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    Drohnen – die fliegenden Multitalente

    Das Wort „Drohne“ wird im deutschen Sprachgebrauch für mehrere Dinge benutzt. Neben den männlichen Bienen werden auch unbemannte Luftfahrzeuge als Drohnen bezeichnet. 

    Der militärische Einsatz von bewaffneten Drohnen und die damit verbundene Berichterstattung haben jedoch dazu geführt, dass das Wort „Drohne“ eine subjektiv gefühlt negative Ausstrahlung hat. 

    Dies hat sich in den letzten Jahren aber deutlich geändert. Der Grund dafür liegt bei den Coptern, die mit ihren drei, vier, sechs oder noch mehr Propellern immer beliebter werden. Und statt Quadrocopter, Hexacopter oder Multicopter sagen die Leute lieber einfach nur Drohne. 

    Wenn Sie möchten, haben wir noch weitere interessante Informationen zu Drohnen, die wir Ihnen gerne verraten.



    EU Drohnenverordnung und Drohnenführerschein

    Die EU Drohnenverordnung regelt seit dem 01. Januar 2021 den Betrieb von allen unbemannten Luftfahrzeugen. Darunter fallen auch ferngesteuerte Fluggeräte, wie Drohnen oder Modellflugzeuge. Aber keine Angst, wir erklären Ihnen kurz und knapp die rechtlichen Voraussetzungen für den Betrieb Ihres Modells. Und falls ein Drohnenführerschein erforderlich sein sollte, zeigen wir Ihnen wie einfach dieser zu bekommen ist.



    Was ist eine Drohne?

    Wenn wir bei Conrad Electronic von Drohnen, Foto-Drohnen oder Kamera-Drohnen sprechen, dann sind ausschließlich ferngesteuerte Copter gemeint. 

    Anstelle von Tragflächen oder Rotorblättern sorgen waagerecht angeordnete Propeller für den notwendigen Auftrieb. Das hat den großen Vorteil, dass Drohnen wie Modell-Hubschrauber senkrecht starten und landen können. 

    Da als Antrieb leistungsstarke Brushless-Elektromotoren eingesetzt werden, können Drohnen nicht nur sich selber heben. Sie bieten sogar die Möglichkeit, eine Nutzlast, wie z.B. eine Kamera, mit in die Luft zu befördern. Dadurch sind Copter vor allen Dingen für Leute interessant, die gerne filmen und fotografieren. So ein Hochzeitsfoto im Stadtpark, das aus der Vogelperspektive aufgenommen wurde, hat schon einen ganz besonderen Reiz. 

    Je nachdem, wie groß und schwer die Zuladung sein soll, richtet sich auch die Größe des Fluggerätes und die Anzahl der Propeller. Und je größer die Drohne, desto höher der Preis. Aber zum Glück ist die technische Entwicklung so weit fortgeschritten, dass selbst in der unteren Preiskategorie richtig gut fliegende Exemplare erhältlich sind.



    Wie funktioniert eine Drohne?

    Ein Propeller, der direkt von einem Motor angetrieben wird, ist weder in der Luftfahrt noch im Modellbau etwas Neues. Drehmomentstarke Brushless-Motoren und energiereiche Lithium-Antriebsakkus sind mittlerweile auch schon ganz schön lange auf dem Markt. Lediglich die Sensorik hat in den letzten Jahren einen gewaltigen Entwicklungssprung gemacht. So gibt es jetzt extrem kleine und leichte Lage- und Beschleunigungs-Sensoren (MEMS-Sensoren), die es überhaupt erst möglich machen, dass Copter stabil fliegen. 

    Sobald eine Drohne abhebt, überprüft die bordeigene Elektronik ständig die horizontale Lage des Fluggerätes. Bei der geringsten Abweichung werden die Propellerdrehzahlen angepasst, damit die Drohne waagerecht schwebt. Eine komplizierte Mechanik, so wie sie in Hubschraubern verwendet wird, ist nicht erforderlich. Da die bordeigene Elektronik die Drohne quasi aktiv fliegt, muss die Person am Fernsteuersender lediglich die Flugrichtung vorgeben. Darum können auch unerfahrene Menschen innerhalb kürzester Zeit eine Drohne sicher steuern.  Und wenn das Modell noch über ein GPS-System verfügt, kann die Drohne selbsttätig auf der Stelle schweben oder im Follow-Modus dem Fernsteuersender hinterher fliegen. Selbst autonome Flugmanöver für den Einsatz über zuvor genau festgelegte Gebiete sind problemlos möglich.



