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Energiekosten-Messgeräte - ganz einfach Strom sparen

Energiekosten-Messgeräte helfen dabei, „Stromfresser“ aufzuspüren und sich einen Überblick über den Stromverbrauch angeschlossener Verbraucher zu verschaffen. Ein Strommessgerät verrät Ihnen mehr über den Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden, im Büro oder Gewerbe. Wie Energiekostenmessgeräte funktionieren und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.



Funktionen von Energiekosten-Messgeräten im Überblick

Geschirrspüler oder Fernseher: In den meisten Haushalten, Büros und Gewerbeanlagen befinden sich zahlreiche Geräte, die den Gesamtstromverbrauch mehr oder weniger stark beeinflussen. Selbst wenn ein angeschlossenes Gerät eigentlich „aus“ ist, kann es im Stand-by-Betrieb nach wie vor Energie verbrauchen und so Stromkosten verursachen

Mit einem Energiekosten-Messgerät machen Sie die größten Stromkostenverursacher ausfindig und erhalten zugleich weitere interessante Informationen, die dabei helfen, das Haus, die Wohnung oder die Büroeinheit energieeffizienter zu betreiben und Geld zu sparen.

  • Übrigens: Umgangssprachlich werden Energiekostenmessgeräte auch als Strommessgeräte bezeichnet. Ein Strommessgerät dient allerdings primär dazu, die elektrische Stromstärke zu messen, zum Beispiel an Leitungen oder Verteilern. Energiekostenmessgeräte liefern dagegen noch viele weitere Informationen rund ums Thema Energiesparen und Stromverbrauch. Sie können im privaten wie professionellen Bereich zum Einsatz kommen und zeichnen sich durch eine komfortable Handhabung aus, die in vielen Fällen keine großen Vorkenntnisse erfordert.

Ein Energiekostenmessgerät verschafft Ihnen je nach Modell und Ausstattung nicht nur einen Überblick über die Stromkosten eines Verbrauchers, sondern liefert eine Vielzahl weiterer Daten, darunter Angaben zu:


Um Aufschluss über den Energieverbrauch eines Geräts in einer gewissen Zeitspanne zu bekommen, wird ein Energiekostenmessgerät zwischen Steckdose und elektrisches Gerät gesteckt. Weder technisches Know-how noch handwerkliches Geschick sind dafür notwendig. 

Auf einem Display können Sie sehen, ob das Gerät auch im Bereitschaftsmodus Stromkosten verursacht und wie viel Sie der Verbraucher im angeschalteten Modus kostet. 

Eine Kostenprognose für einen Monat oder ein ganzes Jahr hilft Ihnen, sich den Verbrauch vor Augen zu führen und gegebenenfalls Anpassungen zur Optimierung des Verbrauchs vorzunehmen. 

Es kann zum Beispiel durchaus eine wirtschaftliche Entscheidung sein, ein älteres Gerät mit hohem Stromverbrauch und niedriger Energieeffizienz gegen ein modernes Modell auszutauschen. Das kostet zwar erstmal Geld, spart aber langfristig Stromkosten.



Stromverbrauch-Messgeräte verwenden und ablesen

Sie können mit Hilfe von Strommessgeräten zur Erfassung der Energiekosten sowohl den Stromverbrauch eines einzelnen Geräts als auch den Gesamtstromverbrauch im Haushalt oder Büro messen. 

Möchten Sie nur ein Gerät überprüfen, genügt es, den Stromverbrauchs-Zähler in die Steckdose und anschließend den Stecker des zu messenden Verbrauchers in den dafür vorgesehenen Steckplatz im Messgerät zu stecken. Um den gesamten Stromverbrauch zu ermitteln, kommen spezielle Messgeräte zum Einsatz, die etwa im Verteilerkasten verbaut werden.

