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Wissenswertes rund um die Netzwerk-Installation

Netzwerk-Technik ermöglicht den Zusammenschluss von Geräten für die elektronische Datenverarbeitung (EDV). Ziel ist es dabei, Ressourcen wie beispielsweise Server, Datenbanken und Drucker von mehreren Rechnern nutzen zu können. Die Verbindung der einzelnen Komponenten gelingt kabelgebunden oder per Funk mittels WLAN.

In unserem Shop finden Sie professionelle Netzwerk-Komponenten sowohl für gewerbliche Anwendungen als auch die Basisvarianten für private Heimnetze. Worauf es bei der Auswahl ankommt, erklärt unser Ratgeber.

Was ist ein Netzwerk und wofür wird es benötigt?

Ein Netzwerk besteht aus zusammengeschalteten elektronischen Geräten, die untereinander kommunizieren können. Das grundlegende Ziel für ein Rechennetzwerk ist die geräteübergreifende Nutzung zentraler Ressourcen wie etwa:

  • Server
  • Datenbanken
  • Netzwerkdrucker
  • Geräte für Multimedia & Smart Home

Außerdem besteht die Möglichkeit der zentralen Verwaltung der kommunizierenden Geräte. Das macht Netzwerkinstallationen für IT-Administratoren interessant, die mithilfe der Vernetzung mehrere Computer oder andere Geräte gleichzeitig warten und updaten können.

Unser Praxistipp:

Auch hinter Multimedia-Streaming und Smart Home-Steuerungen stecken komplexe Netzwerklösungen. Deswegen steigt die Anzahl an verfügbaren Produkten für private Anwender, die ein eigenes Netzwerk installieren wollen, seit Jahren kontinuierlich.

LAN oder WLAN? - Diese Netzwerk-Arten gibt es

Kabelgebunden als LAN

Lokale Netzwerke werden als Local Area Network (LAN) bezeichnet. Im LAN-Netzwerk sind alle teilnehmenden Geräte über Kabel verbunden. Für die Verkabelung kommen sowohl LAN-Kabel mit CAT/ RJ45 Steckverbinder zum Einsatz als auch spezielle Datenübertragungskabel wie beispielweise AUX-Kabel oder USB-Kabel.

Der Vorteil einer Kabelverbindung ist die physisch-stabile Verbindung der Geräte im Netzwerk. Durch die isolierten Leiter sind feste Kabel kaum anfällig für Störsignale durch überlagernde Frequenzen. Zum Beispiel werden Ethernet-Kabel für die Internetversorgung an Arbeitsplätzen und in Büros verwendet. 

In der Regel handelt es sich um Datenübertragungskabel für den Austausch von Steuerungsbefehlen, Dateiformaten oder die Internetanbindung im Heimnetzwerk oder bei der Serverinstallation. Einige Leitungen können gleichzeitig für den Datenaustausch und die Stromversorgung der Geräte zuständig sein, beispielsweise beim Anschluss von USB-Sticks ohne eigenes Netzteil.

Funkverbindung mit WLAN

Suchtipp: Produkte für die Errichtung eines WLAN-Netzwerks finden Sie hier.

WLAN bedeutet ausgesprochen Wireless Local Area Network. Es handelt sich um eine „drahtlose Funkverbindung“. Diese wird als Alternative zum Kabel genutzt, um beispielsweise im Internet zu surfen und Filme & Serien auf einem LaptopTablet oder Smart-TV zu streamen. Auch diverse Smart-Home-Geräte wie BewegungsmelderAlarmanlagenFunkklingeln oder Wetterstationen nutzen häufig WLAN-Verbindungen.

Geräte wie Smartphones und Tablets können innerhalb der WLAN-Reichweite mobil genutzt werden. Die Leistungsfähigkeit eines WLANs kann durch WLAN-Repeater und Mesh-Systemegesteigert werden, wenn beispielsweise Wände oder benachbarte Funknetze den Empfang stören.

Die Funkverbindung über WLAN ist bei der gewerblichen Installation von Netzwerken selten und wird eher im privaten Heimnetz verwendet, weil es unkompliziert einzurichten ist und die teilnehmenden Geräte auch durch Wände hindurch kommunizieren können, ohne dass jedes Mal ein Kabel verlegt werden muss. Router werden als zentrale Steuerungseinheit des WLANs und als Übergabepunkt für die Internetverbindung vom Kabel ins Funknetz benötigt.

