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Ratgeber

Kinder Mikroskop » Kleine Entdecker ganz groß

Mit einem Kindermikroskop können kleine Entdecker die Natur erforschen und Objekte wie Sandkörner und Gräser oder speziell angefertigte Präparate optisch vergrößern. 

Wie ein Mikroskop aufgebaut und worauf speziell beim Kauf eines Kindermikrokops zu achten ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber.



Aufbau eines Mikroskops

Mikroskope kommen insbesondere in der Medizin, Biologie, Kriminalistik und der materialwissenschaftlichen Forschung zum Einsatz und dienen dazu, Objekte in vielfacher Vergrößerung bildlich darzustellen. So können kleinste Zellen oder Materialien auf ihre Beschaffenheit hin untersucht werden. Auch kleinen Entdeckern bereitet es Freude, Gegenstände aus der Natur und dem Alltag mit einem Mikroskop genauer unter die Lupe zu nehmen.

Mikroskope sind optische Geräte, die durch eine zweistufige Vergrößerung über zwei Linsensysteme das zu untersuchende Objekt um ein Vielfaches größer darstellen. Eines der beiden Linsensysteme, das Okular, befindet sich oben. 

Durch das Okular schauen Schülerinnen und Schüler beim Mikroskopieren durch. Es steckt auf dem Tubus, einem lichtundurchlässigen Rohr, an dessen unterem Ende sich der Objektivrevolver anschließt. 

Es folgt der Objekttisch, der im Regelfall über Objekthalter verfügt, um den Objektträger zu fixieren. Sowohl das Objektiv als auch das Okular vergrößern das Bild. In der ersten Stufe entsteht über das Objektiv ein vergrößertes Zwischenbild, das durch das Okular nochmals vergrößert wird und zwar so, dass das menschliche Auge die Feinheiten ohne Mikroskop als Hilfsmittel gar nicht wahrnehmen könnte. 

Je mehr Einstellungsmöglichkeiten bei der Vergrößerung vorhanden sind, desto feinschichtigere Strukturen können untersucht werden.

Mikroskope für Kinder und Erwachsene gibt es in verschiedenen Ausführungen. 

So finden Sie etwa Stereomikroskope mit zwei Okularen und 3D-Effekt, Modelle mit einer zusätzlichen Zoom-Funktion und/oder mit Durchlicht oder Auflicht sowie LCD-Mikroskope vor, die aufgenommene Bilder speichern und an einen PC übertragen. Bei Lichtmikroskopen wird nicht nur künstliches Licht verwendet – bei einigen Modellen kommen Spiegel zum Einsatz, die sich das Tageslicht zunutze machen.



Mikroskopie im Unterricht

Spätestens während der Schulzeit kommen Kinder mit Kindermikroskopen in Berührung. Viele Lehrerinnen und Lehrer greifen im Biologie-Unterricht zu Schüler-Mikroskopen, um Kinder beispielsweise die Struktur pflanzlicher Bestandteile, Partikel im Wasser oder speziell für den Unterricht gefertigte Präparate erforschen zu lassen

Schon in der Grundschule lernen Kinder den Umgang mit einem Mikroskop. Unter der Anleitung der Lehrerin oder des Lehrers erfahren sie, wie Mikroskope aufgebaut sind, wie sie funktionieren und wie sie in Forschung, Medizin oder Kriminalistik eingesetzt werden. 

An vielen Bildungseinrichtungen (von der Grundschule bis zur Universität) gehören Klassensätze an Kindermikroskopen beziehungsweise Forscher-Mikroskopen mit besonders hoher Vergrößerung zur Grundausstattung. Bei großen Klassenstärken können Lehrerinnen und Lehrer zu einem digitalen Mikroskop mit Kamera greifen, um die Präparate allen Schülerinnen und Schülern zeitgleich zu zeigen.

Übrigens: Bereits vor Schuleintritt können Eltern kleinere Kinder ans Forschen und Experimentieren mit Hilfe von einfachen Lupen und später Einsteiger-Mikroskopen heranführen. Mit dem Mikroskopieren können Sie die Neugier des Kindes fördern. Auch ein Experimentierkasten für Kinder eignet sich hervorragend für den Einstieg in die Erforschung der Natur.

Beim Mikroskopieren mit Kindern im Unterricht geht es nicht nur um das Anschauen und Untersuchen von Dauerpräparaten, sondern auch um die Anfertigung botanischer oder zoologischer Frischpräparate, die beispielsweise zugeschnitten, auf dem Objektträger platziert und gegebenenfalls eingefärbt werden. 

