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Die Prozessoren (CPU) eines herkömmlichen Computers werden immer leistungsstärker. Doch je mehr Leistung, desto mehr Hitze entwickelt sich. Deswegen ist ein CPU-Kühler unabdingbar. Wie ist ein Kühler aufgebaut? Alles Wissenswerte erfahren Sie hier in unserem Ratgeber.

Wissenswertes zu CPU-Kühlern

Wie ist ein CPU-Kühler aufgebaut?

Kühler mit vier Heatpipes zum optimalen Hitzeabtransport

Bei einem ausgelasteten Prozessor können Temperaturen von über 60°C gemessen werden. Wir der CPU zu heiß, leidet seine Leistung. Drohen wegen der Hitze Schäden an den Bauteilen, schaltet sich der Rechner im Normalfall automatisch ab – ungespeicherte Dokumente gehen dann verloren.

Ein Lüfter ist das auffälligste Bestandteil des CPU-Kühlers. Er ist als eine Art „Windrad“ gut erkennbar und eine der größten Bauteile im Innenleben des Computers. Zudem macht er sich in Betrieb bei den meisten Modellen durch die Geräuschentwicklung bemerkbar.

Jedoch ist der Prozessorkühler weit umfangreicher aufgebaut. Neben dem Lüfter spielt der Kühler (Kühlkörper) eine wichtige Rolle. Der Lüfter besteht aus dem Lüfterrad, dessen Verbindung zum Kühlkörper und das dazugehörige Lager. Außerdem gibt es CPU-Kühler, die gar keinen Lüfter haben.

Der Kühler weist eine Lamellenstruktur auf, die für einen idealen Hitzeabtransport sorgen soll. Dabei soll so viel Oberfläche wie möglich generiert werden. Denn je größer die Oberfläche der Lamellen, desto besser die Kühlung der CPU. Durch eine kleine Platte, die entweder konvex oder konkav auf der CPU aufliegt, wird die Hitze in die Lamellen transportiert. Ohne Lüfter haben Sie ein passives Kühlsystem eingebaut, mit zusätzlichem Lüfterrad erhöht sich die Kühlleistung.

Bei einer leistungsfähigeren Bauart verfügt der Kühler außerdem über sogenannte Heatpipes, welche in den meisten Fällen am Kühlerboden abgeflacht sind und eine direkte Auflagefläche auf den Prozessor bilden. Diese Kupferrohre sind mit einer Kühlflüssigkeit gefüllt. Die Heatpipes leiten somit direkt die erzeugte Hitze von der CPU in die Lamellen. Schon ohne Lüfter ist diese Kühlform sehr effektiv und lautlos. Die aktuell leistungsstärkste Lösung ist die Kombination von Heatpipes und Lüfter.

Welche Funktion hat der Prozessorkühler?

Der CPU-Kühler ist für die Kühlung des Prozessors zuständig. Er regelt seine Temperatur, damit im Betrieb kein Leistungsverlust entsteht und verhindert, dass durch Überhitzung Beschädigungen entstehen.

Die alleinige Kühlung des Prozessors reicht jedoch nicht aus. Ist der Prozessorkühler nicht in der Lage, die heiße Luft aus dem PC-Gehäuse abzuführen, entsteht Stauhitze. Entwickelt sich eine permanent hohe Temperatur im Gehäuse, vermindert das die Kühlleistung – der Kühler muss mehr Energie aufwenden, den CPU zu kühlen und die Rechenleistung sinkt.

Je nachdem, für was Sie Ihren Computer nutzen, ergeben sich andere Anforderungen an die CPU und entsprechend auch an den Kühler. Für Anwendungen und Prozesse wie Office, Audio- und Bildwiedergabeprogramme sowie zum Surfen im Internet reicht die Grundausstattung meist aus, die die PC-Hersteller mitliefern. Nutzen Sie aufwendigere Programme, wie zum Beispiel komplexe Bild- und Videobearbeitungssoftware, können Sie mit einem leistungsstärkeren CPU-Kühler die Leistung Ihres Computers mit einer vergleichsweise günstigen Hardware-Lösung optimieren. Dadurch lassen sich kostengünstig spürbare Effekte erzielen.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Folgende Faktoren sollten Sie vor dem Kauf eines CPU-Kühlers beachten. So finden Sie beim Kauf die passende Lösung und können Kosten sparen.

