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Sprachassistenten - intelligente Lautsprecher, die mehr können als nur Musik abspielen

Mit einem digitalen Sprachassistenten haben Sie einen Lautsprecher, der Musik klangvoll wiedergibt und Ihnen aber auch gleichzeitig zuhört. Vielleicht werden schon bald Tastatur und Maus als Eingabegeräte überflüssig. Wir zeigen Ihnen, was die neuen Geräte alles können.

 

Digitale Sprachassistenten – intelligente Lautsprecher, die auch wirklich zuhören und sprechen können

In Sciencefiction-Filmen sind die Helden schon vor Jahrzehnten mit ihren Raumschiffen durch das All geflogen und haben recht interessante Gespräche mit dem schiffseigenen Bordcomputer geführt. Was damals recht fantasievolle Utopie war, ist heute im Jahr 2017 mit einem digitalen Sprachassistenten ganz normale Realität geworden. Zumindest was die Zwiesprache mit einem Computer angeht.

 

Was ist ein digitaler Sprachassistent?

Ein digitaler Sprachassistent beinhaltet Mikrofone, Lautsprecher sowie einen kleinen Computer mit fest installierter Software und ist mehr als nur ein netter Gimmick. Auf Zuruf aktiviert, stellt er schnell und unkompliziert die unterschiedlichsten Informationen zur Verfügung, spielt die Lieblingsmusik ab oder liest aus einem Hörbuch vor.
In Verbindung mit einem kompatiblen Smart Home-System können auch noch die unterschiedlichsten Schalt- und Steueraufgaben durchgeführt werden. Zudem sind die Sprachassistenten lernfähig und können per zusätzlicher Apps bzw. Skills immer mehr Aufgaben übernehmen.
 

Wie wird ein digitaler Sprachassistent angeschlossen?

Im Prinzip reicht eine ganz normale 230 V-Netzsteckdose zur Stromversorgung und ein WLAN-Empfang vom Heimnetzwerk aus. Damit ist ein digitaler Sprachassistent schon zufrieden, aber noch nicht betriebsbereit. Um die ersten Funktionen nutzen zu können, muss er aber im Vorfeld noch eingerichtet werden.

Dies geschieht im Regelfall mit einem Smartphone oder Tablet, auf dem die erforderliche App bzw. Software installiert wurde. Nach der Einrichtung läuft der digitaler Sprachassistent eigenständig und lässt sich auch ohne PC, Tablet oder Smartphone bedienen bzw. steuern.

Alternativ zum WLAN-Netz kann man aber auch mit dem Smartphone einen Hotspot aufbauen und ist somit örtlich nicht mehr an Internetanschlüsse oder Router gebunden.

Ganz einfach einzurichten und zu verwenden

1. Verbinden Sie Amazon Echo Dot
mit einer Stromquelle.

2. Verbinden Sie sich in der
Alexa-App mit dem Internet.

3. Fragen Sie einfach nach Musik,
Wetter, Nachrichten und mehr.

 

Was leistet ein digitaler Sprachassistent?

Im Grunde kann ein digitaler Sprachassistent nur das, was ihm der Hersteller bei der Auslieferung an Apps oder Skills mit auf dem Weg gegeben hat. Dazu zählen einmal allgemeine Funktionen wie z.B. das Abspielen von Musik über Online-Musikdienste oder Internetradio, Fragen zur aktuellen Wetterlage zu beantworten, leichte Websuchen durchzuführen, Kalender- oder Listeneinträge zu erstellen oder auch ganz einfache Timerfunktionen. Zudem kommt hinzu, dass jeder Hersteller natürlich versucht, seine individuellen Dienste umzusetzen. Deshalb ist es bei der Auswahl des jeweiligen Gerätes von entscheidender Bedeutung, welche Funktionen der Sprachassistent bereits ab Werk unterstützt und was der Nutzer wirklich benötigt.

Die Steuerung von Smart Home-Systemen ist mit digitalen Sprachassistenten zur Zeit noch nicht im vollen Umfang möglich. Der Grund dafür ist, dass die intelligenten Lautsprecher noch nicht alle auf dem Markt befindlichen Hausautomatisierungs-Systeme unterstützen. Aber hier werden die Hersteller das Potential noch nutzen und immer mehr Systeme implementieren. Bis es soweit ist, besteht z.B. beim Amazon Echo die Möglichkeit, über  Conrad Connect weitere Smart Home-Systeme einzubinden und anzusprechen.

 

Wie bediene ich einen digitalen Sprachassistenten?

Wie der Name schon sagt, wird der Sprachassistent verbal, also per Spracheingabe in Deutsch, bedient. Damit der Assistent reagiert, muss aber zunächst das Aktivierungswort, z.B. „Alexa“ bei Amazon, ausgesprochen werden. Danach kann der Anwender bestimmen, was der Sprachassistent tun soll. Hier einige Beispiele, wie das z.B. bei dem Sprachassistenten Echo von Amazon funktioniert:
 


Damit der digitale Sprachassistent auch versteht, was er machen soll, ist eine klare Aussprache enorm wichtig. Wenn in einem regional sehr stark ausgeprägten Dialekt gesprochen wird, hat die Spracherkennung massive Probleme und wird nicht sauber funktionieren.

