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LED-Scheinwerfer verdrängen zunehmend herkömmliche Scheinwerfer mit Glüh- oder Halogenlampen als Leuchtmittel. Im Bereich der Fahrzeugbeleuchtung bietet LED-Licht selbst gegenüber modernen Xenon-Scheinwerfern gewisse Vorteile. Hochleistungs-LEDs und LED-Module punkten mit einer langen Lebensdauer sowie einer hohen Energieeffizienz und Lichtausbeute.

Wissenswertes über LED-Scheinwerfer

Was ist ein LED-Scheinwerfer?

LED-Scheinwerfer bestehen in der Regel aus mehreren LEDs oder LED-Modulen, die in einem gemeinsamen Gehäuse sitzen. Als LED, die Kurzform von Leuchtdiode oder englisch light-emitting diode, bezeichnet man Halbleiterbauelemente die beim Stromdurchgang in Durchflussrichtung Licht abstrahlen. Sie können je nach Ausführung weißes oder farbiges Licht emittieren. Zudem sind Scheinwerfer erhältlich, die ultraviolettes oder infrarotes Licht erzeugen. LED-Scheinwerfer beinhalten meist mehrere LEDs oder Hochleistungs-LEDs und gegebenenfalls einen Reflektor zur Steuerung der Lichtverteilung. Ebenso können eine Streu- oder Klarglasabdeckung, eine LED-Treiberschaltung zum Betrieb des LED-Scheinwerfers und - je nach Bauart - optische Linsen oder Lichtleitsysteme vorhanden sein.


Leistungsstarke Scheinwerfer mit LED-Technologie beinhalten zusätzlich Kühlkörper, Lüfter oder beides in Kombination, um die im Betrieb entstehende Verlustwärme abzuführen und die relativ temperatursensitiven LEDs ausreichend zu kühlen. LED-Scheinwerfer bieten gegenüber anderen Leuchtmitteln eine sehr gute Energieeffizienz und eine hohe Lebensdauer. Ihre Wärmeabstrahlung ist nur gering und durch die lange Haltbarkeit können auch Wartungs- und Servicekosten minimiert werden, insbesondere dann, wenn sie an schlecht zugänglichen Systemen verbaut sind.

Welche Typen und Bauarten von LED-Scheinwerfern gibt es?

LED-Scheinwerfer sind mittlerweile für eine Vielzahl an Anwendungen erhältlich. Im Kraftfahrzeugbereich löst LED-Technik vielfach Halogenscheinwerfer ab, die als Nachrüstlösung in Form von Zusatzscheinwerfern angeboten werden. Hier ist zwischen Nebelscheinwerfern, zusätzlichen Fernlicht-Scheinwerfern und Arbeitslicht zu unterscheiden. LED-Scheinwerfer sind nicht nur für Autos, LKW und Arbeitsmaschinen erhältlich, sondern darüber hinaus für zweirädrige Fahrzeuge wie Motorräder. LED-Scheinwerfer werden außerdem seit einigen Jahren im Bereich von Eisenbahnfahrzeugen eingesetzt. Auch an Fahrrädern sind zunehmend LED-Scheinwerfer zu finden. Ihr geringes Gewicht und die niedrige Stromaufnahme ermöglichen kompakte Bauformen mit kleinen Akkus oder Batterien.
Für allgemeine Beleuchtungszwecke stehen LED-Lampen in verschiedenen Leistungsklassen, Farbtemperaturen und Abstrahlwinkeln zur Verfügung. Kompakte Modelle erzeugen ein sehr helles, konzentriertes Licht, strahlend dabei aber kaum unerwünschte Wärme ab. Verwendung finden sie beispielsweise an Werkzeugmaschinen zur Arbeitsfeldbeleuchtung oder in der Videoüberwachung. Größere und leistungsstärkere Ausführungen dienen beispielsweise der nächtlichen Sicherung von Verkehrswegen, Schifffahrts- und Gleisanlagen sowie der Objektbeleuchtung.
Farbige oder RGB-fähige LED-Scheinwerfer kommen unter anderem für Signal- und Warnanlagen sowie in der Show- und Bühnentechnik zum Einsatz .

Kaufkriterien für LED-Scheinwerfer – worauf kommt es an?

Die grundsätzlichste Anforderung ist die gewünschte Menge an Licht. Der Lichtstrom wird bei Leuchtmitteln in Lumen (lm) angegeben. Zur Veranschaulichung: Eine herkömmliche Glühlampe mit 100 Watt für 230 V Netzspannungsbetrieb liefert einen Lichtstrom von rund 1.380 lm. LED-Scheinwerfer sind weitaus effizienter. Gegenüber den knapp 14 lm pro Watt elektrischer Leistung bieten sie aktuell in aller Regel eine Lichtausbeute, die mit im Bereich von 100 lm/Watt oder auch darüber liegt. Nicht verwechselt werden darf der Lichtstrom in Lumen mit der Lichtstärke in Candela (cd). Letztere definiert sich aus dem Produkt von Lichtausbeute und der Bündelung des Lichtstrahls. Je kleiner die beleuchtete Fläche ist, desto höher fällt die Lichtstärke aus, obwohl der gesamte Lichtstrom gleich bleibt.

