iPad Schule » Welches iPad ist gut für die Schule?

Digitale Medien begleiten die Menschen durch das Berufsleben und durch die Freizeit. Einer der wenigen Orte, wo WLAN, Tablet und Co. noch nicht vollständig angekommen sind, sind die Schulen. Dies liegt nicht nur am enormen finanziellen Aufwand und der notwendigen Anpassung der Infrastruktur wie das Einrichten von WLAN oder die Wartung der Geräte.

Außerdem gehen die Meinungen zum Thema iPad in der Schule weit auseinander. Während Kritiker einen Leistungsabfall der Schüler befürchten, versprechen Hersteller wie Apple, dass das Lernen mit dem Tablet Kreativität fördert. Die Schüler würden zum "Gestalten" statt zum passiven "Konsumieren" angeregt, wie es im analogen Unterricht manchmal passiert. Zudem bieten Tablets deutlich mehr Möglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung und zur individuellen Förderung jedes einzelnen Schülers als Tafel und Kreide.



Warum iPads in der Schule nutzen?

Was für ein Highlight war es vor etwa 20 Jahren, wenn die Klasse eine Schulstunde im Informatikraum verbrachte. Ein Lehrer, der eine Affinität zu Computern hatte und Programmieren konnte, zeigte kleine Programmiercodes und Spielereien. Heute kaum mehr vorstellbar, denn smarte Geräte und neue Medien sind feste Bestandteile unseres Alltags. Eigentlich wäre es logisch, dass die moderne Technik auch in Schulen flächendeckend Einzug erhält. Denn dieser Bereich gehört genauso zur Bildung wie Rechnen und Schreiben

Das sagen Befürworter

Das sagen Kritiker



Sinnvoller Einsatz von iPads im Unterricht

  • Zugang zu unzähligen Applikationen im App Store, die spezialisierte Entwickler für den Unterricht programmieren.
  • Shared iPad: War bisher ein Gerät mit einem Nutzer verbunden, ist mit dieser Funktion das Anlegen mehrerer Accounts möglich. Auf diese Weise teilen sich mehrere Schüler per individuellem Login das gleiche mobile Gerät.
  • Augmented Reality: Einen digitalen Frosch untersuchen, menschliche Organe von jeder Seite betrachten oder durch das Weltall fliegen. Das funktioniert mit der Augmented Reality-Technologie (AR), die durch die ausgefeilte Technik und das iOS-Betriebssystem gestützt wird. So gestaltet sich der Unterricht greifbar und realitätsnah, weil virtuelle Objekte in die reale Welt eingebunden werden.


Anwendungen für die Klasse: Lern-Apps und Organisations-Apps

Apple stellt zahlreiche, teils kostenlose Apps zur Verfügung, die speziell für den Unterricht in verschiedenen Fächern entwickelt wurden. Im Folgenden stellen wir einige der grundlegenden Applikationen vor.

Weiterbildung für Lehrer

Damit sich auch die Lehrer mit den mobilen Geräten auskennen und gut mit den Apps zurecht kommen, bietet Apple ein Weiterbildungsprogramm für Lehrkräfte an. Als Basis dient der Apple Teacher, wo die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss einer Maßnahme ein Zertifikat erwerben. Weitere Fortbildungsmaßnahmen sind Multi-Touch Bücher, Kurse auf iTunes, Apple Store Sessions für Pädagogen oder Education Trainers. Informationen hierzu stellt Apple auf seiner Webseite bereit. Darüber hinaus finden Pädagogen Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien, die sie nutzen können oder die als Anregung dienen.


Classroom App

Diese App erleichtert Lehrern das Unterrichten. Über sein eigenes iPad kann er nämlich die Geräte in der Klasse steuern. Beispielsweise für alle Schüler die gleiche App oder für mehrere Lerngruppen verschiedene Lern-Apps öffnen. Oder schließen, um den Fokus auf etwas anderes zu lenken. Vergessene Passwörter zurücksetzen, Gruppen einteilen oder beispielsweise Ergebnisse von Gruppenarbeiten auf einem Apple TV präsentieren - dies alles macht Classroom möglich. Darüber hinaus lässt sich auch vermeiden, dass sich Schüler eigenständig mit nicht unterrichtsrelevanten Materialien beschäftigen. 


Schoolwork App

Terminkalender, Hausaufgabenheft und Unterrichtsgestaltung in Einem. In dieser neuen App können Pädagogen Ankündigungen, Dateien und Links zu einzelnen Übungen in Apps versenden. So hat jedes Schulkind einen Überblick, was es zu tun hat und findet schnell die richtigen Inhalte für seine Aufgaben. Aber auch die Eltern können immer im Blick behalten, welche Hausaufgaben die Kinder noch zu erledigen haben. 


Apple School Manager

Dieses webbasierte Verwaltungstool vereinfacht es Administratoren, alle iPads der Schule zu verwalten. Beispielsweise kann die Shared iPad-Funktion eingerichtet und ein Tablet-Computer mehreren Nutzern zugewiesen werden. Die notwendigen Apple-IDs lassen sich darüber erstellen und verwalten. Danach erhalten alle Nutzer Zugriff auf 200 GB Speicherplatz in der iCloud. Das Herunterladen bzw. der Kauf von Apps, Büchern und Unterrichtsmaterialien funktioniert reibungslos und schnell.


Everyone can code (Jeder lernt programmieren)

Mit der eigens entwickelten Programmiersprache Swift lernen Schulkinder das Programmieren, also das Erstellen eines Codes. Wenn sie diese Technologie beherrschen, davon ist Apple überzeugt, schaffen es Kinder, auch andere Probleme auf kreative Weise zu lösen und mit anderen zusammenzuarbeiten. Mit den erlangen Programmier-Fähigkeiten lassen sich anschließend in der App Swift Playgrounds eigene Welten oder Apps programmieren.


Everyone can create

Dieser App fördert die Kreativität der Schüler, indem sie verschiedene Tools zum Zeichnen, Musik produzieren, Filme machen und Fotografie bereitstellt. Diese Fähigkeiten sind für jedes Fach eine große Unterstützung und motiviert die Kinder, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und kreativ auszuarbeiten. So lassen sich mit der iPad-Kamera geometrische Muster einfangen oder die Gravität mit einem Video verdeutlichen.



Tipps für Lehrer

Um den Unterricht erfolgreich mit dem Apple-Tablet zu gestalten, ist nicht nur ein gekonnter Umgang mit der Technik entscheidend. Es gilt darüber hinaus, klare Strukturen für die Klasse zu schaffen. Dazu geben wir folgende Tipps:



Weiteres Zubehör

Neben dem Apple Pencil gibt es anderes Zubehör, das beim Umgang mit dem iPad in der Schule hilft. 



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