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Ratgeber

AVM FRITZ Box » Router für zuverlässiges WLAN

In jedem Haus, in dem ein Internetanschluss vorhanden ist, gibt es auch einen Router. Viele Provider und immer mehr Anwender setzen dabei auf die zuverlässigen Fritzboxen des Herstellers AVM. In unserem Ratgeber erfahren Sie, was die Router von AVM so besonders macht und welche weiteren Produkte fürs Heimnetz der Hersteller im Programm hat.



Was ist eine Fritzbox?

Der deutsche Hersteller AVM ist auf dem umkämpften Markt der Router schon lange eine feste Größe. Das in Berlin ansässige Unternehmen liefert seine Fritzbox genannten Router nicht nur an den Endkunden, sondern auch an diverse Internet Service Provider (ISP). Diese stellen die Geräte ihren Kunden bei neu bestellen DSL-Anschlüssen als Standard-Router zur Verfügung. Beliebt sind die Router wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit. Der Hersteller gibt nicht ohne Grund 5 Jahre Garantie. Ein weiterer Vorteil besteht in dem einfach zu bedienenden Betriebssystem FritzOS. Hierüber können selbst weniger versierte Anwender schnell eine Internetverbindung einrichten oder IP-Adressen verwalten. In Sachen Geschwindigkeit belegen die Geräte von AVM in unabhängigen Tests meist die Spitzenplätze. AVM-Fritzboxen werden zudem regelmäßig mit Updates versorgt, die die Stabilität der Geräte erhöhen oder sogar völlig neue Funktionen hinzufügen. Der Aufbau eines WLAN-Netzwerks ist mit einem FRITZ-Router ein Kinderspiel, da jede Fritzbox bereits eine integrierte WLAN-Funktionalität mitbringt. Aktuell werden je nach Fritzbox-Router WLAN-Standards bis AC unterstützt. Weiterhin bieten die Geräte verschiedene Telefonie-Optionen. Die Fritzboxen von AVM sind übrigens nicht nur für DSL-Anschlüsse erhältlich. Der Hersteller hat auch Geräte für den Kabelanschluss, Glasfaser und für Internet über LTE im Portfolio.



Welche Produkte bietet AVM neben der Fritzbox für das Heimnetz an?

Neben AVM-Routern hat der Hersteller weitere Produkte im Programm, die die Fritzboxen optimal ergänzen. Mit den FRITZ-Repeatern kann die WLAN-Reichweite eines bestehenden WLAN erweitert werden. Der WLAN-Repeater nimmt das vom Router abgestrahlte WLAN-Signal auf und verstärkt es. Mit einigen FRITZ-Repeatern ist auch der Aufbau eines Mesh-WLAN möglich: In diesem Fall werden einzelne WLAN erzeugt, die anschließend zusammengefasst werden und in einem großen Netz arbeiten. Mit einem solchen High-End-WLAN haben Sie in jedem Raum eine stabile und schnelle Verbindung, ob im Keller oder auf dem Dachboden.

Sollte es aufgrund besonderer baulicher Gegebenheiten nicht mit einer schnellen WLAN-Verbindung klappen, kann FRITZ-Powerline eine Alternative darstellen. Hierbei wird ein Netzwerkkabel von einem Anschluss des Routers zu einem Powerline-Adapter gelegt, der in einer gewöhnlichen Wandsteckdose steckt. In dem Raum, mit dem eine Verbindung hergestellt werden soll, wird anschließend ebenfalls ein Powerline-Adapter in eine Steckdose gesteckt. Endgeräte können dann entweder über einen am Adapter befindlichen RJ45-Anschluss oder über WLAN auf das Netzwerk zugreifen und volle Internet-Geschwindigkeit bieten. Die Übertragung der Daten erfolgt durch die im Gebäude vorhandenen Stromkabel. Darüber hinaus hat AVM verschiedene Telefone im Sortiment, die reibungslos mit der Fritzbox funktionieren. Hinzu kommen diverse Komponenten für das Smart Home, die sich schnell in das Heimnetz integrieren lassen und über einen AVM Router gesteuert werden können.



