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SSD steht für “Solid State Drive“ und wird auf Deutsch als Halbleiterlaufwerk bezeichnet. Bei SSD handelt es sich um ein elektronisches Speichermedium, das Flash-basierte Speicherchips und SDRAMs als Speicher verwendet.

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Wissenswertes zu SSD-Festplatten

Was ist eine SSD-Festplatte?

SSD steht für “Solid State Drive“ und wird auf Deutsch als Halbleiterlaufwerk bezeichnet. Bei SSD handelt es sich um ein elektronisches Speichermedium, das Flash-basierte Speicherchips und SDRAMs als Speicher verwendet. Der Begriff „SSD-Festplatte“ ist technisch falsch, weil die Bauweise anders ist als bei HDD-Festplatten, allerdings hat sich die Benennung etabliert, weil der Einsatzzweck vergleichbar ist: SSD basiert auf einer ähnlichen Technik wie USB-Sticks, und sie stellt eine stromsparende, stabile und schnelle Alternative zu herkömmlichen Festplatten dar. SSD-Speichermedien arbeiten geräuschlos, weil sie keine beweglichen Bauteile besitzen. Der entscheidende Vorteil gegenüber HDD-Festplatten ist der enorme Unterschied in den Datenübertragungs- und Lesegeschwindigkeiten: Der Bootvorgang eines Rechners beispielsweise kann mit einer SSD-Festplatte um das Sechsfache beschleunigt werden. Zudem sind die SDD weniger stoßanfällig und erzeugen weniger Lesefehler.

Welche Festplattentypen gibt es?

HDD

HDD-Festplatten bestehen aus einer oder mehreren Magnetscheiben und einem Lesekopf. Die Magnetscheiben rotieren, und der Lesekopf, der am Schwungarm befestigt ist, fährt über die Scheiben, um die gespeicherten Daten auszulesen. Dabei produziert die Festplatte signifikante Abwärme und erzeugt ein deutlich wahrnehmbares Betriebsgeräusch. Ein Vorteil der HDD-Festplatten ist, dass ihr Preis weitaus günstiger ist als der einer SSD, bei gleicher Speicherkapazität. Außerdem ist die HDD weniger anfällig für Datenverlust und lässt sich unbegrenzt löschen und neu aufsetzen. Die SSD weist nach jedem Schreibvorgang auf den Speicher eine Abnutzung auf. HDD-Festplatten sind eine ideale Ergänzung, um als Massenspeicher zu fungieren.

SSHD

Die Solid State Hybrid Drive (SSHD) nutzt als Hybrid die Vorteile beider Technologien und kombiniert deren Stärken. SSHD-Festplatten besitzen größere Speicherkapazitäten als SSD-Speichermedien. Sie sind stromsparender gegenüber den HDD-Festplatten und besitzen schnellere Zugriffszeiten. Diese Technik ist interessant für Notebooks und mobile Geräte, weil der Flash-Speicher der SSHD als Datenpuffer agiert und somit den Stromverbrauch minimiert. Die Daten werden auf einen Flash-Speicher geschrieben, bis der voll ist – erst dann wird der Dateninhalt des Flash-Speichers auf die Festplatte übertragen.

SSD

Die SSD ist im Vergleich zur HDD teurer, stellt aber auch das überlegene Produkt dar: Sie ist leiser, verbraucht weniger Strom und überträgt Daten schneller und stabiler. SSD-Speicherträger haben eine begrenzte Lebensdauer. Je öfter ein Schreibvorgang erfolgt, desto länger werden die Zugriffszeiten.

Oft wird eine Kombination aus einer SSD und einer HDD in Computern und Servern genutzt. Wichtige Programme, Dateien und das Betriebssystem werden aus dem schnelleren Speicher geladen; archivierte Datenmengen werden auf der HDD abgelegt. Der Vorteil einer solchen Konstellation besteht darin, dass geringere Kosten entstehen. Eine kleinere SSD-Festplatte reicht aus, um auf alle notwendigen Programme und Daten zugreifen zu können. Kalkuliert dauert eine Abnutzung bei normalem Gebrauch mehrere Jahre und unterscheidet sich kaum von einer Abnutzung der HDD. Für Unternehmen bedeuten schnellere Systeme mehr Produktivität.

Kaufberatung: So finden Sie die richtige SSD-Festplatte

Welche Lese- und Schreibgeschwindigkeiten brauche ich?

Bei den Lese- und Schreibgeschwindigkeiten einer SSD muss die SATA-Schnittstelle im Computer oder Laptop beachtet werden. Es ist unnötig, eine SSD-Festplatte zu erwerben, die eine höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit unterstützt als der Computer und Server. SATA-III-Schnittstellen ermöglichen eine Datenübertragungsrate von bis zu 600 MByte/s. Wenn ein SATA-III-Laufwerk an SATA II angeschlossen wird, sinkt die Datenübertragungsrate auf maximal 300 MByte/s. SSD-Speichermedien sind in einer großen Preisspanne erhältlich. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten bestimmten den Preis wesentlich. Je höher die Datenübertragungsraten, desto teurer die Festplatte. Für neue Geräte lohnt sich der Einsatz von Festplatten mit hohen Geschwindigkeiten, um ihr vollen Potenzial nutzen zu können. Für die Aufwertung älterer Elektronik müssen vorab die Schnittstellen ermittelt werden.

Wie viel Speicherplatz wird benötigt?

SSD-Festplatten gibt es in unterschiedlichen Größen, meist 256 Gigabyte, 512 Gigabyte und 1 Terabyte. Privaten Nutzern genügen in der Regel Versionen mit 256 GB – es sei denn, man sammelt beispielsweise Film-Downloads. Noch kleinere SSD-Speicher lohnen sich nur in speziellen Systemen, beispielsweise für NAS-Server-Gehäuse. Profi-Computer und -Laptops sollten mit 512 GB oder mehr ausgestattet sein.

Eignen sich SSDs für eine Nutzung in einem Netzwerk mit NAS-Systemen?

Große SSD-Festplatten mit bis zu 2 Terabyte Speicherplatz richten sich an den Profi- und Unternehmensbedarf. In Netzwerk- und NAS-Systemen ist die Verwendung großer SSD-Speichermedien sinnvoll, da schnelle und vermehrte Zugriffe sowie häufige Speichervorgänge erfolgen. Je nachdem, welche Daten übertragen werden, eignen sich auch HDD-Festplatten. Zudem ist es wichtig, ob eine übliche Gbit-Verbindung genutzt wird oder das System über ein 10-Gbit-Netzwerk läuft. Für ein 10-Gbit-Netzwerk sind SSDs weitaus besser geeignet als HDDs.
 

Fazit

SSD-Festplatten sind schneller und leiser als herkömmliche HDD-Festplatten und in den meisten Nutzungsszenarien überlegen. SSD-Festplatten sind nicht mehr wegzudenken: In nahezu jeder Hardware werden standardisiert SSD-Speicherträger verbaut. Zuweilen, insbesondere wenn oft große Datenmengen archiviert werden, lohnt es sich aber auch, HDD mit SDD im gleichen System zu kombinieren.

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