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Ratgeber

Der T-Nutenstein DIN 508

Der T-Nutenstein ist ein gut geeignetes Spannelement, um hochsicher und frei positionierbar, eine Verbindung zwischen zwei Bauteilen herzustellen.
Er wird auch als Mutter für T-Nuten; Nutenstein oder T-Nut-Mutter bezeichnet.
Seine mechanischen Eigenschaften und die Güte des verarbeiteten Stahls machen ihn für eine Vielzahl von Anwendungen in unterschiedlichen Branchen interessant.
Er ist vorwiegend in Produktionen, zur sicheren Verbindung und präzisen Positionierung als Spannelement, beispielsweise für Werkzeuge oder Werkstücke im Einsatz. Relevante Normenreihen für die Profilverbindung nach ISO 299, sind im Folgenden zusammengefasst.

DIN Inhalt
508 T-Nutensteine
650 T-Nuten
787 T-Nutenschrauben


Wer nutzt T-Nuten?

Im Maschinen- und Anlagenbau ist er bei vielen Konstrukteuren und Mechanikern im Normteilesortiment zu finden. Diese nutzen ihn bei ihrer täglichen Arbeit, als spanntechnisches Hilfsmittel an Werkzeugmaschinen oder Produktionsanlagen.

In der Skizze ist die Verbindung eines Nutensteins mit einer Stiftschraube abgebildet. Über eine Mutter und Unterlegscheibe, wird eine Vorspannung auf eine Spannzange gegeben. Diese drückt gleichzeitig mit der Kraft aus dem Anzugsmoment auf das Werkstück links und die Auflage rechts in der Zeichnung abgebildet. Damit kann die sichere Bearbeitung eines Werkstücks erfolgen.



Wie setzt man den T-Nutenstein ein?

Der T-Nutenstein ist geeignet für das manuelle Einschieben in eine Nut und in dieser Richtung variabel positionierbar. Er wird dabei in der Führungs-Richtung kraftschlüssig, vertikal zu ihr zusätzlich formschlüssig verbunden.

Die T-Nut ist durch die Formgebung und Beschaffenheit für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten das Mittel der Wahl und häufig in einen Stahl gefräst. Die Kraft, die dabei übertragen werden kann, ist abhängig von der Festigkeit des verwendeten Stahls, aus dem die einzelnen Verbindungselemente gefertigt sind. Durch die unterschiedlichen Güteklassen ist eine solche Verbindung berechenbar, damit wird ein sicherer Einsatz bei extremen Bedingungen gewährleistet.



Welche Größen hat ein T-Nutenstein DIN 508?

Normteile sind mit deren technischen Eigenschaften vom Deutschen Institut für Normung festgeschrieben.
Im folgenden Abschnitt sind die Eigenschaften dieser zusammengefasst. Die beinhalteten Steine besitzen einen Quadratischen oder Rechteckigem Querschnitt.
Im folgenden Bild ist das in der Tabelle stehende Maß einem entsprechenden Stein zugeordnet.

Einen längeren Lebenszyklus und eine größere Kraftaufnahme bietet ein Stein, welcher in einer höheren Klasse vergütet wurde.
Die folgende Tabelle zeigt die Nenngröße des Steines mit dessen Abmaßen in Verbindung mit der Festigkeit der Güteklassen 5 bis 12 für Stahl brüniert-, verzinkt- oder aus alternativen Werkstoffen -gefertigt erhältlich.

T-Nut Breite:

DIN 650 H12 Passung

Metr. Iso- Gewinde- Nenn-Durchmesser:

Stein

Breite:

Stein-

Höhe:

Höhe der Auflage-Fläche:

Güteklasse 

Festigkeit nach

DIN EN 20898-2

a  d e  h  k  5 6 8 10 12
5mm M4 9mm 6,5mm 3mm 580 670 855 1040 1150
6mm M5 10mm 8mm 4mm 580 670 855 1040 1150
8mm M6 13mm 10mm 6mm 580 670 855 1040 1150
10mm M8 15mm 12mm 6mm 590 680 870 1040 1150
12mm M10 18mm 14mm 7mm 590 680 870 1040 1150
14mm M12 22mm 16mm 8mm 610 700 880 1050 1190
16mm M14 25mm 18mm 9mm 610 700 880 1050 1190
18mm M16 28mm 20mm 10mm 610 700 880 1050 1190
20mm M18 32mm 24mm 12mm 630 720 920 1060 1200
22mm M20 35mm 28mm 14mm 630 720 920 1060 1200
24mm M22 40mm 32mm 16mm 630 720 920 1060 1200
28mm M24 44mm 36mm 18mm 630 720 920 1060 1200


Wo wird ein T-Nutenstein eingesetzt?

Durch einen Stein verbunden über Bolzen- oder Stift-Schraube, kann eine Vielzahl von Spann- oder Positioniervorgängen, beispielsweise mit verstellbaren Spanneisen, Richt-Aufsätzen, Spannpratzen, Kraft- oder Kompaktspanner, realisiert werden. Er wird präzise und flexibel durch sein Gewinde, entsprechend der Güteklasse der verwendeten Materialien gesichert.

Im Maschinenbau wird der T-Nutenstein gerne an automatisierten Produktionsanlagen, zum Sichern von Werkstücken und zum Halten von Vorrichtungen oder Werkzeugen eingesetzt. Dadurch spart man lange Rüstzeiten und gewinnt ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Wahl der Spannelemente.

Im folgenden Video ist der Einsatz, beim Aufspannen unterschiedlicher Spannhilfsmittel, zu sehen.



Praxistipp:

Für die optimale Nutzung des Steins in einem T-Nut-Profil, die Führungsflächen samt Gewinde, leicht mit Öl überzogen und frei von Verschmutzung oder Spänen halten. Für solche Bedingungen gibt es geeignete T-Nuten-Räumer und Abdeckleisten für T-Nuten.

Bei besonderer Beanspruchung sollte die Verbindungen in regelmäßigen Wartungsintervallen auf Materialermüdung hin überprüft werden. Eine dynamische Beanspruchung geschieht beispielsweise durch häufige Lastwechsel. Die Verbindung wird mit einem definierten Drehmoment angezogen.

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