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Pneumatische Intervallklopfer, auch Druckluft-Intervallklopfer genannt, setzen Schläge wie mit einem Hammer auf eine Fläche und lösen durch die entstehende Vibration Anhaftungen an Wänden, Rohren und Behältern. Dadurch wird Schlauch- und Brückenbildung verhindert und die Restentleerung zum Beispiel des Silos einer Pelletheizung ermöglicht. Unser Ratgeber zeigt, wo die Klopfer zum Einsatz kommen und welche unterschiedlichen Arten es gibt.

Wissenswertes um Pneumatik Intervallklopfern

Wie funktionieren pneumatische Klopfer?

Wie funktionieren pneumatische Klopfer?

Der Inhalt eines Behältnisses wird durch Schläge des Klopfers gegen die Außenwand in Schwingungen versetzt. Das regt den Materialfluss an und erleichtert die Entleerung. Verkantete Feststoffteile lösen sich und gelangen durch die Schwerkraft nach unten zum Auslass. Außerdem werden Anhaftungen an der Innenwand des Behältnisses durch abklopfen und Vibrationen gelöst.

Der Schlag selbst wird mithilfe eines Kolbens ausgeführt. Dabei strömt Druckluft aus einer pneumatischen Zuleitung in den Kolbenraum und hebt den Klopfer. Hinter dem Kolbenraum sitzt ein meist elektrisch gesteuertes Ventil, das die Entlüftung des Kolbenraums veranlasst. Durch zügige Entlüftung der Kammer schlägt der Klopfer zurück und führt den Schlag aus.

Federn über dem Schlagkolben, die beim Anheben gestaucht und dadurch gespannt werden, definieren die Schlagkraft beim Zurückschnellen. Das Ventil im Abluftrohr hinter dem Schlagkolben regelt die Entlüftung und damit das Intervall der Schläge.

Wo können Druckluft-Intervallklopfer eingesetzt werden?

Intervall-Klopfer können im Außenbereich und in staubiger Umgebung verwendet werden. Allerdings nicht unter Wasser oder in anderen Flüssigkeiten, da diese den Schlag lähmen. Mithilfe von pneumatischen Klopfern wird so Schüttgut von Behälterwandungen gelöst. Der Schlag kann von außen gegen Silos, Trichter, Filterausläufe, Rohrleitungen oder Reaktoren erfolgen. Dieser Vorgang dient der Restentleerung von Wiegebehältern.

Wichtig: Der Einsatz von pneumatischen Klopfern in der Lebensmittelindustrie ist unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften unbedenklich. In explosionsgefährdeter Umgebung kann bei einigen Modellen für den pneumatischen Antrieb Stickstoff statt einfacher Luft verwendet werden.

Regelung von Schlagkraft und Schlagfrequenz

Regelung von Schlagkraft und Schlagfrequenz

Schlagkraft

Die Schlagkraft wird durch Reduzierung des Drucks in der Zuluftleitung herabgesetzt. Eine Drosselung der Zuluft hingegen verzögert nur die Ladezeit, verändert aber nicht die Schlagkraft.

Schlagfrequenz

Die Schlagfrequenz wird mithilfe eines Ventils extern gesteuert. Zusätzlich benötigen einige Modelle eine Pausensteuerung.

Aufbau: Schlag direkt gegen die Fläche vs. Schlag gegen Bodenplatte des Bauteils

Aufbau: Schlag direkt gegen die Fläche vs. Schlag gegen Bodenplatte des Bauteils

Es gibt zwei verschiedene Ausführungen von Intervallklopfern:

Direkte pneumatische Klopfer schlagen unmittelbar auf die Fläche, wo sie montiert sind. Das kann zum Beispiel eine Silowand im landwirtschaftlichen Bereich sein. Beachten Sie bei der Auswahl eines solchen Intervallklopfers unbedingt die empfohlene Mindestwandstärke für die Schlagwand am Behälter.

Indirekte Klopfer schlagen gegen ihre eigene Bodenplatte, die Schlagplatte. Sie werden ebenfalls direkt an der gewünschten Stelle angebracht und übertragen die Vibration an das Bauteil. Vorteilhaft ist, dass durch den Schlag keine Schäden am Behälter entstehen. Allerdings geht bei der Übertragung etwas von der Schlagkraft verloren.

Schalldämmung für pneumatische Klopfer

Der Betrieb von pneumatischen Klopfern verursacht Schallemissionen, denn der Klopfer schlägt regelmäßig mit hoher Wucht gegen sein Gegenstück. Bei manchen Umgebungen überlagern sich die Schallgeräusche so, dass der Dauerpegel etwas geringer ausfällt als der Direktschall. Trotzdem gilt: Bei hoher Schlagkraft wird das Tragen eines Gehörschutzes in der Nähe einer solchen Anlage empfohlen. Zur Dämpfung des Schallpegels gibt es grundlegend zwei Ansätze:

1. Die Möglichkeit, den Klopfer durch Hauben und Verkleidungen von außen schalltechnisch zu isolieren. Gleichzeitig muss in einigen Fällen die Gegenschlagfläche oder der gesamte vibrierende Behälter gedämmt werden, wenn sonst das Schlaggeräusch in unnötiger Lautstärke übertragen würde. Das ist recht aufwendig.

2. Bei Intervallklopfern mit eingebauter Schlagplatte kann eine Elastomerverbindung verwendet werden, damit das Schlaggeräusch des Klopfers gegen die Platte weniger laut ausfällt als bei Metall auf Metall.

Fragen und Antworten

Welchen Betriebsdruck benötigt der Pneumatik Intervallklopfer?

Pneumatik Intervallklopfer haben unterschiedliche Schlagkraft. Wählen Sie den passenden Klopfer anhand Ihrer betrieblichen Anforderungen. Kleinere Modelle benötigen weniger Betriebsdruck, dafür haben größere Kolben eine höhere Schlagkraft. Der optimale Betriebsdruck wird in bar angegeben. Die Spanne des zulässigen Betriebsdrucks darf aus Sicherheitsgründen weder über- noch unterschritten werden.

Was muss ich bei der Montage eines Pneumatik-Intervallklopfers beachten?

Für Montage und Betrieb des pneumatischen Klopfers benötigen Sie zwingend ein vorgeschaltetes Absperrventil. Stellen Sie während aller Arbeiten in der Nähe des Klopfers oder der Zuleitungen zunächst die Druckluft ab, damit kein unkontrollierter Schlag oder gelöster Schlauch Sie verletzen kann. Nutzen Sie außerdem nur die vom Hersteller zugelassenen Befestigungssets als Zubehör. Kontrollieren Sie den festen Sitz aller Verankerungen regelmäßig.

Benötige ich für die Zuluftleitung des Klopfers zwingend einen Öler?

Fast alle Intervallklopfer können ölfrei betrieben werden. Allerdings ist die Wirkung mit geölter Druckluft wegen geringerer Reibung besser. Dazu reicht schon eine sehr kleine Ölmenge, die mithilfe einer vorgeschalteten Wartungseinheit in die Zuleitung gelangt.

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