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Drosselrückschlagventile kommen in vielen Bereichen der Hydraulik und Pneumatik zum Einsatz. Sie haben die Eigenschaft, Luft oder Flüssigkeit in einer Richtung zu drosseln und in der anderen Richtung durchfließen zu lassen. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie ein Drosselrückschlagventil funktioniert und in welchen Bereichen dieser Ventiltyp zum Einsatz kommt.

Was sind Drosselrückschlagventile?

Bei Drosselrückschlagventilen handelt es sich im Grunde um eine Kombination eines Drosselventils mit einem Rückschlagventil, die in einer Baueinheit zusammengefasst sind. Das Rückschlagventil sperrt den Durchfluss der Luft in einer Richtung. Die Luft strömt dabei über das Drosselventil. Der Drosselquerschnitt ist mit einer Regulierschraube einstellbar. In Gegenrichtung hat die Luft freien Durchfluss über das Rückschlagventil.

 

So funktionieren Drosselrückschlagventile

Mit dieser Ventilart kann der Durchfluss nur in einer Richtung beeinflusst werden, typischerweise durch Drosselung der Abluft: Solange die verstellbare Drossel geöffnet ist, strömt die Druckluft frei durch das Ventil vom oder zum Zylinder. Wird die Drossel komplett geschlossen, sperrt das Rückschlagventil die Druckluft ab und ermöglicht damit einen zeitweiligen Stopp des Zylinders. Zwischeneinstellungen reduzieren die Abluftströmung und damit die Geschwindigkeit des Kolbens.

Wirksame Parameter eines Drosselrückschlagventils sind der Öffnungsgrad der Drossel von 0 bis 100 Prozent sowie der Durchfluss des Mediums in Litern pro Minute.

Typische Einsatzbereiche

Drosselrückschlagventile werden in der Regel genutzt, um die Geschwindigkeit eines unter Last stehenden Verbrauchers zu regulieren. Dazu zählen Werkzeuge mit Kolbenantrieb, zum Beispiel Pneumatikzylinder. Sie finden sind diese Ventile aber auch in Pneumatikkreisläufen, um diese systemangepasst zu dämpfen oder allgemein eine druckabhängige Drosselung von Volumenströmungen hervorzurufen. Als wichtige Sicherheitskomponente sorgen sie zudem für eine Druckentlastung bei Speicheranlagen und als Notablässe für die Lastabsenkung, ohne eine "Totmannschaltung" zu erzeugen.

Ein Beispiel: Bei einem doppeltwirkenden Zylinder wollen Sie das Laufverhalten verbessern. Die einstellbare Geschwindigkeit erfolgt durch ein Drosseldrückschlagventil in der Abluft. Wird nun ein weiteres Drosselrückschlagventil in die Zuluft montiert, strömt diese frei in den Zylinder, der Kolben bewegt sich zwischen Luftpolstern. Ergebnis: Das Laufverhalten verbessert sich erheblich, auch bei Laständerung.

Nachteil einer Drosselung ohne Drosselrückschlagventil

Wird ein Pneumatikzylinder lediglich mit einem einfachen Drosselventil an das System angeschlossen, arbeitet der Kolben stets mit der gleichen Geschwindigkeit beim Ein- wie beim Ausfahren. Je nach Anwendung kann dies nachteilig sein. So ist es für Leistung und Produktivität häufig besser, wenn ein Druckzylinder nach einer langsamen Arbeitsbewegung schnell wieder in seinen Ausgangszustand zurückfährt.

Zwar lassen sich Drosselventil und Rückschlagventil getrennt voneinander verbauen. Doch dies ist recht umständlich und wenig effizient. Da häufig beide Ventilarten benötigt werden, wurde das Drosselrückschlagventil entwickelt. Da es beide Arbeitsweisen in einem einzigen Bauteil vereint, trägt dieses Ventil erheblich zur Effizienz und Sicherheit des Systems bei. Statt vier Anschlussleitungen für zwei separate Ventile, kommen Drosselrückschlagventile mit nur zwei Anschlussleitungen aus. Außerdem ist sein monolithischer Aufbau sicherer gegen Leckagen – und es ist einfacher einzubauen.

So finden Sie das richtige Drosselrückschlagventil

Drosselrückschlagventile sollten immer in Leitungen oder Schläuchen für abströmende Druckluft eingebaut werden. Ansonsten droht der so genannte Stick-Lip-Effekt durch die Haftreibung des Kolbens im Zylinder, was ein „Rattern“ des Kolbens zur Folge hat. Beispiele für diesen Effekt sind Tafelkreiden auf Schreibtafeln, knarrende Türen, ratternde Scheibenwischer und die am Latex-Luftballon oder Rand eines Trinkglases rubbelnde nasse Fingerkuppe.

Beim Kauf eines Drosselrückschlagventils sind folgende Parameter zu beachten:
 

Betriebsmedium

Drosselrückschlagventile sind wie normale Rückschlagventile für gefilterte, geölte oder ungeölte Druckluft sowie oft auch für Vakuum geeignet.
 

Betriebstemperatur

Dieser Parameter ist relativ unkritisch und identisch mit dem einfacher Rückschlagventile, das heißt: die Temperatur darf bis zu 60 ˚C und bei einigen Ventilen sogar bis zu 80 ˚C betragen. Temperaturen um den Gefrierpunkt herum sind allerdings zu meiden, da sich in diesen Bereichen die Luftbeschaffenheit negativ verändert.

Material

Während der Grundkörper häufig aus dem thermoplastischen Polybutylenterephthalat (PBT) oder aus Aluminium besteht, bieten ein Gewindekörper und eine Kragenhülse aus vernickeltem Messing, silikonfreie Dichtungen sowie ein Greifring aus rostfreiem Stahl große Sicherheit gegen Leckagen.

Betriebsdruck

Der maximale Betriebsdruck liegt durchweg bei 10 bar, entsprechen somit den üblichen Einsatzbedingungen vor Ort.

 

Rohrdurchmesser

Alle Drosselrückschlagventile sind hinsichtlich des Rohrdurchmessers praxisnah genormt, Kompromisse – beispielsweise durch Adaptergewinde – sollten tunlichst vermieden werden. Die üblichen Größen sind 4, 6, 8 und 10 Millimeter. Bei Ausführungen aus Aluminium spielt allerdings auch der Durchmesser des Außengewindes eine Rolle, er liegt bei 1/4“ oder 1/8“.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Gibt es auch Drossel-Rückschlagventile mit Innengewinde?
Ja, die gibt es. Die Durchmesser liegen auch hier bei standardisierten 1/4“ oder 1/8“.

Sind PBT-Gehäuse haltbarer als Gehäuse aus POM-Kunststoff?
Tatsächlich gilt PBT als noch maßbeständiger als POM und besitzt sehr gute Reibungs- und Verschleißeigenschaften. Die Herstellung geschieht in der Regel im Spritzgussverfahren. Da die Ausgangsstoffe relativ teuer sind, wird PBT in erster Linie für Produkte verwendet, bei denen die Materialeigenschaft eine besondere Rolle spielt.

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