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Heizkosten sparen: So senken Sie die Betriebskosten nachhaltig

Ein beachtlicher Teil der in Unternehmen verbrauchten Energie wird zum Erwärmen der Betriebsräume verheizt. Ein Blick in die Heizkostenabrechnung bringt Gewissheit, wie viel Geld Ihr Unternehmen jährlich zum Heizen aufwendet. Die Energiepreise sind hoch und werden langfristig steigen. Da kann es sich lohnen, die Wärmeversorgung Ihres Betriebs kritisch zu überprüfen, schließlich schmälern hohe Heizkosten den Betriebsgewinn. 

Hohe Kosten für die Heizung entstehen vor allem durch nicht modernisierte Betriebsgebäude mit Außenwänden ohne Dämmung und ungedämmten Leitungen. Das größte Einsparpotenzial bietet folglich eine wärmeenergetische Komplettsanierung mit Dämmung des Gebäudes, doch diese ist aufwendig und teuer.

Zweckmäßiger ist es, die Schwachstellen Ihres Heizsystems zu identifizieren und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz durchzuführen. Hier sind die Kosten überschaubar und eine Modernisierung im Bereich Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung rechnet sich schnell.


Wie lassen sich Heizkosten senken?

Zum anderen geht es darum, über eine intelligente Heizungssteuerung bedarfsgerecht und zeitoptimiert zu heizen. Sie vermeiden damit eine teure Überwärmung der Räume. Diese verschwendet nicht nur wertvolle Heizenergie, sondern birgt durch große Temperaturunterschieden zwischen draußen und drinnen die Gefahr, sich zu erkälten. In Büros und Arbeitsräumen ist eine optimale Temperatur im Bereich zwischen 20 und 21 Grad Celsius empfehlenswert.

Zusätzlich sollten Sie die Raumtemperatur abhängig von der individuellen Nutzung und der Raumbelegung regulieren. Bereits die Reduzierung der Durchschnittstemperatur um 1 Grad Celsius führt zu einer Heizkostenersparnis von bis zu 6 Prozent. Werden die Temperaturen nach Feierabend, am Wochenende und bei ungenutzten Räumen auch tagsüber abgesenkt, schöpfen Sie weiteres Einsparpotenzial aus.


Geringere Kosten durch intelligente Heizungssteuerung?

Intelligente Heizungssteuerungen sind geeignete Helfer beim Energiesparen. Sie ermöglichen eine dynamische Wärmeabgabe, indem Sie im Rahmen von Heizplänen minutengenau vorgeben können, zu welcher Uhrzeit ein bestimmte Zieltemperatur in den einzelnen Räumen erreicht werden soll. Mit einer individuellen Timeline lassen sich Räume ihren Anforderungen entsprechend stärker oder schwächer beheizen. Das erhöht den Komfort und spart Energie.

Die Messung der Raumtemperatur kann direkt am digitalen Heizkörperthermostat erfolgen oder ein Raumthermostat überträgt die Informationen per Funk an die Stellantriebe am Heizkörper. Dies ist empfehlenswert, wenn in einem Raum mehrere Heizkörper angebracht sind.

Die Einrichtung, Kontrolle und Temperaturanpassung erfolgt über Displays an den Thermostaten, per App auf dem Smartphone, über eine PC-Software oder mittels Sprachsteuerung auf Zuruf.

Einmal konfiguriert, kümmern sich die Systeme automatisch um die Wärmeregulierung. Dabei erfolgt auf Wunsch eine witterungsgeführte Regelung, ähnlich der Anpassung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Sie schaltet die Wärmeerzeuger im Raum automatisch ein, sobald etwa die Außentemperatur einen bestimmten Wert unterschreitet.


Welche Vorteile bieten vernetzte Heizungskomponenten?