    Wozu können Drohnen genutzt werden?

    Die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen sind sehr verschieden und auch breit gefächert. Demzufolge gibt es auch die unterschiedlichsten Drohnentypen, die wir hier einmal etwas genauer vorstellen möchten:

    Einsteiger-Drohnen

    Gerade im unteren Preissegment ist es einerseits immer wieder erstaunlich, wieviel Technik für kleines Geld geboten wird. Dies ist andererseits aber auch nicht verwunderlich, denn bei diesen Hobby-Drohnen steht der Flugspaß an erster Stelle. Und dazu müssen die kleinen Fluggeräte nicht nur perfekt fliegen. Zusätzliche Features wie Flip- und Return-Funktion, Flughöhenstabilisierung, Headless-Mode sowie automatisches Starten und Landen sind in der Preiseinstiegsklasse keine Seltenheit. 

    Speziell Kinder und Jugendliche haben den Dreh mit der Steuerung recht schnell raus. Wobei die Einsteiger-Drohnen vornehmlich im Innenbereich zum Einsatz kommen. Das hat den großen Vorteil, dass dann die EU-Drohnenverordnung  nicht greift

    Lediglich mit der bestehenden Haftpflichtversicherung sollte Rücksprache gehalten werden, ob der Betrieb von Drohnen mit abgedeckt ist.


    Quadrocopter, Multicopter

    Eine Preisklasse höher sind die Quadrocopter und Multicopter meist mit einer Kamera ausgestattet. Falls die Kamera fest in der Drohne eingebaut ist, sorgt eine elektronische Bildstabilisierung dafür, dass die Bilder keine Unschärfe haben und die Videos nicht zu unruhig wirken. 

    Die bessere, aber auch teurere Alternative ist eine Kameraaufhängung mit einem Gimbal. Da bleibt die Kamera immer exakt ausgerichtet, egal wie stark der Copter bei seinen Flugbewegungen schaukelt. 

    Wenn die Drohne noch Navigationssatelliten empfängt, kann die Kamera-Drohne annähernd auf der Stelle in der Luft parken. Die bedienende Person kann sich dann voll und ganz auf das Fotografieren und Filmen konzentrieren. Die Sorge, dass der Wind das fliegende Kamerastativ in einem Baum bläst, kann getrost vergessen werden. Wobei viele Drohen mit umfangreichen Hindernissensoren ausgestattet sind, die eine Kollision schon von Haus aus verhindern.



    Professionelle Drohnen für unterschiedliche Aufgaben

    Mittlerweile haben die Hersteller ihre Drohnen technisch soweit entwickelt, dass sie perfekt für spezielle Aufgaben geeignet sind:

    Drohnen in der Landwirtschaft

    Der Blick von oben verrät den Fachleuten in der Landwirtschaft weit mehr, als wenn das Feld aus Augenhöhe von der Seite betrachtet wird. 

    Multispektralkameras können Unterschiede in der Vegetation sichtbar machen und so den gezielten Einsatz von Dünger oder Pflanzenschutzmitteln ermöglichen. 

    Selbst das Ausbringen der erforderlichen Mittel kann die Landwirtschafts-Drohne mittlerweile selber übernehmen.


    Drohnen mit Wärmebildkamera

    Wenn anstelle der Multispektralkamera eine Infrarotkamera an der Drohne installiert ist, können Wiesen vor der Mahd abgeflogen und eventuell versteckte Wildtiere erkannt werden. 

    Aber auch Feuerwehren haben inzwischen den Vorteil von IR-Drohnen erkannt. Denn aus der Luft lassen sich sehr leicht Glutnester oder gefährdete Personen erkennen und die Einsatztrupps besser koordinieren.


    BOS-Drohne

    Aber auch für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ist es wichtig, sich im Einsatz einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage zu verschaffen. 

    Besonders dann, wenn das Einsatzgebiet sehr großflächig, unwegsam oder unübersichtlich ist. Denn nur wenn Polizei, Feuerwehr, THW und ärztliche Rettungskräfte einen konkreten Lagebericht haben, können die Einsatzkräfte effektiv zusammenarbeiten. 

    Deshalb müssen die BOS-Drohnen stets einsatzbereit und schnell startklar sein. Je nach Einsatz sind hochauflösende Kameras oder IR-Kameras erforderlich.


    Drohne für Vermessung und Inspektion

    Vermessungs- und Inspektionsdrohen ermöglichen die schnelle und einfache Begutachtung von Gebäuden oder technischen Einrichtungen. Auch dann, wenn die jeweiligen Bereiche nur schwer zugänglich sind. 

