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Wissenswertes zu LED-Röhren

Was sind LED-Röhren?

Eine LED-Röhre hat die Bauform einer herkömmlichen Leuchtstoffröhre in Bezug auf verfügbare Längen und Durchmesser. Die konventionelle Leuchtstoffröhre existiert als technische Idee seit Mitte der 1920er Jahre. Dabei wurde eine Gasentladung von Edelgasen genutzt, die ultraviolettes Licht abstrahlte. Als Gas wurde unter anderem Neon verwendet, was die Bezeichnung „Neonröhre“ zur Folge hatte. Die Leuchtschicht im Inneren der Röhre wird durch die UV-Bestrahlung des leuchtenden Edelgases selbst per Fluoreszenz zum Leuchten angeregt und gibt sichtbares Licht ab. Für die Funktion dieser Lampen ist ein Starter nötig, um die kurzfristig hohe Spannung für den Start der Gasentladung zu erzeugen, sowie ein Vorschaltgerät, um den Betriebsstrom der Leuchtstoffröhre zu begrenzen. Die Nachteile dieser Art von Röhre sind der elektrotechnische Aufwand, der Stromverbrauch, das Netzflackern, das kaltweiße Licht und letztlich die Giftstoffe in der Röhre selbst.

LED-Röhre behält die Bauform der Leuchtstoffröhre bei.

Die LED (Licht emittierende Diode) eröffnete völlig neue Möglichkeiten, die Bauform der Leuchtstoffröhre beizubehalten und deren Nachteile zu überwinden – flackernde, brummende Neonröhren gehören damit der Vergangenheit an.

Dazu werden LED auf einer Leiterplatte montiert und in die Röhre eingebracht. Für die industrielle Montage kommen SMD-LED (SMD: „Surface Mounted Device“, deutsch: „Oberflächen-montierbares Bauteil“) zum Einsatz. Die so bestückten LED-Leuchten werden dementsprechend auch als SMD LED Röhren bezeichnet.

Die eigentliche Röhre besteht aus einem weiß beschichteten Kunststoffgehäuse, das im Fall von Osram LED Röhren beispielsweise aus bruchfestem Polycarbonat gefertigt ist. Die Beschichtung dient dem Schutz der Augen, um Blendungen durch direktes Hineinschauen in das Licht einer LED zu vermeiden.

Die LED-Leuchten können so ausgewählt werden, dass sie Licht in der gewünschten Farbe abstrahlen, zum Beispiel warmweißes Licht, das dem Tageslicht nahe kommt und das menschliche Auge nicht so ermüdet. Je nach elektronischer Ausstattung können die Leuchtröhren gedimmt werden.

Ein großer Teil der LED Leuchtröhren, die Sie in unserem Onlineshop finden, stammen vom deutschen Unternehmen Osram.

Wichtige technische Parameter

Die Leistung einer LED-Röhre wird in Watt angegeben. Bislang wird dazu der adäquate Leistungswert eines herkömmlichen Leuchtmittels (ebenfalls in Watt) angegeben, zum Beispiel 19,1 Watt entsprechen 58 Watt.

Die Betriebsspannung liegt zwischen 30 und 230 Volt. LED Technik unter 230 Volt wird mit Netzteilen betrieben. Der Lichtstrom in Lumen (lm) sagt etwas über die Helligkeit des abgestrahlten Lichts aus. Zum Vergleich: Eine konventionelle 25-Watt-Glühlampe strahlt circa 220 Lumen ab. Die LED-Röhre G13 T8 von Osram mit 7,6 W bietet 700 Lumen bei Energieeffizienzklasse A+. Für ein Büro werden rund 280 Lumen pro Quadratmeter empfohlen – ein Einzelbüro von 10 Quadratmetern würde also dreizehn 25-Watt-Glühlampen, aber nur vier dieser LED-Röhren von Osram benötigen. In der Leistungsbilanz ist der Wirkungsgrad der Glühlampe (rund 5 Prozent) dem der LED-Leuchten (rund 40 Prozent) noch hinzuzurechnen.

LED Leuchtröhren von Osram und anderen Herstellern sind mit dreistelligen Farbkennungen versehen. Die erste Ziffer repräsentiert den Farbwiedergabeindex Ra (Englisch CRI für „Colour Rendering Index“), meist 8 für 80. Zum Vergleich: Tageslicht hat einen Ra von 100. Die beiden nachfolgenden Ziffern geben die Tausender- und Hunderterstelle der Farbtemperatur an. Die Ziffernfolge 840 bedeutet also: Farbwiedergabeindex 80 und Farbtemperatur 4.000 Kelvin (entspricht Neutralweiß). Diese Angaben sind auf den Verpackungen meist zusätzlich in Worte gefasst, damit die Auswahl leicht fällt.