Vernetzte Thermostate und Funk-Thermostate lassen sich zentral steuern. Anhand der kommunikationsfähigen Wärmeregler kann der zuständige Mitarbeiter die Temperatur für mehrere Räume, Abteilungen und Stockwerke festlegen, ohne selbst jeden einzelnen Raum aufzusuchen.

Über vernetzte Thermostate können Heizkörper oder die Fußbodenheizung mit anderen Sensoren im Gebäude interagieren, zum Beispiel mit Bewegungsmeldern oder Präsenzsensoren. Damit gibt der Heizkörper in einem Besprechungsraum nur so lange Energie bis zum Erreichen der gewählten Soll-Größe ab, wie Mitarbeiter oder Gäste anwesend sind. Verlässt der letzte Nutzer den Raum, wird die Energieabgabe vorübergehend reduziert.

Im Zusammenspiel mit Fenstersensoren oder mittels Raumtemperaturüberwachung anhand der kalten Luft erkennen programmierbare Thermostate automatisch offene Fenster. Die Geräte unterbrechen dann die Wärmezufuhr während des Lüftens. Ein Unterschreiten der gewählten Temperaturlimits wird außer beim Lüften verhindert. Das Wiederaufheizen kostet schließlich mehr Energie als durchgängiges Heizen.


Lohnt sich ein Tausch alter Heizungspumpen?

Effiziente Wasserpumpen sind eine wichtige Komponente im Heizungs- und Warmwasserkreislauf. Um die Kosten gering zu halten, ist es wichtig, dass die Pumpen genügsam mit Strom umgehen. Doch viele Heizungspumpen sind veraltet und unwirtschaftlich. Sie arbeiten stets mit der gleichen Drehzahl und stellen dadurch häufig mehr Leistung zur Verfügung, als benötigt wird. Wechseln Sie ältere unrentable Pumpen gegen neue Modelle, die effizienter, sparsamer und umweltfreundlicher arbeiten. 

Hocheffiziente Heizungspumpen sind elektronisch geregelt. Sie passen ihre Leistung fortlaufend dem tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes an. Dadurch verbrauchen sie selbst deutlich weniger Strom und verursachen geringere Stromkosten. Der dynamische Pumpenbetrieb reduziert den Energieverbrauch der Heizungsanlage insgesamt und damit die Heizkosten, denn der Kessel braucht für den Wärmekreislauf nicht mehr heißes Wasser als unbedingt nötig zu erzeugen.


Mit regenerativer Energie beim Heizen sparen?

Durch den Einsatz erneuerbarer Energien zum Heizen reduzieren Sie den Verbrauch teurer fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas. Regenerative Energieträger wie Sonne, Erdwärme oder Biomasse sind unbegrenzt vorhanden. Sie lassen sich mit modernen Heizungsanlagen auf Dauer und damit nachhaltig zur Senkung der Heizkosten nutzen.

Eine Solarthermieanlage ist eine ressourcenschonende Möglichkeit, Sonnenenergie für die Heizungsunterstützung und für warmes Wasser zu verwenden. Wie hoch die energetische Ersparnis durch Solarthermie ist und wie viel Geld Sie mit einer solarthermischen Heizung einsparen können, hängt vom Wirkungsgrad der Anlage und der Beschaffenheit des Gebäudes ab, und lässt sich im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsberechnung bestimmen.

Die Gewinnung von Wärme über umweltfreundliche Energiequellen wie das Sonnenlicht senken die CO2-Emissionen Ihres Betriebsgebäudes. Sie tragen langfristig zur Schonung des Klimas bei und verbessern den ökologischen Fußabdruck und die Umweltbilanz Ihres Unternehmens.


Beim Warmwasser-Zirkulationssystem sparen?