  • Funktion des Kühlers / Anwendungsbereich des Computers
  • Qualität von Lüfter und Lager
  • Aufbau des Kühlers
  • Platzbedarf im Gehäuse

Funktion des Kühlers

Wofür nutzen Sie Ihren Computer regelmäßig? Wollen Sie maximale Kühlleistung, um die bestmögliche Leistung des Prozessors sicherzustellen? Liegt Ihr Fokus auf Office-Anwendungen, bei denen Sie möglichst eine ruhige Arbeitsatmosphäre benötigen? Oder brauchen Sie sowohl einen leistungsfähigen als auch ruhigen CPU-Kühler?

Für ruhigen Lauf

  • passive Kühlung ohne Lüfter
  • komplexe Lamellenstruktur
  • niedriges Preissegment

Leistungsorientierte Lösung

  • große und viele Heatpipes für gute Wärmeaufnahme
  • breites Lamellenpaket mit wenig Lamellen und hohe Bauform für möglichst viel Kühlfläche
  • Lüfter mit Fokus auf Leistung
  • mittleres Preissegment

Für hohe Leistung und geringen Geräuschpegel

  • große Kühlleistung des gesamten Kühlers
  • Headpipes mit hochwertiger Kühlflüssigkeit
  • großer, qualitativ hochwertiger Lüfter
  • ausschließlich im höheren Preissegment zu finden
Das Lüfterrad des Kühlers sorgt für die Zirkulation der Luft im Gehäuse

Qualität von Lüfter und Lager

Leisen und leistungsstarke Lüfter sind im unteren Preissegment oft nicht kombinierbar zu finden. Wollen Sie Geld sparen, sollten Sie darüber nachdenken, worauf Sie höheren Wert legen. Hochpreisige Lösungen verfügen über eine optimierte Lagerqualität und ein für Lärmreduzierung konzipiertes Lüfterrad.

Aufbau des Kühlers

Hier ist einerseits der Aufbau und die Größe des Lamellenpaketes gemeint. „Je größer der Prozessor desto größer der CPU-Kühler“ ist hier die Devise. Die CPU kann nie genug Kühlung bekommen. Achten Sie also darauf, dass der Kühler auf möglichst kleinem Raum viel Fläche zum Wärmeabtransport bietet. Jedoch sollte der Abstand der einzelnen Kühllamellen zueinander ebenfalls beachtet werden. Bei vielen Lamellen mit wenig Abstand zueinander staut sich die Hitze. Schon im mittleren Preissegment finden Sie oft überdurchschnittlich gute Lösungen für die Lamellenstruktur.

Andererseits sollten Sie bei leistungsintensiveren Anwendungsbereichen in Betracht ziehen, ob Sie Heatpipes benötigen. Auch hierbei gibt es Unterschiede in Form und Anzahl der Kupferrohre sowie der in ihnen befindlichen Kühlflüssigkeit.

Platzbedarf im Gehäuse

Hat der CPU-Kühler überhaupt Platz im Gehäuse? Manche PC-Hersteller verbauen die Komponenten in einem relativ schmalen Gehäuse. Hier sollten Sie vor dem Kauf einen Blick auf das Platzangebot in Ihrem PC-Tower werfen. Achten Sie auf den Abstand zu anderen Komponenten wie zum Beispiel der Grafikkarte und messen Sie den Raum aus, den Ihnen Mainboard und Gehäusehöhe zur Verfügung stellt. Wollen Sie einen kleineren CPU-Kühler mit besserer Kühlleistung einbauen, ist das kein Problem.

Sollten Sie sich also in naher Zukunft für einen neuen CPU-Kühler entscheiden, sollten Sie die Erwartungen, die Sie an Ihren Computer stellen, mit der Leistung des Gerätes abstimmen. So können Sie im besten Fall sogar Geld sparen. Mit einer Kühlkombination von Lüfter und Heatpipes können Sie jedoch kaum etwas falsch machen.

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