Der allgemein gängige Sockel G13 wurde von der herkömmlichen Leuchtstoff-Röhre beibehalten, so dass ein Umrüsten auf LED-Röhren ohne Wechsel der Röhren-Fassung möglich ist. Das gilt ebenso für den G5-Sockel.

Die Längen der LED-Leuchten sind standardisiert: Es gibt sie in 600, 1.200 und 1.500 Millimetern Länge, das gilt für alle Hersteller, zum Beispiel Osram, Philips und andere. Für den Durchmesser findet man meist die Bezeichnung T8 – eine Angabe auf der Basis von Achtel-Zoll: 8 mal 3,175 Millimeter gleich 26 Millimeter, das heute übliche Maß für Leuchtröhren mit G13-Sockel. Einige Modelle sind mit dem Durchmesser T5 (16 Millimeter) verfügbar. Die Zahl an der Sockelbezeichnung „G“ weist auf den Abstand der Sockelstifte in Millimetern hin.

Einige der Röhren mit LED-Beleuchtung von Anbietern wie Osram und Philips haben rotierende Endkappen, was die Ausrichtung des Lichts an den montierten LED-Leuchten ermöglicht.

LED-Röhre mit der Möglichkeit einer vielfältigen Farbwiedergabe.

LED-Beleuchtung kann eine Lebensdauer von rund 50.000 Stunden bei bis zu 50.000 Schaltvorgängen erreichen. Die LED-Lampen erzeugen dann noch 70 Prozent ihres ursprünglichen Lichtstroms.

Noch ein Hinweis zum Umrüsten von herkömmlichen Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren: Vorschaltgeräte sind bei LED Leuchtröhren generell nicht notwendig. Beim Umrüsten muss ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG) mit einem sogenannten LED-Starter überbrückt werden. Diese LED-Starter sind meist im Lieferumfang der LED-Röhren enthalten. Nach Austausch der Starter kann die LED-Röhre direkt in Betrieb genommen werden. Bei elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) ist zwingend eine elektrische Umbeschaltung der Anschlüsse erforderlich. Aufgrund der technischen Spezifik der LED ist ein Dimmen der Röhren nur möglich, wenn sie explizit als dimmbar gekennzeichnet sind. Sogenannte Universaldimmer für Glühbirnen oder Halogenlampen sind meist nicht mit LED-Beleuchtung kompatibel.

Noch ein Hinweis zum Umrüsten von herkömmlichen Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren: Vorschaltgeräte sind bei LED Leuchtröhren generell nicht notwendig. Beim Umrüsten muss ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG) mit einem sogenannten LED-Starter überbrückt werden. Diese LED-Starter sind meist im Lieferumfang der LED-Röhren enthalten. Nach Austausch der Starter kann die LED-Röhre direkt in Betrieb genommen werden.

Für die Umrüstung notwendig: LED-Röhre mit einem LED-Starter.

Bei elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) ist zwingend eine elektrische Umbeschaltung der Anschlüsse erforderlich. Aufgrund der technischen Spezifik der LED ist ein Dimmen der Röhren nur möglich, wenn sie explizit als dimmbar gekennzeichnet sind. Sogenannte Universaldimmer für Glühbirnen oder Halogenlampen sind meist nicht mit LED-Beleuchtung kompatibel.

Unser Praxistipp

Der vom herkömmlichen Leuchtstoffröhren-Vorschaltgerät erzeugte Initialstrom kann eine LED-Röhre beim ersten Einschalten zerstören, daher ist der LED-Starter nötig. Bei der Umverdrahtung eines EVG vor dem Einsatz von LED-Beleuchtung beachten Sie folgenden Parameter: den Leitungsquerschnitt, das fachgerechte Verklemmen, die zusätzliche Absicherung und die Isolation.

  

Die Auswahl der richtigen LED-Röhren

Die konkrete Wahl einer LED-Röhre hängt letztlich vom benötigten Licht am Einsatzort ab. Durch die Verfügbarkeit von warmweißem LED-Licht können Büros komplett mit Leuchtröhren ausgestattet werden. Bei einigen Herstellern sind die möglichen Einsatzorte auf der Umverpackung angegeben. In unserem Onlineshop finden Sie eine große Auswahl an LED-Beleuchtung für jeden Zweck, darunter Osram LED-Lampen und LED-Röhren anderer bekannter Hersteller. Sie können aus verschiedenen Leuchtfarben wählen, darunter Warmweiß, Neutralweiß, Kaltweiß, Rot, Blau und andere, sowie nach Parametern wie Dimmbarkeit, Leistung, Sockel und Röhrenlänge filtern.

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