JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.at
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}

 

 

Infrarot-Thermometer: Sichtbare Wärme ganz ohne Kontakt

Mit einem Handgriff exakte Messungen durchführen - das geht mit einem Infrarot-Thermometer auch aus einiger Distanz. Aus der Industrie nicht mehr wegzudenken, sind diese praktischen Helfer auch in privaten Haushalten längst angekommen. Mit einem Pyrometer in handlichen Formen und Größen lassen sich nicht nur ganz ohne Kontakt exakte Messungen von einzelnen Gegenständen durchführen, sondern (bei Ausstattung mit Wärmebild) auch aussagekräftige Bilder von Temperaturen auf Fassaden und Wänden aufnehmen. Infrarot-Thermometer zeigen (je nach Modell) Temperaturen im Messbereich von ca. -30 °C bis +300 °C an. Spitzenmodelle können auch im Bereich von unter -40 °C und über +600°C noch genaue Werte liefern. Kabellos und mit variierender Ausstattung meistern sie von schnellen Messwerten bis zu Langzeitmessungen viele verschiedene Aufgaben.

Wie Infrarot-Thermometer Temperaturen anzeigen

Mit einem haushaltsüblichen Thermometer werden Temperaturen durch eine Flüssigkeit oder Feder angezeigt, die sich bei höheren Temperaturen ausdehnen und beim Abkühlen wieder zusammenziehen. Auf einer passenden Skala lässt sich so zu jedem Zeitpunkt zum Beispiel die aktuelle Köpertemperatur ablesen. Ein Infrarot-Thermometer bietet die Möglichkeit, ganz ohne Kontakt zum Objekt die aktuelle Oberflächentemperatur verschiedener Gegenstände in einem Raum innerhalb weniger Millisekunden zu ermitteln. Dabei wird die vom Objekt ausgehende Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) gemessen. Innerhalb des Messbereichs können so punktuell Temperaturen gemessen werden. Verfügt das Gerät außerdem über eine Visualisierung mit Wärmebild können auch Temperaturunterschiede auf Oberflächen sichtbar gemacht werden – auch dann, wenn sich die Raumtemperatur erheblich von den Messwerten unterscheidet. Wärmebildkameras zeigen hohe Temperaturen in Farben von Rot bis Weiß an, während niedrige Temperaturen in sattem Blau dargestellt werden.

berater-infrarot-thermometer-anwendung.jpg

Das passende Infrarot-Thermometer für jeden Gebrauch

Klein und fit: Sticks und Taschenthermometer

Handlichkeit und exakte Messwerte sind gewünscht, wenn es um flexiblen Einsatz im Alltag und Beruf geht. Wer Renovierungsarbeiten erledigt, oder sich in der Küche um die optimale Temperierung der Zutaten kümmert, der kann mit handlichen Infrarot-Thermometern in Stiftgröße schnell vorankommen. Sie verschwinden in Hemdtaschen oder in der Schublade und tragen nicht auf. Ein digitales Display bietet Komfort beim Ablesen. Solche Taschenthermometer verfügen hin und wieder auch über integrierte Taschenlampen und Laserpointer und sind je nach technischer Ausstattung im niedrigen und höheren Preissegment zu finden.

berater-infrarot-thermometer-taschenthermo.jpg

Variable Ausstattung bei Messpistolen

Dank ihrer Größe können Messpistolen eine Reihe verschiedener Funktionen vorweisen. Sie liegen sicher in der Hand und sind dennoch robust und leistungsstark. Neben ausreichend Platz für größere Batterien und Akkus verbergen sie im Inneren auch einige technische Raffinessen. Je nach Modell und Ausstattung bieten sie Raum für einen oder zwei Laser-Spots, die das Zielen erleichtern. Verfügt das Infrarot-Thermometer über eine Alarmfunktion, können programmierte Grenzwerte sofort angezeigt werden. Auf dem Display finden sich neben dem Messwert häufig noch weitere Informationen wie Minimum, Maximum, Mittelwert oder Differenzwert. Dank genügend Platz für SD-Speicherkarten oder integrierte Speicher für Messwerte, können im Nachhinein Messreihen zum Beispiel über einen USB-Anschluss zur Auswertung ausgelesen werden und bleiben gesichert. Im Vergleich zu kleinen Taschenthermometern verfügen Messpistolen oft über eine höhere optische Auflösung, wodurch beim Messen eine größere Distanz zum Messobjekt ermöglicht wird. Sie sind in allen Preissegmenten sowie im industriellen Bereich zu finden.