 

 

Abbildung: WLAN-Router und WLAN-Repeater

Unser Praxistipp:

Damit sich die Geräte im LAN oder WLAN gegenseitig erkennen und untereinander kommunizieren können, werden ihnen von einer zentralen Steuereinheit, meist dem Router, IP-Adressen zugeordnet. 

Tipp: Mit der Verlegung von Kabeln sind zuverlässigere und höhere Datenübertagungsraten möglich als in einem Funknetz. Für Anwendungen mit hohen Datenübertragungsraten wie beispielsweise Heimkinos sollten Sie den Mehraufwand für die Einrichtung einer festen Kabelverbindung sorgfältig abwägen.

Geräte und Zubehör für die kabelgebundene Installation eines Netzwerks

Für die Installation eines LAN-Netzwerks reicht ein herkömmlicher Router, den man meistens direkt bei Vertragsabschluss vom Internetprovider erhält. Allerdings kann dieses Netzwerk nicht mit einem zentralen Anlaufpunkt betrieben werden und eignet sich somit nur für Basisanwendungen. Sollen mehrere Rechner zusammen verwaltet werden oder Datenbanken jederzeit von jedem Gerät abrufbereit sein, ist eine umfassendere Netzwerk-Installation notwendig. Gewerbliche Nutzer wie Büros mit mehreren Arbeitsplätzen profitieren von Netzwerklösungen mit höheren Datenübertragungsraten und komplexen Steuerungsoptionen.

In unserem Shop finden Sie ein großes Sortiment an Netzwerkinstallations-Zubehör:

Netzwerkschränke

Abbildung: Netzwerkschrank, 19 Zoll

Der Netzwerkschrank ist das Organisationselement und die Haltevorrichtung für diverse Komponenten in einem Netzwerk. Netzwerkschränke werden auch als „Rack“ bezeichnet. Im Rack werden alle nötigen Komponenten miteinander verbunden. 

In unserem Shop erhalten Sie 10-Zoll-Netzwerkschränke und 19-Zoll-Netzwerkschränke sowie diverses Zubehör für die übersichtliche Organisation der Komponenten im Schrank.

Zubehör für Netzwerkschrank

Abbildung: Kabelführung für Netzwerkschrank

Als allgemeines Zubehör für Netzwerkschränke gelten Steckdosenleisten, Geräteböden, Blindabdeckungen, Kabelführungen und Frontblenden. Mithilfe des Zubehörs werden Geräte, Kabel, Steckverbinder und anderes Zubehör im Netzwerkschrank übersichtlich organisiert. Dadurch sind die Komponenten schnell erreichbar und können bei Bedarf flexibel umgesteckt oder ausgetauscht werden. Das Zubehör für Racks wird ebenfalls in den Maßen 10 Zoll und 19 Zoll angeboten.

Keystone- / E-Dat-Einbaumodule

Abbildung: Keystone-Einbaumodul für CAT 6a

Keystone-Module sind genormte Steckverbinder. Sie werden für optische und elektrische Signalübertragungen in Schaltschränken verwendet. Die angebotenen Netzwerkschränke haben dazu kleine, rechteckige Öffnungen am Gehäuse, welche für das unkomplizierte Einrasten von Keystone- oder E-Dat-Einbaumodulen vorgesehen sind. Der entscheidende Vorteil solcher Module gegenüber Patchpanels ist die leichte Handhabung und die kleineren Abmaße.

Tipp: Ein Keystone ist eine praktische Erweiterung, wenn kein Platz mehr vorhanden ist, und auch kein neues Rack erworben werden soll.

Lichtwellenleiter 19 Zoll Spleißboxen

Abbildung: LWL-Spleißbox mit 24 Ports

Eine LWL-Spleißbox ist ein Gehäuse, in dem Glasfaserkabel angeschlossen werden. Die Box als Verteiler hat die Funktion, ein eingehendes Signal aufzuteilen und somit für mehrere Geräte freizuschalten. Dadurch kann das Signal von einem einzigen LWL-Kabel in verschiedene Richtungen aufgeteilt werden, um unterschiedliche Geräte anzubinden. Diese haben dann zeitgleich Zugriff auf die Datenübertragung der Glasfaserleitung.