Ein Teil Heizkosten entfällt auf die Warmwasserbereitung, und oft wird unterschätzt, dass es auch hier Energieeinsparpotenzial gibt. Damit in Sanitärräumen, Küchen, Kaffeeecken und bei Bedarf auch in Produktionsräumen trotz langer Leitungswegen sofort warmes Wasser aus dem Hahn fließt, ist der Warmwasserkreislauf mit einer Zirkulationsleitung ausgestattet. Die zugehörige Zirkulationspumpe verhindert, dass die Leitungswege vom Wärmeerzeuger zur Verbrauchsstelle mit kaltem Wasser gefüllt sind, das erst abfließen muss, bevor Sie warmes Wasser erhalten.

Die Pumpe sollte aber nicht 24 Stunden am Tag laufen, denn die Warmwasserschleife wirkt wie ein Kühler für das erhitzte Brauchwasser. Es muss ständig im Wärmeerzeuger nacherhitzt werden. Sind die Rohrleitungen zudem noch ungenügend isoliert, wird unnötigerweise viel Wärme an das Mauerwerk abgegeben.

Moderne Zirkulationspumpen mit Steuerungs- und Regelungssystem sorgt für einen wirtschaftlichen Betrieb. Controller messen den Warmwasserbedarf und schalten die Pumpe nur dann ein, wenn im Unternehmen Warmwasser benötigt wird.


Was bringt Wärmerückgewinnung?

Wärmerückgewinnung bietet zusätzliche Möglichkeiten, Heizkosten im Unternehmen zu sparen. Die Wärmerückgewinnung macht Energie nutzbar, die sonst über Fenster oder Lüftungsanlagen verloren gehen würde. Diese wird zum Vorwärmen der Raumluft oder für die Warmwasserbereitung eingesetzt.

Wenn beim Lüften warme Luft nach außen gelangt und durch kalte Luft von außen ersetzt wird, fällt zwangsläufig die Temperatur im Raum. Dieser Temperaturabfall muss anschließend durch die Heizung wieder ausgeglichen werden. Besser ist es, wenn die warme Abluft, noch bevor sie nach außen geleitet wird, ihre Energie über ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung an die kalte Zuluft abgibt. Die Frischluft ist dann bereits merklich vorgewärmt, wenn sie in dem Raum geleitet wird. Die Heizung muss so weniger Wärme erzeugen.

Auch im Bereich von Produktionsanlagen kann Wärmerückgewinnung beim Sparen von Heizenergie helfen. Luft-Wasser-Wärmepumpen verwenden die von Maschinen und Anlagen abgegebene Wärmestrahlung im Winter zur Unterstützung der Heizung und im Sommer zum Kühlen. Die erwärmte Abluft wird dann nicht mehr ungenutzt nach draußen geblasen, und heizt auch die Umwelt nicht mehr unnötig auf.


Tipps für niedrigere Heizkosten

Ökologisches Bewusstsein stärken: Motivieren Sie Ihre Kollegen zum bewussten Umgang mit Heizenergie. Tropische Wärme am Arbeitsplatz ist überflüssig und teuer. Die flexiblen Bedienmöglichkeiten moderner Thermostate machen es leicht, die Raumtemperatur passend zum aktuellen subjektiven Wärmebedürfnis zu regulieren.

Heizkörper freistellen: In Büros und Aufenthaltsräumen sollten Heizkörper für eine ungehinderte Wärmeabgabe möglichst frei stehen. Durch eine optimierte Möbelaufstellung verbessern Sie Effizienz der Heizung.

Richtig lüften: Beim fünfminütigen Stoßlüften über komplett geöffnete Fenster entweicht weniger Wärme als den ganzen Tag hinweg Fenster gekippt zu lassen. Kräftiges Lüften spart nicht nur Energie und verhindert Schimmelbildung, sondern fördert durch viel frische Luft auch die Konzentration und Arbeitseffizienz.

Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Ihre Heizung turnusmäßig kontrollieren. Dazu gehört zum Beispiel auch ein Check, ob sich Luft in Heizkörpern oder dem Heizwasserkreislauf befindet. Eine regelmäßige Wartung stellt sicher, dass die Heizung im optimalen Bereich arbeitet.

  

  

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