berater-infrarot-thermometer-messpistole.jpg

Sets und Infrarot-Thermometer mit Wärmebild

So vielfältig die Anwendungsbereiche sind, so umfassend kann die Ausstattung von Infrarot-Thermometern sein. Modelle aus dem oberen Preissegment, zum Beispiel für industrielle oder gewerbliche Nutzung, sind meist nach ISO Standards kalibriert und können mit weiteren Funktionen überzeugen. Sie messen neben der Oberflächentemperatur auch die Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur oder können über ein Kontaktthermometer auch sehr hohe Temperaturen im Bereich von über 1000 °C messen. Mit individuellen Programmen für Langzeitmessungen oder überblendbarem Wärmebild in Echtzeit bieten sie zusätzliche Möglichkeiten.

Dafür bringen solche Infrarot-Thermometer nicht nur Stative und Zubehör, sondern auch einen Tragekoffer mit, in dem die nötigen Kleinigkeiten sicher verstaut sind. Grundsätzlich gilt: je mehr Funktionen, desto größer die Individualisierbarkeit des Geräts. Sowohl eine flexible Optik mit Fernfeld- und Scharfpunkt-Einstellung als auch ein kalibrierbarer Emissionsgrad sind brauchbare Ergänzungen.

berater-infrarot-thermometer-waermebild.jpg

Worauf sollte beim Infrarot-Thermometer geachtet werden?


Die wichtigsten technischen Daten für Infrarot-Thermometer

Messbereich: Gibt die messbare Minimal- und Maximaltemperatur des Thermometers an, z. B. - 30 bis + 300 °C
Optik: Gibt an, wie hoch die optische Auflösung ist, z. B. 10:1. Das bedeutet, dass für einen Messbereich von 1 mm der Abstand zum Messobjekt 10 mm beträgt. Bei sehr exakten Messungen für sehr kleine Bereiche oder sehr hohe Temperaturen wird dieser Wert wichtig.
Genauigkeit: Gibt die Toleranz des Thermometers und mögliche Ungenauigkeiten an, z. B. ±1% oder ±1 °C. Das bedeutet, dass bei einem Messwert von 20 °C die tatsächliche Temperatur um ±1 % oder ±1 °C abweichen kann.
Emissionsgrad: Gibt an, für welchen Emissionsgrad das Infrarot-Thermometer kalibriert wurde. Dies kann besonders bei metallischen Oberflächen von Bedeutung sein. Sehr exakte Messgeräte bieten die Möglichkeit, an dieser Stelle individuelle Anpassungen vorzunehmen.
Ansprechzeit: Gibt die Zeit bis zur Aufnahme der Temperatur an, z. B. 100 ms.
Einheit: Gibt die Einheit der gemessenen Temperatur an, z. B. °C oder °F. Für gewöhnlich lässt sich diese individuell wählen.

Leichtes Handling oder technische Extras?

Größe, Design und Funktion sollten immer zum Einsatzbereich passen. Welche Variante den Einsatz gelungen meistern kann, zeigen die kleinen Unterschiede:

Kleine Taschenthermometer sind äußerst leicht und stets schnell zur Hand. Sie zeigen schnell Messwerte an und sind besonders im Haushalt sowie in der Küche ein guter Alltagshelfer. Durch ihr kompaktes Format beschränken sie sich jedoch auf das Notwendige und kommen ohne zusätzliche Messwerte oder Speicherfunktionen aus.

Pistolenthermometer sind je nach Modell schwerer als Taschenthermometer, können die Größe jedoch für zusätzliche Funktionen und kleine Bedienungshilfen nutzen. Im Set bieten sie häufig auch die Verbindung zu Kontaktthermometern und können mit internen Speichern oder USB-Anschluss für eine lückenlose Dokumentation sorgen.

Infrarot-Thermometer mit Wärmebild sind als Hybrid zwischen Wärmebildkamera und Thermometer praktische Helfer, die dank des großen Displays sowohl exakte Messwerte als auch eine bildhafte Darstellung der Oberflächentemperatur liefert. Auch diese Varianten kommen mit Speicherfunktionen und häufig weiteren technischen Extras zum Einsatz.

Je nachdem, wofür das Infrarot-Thermometer benötigt wird, können kleine oder größere Modelle von Vorteil sein.