Strommessgeräte liefern Details zum Verbrauch in Echtzeit. Einige Modelle sind mit einem internen Speicher ausgestattet und ermöglichen es, gespeicherte Daten der vergangenen Tage einzusehen. 

Andere Stromverbrauchszähler werden mit spezieller PC-Software geliefert, um gemessene und gegebenenfalls prognostizierte Daten auf den PC zu übertragen, um diese dort dauerhaft zu speichern und auszuwerten. 

Stromverbrauchsmessgeräte mit Bluetooth-Funktion geben Ihnen die Möglichkeit, die aufgezeichneten Ergebnisse per Smartphone-App anzuzeigen und zu analysieren.


Für Messvorgänge in Innenräumen genügen im Regelfall Energiekostenmessgeräte ohne speziellen Schutz. Ist jedoch zum Beispiel mit hohen Temperaturschwankungen zu rechnen, sollten Sie bei der Auswahl eines Stromverbrauchsmessgeräts auf den zugelassenen Temperaturbereich achten. 

Findet das Messgerät im Außenbereich Anwendung oder überall dort, wo mit Feuchtigkeit, Nässe oder hoher Staubbelastung zu rechnen ist, muss eine entsprechende Schutzart vorliegen, damit keine Schäden am Messgerät entstehen. Das gilt nicht nur für den professionellen Einsatz von Strommessgeräten, sondern auch für den privaten Gebrauch, etwa auf Campingplätzen und in Kleingarten- oder Bootssteganlagen.



Energiekosten-Messgeräte kaufen – Messfunktionen und weitere Besonderheiten

In unserem Onlineshop finden Sie eine große Auswahl an Strommessgeräten und Stromverbrauchsmessgeräten. Neben digitalen Energiekosten-Messern gehören dazu mobile Messgeräte, die jederzeit einsatzbereit sind und sogar mit MID-Zulassung und -Eichung versehen sind. Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick:

Einsatzgebiet

Um den Energiekostenverbrauch eines einzelnen Geräts zu messen, genügt ein Energiekosten-Messer in einfacher Ausführung. Wer hingegen die gesamten Energiekosten genau im Blick behalten, analysieren und diese anhand der Datenauswertung senken möchte, sollte zu einem Modell mit größerem Funktionsumfang greifen. 

Strommessgeräte für professionelle Zwecke müssen, je nach Einsatzgebiet, über eine bestimmte Zulassung verfügen und/oder einer Schutzart entsprechen. Achten Sie gerade im professionellen Umfeld auf eine MID-Zulassung und -Eichung.

Vorsicht ist bei Energiekostenmessgeräten für den Betrieb im Außenbereich angesagt: Greifen Sie hier nur zu speziell geschützten Modellen mit entsprechender IP-Klasse.


Messfunktion

Je mehr Messfunktionen ein Strommessgerät übernimmt, desto umfangreicher und aussagekräftiger kann die Auswertung der Daten ausfallen. Wenn Sie sich mit einem Überblick über den tatsächlich verbrauchten Strom nicht zufrieden geben, sondern mehr wissen möchten, sollten Sie beim Kauf Wert darauf legen, dass das Modell weitere Daten erfassen kann.

Energiekostenmesser sollten Leistungen ab 0,5 Watt oder gar 0,1 Watt messen können, um auch einen geringen Energiekostenverbrauch, wie er etwa von Geräten im Stand-by-Modus verursacht wird, nicht zu übersehen. Gleichzeitig gilt es darauf zu achten, dass der maximal mögliche Messbereich nicht zu gering ausfällt, damit große „Stromfresser“ erfasst werden können.

Während im professionellen Umfeld sehr präzise Daten gefordert und im Regelfall nur geeichte Geräte eingesetzt werden, ist die Auswahl an Modellen für den Privatgebrauch breiter. Um mehr als 5% sollten die Geräte bei der Messgenauigkeit vom tatsächlichen Wert aber nicht abweichen, um eine realistische Einschätzung der verbrauchten Energie zu erhalten.


