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Entdecken Sie im Ratgeber viele hilfreiche Tipps rund um den Kauf und Einsatz von Gasmeldern. Erfahren Sie mehr über Funktionsweise, Gasmelder-Typen sowie häufige Fragen. 

 


Finden Sie den geeigneten Gasmelder, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen


Was ist ein Gasmelder?

Gasmelder lassen sich am ehesten mit den bekannteren Rauchwarnmeldern vergleichen und unterscheiden sich von diesen kaum in Aussehen, Aufbau, Funktionsweise und Bedienung. Im Gegensatz zu Rauchmeldern warnen Gasmelder jedoch vor erhöhten Kohlenmonoxid-, Propan-, Butan- und Methanansammlungen und lösen im Notfall Alarm aus.


Wie funktioniert ein Gasmelder?

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Meist funktionieren Gasmelder mithilfe der Heißen-Draht-Methode. Hierbei wird ein Draht im Inneren des Melders mittels Stromin einer speziellen Messkammer durchgängig zum Glühen gebracht und der Gaswarner misst kontinuierlich die Temperatur sowie den Druck. Wenn ein Gas in bestimmter Konzentration in die Messkammer eindringt, entzündet sich das Gas am Draht. Dies führt zu einer Temperatur- und Druckveränderung. Die integrierte Elektronik des Gasmelders erkennt diese Veränderung und löst einen Alarm aus. Der Alarm ist so lange aktiv, bis die Gaskonzentration wieder unter dem Schwellenwert liegt.


Welche Arten von Gasmeldern gibt es?

 

FAQs: Die häufigsten Fragen zu Gasmeldern

Wer darf einen Gasmelder montieren?

Jeder kann einen Gasmelder montieren. Ausnahme: Es handelt sich um einen Gasmelder, der zusätzlich die Gaszufuhr automatisch abschaltet. Hier sollte dringend ein Fachmann hinzugezogen werden.

Wie wird der Gasmelder mit Strom versorgt?
Es gibt netz-, batteriebetriebene und Duo-Geräte. Gasmelder haben einen höheren Stromverbrauch als Rauchwarnmelder. Damit die Funktion auch während eines Stromausfalls sichergestellt ist, verfügen einige Modelle (z.B. die Duo-Geräte) zusätzlich zur externen Stromversorgung über Akkus oder Batterien als Notstromquelle.

Wie wird ein Gasmelder gepflegt/gewartet?

  • Die Gerätefunktion sollte einmal im Monat mittels der Test-Taste überprüft werden
  • Die Oberfläche des Gasmelders sollte einmal pro Monat entstaubt werden
  • In der Nähe des Gasmelders sollten keine Deos oder Raumsprays versprüht werden

Wo sollten Gasmelder nicht montiert werden?

  • Innerhalb eines 1,5 Meter Radius von Brennstoffgeräten, Heizungsanlagen oder anderen Gasquellen
  • In Deckengewölben oder Giebeldächern
  • In stark verstaubten Räumen oder in solchen mit hoher Luftfeuchtigkeit
  • An Stellen, zu denen Kindern und Tiere Zugang haben
  • In Räumen, in denen Farben, Reinigungsmittel und Verdünner gelagert werden

Wie verhalte ich mich bei einem Gasalarm?

  • Alle anwesenden Personen sollen den Raum schnellstmöglich verlassen. Anschließend ist die Feuerwehr zu informieren – das geräumte Objekt nicht mehr betreten, bis die Feuerwehr es freigegeben hat.

Welche Symptome treten bei einer Kohlenmonoxid-Vergiftung auf?

  • Eine geringe Belastung kann zu leichten Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Müdigkeit führen
  • Eine mittlere Belastung kann sich in Benommenheit, starken Kopfschmerzen, Verwirrtheit und durch eine erhöhte Herzfrequenz äußern
  • Eine hohe Belastung kann zu Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit, Versagen der Atmung und des Herzens sowie zum Tod führen

Wie lange ist die Lebenserwartung des Gassensors?
Die Lebenserwartung eines Gassensors beträgt im Schnitt etwa fünf Jahre, dann sollte er ausgetauscht werden.

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Fazit: So finden Sie den passenden Gasmelder

Vor welchem Gasaustritt möchten Sie gewarnt werden? Je nach Gasart wird der Gasmelder an der Decke oder in Bodennähe montiert. CO-Warnmelder mit der Kennzeichnung EN 50291 erfüllen die europäischen Anforderungen an Bauweise, Betriebsverhalten und mögliche Prüfverfahren. Wenn der Gasmelder in einem Wohnwagen oder –mobil eingesetzt werden soll, sollten Sie zu einem Gerät greifen, dass der EN 50291-2 entspricht. Diese europäische Norm enthält weitergehende Bestimmungen.Zusätzlich sind Geräte mit einem akustischen und optischen Alarm insbesondere für Personen, die schwer hören, zu empfehlen.