Ratgeber

Dimmbare LED-Lampen » Licht mit optimaler Helligkeitssteuerung

Mit einer dimmbaren LED-Leuchte passen Sie die Lichtstärke und Helligkeit nach Bedarf an. Sie verändern damit die Lichtstimmung, leuchten Arbeitsbereiche optimal aus oder schaffen eine entspannende Atmosphäre.

Durch Drehen, Antippen oder Berühren lassen sich die LEDs heller und dunkler einstellen und verschiedene Stimmungsbilder erzeugen.

Gedimmtes Licht kann die Lebens- und Arbeitsqualität in Privathaushalten, Unternehmen und öffentlichen Räumen erhöhen.

Gleichzeitig sparen Sie Energie durch das Anpassen der Helligkeitsstufen ein. Sie senken Ihre Betriebskosten und schonen die Umwelt.

Die Vielfalt an dimmbaren LED-Lampen macht es einfach, Ihr Räume modern zu beleuchten. Legen Sie Wert auf die Dimmbarkeit, sollten Sie dies beim Lampenkauf berücksichtigen. In unserem Ratgeber erfahren Sie alle wichtigen Informationen rund um dimmbare LED-Lampen!



Sind alle LED-Lampen dimmbar?

Technisch gesehen steuern Sie durch das Dimmen die in den Raum abgegebene Lichtmenge und den daraus resultierenden Helligkeitseindruck. Damit die Helligkeitsregelung über einen Dimmer funktionieren kann, muss das Leuchtmittel das Dimmen grundsätzlich unterstützen. Die Auswahl an dimm-geeigneten LED-Lampen ist groß – aber nicht alle LEDs sind dimmbar.

Bei LED-Lampen lässt sich die Lichtstärke nur variieren, wenn diese eindeutig als dimmbar gekennzeichnet sind. Diese Angabe finden Sie in der Produktbeschreibung, auf der Lampenverpackung und mitunter auch auf dem Leuchtmittel selbst. Fehlt ein Hinweis auf die Dimmbarkeit, ist ein Dimmen der Lampe nicht möglich.



Worauf kommt es bei dimmbaren LEDs an?

Es gibt verschiedene Verfahren, LEDs zu dimmen: Lastregelung, Pulsbreitenmodulation (PWM), SceneSwitch, Fernbedienung und smarte Systeme.

Die Unterscheidung ist wichtig, denn die Zusammenarbeit von LED und Dimmern ist nicht genormt. Es lohnt sich, bei der Produktauswahl genau hinzusehen, ob die von Ihnen ausgewählten Leuchten oder Leuchtmittel vom jeweiligen LED-Dimmer unterstützt werden.

Viele der für Glüh- und Halogenlampen ausgelegten Dimmsysteme eignen sich nicht für LEDs. Das liegt an der hohen Mindestlast, die LEDs oft nicht erreichen.

Und anders als bei einer Glüh- oder Halogenbirne wird die Helligkeit von LEDs über den Strom und nicht über die Spannung geregelt. LEDs benötigen Gleichstrom, der von einer Vorschaltelektronik im Lampensockel aus der Netzspannung erzeugt wird.

Ist der Dimmer nicht für LED-Lampen ausgelegt, werden nicht die LEDs gedimmt, sondern die vorgeschaltete Elektronik. In Folge wird die nötige Schwellspannung nicht erreicht und das Licht bleibt aus.



Welche Dimmverfahren für LEDs gibt es?

Hier erfahren Sie, worin sich die Verfahren zur Lichtstromanpassung bei dimmbaren LED-Lampen unterscheiden:

Dimmen per Lastregelung

Eine verbreitete Möglichkeit, die Helligkeit von LEDs zu steuern, ist ein Phasenanschnitt- oder Phasenabschnittdimmer. LEDs weisen je nach Vorschaltelektronik ein induktives (Typ L) oder kapazitives Lastverhalten (Typ C) auf. Sie benötigen darauf abgestimmt entweder einen Phasenanschnittdimmer oder einen Phasenabschnittdimmer.

Auf Nummer sicher gehen Sie mit einem Universaldimmer für beide Lastarten. Universaldimmer sind mit mehreren Lampentypen kompatibel. Die Geräte erkennen, um welche Lampen- oder Leuchtmittelart es sich handelt und passen sich automatisch an.

Dimmen per PWM-Regelung

Bei Helligkeitsanpassung durch Pulsweitenmodulation wird die LED in kurzen Abständen immer wieder ein- und ausgeschaltet. Durch die vorübergehenden Ausschaltphasen sinkt die effektive Lichtleistung. Es handelt sich um mehrere Hundert bis Tausend Schaltvorgänge pro Sekunde.

Die Modulation verläuft damit so schnell, dass sie für das menschliche Auge nicht zu erfassen ist. Es entsteht optisch der Eindruck einer durchgehenden Beleuchtung mit verminderter Leistung. Ein Nachteil der LED-Dimmung durch PWM-Regelung ist die geringere Lebensdauer der Leuchtmittel durch das ständige Ein- und Ausschalten.

Dimmen per Schalter (SceneSwitch)

Sie haben keinen Dimmer und möchten die Helligkeit mit dem vorhandenen Lichtschalter regulieren? Das geht mit umschaltbaren LED-Leuchtmitteln.

Betätigen Sie den Schalter mehrfach hintereinander, um zwischen den Lichtstufen zu wechseln. Sie schalten so je nach Modell etwa die Stufen maximale Helligkeit, halbe Lichtstärke und stark gedimmt ein. Ein eingebauter Speicherchip merkt sich die letzte Einstellung.