Zur Integration ins "Smart Home" empfehlen sich moderne Bluetooth-Messgeräte, die per App steuerbar sind und es ermöglichen, erfasste Daten jederzeit und überall einzusehen und gegebenenfalls zu exportieren. 

Als besonders praktisch erweist sich eine integrierte Kostenprognose: Indem Sie Informationen zu Ihrem Stromtarif hinterlegen, liefert das Gerät nicht nur Informationen zum aktuellen Stromverbrauch, sondern rechnet die anfallenden Kosten für einen gewissen Zeitraum aus. So erleben Sie keine bösen Überraschungen mehr, wenn die nächste Stromrechnung ins Haus flattert. 

Wer sich nicht mit einer detaillierten Auswertung von Zahlen beschäftigen möchte, für den lohnt sich der Griff zu Stromverbrauch-Messgeräten, die über LEDs in entsprechender Farbe grob Aufschluss über den aktuellen Stromverbrauch geben.

Auch ein hoher Bedienkomfort spielt eine wichtige Rolle. Dazu gehört ein gut ablesbares Display mit intuitiver Menüführung. Die Steuerung via App bietet vor allem Smartphone-Nutzern ein Plus an Komfort. Als nützlich erweist sich der optionale Betrieb mit Batterien, damit die erfassten Daten im Falle eines Stromausfalls nicht verloren gehen.



Unser Praxistipp: Stromverbrauchsdaten über Zeit messen

Da viele Haushaltsgeräte selbst im Stand-by-Modus Energie verbrauchen, ist eine Langzeitmessung mit Strommessgeräten empfehlenswert. So erfahren Sie nicht nur, wie viel Strom beispielsweise Ihr Fernseher im angeschalteten Zustand beansprucht, sondern auch, wie viel im Stand-by-Modus unnütz verbraucht wird. Auch den Verbrauch von KühlschrankWaschmaschineTrockner und Co können Sie mit einer Langzeitmessung ermitteln, was die Entscheidung erleichtert, ob sich der Kauf eines neuen Geräts mit hoher Energieeffizienzklasse lohnen könnte.



Häufig gestellte Fragen zum Stromverbrauch und Energiekosten-Messgeräten

Wie erstellen Strom-Messgeräte eine Kostenprognose?

Strommessgeräte mit hoher Messgenauigkeit eignen sich zur Langzeitmessung des Stromverbrauchs von Haushalts- und gewerblich genutzten Geräten. Indem Sie Ihren Stromtarif einprogrammieren, errechnet das Stromverbrauch-Messgerät – je nach Modell – die Kostenprognose für eine Woche, einen Monat oder ein Jahr.

Worauf ist bei der Stromverbrauchsmessung im Stand-by-Modus zu achten?

Hier sollten Sie nur zu Strommessgeräten greifen, die eine hohe Messgenauigkeit schon im geringen Watt-Bereich vorweisen. Nur damit kann ein sehr niedriger Verbrauch erfasst werden. 

Wie spart man im Haushalt schnell und einfach Strom?

Mit ein paar Stromspar-Tipps können Sie im Alltag Energie sparen und dauerhaften die Kosten senken. Dazu gehört, sämtliche Geräte ganz abzuschalten (zum Beispiel mit einzeln und komplett schaltbaren Steckdosenleisten), wenn sie nicht gebraucht werden, statt sie im Stand-by-Modus auf "Abruf" laufen zu lassen. Empfehlenswert ist außerdem die Nutzung effizienter LED-Beleuchtung anstelle herkömmlicher Leuchtmittel sowie die Anschaffung moderner Geräte mit hoher Energieeffizienzklasse. Auch Kleinigkeiten wie das Wäschewaschen bei voller Ladung und niedriger Temperatur, Backen ohne Vorheizen oder Kochen mit Restwärme helfen auf Dauer, die Stromkosten zu senken.


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