Die Fritzbox von AVM als Zentrale für das Smart Home

AVM bietet mit den FRITZ DECT 301 intelligente Heizkörperregler an, die sich schnell und einfach mit einer Fritzbox verbinden lassen. Die praktischen Thermostate regeln die Temperatur und sorgen in der Nacht automatisch für eine Temperaturabsenkung. Die möglichen Einsparungen bei den Heizkosten sind enorm. Während ähnliche Systeme von anderen Herstellern in der Regel ein separates Gateway benötigen, übernimmt bei AVM die Fritzbox diese Funktion. Zusätzliche Geräte sind daher für den Betrieb der Thermostate nicht erforderlich. Eine weitere praktische Funktionalität ist FRITZ-NAS: Hierüber können Sie einen USB-Speicher an den Router anschließen, der über die Fritzbox im Netz genutzt werden kann. Auf Wunsch können Sie den Router auch so konfigurieren, dass der Speicher über das Internet erreichbar ist. Ein zusätzliches NAS-System können Sie sich mit einer Fritzbox daher sparen.



Worauf sollte ich achten, wenn ich eine Fritzbox kaufen möchte?

AVM bietet eine Vielzahl verschiedener FritzBox-Modelle. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Router für Ihren Anschluss geeignet ist. Ein Gerät mit DSL-Modem eignet sich natürlich nicht für Internet über Kabelanschluss. Die Modelle 4040 und 4020 sind reine Router ohne eingebautes Modem und setzen ein vorhandenes Kabel-, Glasfaser- oder DSL-Modem voraus. 

Achten Sie darauf, dass der WLAN-Router nicht durch Vorhänge oder Möbel verdeckt wird, um den WLAN-Empfang nicht zu beeinträchtigen. Das gilt insbesondere, wenn Sie Internet über LTE beziehen. Experimentieren Sie bei der Aufstellung des Routers, meist sind Plätze am Fenster oder erhöht auf Schränken vorteilhaft. Sollte die Empfangsqualität nicht ausreichend sein, kann eine Außenantenne Abhilfe schaffen. 

Ändern Sie beim WLAN unbedingt das voreingestellte Passwort für maximale Sicherheit. Wenn Sie innerhalb Ihrer Räumlichkeiten Probleme mit dem WLAN-Empfang haben, können Repeater das Problem in den meisten Fällen beheben.



Unser Praxistipp: Aktuelle Updates installieren!

AVM pflegt sein Betriebssystem FritzOS sorgfältig. Neue Versionen bieten eine erhöhte Stabilität und schließen eventuell gefundene Sicherheitslücken. Sie sollten daher immer die aktuellste FritzOS-Version installieren



FAQ – häufig gestellte Fragen zum Thema Fritzbox und WLAN

Welches sind die aktuellen WLAN-Standards?

Der erste WLAN-Standard trug die Bezeichnung IEEE 802.11 und funkte auf dem 2,4-GHz-Band. Die maximale Übertragungsrate lag damals gerade einmal bei 2 Mbit/s. Der Nachfolger IEEE 802.11b (WLAN B) arbeitete ebenfalls auf dem 2,4-GHZ-Band, die Geschwindigkeit konnte auf 11 Mbit/s gesteigert werden. IEEE 802.11a (WLAN A) ist primär in den USA verbreitet, funkt ebenfalls auf 2,4 GHz und liefert theoretisch eine maximale Datenrate von bis zu 54 Mbit/s, die in Praxis aber so gut wie nie erreicht wird. Auch IEEE 802.11g (WLAN G) sendet auf 2,4 GHz und kann bis zu 54 Mbit/s übertragen, die maximale Reichweite wurde im Vergleich zum Vorgänger allerdings deutlich erhöht. Im Jahr 2009 wurde IEEE 802.11n (WLAN N) ins Leben gerufen. Der Standard kann sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band nutzen und erreicht eine Übertragungsrate von bis zu 600 Mbit/s. IEEE 802.11ac (WLAN AC) ist eine direkte Weiterentwicklung des Vorgängers und weist eine maximale Übertragungsrate von bis zu 6.936 Mbit/s (8x8 MIMO) auf. Die neueste WLAN-Generation trägt die Bezeichnung IEEE 802.11ax (WLAN AX) und wird häufig einfach Wi-Fi 6 genannt. Theoretisch ist ein Datendurchsatz von bis zu 9.600 Mbit/s möglich.

Was ist eigentlich DSL?

Die Abkürzung DSL steht für Digital Subscriber Line. Es handelt sich dabei um eine Übertragungstechnologie, die hohe Geschwindigkeiten über das normale Telefonnetz ermöglicht, ohne dass die Telefonie beeinträchtigt wird.

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