Bei weißem Licht ist die Farbtemperatur wichtig. Für technische Anwendungen und farbneutrale Darstellungen, beispielsweise bei Videoüberwachungsanlagen, empfiehlt sich LED-Beleuchtung mit Farbtemperaturen im Bereich von etwa 4.000 bis 5.500 K (Kelvin). Sie liefern ein natürliches Licht, das dem Tageslicht relativ nahe kommt.

Im Wohnbereich eignet sich LED-Beleuchtung mit gemütlichen und warmen Farbtemperaturen als Ersatz für herkömmliche Glüh- und Halogenlampen. Hier liegen Sie in einem Bereich von 2.600 bis 3.200 K richtig. Zum Vergleich: Eine Kerzenflamme hat etwa 1.500 K, eine normale 60-Watt-Glühlampe 2.700 Kelvin.Bei LED-Scheinwerfern mit farbigem Licht wird neben der Farbe (beispielsweise Rot, Gelb, Grün, Blau…) die Wellenlänge des abgestrahlten Lichts in Nanometern (nm) angegeben. Diese Angabe definiert zum Beispiel, ob ein LED-Scheinwerfer für blaues Licht als helles Blau empfunden wird oder aber die Lichtfarbe schon ins Violette tendiert. Bei UV-Scheinwerfern für technische Zwecke ist diese Angabe besonders wichtig, wenn Kleber gehärtet werden sollen oder es um ähnliche physikalische Zwecke geht. Ähnliches gilt für IR-Scheinwerfer.

Der Abstrahlwinkel definiert, ob der LED-Scheinwerfer einen breiten Lichtkegel wirft oder einen eher gerichteten, schmalen Lichtstrahl abgibt. Je kleiner der Abstrahl- oder Öffnungswinkel ist, desto mehr entspricht dieser einer Spot-Charakteristik. Umgekehrt sorgen große Abstrahlwinkel für ein breites Flutlicht.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu LED-Scheinwerfern

Kann ein LED-Scheinwerfer direkt an einer Batterie oder anderen Spannungsquelle betrieben werden?

LED-Scheinwerfer gibt es für Konstantspannungs- und Konstantstrom-Betrieb. Im Datenblatt ist angegeben, mit welcher Spannung oder welchem Strom der LED-Scheinwerfer belastet werden darf. LEDs reagieren empfindlich auf Überlastung, schon relativ geringe Überschreitungen der zulässigen Betriebsparameter können einen Totalausfall zur Folge haben, oder aber zu einem bleibenden Schaden führen.

Wie ist die Angabe des Abstrahlwinkels zu verstehen?

Ein Abstrahlwinkel von beispielsweise 40° bedeutet, dass ein Lichtfächer mit einem Öffnungswinkel von 40° abgestrahlt wird und die Lichtintensität, gemessen bei eben dieser Winkelangabe, dort noch bei 50% liegt.

Was bedeutet die Lebensdauer-Angabe?

Diese Angabe ist nicht als fester Wert zu verstehen, bei dem plötzlich das Licht ausgeht, sondern sie bezeichnet meist die Betriebsstunden, nach denen die Lichtausbeute auf 70% des Ausgangswertes gesunken ist. Manche Hersteller beziehen sich auf andere Prozentangaben des Rest-Lichtstroms. Einzelheiten finden Sie im jeweiligen Datenblatt.

Sind LED-Scheinwerfer am Fahrzeug besser als Xenon-Licht?

In puncto Helligkeit sind Xenon-Scheinwerfer und moderne Voll-LED-Varianten in etwa gleichauf. Allerdings kommt es bei Xenon-Licht zu Streulicht, wenn die Scheinwerfer verschmutzt sind. Daher ist der vermehrte Einsatz einer Scheinwerferreinigungsanlage Vorschrift. Verschmutzte Scheinwerfer blenden durch das Streulicht entgegenkommende Fahrer und beeinträchtigen die Sicherheit auf der Straße. Bei LED-Beleuchtung ist das nicht der Fall.

Fazit: So kaufen Sie den passenden LED-Scheinwerfer

Bei Außenanwendungen ist auf die Schutzart zu achten, hier sind Modelle mit Schutzart IP 67 zu bevorzugen. Bei LED-Scheinwerfern für Netzspannungsbetrieb müssen die landesspezifisch erforderlichen Prüfzeichen vorhanden sein. Werden LED-Scheinwerfer im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt, ist eine Zulassung nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) erforderlich. Andernfalls drohen nicht nur Bußgelder, sondern im Falle eines Unfalls Regressforderungen.

Wählen Sie warme, also niedrige Farbtemperaturen für gemütliches Licht und neutralweißes, kühles Licht für Anwendungen mit neutraler Farbdarstellung. LED-Scheinwerfer mit niedrigen Abstrahlwinkeln eignen sich für Akzentbeleuchtungen, solche mit breiter Abstrahlcharakteristik bieten hingegen Flutlicht. Ein hoher Farbwiedergabeindex (Ra bzw. CRI) sorgt für eine bessere Farbwiedergabe angestrahlter Flächen und Objekte. Werte < 80 sollten für allgemeine Beleuchtungszwecke eher vermieden werden. Beachten Sie bei UV- und IR-Scheinwerfern zudem die erforderlichen Wellenlängen.

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