Die Erkennung des gesprochenen Wortes übernimmt eine Cloud-basierte künstliche Intelligenz (KI), die je nach Hersteller unterschiedlich gut funktioniert. Aber aufgrund der praktischen Erfahrungswerte, werden die Systeme täglich verbessert und somit schrittweise intelligenter.

Auf der anderen Seite sind in den Assistenten zum Teil mehrere Mikrofone eingebaut, damit die ausgesprochenen Kommandos aus jeder Richtung klar erkannt werden können. Dank der intelligenten Spracherkennung funktionieren die Systeme auch bei Hintergrundgeräuschen oder in lauterer Umgebung.


Welche unterschiedlichen Sprachassistenten gibt es? 

Neben dem unterschiedlichen Aussehen der Hardware wirken sich die Unterschiede auch in den jeweiligen Spracherkennungssystemen aus. So hat jeder Hersteller seine eigene Sprachdatenbank, die in Verbindung mit einer intelligenten Software die Befehle der Anwender erkennt und entsprechend reagieren kann. Amazon Echo arbeitet mit der Sprachassistentin Alexa, Apple HomePod nutzt die bereits bekannte Sprachassistentin Siri, Google Home nutzt Assistant und Microsoft Invoke arbeitet mit Cortana. Alle Systeme sind Cloud-basiert und lernen Tag für Tag kontinuierlich dazu.
 

Amazon Echo

Aufgrund der frühen Verfügbarkeit konnte sich Amazon mit dem Echo bzw. der kleineren Ausführung Echo Dot mit der Sprachassistentin Alexa einen nicht unerheblichen Marktanteil sichern. Zudem ist das Unternehmen daran interessiert, das System für Drittanbieter zu öffnen. Dadurch ist es möglich über sogenannte Skills noch weitere Dienste oder Funktionalitäten zu ermöglichen. Im Skill-Store von Amazon können bereits zahlreiche Skills zur Erweiterug heruntergeladen und aktiviert werden.

Apple HomePod

Apple hat mit dem HomePod und der Sprachassistenten Siri nun ebenfalls einen intelligenten Lautsprecher auf den Markt gebracht. Allerdings legt Apple zur Zeit den Schwerpunkt mehr auf die hochwertige Musikwiedergabe vom eigenen Streaming-Dienst Apple Musik und kombiniert diese mit einer komfortablen Sprachbedienung.
Der Grund dafür liegt vermutlich darin, dass sich Apples Siri im direkten Vergleich mit Googles Assistant oder Amazons Alexa in vielen Fällen geschlagen geben muss. Es mangelt an der Erkennung der natürlichen Sprache als auch an der logischen Verknüpfung von Suchanfragen.

Google Home

Obwohl der Suchmaschinen-Riese Google in Punkto Spracherkennung Amazon weit voraus ist, brachte Google seinen Home Assistant erst später auf den Markt. Allerdings hat Google in den Vormonaten durch eine clevere Strategie im Bereich der Hard- und Software eine perfekte Basis geschaffen, so dass die Assistant-KI auf vielen neuen Smartphones läuft, ständig erweitert wird und sich auch mit Geräten wie Chromecast koppeln lässt.
Da Google auch keinen Onlineshop betreibt, setzen die Verantwortlichen eher darauf, die hauseigenen Google-Dienste wie Maps, Translate oder Kalender zu unterstützen und speziell bei der Produktsuche im Internet zu punkten. Zudem hat man den populären Streaming-Dienst Spotify integriert.
 

Microsoft Invoke

In Zusammenarbeit mit harman/kardon hat Microsoft den Invoke auf den Markt gebracht. Ähnlich wie Apple legt Microsoft den Schwerpunkt auf die Soundqualität, was sich im aufwändigen Aufbau des 360°-Lautsprechers niederschlägt. Ebenso wie Google verfolgt Microsoft die Strategie eigene Services wie Skype oder office365 mit dem Sprachassistenten Cortana zu koppeln, anstatt Drittanbieterdienste zu integrieren. Ein Ansatz, der für den Business-Sektor sehr interessant ist.
In wie weit sich Cortana in Zukunft durchsetzen wird, hängt letztendlich davon ab, ob Microsoft verschiedene Anwendungen, die auf iOS oder Android laufen, auf ein mit Windows 10 basiertes System übernehmen und verbessern kann. Die dazu erforderliche Strategie wird bereits zielstrebig verfolgt.
 

 

Einschätzungen für die Zukunft

Digitale Sprachassistenten werden sich durchsetzen. Auch wenn die Funktionen der momentan angebotenen Geräte eher überschaubar sind, reizt doch die Tatsache, per Sprachbefehle Aktionen auszulösen oder Infos zu erhalten. Auch die vielen Kunden, die sich jetzt schon für einen Sprachassistenten entschieden haben, sehen das ebenso. Und mit zunehmenden Funktionen, Apps und Skills sowie einer immer cleverer werdenden Spracherkennung, wird die Nachfrage nach den intelligenten Lautsprechern kontinuierlich steigen. Dann brauichen wir nicht mehr selber per Handy oder Tablet online gehen, sondern können uns ganz nach Bedarf News und Mails einfach vorlesen lassen.

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