    Der Aufbau von komplexen Gerüsten oder das teure Anmieten eines Hubschraubers kann dadurch komplett entfallen. Da der Einsatz einer Inspektionsdrohne wesentlich kostengünstiger ist, können die Inspektionen öfter durchgeführt und etwaige Veränderungen lückenlos dokumentiert werden. 

    Aber auch die Vermessung von unwegsamen oder nur schwer zugänglichen Geländeabschnitten wird deutlich einfacher.



    Ist es schwer eine Drohne zu fliegen?

    Nein, ganz im Gegenteil. Modellflugzeuge oder Modellhubschrauber wollen ständig gesteuert werden, damit sie so fliegen, wie die Personen an der Fernsteuerung das gerne hätten. 

    Zwar gibt es auch für diese Modelle aufwändige Fluglagen-Stabilisierungssysteme, aber trotzdem müssen Modellflugbegeisterte die Flugbahn ständig im Auge behalten und feinfühlige Korrekturen am Sender durchführen. Aber genau darin liegt ja der Reiz beim Modellfliegen.

    Bei einem Copter oder einer Drohne wird über den Fernsteuersender quasi lediglich die Flugrichtung vorgegeben. Wenn nicht gesteuert wird, schwebt das Modell selbsttätig auf der Stelle. Vorausgesetzt, es wird in Innenräumen oder im Außenbereich bei Windstille geflogen. Ansonsten kann der Wind schon sehr leicht die Position des Modells verändern.

    Mit GPS verharrt das Modell auch bei Windböen konsequent in seiner Position. Deshalb reicht den meisten Leuten eine einfache Einweisung in die Funktionen aus, damit sie nach kurzer Zeit bereits abheben können. 

    Selbstverständlich bedarf es dann schon noch etwas Übung, um auch auf größere Entfernung den Abstand zu Hindernissen richtig einschätzen zu können und sicher zu fliegen.



    Häufig gestellte Fragen zu Drohnen

    Was ist ein UAS?

    Ein UAS ist ein  unbemanntes Luftfahrtsystem. Die Bezeichnung UAS ist die Abkürzung für Unmanned Aircraft System. Zum Teil wird auch die Bezeichnung UAV verwendet, wobei UAV für Unmanned Aerial Vehicle steht.

    Was bedeutet FPV?

    FPV steht für First Person View und bedeutet so viel wie Blick aus dem Cockpit. Eine Kamera mit Funksender überträgt das Bild an die Person am Fernsteuersender, die dann das Modell über die virtuelle Sicht steuert. Allerdings muss laut EU-Recht eine zweite Person (Spotter) neben der Person am Fernsteuersender stehen und den Flug beobachten.

    Was ist der Drohnenführerschein?

    Der Drohnenführerschein ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den EU-Kompetenznachweis A1/A3, der beim Luftfahrt-Bundesamt erhältlich ist. Dazu muss eine kleine Online-Prüfung abgelegt werden.

    Wie lange ist die Flugzeit einer Drohne?

    Die Flugzeit richtet sich nach der Akkukapazität und dem Stromverbrauch. Einsteiger-Drohnen haben Flugzeiten von unter 10 Minuten. Höherwertige Drohnen haben Flugzeiten von zum Teil über 30 Minuten. Um noch längere Flugzeiten erreichen zu können, bieten einige Hersteller ihre Drohnen zusammen mit zusätzlichen Wechsel-Akkus als Combo an. Die tatsächlich erreichbare Zeit ist dann von der Zuladung und dem jeweiligen Flugstil abhängig.

    Brauche ich eine Spezielle Drohnenversicherung?

    Der Betrieb einer Drohne muss versichert sein, damit im Schadensfall Fremdschäden abgedeckt sind. Wichtig: Nicht jede Haftpflichtversicherung deckt auch den Betrieb von Drohnen.



    Drohnen Versicherung und Austro Control uLFZ Bewilligung in Österreich

    Egal wie Sie Ihren Multicopter verwenden, ob rein privat oder zu gewerblichen Zwecken: Drohnen unterliegen in Österreich einer Versicherungspflicht. 

    Erfahren Sie wichtige Informationen zum Thema Drohnen Versicherung und die aktuelle Gesetzeslage in Österreich. Darüber hinaus fidnen Sie auch, welche Drohnen bei der Austro Control bewilligt werden müssen und wie man so rasch wie möglich eine uLFZ Bewilligung bei der Österreichischen Luftfahrtbehörde bekommt.

      

      

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