichtplanern, Gebäudeingenieuren und den für das Licht zuständigen Mitarbeiter aus dem Gebäudemanagement in die Karten, denn modernes Licht hält die Unterhaltskosten auf Dauer niedrig. Die sehr lange Haltbarkeit gleicht die höheren Anschaffungskosten aus und sollte in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einfließen. Mit steigender Zahl an Betriebsstunden verkürzt sich die Amortisationszeit.

Nicht nur die neuen LEDs helfen beim Senken der Energiekosten. Auch Leuchtstofflampen, Hochdruckentladungslampen und Energiesparlampen der neuesten Generation besitzen eine optimierte Lichtausbeute. Damit übertreffen sie die Energieeffizienz und Beleuchtungsqualität älterer Modelle. Daher macht ein Austausch aus wirtschaftlicher Sicht immer Sinn.

Wie lässt sich die Beleuchtung flexibel steuern?

Zu einem Lichtsystem für den professionellen Einsatzbereich gehört eine zeitgemäße Beleuchtungssteuerung. Die flexible Lichtregelung stellt sicher, dass das Licht der Leuchten und Leuchtmittel zum richtigen Zeitpunkt und in der benötigten Helligkeit zur Verfügung steht und später auch wieder erlischt.

Ganz klassisch regeln Sie das Licht per Schalter und Dimmer. Einzeln oder nach Gruppen lässt sich die Ausgangsleistung vieler aktueller LEDs, Energiesparlampen und Leuchtstofflampen auf einen Bruchteil ihres Lichtstroms dimmen.

Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren automatisieren die Beleuchtungssteuerung. Sie sorgen für Bequemlichkeit sowie Sicherheit und sind eine wichtige Ergänzung zum manuellen Zu- und Abschalten von Lichtquellen. Während Bewegungsmelder in Aktion befindliche Personen mithilfe eines Infrarotsensors oder Radar erkennen, registrieren Präsenzmelder die Anwesenheit von Personen auch bei sitzender Tätigkeit. Über Präsenzmelder kann die Beleuchtung solange eingeschaltet bleiben, wie sich Personen in einem Raum aufhalten.

Timer schalten das Licht nach Zeitablauf automatisch ab. Das Ausknipsen der Lampen nach Überschreiten einer vorgegebenen Zeitspanne ist praktisch für Treppenhäuser, Flure, Parkhäuser und Wegbeleuchtungen.

Wie lässt sich die Beleuchtung intelligent steuern?

Systeme zur intelligenten Lichtsteuerung regeln die Beleuchtung zentral. Einheitlich steuern lassen sich die vorhandenen Lichtquellen nach Räumen, Zonen und Anwendungsbereicheninnerhalb eines Gebäudes, über mehrere Gebäude hinweg und auch an mehreren Standorten. Die Datenübertragung der Steuerbefehle und Zustandsinfos erfolgt über das WLAN, Ethernet, Stromnetz, genormte Busleitungen oder proprietäre Bussysteme.

Vorteile der digitalen Lichtsteuerung sind die größtmögliche Flexibilität bei der Gebäudenutzung und ein hohes Maß an Komfort. Die Schaltung, Dimmung und Programmierung des Lichts erfolgen je nach System über eine App auf SmartphonesTablets oder Computern. Zusätzlich lassen sich vorhandene Schalter weiterverwenden, durch vernetzte Modelle ersetzen und durch Fernbedienungen erweitern.

Individuell definierbare Beleuchtungsszenen sorgen auf Knopfdruck etwa für optimales Licht in Konferenz- und Besprechungsräumen. Durch das Zusammenwirken mit smarten Sensoren reagiert das Licht ganz nach Ihren Wünschen.

Im Rahmen eines übergeordneten Gebäudemanagements erfolgt die Lichtregulierung im Zusammenspiel mit den Rollläden, dem Sonnenschutz, der Heizungsanlage oder dem Alarmsystem. Die Anwesenheitssimulation lässt ungenutzte Räume und Gebäudeteile bewohnt aussehen und schreckt Einbrecher ab. Im smart vernetzten Verbund wird auch der Energieverbrauch jeder einzelnen Lichtquelle transparent.

Was ist bei der Beleuchtung wichtig?

Helligkeit, Farben und Kontrast – all das können Sie nach Ihren persönlichen Anforderungen gestalten. Zu den wichtigsten Einheiten bei der Auswahl von Lampen und Leuchtmitteln gehören Lichtstrom, Lichtfarbe, Lichtausbeute, Farbwiedergabe, Abstrahlwinkel, Lebensdauer und Energieeffizienz. Die in der Produktbeschreibung angegebenen technischen Merkmale helfen Ihnen bei der Auswahl geeigneter Beleuchtungsprodukte für Ihre Anwendungen.

Lichtstrom / Lumen

Der Lichtstrom einer Lampe in der Einheit Lumen sagt Ihnen, wie hell das Leuchtmittel strahlt. Je höher die Lumenangabe, desto heller arbeitet das Produkt. Der Lichtstrom dient als wichtige Vergleichsmöglichkeit beim Zusammenstellen Ihrer Beleuchtung unabhängig von der eingesetzten Technik.

Farbtemperatur / Kelvin

Von in Kelvin gemessenen Lichtfarbe hängt ab, welche Lichtstimmung von warm bis kalt eine Lampe erzielt. Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur unter 3.300 K empfinden wir als warmweiß, von 3.300 bis 5.300 K wirkt Licht neutralweiß bis kaltweiß. Tageslichtweiß besitzt etwa 5.300 K.

Abstrahlwinkel

Der Abstrahlwinkel ist vor allem bei Spots wichtig. Der Winkel gibt an, in welchem Bereich eine Lampe mit mindestens der Hälfte ihrer höchsten Lichtstärke strahlt. Ein kleiner Abstrahlwinkel liefert punktuelles Licht, ein größerer Winkel sorgt für einen breiteren Lichtkegel.

Farbwiedergabe / Ra-Index

Der Farbwiedergabe oder Ra-Index steht für die Qualität des Lichts in Bezug auf die Echtheit der beleuchteten Farben. Der Wert gibt Ihnen einen Anhaltspunkt, wie natürlich Farben von Möbeln, Wänden, Stoffen oder Bodenbelägen im Licht des Leuchtmittels wiedergegeben werden. Je höher der Wert, desto unverfälschter erscheinen die natürlichen Farben.

Lichtausbeute / Energieeffizienz

Je höher die Lichtausbeute einer Lampe, desto effizienter ist sie. Die Lichtausbeute wird als Lm/W-Wert in Lumen pro Watt angegeben, die Energieeffizienz in Energieeffizienzklassen wie A+ und A++.

Lebensdauer

Die durchschnittliche oder mittlere Lebensdauer in Stunden oder Jahren ist ein Qualitätsaspekt von Leuchtmitteln und zur Abschätzung des Wartungsaufwands und der Amortisationszeit relevant.

         

           

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