LWL-Patchpanel und Netzwerk-Patchpanel

Abbildung: Netzwerk-Patchbox

In der Regel werden Patchpanels für den Aufbau von komplexen Kabelstrukturen in Gebäuden eingesetzt. Patchpanel werden auch als Rangierfeld bezeichnet. Sie gehören zu den passiven Komponenten eines Netzwerksystems. Die Hauptaufgabe eines Rangierfeldes besteht darin, alle bestehenden Kabel miteinander zu verbinden. Eine variable Anzahl an Ports auf dem Rangierfeld ermöglicht einen flexiblen Einsatz bei der Netzwerkinstallation. Patchpanels werden in verschiedenen Größen und sowohl für Lichtwellenleiter (LWL) als auch für andere Netzwerkkabel angeboten.

Netzwerkinstallations-Werkzeug

Abbildung: Werkzeug-Set für Netzwerkinstallation

In unserem Shop finden Sie diverses Werkzeug für die Netzwerkinstallation. Unter anderem werden komplette Sets angeboten, die die wichtigsten Werkzeuge enthalten. Crimpzangen, Portblocker, Sicherungsclips, Auflegewerkzeuge und ein Netzwerktester gehören zur Standardausstattung eines jeden Installateurs.

Netzwerk über Koax

Diese Art des Netzwerks ist vor allem geeignet für Sat-Anlagen. Mithilfe eines speziellen Modems kann eine Internetverbindung durch den Koaxialanschluss erfolgen.

Tipp: Vor allem in ländlichen Regionen sind Koax-Modems eine Alternative, wenn keine oder nur veraltete Kommunikationsleitungen vorhanden sind.

Unterflur-Anschlusseinheiten

Eine Unterflur-Anschlusseinheit hat die gleichen Aufgaben wie eine Netzwerkdose. Der Unterschied besteht darin, dass diese Einheit im Unterflurbereich der Geräteeinsätze verbaut wird. Auch hier gibt es diverse Port-Anzahlen zur Auswahl. Die Bauweisen unterscheiden sich in der Regel kaum.

Netzwerk-Verlängerungssysteme

Abbildung: Netzwerkverlängerung

Die kleinen und kompakten Verlängerungssysteme (Extender) helfen dabei, das Signal zu verstärken. Mit zunehmender Reichweite nimmt die Signalstärke der Internetverbindung ab. Extender als Verlängerung dienen in erster Linie zur Verstärkung oder zur Überbrückung schwacher Signalstellen. Sinnvoll ist der Einsatz solcher Komponenten in Netzwerken, die über kein spezifisches Verteilersystem verfügen.

Netzwerk-Überspannungsschutz

Abbildung: Potentialausgleichsschiene

Der Überspannungsschutz schützt empfindliche Netzwerk-Komponenten vor Überspannung durch Netzschwankungen oder abrupte Stromausfälle und das anschließende Wieder-Einschalten, während noch Restspannung vorhanden ist. Überspannungsschutz für Netzwerke kann auf verschiedene Weisen realisiert werden, insofern ist das Produktsortiment in dieser Kategorie vielfältig. Einige Modelle für den Netzwerk-Überspannungsschutz gewährleisten eine vorübergehende Stromversorgung, um Datenverlust jeglicher Art zu vermeiden. Integriert in ein umfassendes Überspannungs-Schutzkonzept bei der Gebäudeinstallation übernehmen manche Schutzbauteile auch die Abwehr von Schäden durch hochvoltige Blitzeinschläge.

Netzwerküberwachung

Abbildung: Power Unit zur Überwachung und Steuerung eines Netzwerks

In unserem Shop sind diverse Tools zur Überwachung von Netzwerken erhältlich. Mit diesen können Sie beispielsweise die Spannung der Leitungen, Datenübertragungsraten oder Zugriffe auf das Netzwerk kontrollieren. Sogenannte Control Panels dokumentieren zudem Ausfallrisiken und alarmieren bei Störereignissen automatisch den Administrator beziehungsweise einen externen Wartungs-Techniker, sofern der entsprechende Fernzugang eingerichtet ist.

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