Schülerinnen und Schüler nutzen häufig Wasser als Medium, in dem das Frischpräparat eingebettet und schließlich abgedeckt wird. Die angefertigte Probe wird schließlich vom Kind unter dem Schüler-Mikroskop unter vielfacher Vergrößerung begutachtet.   



Wichtiges beim Kauf von Kindermikroskopen

Mikroskopier-Sets für den Schulunterricht enthalten meist Einsteiger-Mikroskope, die mit einer einfachen Bedienung überzeugen. 

Beim Kauf sollte besonders auf eine solide Vergrößerung geachtet werden. Eine hohe Vergrößerung ermöglicht es, selbst kleinste Einheiten genau zu betrachten.

Ein Schülermikroskop sollte darüber hinaus über eine Auswahl an Objektiven verfügen, über die verschiedene Vergrößerungsstufen komfortabel eingestellt werden können.

Für den schulischen Gebrauch genügt zumeist ein Objekttisch mit zwei Objekthaltern. Alternativ gibt es Kreuztische, auf denen der Objektträger mittels Stellschrauben positioniert wird. 

Damit auch in dunkleren Räumen Experimente mit Mikroskopen für Kinder durchgeführt werden können, empfiehlt sich ein Mikroskop mit einer künstlichen Lichtquelle (beispielsweise einer LED-Lampe) statt eines Modells mit Spiegel, wofür Tageslicht benötigt wird. 

Ist ein Kindermikroskop für den Betrieb via Batterien ausgelegt, ist es nahezu überall einsetzbar.

Ob Monokular- oder Binokular-Mikroskope besser geeignet sind, hängt vom Einsatzgebiet ab. Bei längerem Mikroskopieren erweisen sich Binokular-Mikroskope als angenehmer für das Auge. 

Eine robuste Bauweise und einfache Handhabung ist bei Kinder- und Schülermikroskopen ebenso wichtig. Für erste Experimente zu Hause ist Zubehör (Objektträger, Deckgläser, Dauerpräparate, Präpariernadeln und Petrischalen) nützlich, in der Schule sind die benötigten Arbeitsmaterialien vorzufinden.



Unser Praxistipp: Mikroskop für Kinder mit der richtigen Beleuchtungsart wählen

Die Auswahl an Kinder-Mikroskopen und Schüler-Mikroskopen ist groß. Bei Lichtmikroskopen wird hauptsächlich zwischen Mikroskopen mit Auflicht und Durchlicht unterschieden. 

Durchlicht-Mikroskope eignen sich vor allem zur Untersuchung feinschichtiger, durchsichtiger Präparate, da das Licht von unten durch die Probe laufen muss, bevor es im Objektiv aufgefangen wird. 

Auflicht-Mikroskope kommen vor allem in materialwissenschaftlichen Ausbildungsstätten zum Einsatz. Sie eignen sich für dicke und lichtundurchlässige Proben, die vom Objektiv aus oder von der Seite beleuchtet werden und das Licht reflektieren. Bei Mikroskopen für Kinder finden Sie auch eine Auswahl von Modellen, die mit beiden Beleuchtungsarten ausgestattet sind.



FAQ – häufig gestellte Fragen zu Kindermikroskopen

Was ist ein Stereomikroskop?

Ein Stereomikroskop ist ein Lichtmikroskop, das ein Präparat aus verschiedenen Winkeln erfasst und im Tubus ein Bild davon erzeugt. Auf diese Weise entsteht beim Stereomikroskop ein räumliches Bild des Präparats.


Welches Kinder-Mikroskop ist für den Gebrauch zu Hause zu empfehlen?

Kinder können mit einfachen Lupen oder Becherlupen erste Erfahrungen bei der Vergrößerung von Alltagsgegenständen machen. 

Wenn das Interesse anhält, eignen sich speziell für Kinder konzipierte Mini-Mikroskope mit nur wenigen Einstellungsmöglichkeiten für den Einstieg. 

Später, etwa ab dem Grundschulalter, ist ein erstes Kinder-Mikroskop mit LED-Licht empfehlenswert. Mit umfangreichem Zubehör für das Kinder-Mikroskop können Erwachsene Schulkindern praxisnah Wissen zu verschiedenen Themen wie Zellen von Tieren und Pflanzen näherbringen.


Eignen sich USB-Mikroskope für den Unterricht?

USB-Mikroskope erweisen sich als vorteilhaft, wenn das Bild eines Präparates mehreren Schülerinnen und Schülern zugleich zugänglich gemacht werden soll. Solche Modelle übermitteln das Bild zur Veranschaulichung an ein digitales Display. Darüber haben Schulen und Ausbildungsstätten die Möglichkeit, das digitalisierte Bild an die Schüler elektronisch weiterzuleiten. Die Ergebnisse der Mikroskopie können so jederzeit wieder angeschaut werden.

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