Dimmen per Fernbedienung

Manchen dimmbaren Lampen oder LED-Leuchtmitteln liegt eine Fernbedienung zur Helligkeitsanpassung bei. Sie benötigen dann keinen zusätzlichen Dimmer. Es genügt, die LED über den Schalter an der Wand oder an der Leuchte einzuschalten. Die Regulierung der Lichtstärke erfolgt über die Fernbedienung.

Dimmer per Smart Home-Steuerung

Smarte LED-Leuchtmittel und Lichtsysteme sind mit einer integrierten Dimmfunktion ausgestattet. Sie können die Helligkeit per App auf dem Handy, über Funkdimmschalter und auf Zuruf anpassen. Per Timer-Steuerung und im Zusammenspiel mit Sensoren lassen sich individuelle Helligkeitsprofile realisieren.

Sie benötigen keinen zusätzlichen LED-Dimmer. Als Zubehör haben einige Hersteller von smarten Lichtsystemen funkgesteuerte Dimm-Aktoren im Programm. Damit dimmen Sie nicht vernetzte Lampen über die Bedienmöglichkeiten des Systems.



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Gibt es ein Dimmbarkeitssymbol für LED-Lampen?

Achten Sie beim Kauf der dimmbaren LED-Lampe darauf, dass die gewünschten LED-Leuchtmittel in der Produktbeschreibung als dimmbar gekennzeichnet sind.
 

Viele Hersteller versehen auch die Verpackung von dimmbaren LED-Leuchten mit einem entsprechenden Symbol, an dem Sie einfach erkennen können, dass das gewünschte Leuchtmittel dimmbar ist. 
 

Es zeigt einen runden Regler mit der Beschriftung „dimmbar“ oder „dimmable“.



Was ist beim Dimmen von LEDs noch zu beachten?

Die Dimm-Charakteristik von LEDs unterscheidet sich je nach Modell und Hersteller. Dadurch lässt sich nicht jede Kombination von Leuchtmitteln gemeinsam harmonisch dimmen. Zudem reagieren dimmbare LEDs unterschiedlich auf das Absenken der Helligkeit. Abhängig vom Aufbau des Leuchtmittels kann es vorkommen, dass eine Lampe heller leuchtet als die andere. Oder eine Leuchte gibt bei kleinster Reglerstellung noch Licht ab, während die andere bereits dunkel ist. Es empfiehlt sich daher, nur Lampen eines Herstellers, eines Typs und aus einer Serie im Verbund zu dimmen.



Auf welche LED-Eigenschaften kommt es an?

Leistung und Fassung

Sind Sie auf der Suche nach einem LED-Leuchtmittel, welches Sie in eine herkömmliche Glühlampen-Fassung einsetzen können? Dann wählen Sie im Filter ≙ Leistung einer Glühbirne die Watt-Angabe der Glühbirne und im Filter Sockel den Fassungstyp. Anschließend werden Ihnen entsprechende Ersatzleuchtmittel mit LED-Technik angezeigt.


Ausführung: matt oder klar

Eine weitere Entscheidung, die Sie treffen können, ist die im Filter Ausführung zwischen klarem und mattem Design für Ihre LED-Leuchtmittel.

Dimmbare LED mit E27-Fassung (klar)

LED-Spot als Ersatz für 60W Glühbirne (matt)


Lichtstrom pro Lichtquelle

Der Lichtstrom in Lumen gibt an, wie hell das LED-Leuchtmittel maximal leuchten kann, wenn es nicht gedimmt wird. Es handelt sich dabei um den sichtbaren Bereich des Lichts. In unserem Shop finden Sie dimmbare LEDs mit bis zu 2.500 lm. Wenn mehrere LEDs in einem Leuchtmittel verbaut sind, steigert sich der Gesamtwert an Helligkeit.

Um die Leuchtstärke besser einschätzen zu können, gibt es den Filter ≙ Leistung einer Glühbirne mit Wattangaben, der Ihnen mehr Orientierung bieten kann. Bei dimmbaren Leuchtmitteln wird die Leistung als Bereich ausgewiesen.  


Lichtfarbe

Bei den dimmbaren LEDs gibt es neben den üblichen Weißtönen eine große Vielfalt an Lichtfarben für einfarbige LEDs.


Farbwechsel

Bei Farbwechsel-LEDs gibt es die Optionen RGB oder RGBW.

  • RGB: Farbwechsel-LEDs mit RGB-Spektrum können theoretisch alle bunten Farben abbilden, allerdings kein weißes Licht erzeugen.
  • RGBW: RGBW-LEDs können zusätzlich zu den bunten Farben auch eine weiße Lichtfarbe annehmen. Das weiße Leuchten wird durch die Addition mehrerer Lichtwellenlängen aus den bunten Farbbereichen erzeugt.

Die Steuerung von Farbwechsel-Leuchtmitteln wird meist über eine mitgelieferte Fernbedienung realisiert.



Was hilft bei flackernden LEDs?

Passen Dimmer und dimmbare LED-Lampen nicht zusammen, bleiben die LEDs dunkel, flackern, brummen oder lassen sich nicht linear dimmen. Auch Dauerlicht durch ständig fließende Restströme ist ein Indikator, dass Dimmer und Leuchtmittel nicht harmonieren. Manche Lampenhersteller lassen deshalb nur bestimmte Dimmverfahren zu.

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